Von: Dmitrij Karle
Letzte Woche wurde bekannt, dass die Los Angeles Lakers und Free-Agent Lamar Odom ihre Verhandlungsgespräche nach mehreren Tagen Funkstille wieder aufgenommen haben sollen. Lakers-Besitzer Jerry Buss, der dem 29-jährigen Forward zwei Vertragsmöglichkeiten anbot (36 Millionen US-Dollar für vier Jahre oder 30 Millionen US-Dollar für drei Jahre) hatte zuvor aufgrund Odoms zögerlicher Haltung das Angebot zurückgezogen.
Quellen zufolge sollen die jüngsten Gespräche zwischen beiden Parteien produktiv verlaufen sein. Allerdings gibt es momentan anscheinend noch keine konkreten Lösungen. Weiterhin hätten die Lakers sogar ihre früheren Angebote leicht nach unten korrigiert. Eine Steigerung der Summe wird in Fachkreisen nicht für möglich gehalten.
Auf der einen Seite kann man Odom sicherlich verstehen, der in November 30 Jahre alt wird. Er hat sehr viel zum Erfolg in den Playoffs 2008/2009 und den NBA-Finals beigetragen. Mannschaftskameraden wie Kobe Bryant (Foto) und Derek Fisher haben unmissverständlich klargemacht, dass Odom ein Teil des Teams bleiben sollte.
Auf der anderen Seite möchte L.A. sich nicht allzu weit in das „Luxury-Tax“- Territorium lehnen. Für die anstehende Saison überweist der Klub schon satte 83,8 Millionen US-Dollar an 12 Spieler. Das wären am Ende der kommenden Spielzeit lockere 13,9 Millionen nur an Luxussteuer (Luxussteuer-Limit für Saison 2008/2009 beträgt 69,92 Mio. US-Dollar). Wenn man sich die Gehaltsliste der letzten Spielzeit vor Augen führt, so mussten die Lakers „nur“ 7,2 Millionrn US-Dollar an die Liga überweisen.
Und nun haben sich auch die Miami Heat zu Wort gemeldet, für die Odom eine Saison lang (2003/2004) recht erfolgreich spielte und mit dem damaligen Rookie Dwyane Wade (Foto) in den Playoffs für Furore sorgen konnte. Der heutige Superstar Wade hat kürzlich per Twitter bekanntgegeben, dass Odom „nach Hause kommen solle“.
„This is for Lamar Odom … come back to where it started for the both of us. The franchise you help build back up wants you to end it all here.“
Und tatsächlich könnte es bald ein Wiedersehen zwischen den beiden geben. Vor einigen Tagen tauchten Gerüchte auf, die bestätigten, dass Odom das Angebot der Lakers ablehnen und zu den Heat zurückkehren wird. Odom könnte in Miami ein Fünfjahresvertrag über 34 Millionen US-Dollar annehmen. Eine weitere Möglichkeit gäbe es allerdings auch. Es wäre ein Vierjahresvertrag mit einer Option, die Odom nach seinem dritten Jahr nutzen könnte, um Free Agent zu werden (die so genannten „Larry Bird Rights“).
Odoms Abgang wäre für L.A. kaum zu kompensieren, da man schon Starter Trevor Ariza in der laufenden Offseason ziehen lassen musste. Zwar konnte man für Ariza Rockets-Forward Ron Artest verpflichten, doch Odoms Verlust ließe sich dadurch allein nicht abdämpfen. Ein Ende ist noch nicht in Sicht, doch muss sich Odom früher oder später entscheiden.
Wir bleiben garantiert am Ball.
Schlagworte: Derek Fisher, Dwyane Wade, Houston Rockets, Jerry Buss, Kobe Bryant, Lamar Odom, Los Angeles Lakers, Miami Heat, Ron Artest, Trevor Ariza




Das große „Offseason-Beben“ liegt zwar schon hinter uns, doch gibt es immer noch ungelöste Fälle, die derzeit die Gerüchteküche brodeln lassen. Die Seifenoper um Lamar Odom (Foto) scheint kein Ende zu nehmen. Die Lakers versuchen ihren Forward zu halten, Miami dagegen will den verlorenen Sohn zurück nach Hause holen.
sorry aber so wie der nba-blog informiert müsste odom ja mal völlig behämmert sein aus la zu verschwinden. der meister und mit artest auf jeden fall potentielle titelfavorite für die nächste saison bietet odom für 4 Jahre 36 Mio, maimi hingegen 34 Mio für 5 Jahre. eeeeeeeeehhhhhhh da kann ich odom ja mal sowas von garnicht verstehen. hat der kein bock so ne lange saison zu spielen oder ist in miami das party leben besser oder was ist hier los?
Ob er sich nun für 9 bzw. 10 Millionen pro Jahr der Lakers entscheidet oder die 6.8 pro Jahr der Heat annimmt, bleibt Odom überlassen. Das Geld spielt mMn nicht allzu große Rolle.
Die größten Chancen einen weiteren Titel zu gewinnen hat er sicherlich an der Westküste der USA.
Aber die ganze Situation ist wirklich sehr verwirrend für Außenstehende wie uns.
Abwarten und Tee trinken…
Finanziell ist der Unterschied nicht so gravierend, da Odom in Miami jährlich rund eine Millionen US-Dollar an der Einkommens-Steuern sparen könnte, weil die gesetzlichen Regelungen in Florida anders sind als in Kalifornien.
Da er in L.A. dennoch mehr verdienen kann, gehe ich eher von persönlichen Motiven aus. Oder er hat keine Lust mehr, hinter Bryant und Gasol die dritte Geige im Team zu spielen. Nach der Verpflichtung von Artest vielleicht sogar nur die vierte Geige …
In Miami wäre er hinter Wade die zweite Option im Angriff und müsste auf gar keinen Fall mehr von der Bank kommen (wobei ihn das bei den Lakers nie gestört zu haben schien, aber man weiß ja nie).
Falls die Lakers das Pokerspiel um Odom verlieren, können sie einen Repeat definitiv abhacken. Meiner Meinung nach war es schon ein Fehler Artest zu verpflichten, sie haben einen Spieler wie Ariza der großes Potenzial hat und viel dazu beigetragen hat, dass die Lakers Meister geworden sind, gegen den “Bad Boy” der Liga ausgetauscht, der soweit ich richtig informiert, seit seiner beragenden Season 04/05 in Indiana, nur noch absackt
Ich finde auch, dass die Lakers sich ein Bein ausreissen sollten, um Odom zu behalten. Wenn ich könnte, würde ich Jerry Buss für den Abgang von Trevor Ariza ohrfeigen, wenn er jetzt noch Lamar gehen lässt, zweifle ich endhgültig an seiner Zurechnungsfähigkeit. Er fängt an, das Team zu zerstören, wie Isiah Thomas in NY!!!
Die Titelverteidigung wäre somit wirklich abgehakt!