Von: David Lorenz
Die bisherige Bilanz der Dallas Mavericks während der Preseason 2009 kann sich sehen lassen. Drei Siege stehen lediglich einer Niederlage gegenüber. Nachdem es in der ersten Partie eine knappe 105:110-Heimschlappe gegen den Vizemeister aus Orlando gab, gewann das Team von Headcoach Rick Carlisle im Anschluss drei Begegnungen in Folge (123:115 @ Washington, 114:107 vs. Memphis und vergangene Nacht 113:88 vs. Detroit).
Dirk Nowitzki zeigte sich während den Vorbereitungsspielen bereits in einer ansprechenden Form und viel nicht nur durch seine neu erlangte Haarpracht positiv auf. Die guten Vorstellungen (durchschnittlich 19,5 Punkte in nur 26 Minuten pro Partie bei einer Trefferquote von 50,0 Prozent aus dem Feld) konnte man nicht unbedingt erwarten, da Nowitzki nach einem kompletten Sommer ohne Basketball erst seit kurzer Zeit wieder ins Training seiner Mannschaft eingestiegen war.
Neben Nowitzki machte Neuzugang Kris Humphries zur Überraschung vieler Experten unter den Brettern eine hervorragende Figur. Eigentlich nur als Lückenfüller im Zuge des Trades um Shawn Marion nach Dallas gekommen, avancierte Humphries mit seinem energiegeladenen Spiel sowie durchschnittlich 13,7 Punkten und 6,3 Rebounds schnell zu einer ernsthaften Alternative für Carlisle auf der so üppig besetzten Position des Power-Forwards.

Spielte bereits für die Utah Jazz und die Toronto Raptors: Kris Humphries
Der Headcoach der Texaner kann sich ebenfalls auf die Dienste von Neuzugang Drew Gooden verlassen, der zwischen Center- und Power-Forward-Position pendelnd solide 12,5 Punkte und 5,8 Rebounds in durchschnittlich 20,8 Minuten pro Partie verbuchen konnte. Vor allem Goodens gute Arbeit am Rebound und ein breit gefächertes Repertoire an Postup-Moves machen den 2,08-Meter-Mann zu einer echten Verstärkung für Dallas.
Getrübt wurden die viel versprechenden Leistungen der Mavericks lediglich durch Verletzungssorgen um Marion und Josh Howard. Während Howard nach einer Operation am Sprunggelenk in den Vorbereitungspartien seiner Mavs nicht mitwirken konnte, mittlerweile aber wieder mit der Mannschaft trainiert, verletzte sich Marion jüngst an der Wade und fällt für die kommenden sieben bis zehn Tage aus. Die Verletzung des Combo-Forwards kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, hatte Marion doch bisher in zwei Preseason-Begegnungen mit durchschnittlich 20,5 Punkten voll und ganz überzeugen können. Für die Fans der Mavericks bleibt zu hoffen, dass die Blessur den 31-Jährigen nicht aus der Bahn wirft und er schnell wieder an seine starke Form anknüpfen kann.
Derweil präsentierte sich der beste Einwechsel-Spieler der vergangenen Saison, Jason Terry, ebenfalls in einer guten Verfassung. Der Shooting-Guard konnte gegen Detroit und Memphis von der Bank kommend mit 21, bzw. 23 Punkten umgehend Akzente im Spiel der Mavericks setzen und dürfte auch in der anstehenden Spielzeit die Rolle als sechster Mann im Team ausfüllen.
Bevor die reguläre Saison für Dallas am 27. Oktober im heimischen American Airlines Center gegen die Washington Wizzards beginnt, haben die Mavs noch zweimal gegen die Cleveland Cavaliers und einmal gegen die Houston Rockets Gelegenheit, eine gelungene Vorbereitung erfolgreich abzuschließen.
(Photos by Keith Allison | License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)
Schlagworte: Cleveland Cavaliers, Dallas Mavericks, Detroit Pistons, Dirk Nowitzki, Drew Gooden, Houston Rockets, Jason Terry, Josh Howard, Kris Humphries, LeBron James, Memphis Grizzlies, Orlando Magic, Rick Carlisle, Shawn Marion, Toronto Raptors, Utah Jazz, Washington Wizards




Die bisherige Saisonvorbereitung der Dallas Mavericks kann durchaus positiv bewertet werden. Lediglich Verletzungssorgen um Shawn Marion (Foto) und Josh Howard sowie eine Niederlage gegen Orlando trüben etwas die Erfolge aus drei eingefahrenen Siegen in den Vorbereitungspartien. Dirk Nowitzki präsentierte sich dabei in einer viel versprechenden Frühform.