Shaquille O’Neal zu den Dallas Mavericks?

Von: David Lorenz

Shaquille O’Neal ist ein Meister im Umgang mit den Medien. 

Shaquille O'NealNeuerdings heizt der amtierende All-Star-Game-MVP (zusammen mit Kobe Bryant) Gerüchte an, er könnte in der kommenden Spielzeit für die Dallas Mavericks auf Korbjagd gehen. Auf die Frage von ESPN.com nach seiner Zukunft, antwortete O’Neal geheimnisvoll „ihr wisst wer mich braucht“. Als der Reporter nachhakte, ob er damit die Mavericks meine, gab der Center knapp „genau das werdet ihr schreiben“ zu Protokoll.

In schöner Regelmäßigkeit geisterte in den vergangenen Jahren das Gerücht durch die Gazetten, Dallas-Besitzer Mark Cuban wäre ein an einer Verpflichtung seines langjährigen Kumpels interessiert. Dabei hatten die Mavs jedoch immer auf eine Vertragsauflösung O’Neals bei einem seiner vorherigen Arbeitgeber gehofft, um ihn günstig verpflichten zu können.

„The Big Cactus“, wie sich der 37-Jährige seit seiner Ankunft im Wüstenstaat Arizona vor 15 Monaten nennt, wird 2009/2010 im letzten Jahr seines Mega-Vertrages den Spitzengehaltsatz von 21 Millionen US-Dollar einstreichen.

Zwar zeigte O’Neal während der laufenden Saison für Phoenix durchaus ansprechende Leistungen und zum Teil lieferte er beeindruckende Zahlen ab, die an seine Glanzzeiten erinnern lassen. Doch soviel Geld lässt sich mit seinem Können kaum noch rechtfertigen.

So ruderte Cuban auch direkt zurück, und beschrieb das Verhältnis zu O’Neal als rein freundschaftlich. „Wir reden über alles, außer über Basketball.“

Zudem werden in der Texas-Metropole inzwischen Stimmen laut, die trotz des eher enttäuschenden Saisonverlaufs davon sprechen, den Kern des Teams um Dirk Nowitzki, Jason Kidd, Jason Terry und dem zuletzt so starken Josh Howard zusammen zu halten. Kidd wird bereits heftig von anderen Vereinen umworben, macht jedoch immer wieder deutlich, seinen auslaufenden Vertrag in Dallas verlängern zu wollen.

Nowitzki, dessen Vertrag bei den Mavericks noch eine Spielzeit gültig ist, soll ebenfalls gehalten werden. Auf die Frage eines deutschen Reporters an Cuban nach dem Utah-Spiel, ob in Betracht gezogen würde, den Deutschen per Trade abzugeben, antwortete der exzentrische Milliardär eindeutig „bevor ich ‘auf Wiedersehen’ zu Dirk sage, sagt er ‘auf Wiedersehen’ zu uns.

Über die mögliche Verpflichtung O’Neals gab sich Cuban derweil weniger aussagekräftig. „Ich sage niemals nie, denn in dieser verrückten Liga kann alles passieren. Jedoch ließe sich das über jeden Spieler der NBA behaupten.“

Also alles nur Show des selbsternannten „Supermans“? Will er durch die Aussage seinen Abgang von den Phoenix Suns provozieren? Oder sieht er sich nur gerne im Mittelpunkt des medialen Interesses, wie so oft während seiner bewegten Karriere? O’Neal wäre nicht O’Neal, wenn es mal eine Woche nichts über ihn zu berichten gäbe.

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2 Kommentare zu „Shaquille O’Neal zu den Dallas Mavericks?“

  1. Dmitrj Karle sagt:

    Warum auch nicht ;-)
    Den Sommer müssen wir irgendwie überstehen. Da darf es mal ruhig mehr solcher “Rumors” geben…

  2. [...] der Vergangenheit hatte zudem O’Neal selbst Gerüchte um einen Wechsel zu den Dallas Mavericks angeheizt. Diese würden für den 37-jährigen Veteranen liebend gerne Jerry Stackhouse und Erick [...]

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