Konkurrenz spielt für Dallas

Von: David Lorenz

Eine perfekter Nacht für Dallas.

Auch wenn die Mavericks spielfrei hatten, am Montag lief alles für die Texaner. Die Konkurrenz um die Play-Off-Plätze in der Western-Conference patzte geschlossen.

Phoenix verlor in Philadelphia mit 91:108, Houston in Milwaukee 112:124 und New Orleans in Memphis 80:85.

Dadurch klettert das Team um Headcoach Rick Carlisle auf den sechsten Rang in der Tabelle. Platz vier, und das damit verbundene Heimrecht in der ersten Runde der Play-Offs, ist wieder deutlich in Sichtweite.

Doch ein solides Fundament um eine Serie zu starten besitzt Dallas nicht. Zu schwer wiegt der Ausfall des besten sechsten Mannes der Liga, Jason Terry. Der Guard wurde am Montag zwar erfolgreich an der Hand operiert, ein Termin für seine Rückkehr aufs Feld steht bislang jedoch noch nicht.

Die drei Wochen, die sich Terry selbst gegeben hat, dürften als zu optimistisch bemessen sein. Jetzt liegt es an Akteuren wie Josh Howard und J.J. Barea, die große Lücke die durch Terrys Ausfall entstanden ist, gemeinsam zu füllen.

Theoretisch hat Dallas noch einen Scorer in der Hinterhand. Jerry Stackhouse, mit einer Fußverletzung seit mehreren Monaten zum Zuschauen verdammt, befindet sich wieder im Einzeltraining. Doch ob der 34-Jährige den Mavericks nach so langer Zeit ohne Spielpraxis auf Anhieb helfen kann, darf mehr als bezweifelt werden.

Gut möglich, dass Mark Cuban und Donnie Nelson deswegen auf dem Transfermarkt noch mal ordentlich zuschlagen werden. Die Deadline ist am 20. Februar. Spekuliert wird weiterhin über die Abgabe Howards, der insgesamt eine enttäuschende Saison für Dallas spielt.

Heute Nacht steht erst einmal die Partie im heimischen American Airlines Center gegen die Sacramento Kings auf dem Plan. Eine gute Möglichkeit, sich auch ohne Terry in der Tabelle weiter nach oben zu kämpfen.

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