Von: David Lorenz
Die Starting-Five
Steve Nash (Phoenix Suns), Point-Guard
Siebte Teilnahme am All-Star-Game
Steve Nash ist zurück. Nachdem der zweifache MVP im vergangenen Jahr nicht für das All-Star-Game berücksichtig wurde, obwohl die Show in seiner eigenen Arena in Phoenix stattfand, hat sich Nash mit starken Leistungen 2009/2010 zurück in die Point-Guard-Elite der Liga gespielt. Absolut gerechtfertigte und verdiente Nominierung des Kanadiers.
Carmelo Anthony (Denver Nuggets), Small-Forward
Sechste Teilnahme am All-Star-Game
Carmelo Anthony hatte in der laufenden Saison immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, die ihn bislang zu 13 Partien Pause zwangen. Wenn „Melo“ jedoch spielte, dann meistens stark bis überragend. Der 25-Jährige ist einer der gefährlichsten Scorer der Liga und zu Recht ein Mitglied der Ersten Fünf der Western-All-Stars.
Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks), Power-Forward
Neunte Teilnahme am All-Star-Game
Da Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers seine Teilnahme am All-Star-Game aufgrund einer Sprunggelenksverletzung absagen musste, berief Headcoach Georg Karl Lokalmatador Dirk Nowitzki in die Starting Five. Für den Deutschen wird es ein ganz besonderes Erlebnis, vor eigenem Publikum in Dallas aufzulaufen. Gerechte Entscheidung Karls.
Tim Duncan (San Antonio Spurs), Power-Forward
Zwölfte Teilnahme am All-Star-Game
Tim Duncan spielt trotz der holprigen Auftritte San Antonios eine ganz starke Saison. Der vierfache NBA-Champion ist nach wie vor einer der besten „Big Men“ der Liga, offensiv und vor allem defensiv. Die Fans wussten dies zu würdigen, indem sie „Timmy“ direkt in die erste Fünf der Western-All-Stars wählten - zu Recht.
Amare Stoudemire (Phoenix Suns), Power-Forward/Center
Fünfte Teilnahme am All-Star-Game
Warum Amare Stoudemire auf den Wahlzetteln zum All-Star-Game als Center aufgelistet wurde, wo er doch in Phoenix ganz klar als Power-Forward agiert, dürfte das Geheimnis von Comissioner David Stern bleiben. Auch sportlich betrachtet ist die Nominierung des bei den Fans nach wie vor beliebten Stoudemires fragwürdig, da dieser momentan eine seiner schwächeren Spielzeiten durchläuft.
Die Bank
Deron Williams (Utah Jazz), Point-Guard
Erste Teilnahme am All-Star-Game
Endlich. Endlich wird Deron Williams Teil der All-Star-Begegnung zwischen Ost und West. Bisher musste Utahs Spielgestalter stets Akteuren wie Chris Paul oder Steve Nash den Vortritt überlassen, doch dieses Jahr ist er mit an Bord. Und zwar völlig zu Recht, ist Williams doch der Garant für das Comeback der Jazz und deren mit Abstand wertvollster Spieler.
Chauncey Billups (Denver Nuggets), Point-Guard
Fünfte Teilnahme am All-Star-Game
Chauncey Billups hat seine Nominierung dem verletzungsbedingten Ausfall von Chris Paul (Sprunggelenk) zu verdanken. Doch „Mr. Big Shot“ ist ein würdiger Ersatz für den vielleicht besten Point-Guard der Liga. Allein Billups ist es zu verdanken, dass die Denver Nuggets trotz den Verletzungssorgen um Carmelo Anthony nach wie vor auf Rang zwei in der Western-Conference rangieren.
Jason Kidd (Dallas Mavericks), Point-Guard
Zehnte Teilnahme am All-Star-Game
Jason Kidd rückt als Ersatz für Kobe Bryant ins Teilnehmerfeld des All-Star-Games. Wäre Monta Ellis nicht verletzt (Knie), so wäre wohl der Shooting-Guard der Golden State Warriors von David Stern nachnominiert worden. Kidd spielt zwar eine solide Saison, jedoch nicht auf All-Star-Niveau. Aufgrund mangelnder Alternativen im Westen und seiner Zugehörigkeit zum austragenden Team geht die Nominierung Kidds jedoch in Ordnung.
Kevin Durant (Oklahoma City Thunder), Small-Forward
Erste Teilnahme am All-Star-Game
Eine absolut selbstverständliche und gerechtfertigte Nominierung. Kevin Durant spielt die Saison seines Lebens und wird bereits in Zusammenhang mit dem MVP-Award erwähnt. Es ist die erste Teilnahme der 21-jährigen Punktemaschine am All-Star-Game, der mit Sicherheit noch viele Nominierungen, bald auch durch die Fans, folgen werden.
Zach Randolph (Memphis Grizzlies), Power-Forward
Erste Teilnahme am All-Star-Game
Wer vor der Saison ernsthaft behauptet hätte, Zach Randolph würde 2010 am All-Star-Game teilnehmen, der wäre wohl unverzüglich für verrückt erklärt worden. Wie sich die Zeiten doch ändern. Randolph ist der wichtigste Mann in Memphis und hat die Dämonen vergangener Tage endgültig aus seinem Leben verbannt. Verdiente Nominierung.
Pau Gasol (Los Angeles Lakers), Power-Forward
Dritte Teilnahme am All-Star-Game
Da führen die Lakers die Tabelle der Western-Confere mit einem riesigen Vorsprung an und stellen doch nur einen Teilnehmer beim All-Star-Game in Dallas. Doch dieser hat es in sich. Paul Gasol ist aufgrund seines vielseitigen Spiels und seiner extremen Reboundstärke ein würdiger Vertreter des amtierenden Meisters. Keine Frage, der Spanier gehört ins Aufgebot des Westens.
Chris Kaman (Los Angeles Clippers), Center
Erste Teilnahme am All-Star-Game
Chris Kaman ist der einzig echte Center im Team der Western-Conference. Und er ist zusammen mit David Lee von den New York Knicks der einzige Center der Liga, der momentan mindestens 20 Punkte im Durchschnitt verbuchen kann. Kaman wurde von David Stern für den verletzten Brandon Roy (Knie) von den Portland Trail Blazers nachnominiert - zu Recht.
Verletzt: Kobe Bryant, Chris Paul, Brandon Roy
Morgen: Die Auswahl der Eastern-Conference
(Photo by Keith Allison | License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)
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Am Sonntag ist es soweit: Im Cowboys Stadium von Dallas findet das 59. All-Star-Game der National Basketball Association statt. Zeit, die Teilnehmer der prestigeträchtigen Partie vorzustellen und die Nominierungen einer Bewertung zu unterziehen. Heute geht es zunächst um die Mannschaft des Westens, für die Dirk Nowitzki (Foto) aufgrund einer Verletzung von Kobe Bryant starten wird. 
Wenn es allein nach Leistung gegangen wäre, hätte ich so aufgestellt:
Steve Nash
Kevin Durant
Carmelo Anthony
Dirk Nowitzki
Tim Duncan