Von: David Lorenz
„Das war der größte Sieg meiner Karriere.“
Mit Yao Ming (Foto) steht nach Carmelo Anthony ein weiterer NBA-Superstar in Runde zwei der Playoffs, der zuvor stets an der Auftakthürde gescheitert war. Nach einem 92:76-Sieg über die Portland Trail Blazers in Spiel sechs der Serie ziehen die Houston Rockets zum ersten Mal nach 1996 wieder in die Conference-Semi-Finals ein. Nach sieben Erstrunden-Pleiten in Serie.
„Es gab viel Gerede über mich und das Team, dass wir es niemals schaffen würden“, so Yao nach dem gestrigen Sieg seiner Mannschaft. „Damit ist jetzt endlich Schluss.“
Auch der Headcoach des Teams, Rick Adelman, zeigte sich nach dem Weiterkommen erleichtert, obwohl er lediglich für einen Erstrunden-Exitus der Rockets verantwortlich war. „Ich muss jetzt Gott sei Dank keine Fragen nach der schwarzen Serie dieser Franchise beantworten.“
Small-Forward Shane Battier blies daneben ins selbe Rohr: „Es ist wirklich angenehm, diese Fragen nie wieder gestellt zu bekommen.“
Großen Anteil am Sieg über Portland im sechsten Aufeinandertreffen beider Mannschaften hatte Ron Artest (Foto). Houstons Neuverpflichtung vor der laufenden Spielzeit war mit 27 Punkten Topscorer seiner Mannschaft und ein Vorbild für das ganze Team. 90 Sekunden vor Ende der Partie, die Rockets hatten den Sieg bereits in der Tasche, hechtete sich der massige Forward mit vollem Einsatz nach einem Ball in die Zuschauerränge.
„Ich wollte den jungen Spielern damit demonstrieren, wie wichtig jeder Ballbesitz während einer Playoff-Partie ist“, so Artest anschließend.
Den ausgelassen feiernden Houston-Fans gab der 29-Jährige nach dem Spiel noch eine Botschaft mit nach Hause. „Wir sind noch lange nicht fertig“, so Artest über die Hallenlautsprecher.
Eine Kampfansage an die Los Angeles Lakers, die in Runde zwei der Playoffs auf die Rockets warten.
Schlagworte: Carmelo Anthony, Houston Rockets, Los Angeles Lakers, Portland Trail Blazers, Rick Adelman, Ron Artest, Shane Battier, Yao Ming




Schade, hätte lieber Portland gegen die Lakers gesehen, alleine schon deswegen, weil sie die besseren Chancen gehabt hätten, Los Angeles ein Bein zu stellen.
Sind wohl noch zu grün hinter den Ohren die jungen Burschen. Nächstes Jahr vielleicht …