Von: David Lorenz
Die Starting-Five
Joe Johnson (Atlanta Hawks), Shooting-Guard
Vierte Teilnahme am All-Star-Game
Joe Johnson ist aufgrund seines ruhigen Auftretens nach wie vor einer der unterschätztesten Spieler der Liga. Dabei ist er offensiv wie defensiv ein außergewöhnlicher Athlet und der unangefochtene Leader der Atlanta Hawks, deren aktueller Höheflug eng mit den Leistungen Johnsons verknüpft sind. Eine absolut gerechtfertigte Nominierung (Johnson rückt für Allen Iverson in die Starting-Five).
Dwyane Wade (Miami Heat), Sooting-Guard
Sechste Teilnahme am All-Star-Game
Zwar konnte Dwyane Wade in der laufenden Spielzeit nicht ganz an seine Fabel-Saison aus dem vergangenen Jahr anknüpfen, doch ist er noch immer einer der besten Spieler der Liga. Seine Nominierung in die Starting-Five der Eastern-Conference-All-Stars ist eine Selbstverständlichkeit, gibt es doch auf seiner Position im Osten der NBA weit und breit keinen Besseren.
LeBron James (Cleveland Cavaliers), Small-Forward
Sechste Teilnahme am All-Star-Game
LeBron James hat mit Beginn der regulären Saison 2009/2010 sein Spiel abermals auf ein neues Level gehoben. Er führte die Cavaliers zur aktuell besten Bilanz aller NBA-Teams und ist der große Favorit auf die Auszeichnung zum MVP der regulären Saison. Seine Teilnahme am All-Star-Game ist folgerichtig eine Selbstverständlichkeit.
Kevin Garnett (Boston Celtics), Power-Forward
Dreizehnte Teilnahme am All-Star-Game
Die Teilnahme von Kevin Garnett am All-Star-Game ist umstritten. „KG“ war in der laufenden Saison bislang häufig verletzt, seine persönlichen Statistiken sind die schlechtesten seit seiner Rookie-Spielzeit. Ohne das Votum der Fans wäre Garnett in Dallas wohl nicht dabei. Seinen Platz hätte Chris Bosh von den Toronto Raptors verdient gehabt.
Dwight Howard (Orlando Magic), Center
Vierte Teilnahme am All-Star-Game
Der beste Center der Liga muss selbstverständlich beim All-Star-Game vertreten sein. Dwight Howard hat 2009/2010 zwar hin und wieder mit schwankenden Leistungen in der Offensive zu kämpfen, doch defensiv ist er nach wie vor eine Bank. Aktuell führt der selbsternannte Superman die Liga einmal mehr in Rebounds und Blocks an und ist auf dem Weg, seinen Titel des „Defensive Player of the Year“ aus dem vergangenen Jahr zu verteidigen.
Die Bank
Rajon Rondo (Boston Celtics), Point-Guard
Erste Teilnahme am All-Star-Game
Bostons quirliger Spielmacher Rajon Rondo hat sich seine Nominierung redlich verdient, ist er doch in diesem Jahr zum wertvollsten Akteur der Celtics aufgestiegen. Rondo ist der beste Point-Guard der Eastern-Conference, vor allem in der Verteidigung. Mit 2,47 Steals pro Partie führt der 23-Jährige die gesamte Liga in dieser Kategorie an.
Derrick Rose (Chicago Bulls), Point-Guard
Erste Teilnahme am All-Star-Game
Lange war nicht klar, ob Derrick Rose überhaupt am All-Star-Game teilnehmen können würde. Der pfeilschnelle Athlet hatte zuletzt mit einer Verletzung an der Hüfte zu kämpfen, die ihn dazu zwang, die gestrige Skills-Challenge abzusagen. Doch mittlerweile gibt es Entwarnung, Rose wird heute Nacht auflaufen. Gott sei Dank, wäre die Partie ohne seine Teilnahme doch um eine Attraktion ärmer.
Paul Pierce (Boston Celtics), Small-Forward
Achte Teilnahme am All-Star-Game
Paul Pierce, der vergangene Nacht den Dreier-Wettbewerb des All-Star-Games gewinnen konnte, durchläuft mit den Celtics eine schwierige Saison. Seine Leistungen sind im Vergleich zu denen von Kevin Garnett und Ray Allen jedoch noch die konstantesten der ehemals „Großen Drei“. Die Nominierung von Pierce geht in Ordnung.
Gerald Wallace (Charlotte Bobcats), Small-Forward
Erste Teilnahme am All-Star-Game
Gerald Wallace spielt die Saison seines Lebens. Charlottes Energiebündel zeichnet sich in der laufenden Saison durch extremen Einsatz und vielseitige Talente aus. So ist Wallace ein Ass in der Defensive und offensiv ein zuverlässiger Scorer. Lediglich sein Auftritt beim gestrigen Slam-Dunk-Contest geriet eher unspektakulär. Verdiente Nominierung.
Chris Bosh (Toronto Raptors), Power-Forward
Vierte Teilnahme am All-Star-Game
Chris Bosh gehört im kommenden Sommer auf dem Transfermarkt zu den begehrtesten Spielern der Liga. Aktuell vermochte der 25-Jährige seinen Marktwert abermals zu steigern, indem er Nacht für Nacht starke bis überragende Vorstellungen ablieferte. Von seinen Leistungen her betrachtet hätte Bosh als Mitglied der Ersten Fünf ins All-Star-Game starten müssen.
Al Horford (Atlanta Hawks), Center
Erste Teilnahme am All-Star-Game
Vielleicht hätte Josh Smith, Teamkollege von Al Horford bei den Atlanta Hawks, die Nominierung zum All-Star-Game eher verdient gehabt. Doch da noch ein Center gesucht wurde, ist Horford dabei. Und das nicht unverdient, spielt er doch bislang eine solide bis starke Saison. Seine 13,4 Punkte pro Partie sind eine persönliche Karriere-Bestleistung.
David Lee (New York Knicks), Center/Power-Forward
Erste Teilnahme am All-Star-Game
David Lee wurde von Commissioner David Stern für Allen Iverson nachnominiert. Er ist der erste All-Star in Reihen der New York Knicks, seit Allan Houston und Latrell Sprewell im Jahre 2001 an dem Spektakel teilnehmen durften. Lee avancierte in der laufenden Saison zum wertvollsten Spieler der Knickerbockers und ist verdientermaßen in Dallas dabei.
Ausgefallen: Allen Iverson
Hier geht es zur Auswahl der Western-Conference
(Photo by Keith Allison | License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)
Schlagworte: Al Horford, Allan Houston, Allen Iverson, Atlanta Hawks, Boston Celtics, Charlotte Bobcats, Chicago Bulls, Chris Bosh, Cleveland Cavaliers, David Lee, David Stern, Derrick Rose, Dwight Howard, Dwyane Wade, Gerald Wallace, Joe Johnson, Josh Smith, Kevin Garnett, Latrell Sprewell, LeBron James, Miami Heat, New York Knicks, Orlando Magic, Paul Pierce, Philadelphia 76ers, Rajon Rondo, Ray Allen, Toronto Raptors




Die Eastern-Conference-All-Stars müssen im Vergleich zu ihren Kollegen aus dem Westen nur einen Spieler im Team ersetzen: Allen Iverson, der aufgrund eines Krankheitsfalles in seiner Familie die Reise nach Dallas nicht angetreten hat. Bevor die Partie heute Nacht um 2:00 Uhr angepfiffen wird, stellen wir die Akteure der Eastern-Conference kurz vor und bewerten ihre Nominierung.
“… der selbsternannte Superman…”
Nicht ganz richtig. Nach dem Dunk-Contest im vergangenen Jahr haben ihm die Medien diesen Spitznamen gegeben, der eigentlich Shaq gehört.
Shaq stänkerte ja vor kurzem und war sichtlich unzufrieden, dass Howard angeblich ihm seinen Spitznamen geklaut habe, was eigentlich nicht der Fall ist!
Also erstens wird nicht Rondo sondern Johnson starten. Das steht auch schon länger fest. Außerdem überträgt das ZDF das All-Star Game nicht!! Das ist eine absolute Fehlinformation. Nur Sky hat die Rechte und nur Sky wir das Spiel übertragen. Das ZDF überträgt die ganze Nacht Olympia!!!
@ Micha: Danke! Wird korrigiert.
@ Dimi: Jo, aber damit muss er rechnen, wenn er sich ein Cape umhängt.
Aber das “selbsternannt” ist auch nicht unbedingt als Kritik gemeint.
kann mir jemanden eine gute Streamlink verraten, wo ich auch schon flüssig das Spiel verfolgen kann?
Danke im vorraus
Sehr guter Blog, aber ich stehe dem bewerten der All-Stars etwas kritisch gegenüber.
Die Starting Five steht nunmal und wird von den Fans gewählt (also nicht nach Leistung bewertet).
Und Kevin Garnett ist nunmal einer der Superstars dieser Liga und verdient es auf jeden Fall zu starten. Genau wie Iverson eigentlich auch. Es sind einfach Superstars.
Dass Shaq nicht spielen wird war ja vorrausschaubar, mit Dwight Howard in der Eastern Conference und die Coaches wählen die Reserves ja je nach Leistung und Siegen. Fraglich wird es meiner Meinung nach, bei Al Horford. Ich bin ein riesiger Horford Fan, aber Brook Lopez und David Lee hätten es allemal mehr verdient. Klar gewinnen die Hawks mehr aber… Josh Smith? Joe Johnson? Mike Bibby? Jamal Crawford?
Kann dir im Falle Horford nur zustimmen. Obwohl ich, wie du auch, Fan von Horford bin, war ich durchaus überrascht gewesen, dass Horford ins All-Star Game nominiert wurde.