It’s up to Joe

Von: Malte Arndt

Joe JohnsonDie Eastern-Conference ist aktuell so stark besetzt wie schon lange nicht mehr. Mit Cleveland, Orlando, Boston und Atlanta verfügt der Osten der Liga über vier absolute Elite-Teams. Der Fokus der Berichterstattung liegt dabei  jedoch zumeist auf den Cavaliers, Celtics und Magic. Die Hawks werden immer wieder eher stiefmütterlich behandelt. Zeit also, die Playoff-Chancen Atlantas zu analysieren. (mehr…)

Cleveland, Orlando, Boston - wenn man den gemeinen NBA-Fan nach den Favoriten im Osten fragt, werden in 99,9 Prozent aller Fälle diese drei Teams genannt. In letzter Zeit haben sich die Milwaukee Bucks ebenfalls als modischer Tipp etabliert, nachdem man zur Trading Deadline in einem eher wenig beachteten Deal John Salmons von den Chicago Bulls verpflichten konnte. Dass zu Saisonbeginn die Atlanta Hawks als Team der Stunde galten, von vielen schon als potentieller Finals-Teilnehmer gesehen wurden und sich aktuell mit Boston und Orlando um die Ränge Zwei bis Vier in der Setzliste für die anstehenden Playoffs streiten, wurde und wird von vielen wieder vergessen. Grund genug, den Blick in die Zukunft schweifen zu lassen und die Playoff-Chancen der Hawks zu beleuchten.

Vorweg sei gesagt, dass ich mir die Hawks zwar sehr gerne und oft ansehe, aber immer meine Probleme mit dem Konzept gehabt habe, dass ein Team mehrere gleichwertige Spieler ohne DEN Star hat. Und seien wir ehrlich: Joe Johnson ist zwar mehrfacher All Star, aber weit davon entfernt, einer der Superstars der Liga zu sein. Die MVP-Rufe, die für ihn gelegentlich durch die Phillips-Arena hallen, wirken auf unfreiwillige Art und Weise komisch und deplatziert. Nicht umsonst macht Bill Simmons Witze darüber, dass Johnson und Carlos Boozer im Trikot der Knicks wohl eher Richtung Worst Case der aktuellen Neustrukturierung der New Yorker Franchise tendieren. Schnell zusammengefasst: Joe Johnson hat sich als All Star etabliert, wurde in der Vergangenheit oft genug als unterbewertet dargestellt, mittlerweile aber passenderweise als sehr guter Spieler ohne Superstarkaliber erkannt.

Das Problem für die Hawks ist nur: Ihre Chancen in den Playoffs werden zum größten Teil von der Leistung des Shooting-Guards abhängen. Das Gute daran ist: Er scheint das zu wissen und hat in den letzten Spielen, nicht nur wegen seines Buzzerbeaters gegen Charlotte diese Herausforderung angenommen. Wer sich das Spiel gegen die Milwaukee Bucks anschaute, glaubt, im letzten Viertel teilweise einem Privatduell zwischen Salmons und Johnson beizuwohnen. Es ist genau diese Verantwortung, die Johnson für Atlanta übernehmen muss, wenn sie einem neuerlichen Zweitrundenaus entkommen wollen (die andere Voraussetzung ist, dass sie nicht im selben Zweig wie die Cavaliers landen).

Zum vierten Mal fürs Allstar-Game nominiert: Atlantas Joe Johnson (links)

2009/2010 mit 21,4 Punkten, 4,7 Rebounds und 4,8 Assists pro Partie: Joe Johnson

Das soll nicht heißen, dass er über das gesamte Spiel Atlantas Offensive tragen muss. Josh Smith kann sich weiterhin in den ersten drei Vierteln austoben, wie er will. Schließlich muss es ja Szenen von ihm geben, damit die Kommentatoren zum x-ten Mal erwähnen können, dass er sein Spiel am Perimeter aufgegeben hat und dadurch viel effektiver agiert, was ja auch stimmt (hat das eigentlich schon mal jemand Rasheed Wallace gesagt?). Jamal Crawford kann sogar auch in wichtigen Phasen ein Faktor sein, aber man sollte bedenken, dass er noch keine einzige Minute in den Playoffs absolviert hat. Wir wissen alle nicht erst seit gestern, dass von Playoffbasketball nicht umsonst gesagt wird, dass er seine eigenen Gesetze habe und da habe ich ehrlich gesagt meine Zweifel, dass Crawford ähnlich auftrumpfen wird wie über einige Strecken der regulären Saison.

Wen ich hingegen sehr viel lieber in der Verantwortung sehen würde, ist Al Horford. Erst allmählich setzt sich auch bei der breiten Fanmasse die Erkenntnis durch, die in Atlanta nach drei Jahren jeder haben sollte: Dieser Junge ist auf dem besten Wege, ein unglaublich begnadeter Big Man zu werden. Wieso er bei den Hawks bislang nur etwas mehr als zehn Würfe pro Spiel kriegt, ist mir ein absolutes Rätsel. Sehr wendig, athletisch, im Lowpost wie aus der Mitteldistanz gefährlich, dazu für einen großen Spieler ein sehr guter Schütze von der Freiwurflinie und mit einem feinen Näschen für Rebounds - offensiv wie defensiv - ausgestattet. Wem das noch nicht reicht: Ich finde ihn in der Verteidigung sogar noch einen Tick besser als im Angriff. Er mag nicht der große Shotblocker vom Schlage eines Dwight Howard sein, was auch daran liegt, dass mit Josh Smith neben ihm einer der besten Aushilfsverteidiger der Liga spielt (und Blocks am ehesten über Help-Defense erzielt werden). Aber welcher Center kann heutzutage sowohl im Lowpost keinen Centimeter nachgeben, um gleichzeitig auch am Perimeter aushelfen zu können? Was ihn ganz nebenbei auch noch zu einem der besten Pick and Roll-Verteidiger der Liga werden lässt. Ich will Horford gewiss nicht als den neuen Center-Gott darstellen, aber das Potenzial, das in ihm schlummert, ist gewaltig. Dabei ist er jetzt jetzt schon auf dem besten Wege, eine weitere All-Star-Nominierung im kommenden Jahr einzufahren.

Wie dem auch sei, Horford wird bestimmt nicht der Crunchtime-Performer der Hawks sein, der die knappen Spiele gewinnt. Dafür ist, wie gesagt, Joe Johnson zuständig und kein anderer. Ich kann mir nach den jüngsten Eindrücken kaum vorstellen, dass er noch einmal ähnlich katastrophale Playoffs hinlegt wie 2009 (wer es schon verdrängt hat: 16,2 PPG, 3,5 APG, 3,0 TO, 41,7 FG%, 62,2 FT% und 34,3 3PT%). Aber ich kann mir ebensowenig vorstellen, dass er sein Spiel auf ein Level hebt, dass die Atlanta Hawks in die Conference Finals führen wird. Dafür müsste er innerhalb eines Monats die Metamorphose vom All-Star zum (Beinahe-)Superstar schaffen.

Womit am Ende der gemeine NBA-Fan vielleicht doch Recht hat, wenn er nur den Celtics, Magic und Cavaliers Chancen auf die Finals einräumt. Was vielleicht unfair sein mag, da Atlanta die Celtics in der regulären Saison zerpflückte. Aber abgesehen davon, dass diese Serie wohl kaum stattfinden dürfte, weil Orlando nicht urplötzlich auf den vierten Platz im Osten abrutschen wird - würdet Ihr Euer Geld eher auf Atlanta als auf eines der drei anderen Teams setzen? Lieber auf Johnson als auf LeBron James oder Paul Pierce wetten? Eben.

Malte Arndt schreibt als Gast-Autor für den NBA-Blog und berichtet normalerweise auf seinem hervorragenden Blog “Win or go Home” über die NBA.

(Photos by Eric Kilby & Keith Allison | License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)

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11 Kommentare zu „It’s up to Joe“

  1. zup11 sagt:

    Mhh, irgendwie kann ich dir grade nicht abnehmen, dass du viel und gerne die hawks schaust :)

    das system in atlanta heisst seit seiner ankunft dort: Rennen ball hocherfen schmitty fängt ihn schon und im setplay iso joe. das geht jetzt seit einigen jahren so. Diese verantowrtung hat er nciht erst seit kurzem übernommen.

    Warum al horford nur wenig würfe bekommt? ich stimme dir voll und ganz zu, er ist mega talentiert an beiden enden, sky is the limit.

    Aber hey, woodson’s rotation ist eben so das al hauptsächlich mit joe, jamal, josh und marvin williams (ebenfalls ein top pick, der noch nicht aufgegeben wurde) auf dem platz steht. Joe 15-20 würfe, jamal 10-15 würfe, josh ebenfalls ca 15 (tendiert aber lieber zu mehr), marvin je nach tages form zwischen 5-15 (ist aber auch häufiger im 2stelligen bereich als im 1er), das sind schon ca 60 würfe, da bleibt eben nicht mehr viel übrig.

    Zu Crawford, ich weiss ja nicht welche spiele du dieses jahr gesehen hast. Aber ich kann dir spontan 5 spiele sagen die crawford entschieden hat, durch gamewinner oder ähnliche clutch performances. Joe Johnson hat nicht den killer instinkt den crawford hat. Wenn Crawford in den Playoffs klar kommt, woran ich überhaupt keinen zweifel habe, kann er in knappen spielen wichtiger werden für die hawks als joe johnson und das werden nicht nur die atlanta fans bemerken.

    By the way

    in unzähligen atlanta hawks blogs/foren etc. wird johnson schon lange nicht mehr als der franchise player in atlanta gesehen, seit er die extension letzten sommer nicht wollte, war klar das er nicht loyal ist, ihm geht es nur um die grünen scheine.

    Joey Jay ist bei weitem kein Superstar, wie du sagst… und nicht annähernd ein Spieler dem man einen Maximum Contract anbietet. Shooting guards in dem alter steigern sich nurnoch selten (kobe,mj e.G.).

    also habt ein auge auf crawford und smith, ich sage das werden die spieler sein die die hawks in die conf finals führen, wenns inner 2. nicht gegen cleveland geht.

    Also ganz ehrlich “its up to joe” trifft es irgendwie nicht… ich habe ca 55 spiele der hawks gesehen dieses jahr, ich denke ich weiss wovon ich rede ;)

  2. Malte Arndt sagt:

    Ähm, ich habe auch nirgends geschrieben, dass Johnson für mich ein Superstar ist, sondern dass er es gerade NICHT ist (”Und seien wir ehrlich: Joe Johnson ist zwar mehrfacher All Star, aber weit davon entfernt, einer der Superstars der Liga zu sein.”). Insofern liegen wir da auf einer Wellenlänge ;) . Von Franchiseplayer ist in meinem Text auch nirgends die Rede, im Gegenteil: Mit Johnson als bestem Spieler wird kein Team die Meisterschaft holen. Ich sehe ihn genauso wenig als einen Franchise-Player an wie Stoudemire, Granger oder Carter.

    Was mich zum Punkt mit dem Verantwortung übernehmen bringt: Ich weiß natürlich auch, dass Johnson seit einigen Jahren der Spieler ist, über den die meisten Spielzüge der Hawks laufen. Mir ist in den letzten Partien lediglich aufgefallen, dass er im Vergleich zum Saisonbeginn (!) wesentlich öfter den Ball in der Crunchtime bzw. im letzten Viertel fordert (Beispiele sind im Text genannt). Messbare Statistiken dafür habe ich nicht parat bzw. weiß nicht, ob solche existieren, sondern kann da nur nach meinen eigenen Beobachtungen der ca. 25 Hawks-Spiele in dieser Saison gehen. Und da habe ich eben diesen signifikanten Unterschied erkannt.

    Zum Thema Horford/Wurfanzahl: Ist ja nett, wenn Woodson seine Rotation so aufbaut und die Wurfanzahl so verteilt. Ich will auch nicht in Abrede stellen, dass er das Team besser kennt als ich. Nur: Wenn ich sehe, mit welcher Leichtigkeit Horford zu Punkten kommt, kann ich mir überlegen, vielleicht die Wurfanzahl von den anderen zu reduzieren. Es geht hier ja nicht darum, dass meinetwegen Smith plötzlich nur noch zehn Würfe kriegen soll, sondern es ausreichend wäre, wenn er statt der 15+ eher 13+ Würfe nimmt, Johnson einen weniger usw. Man muss die Rotation und das Spielsystem ja nicht als in Steingemeißelt ansehen, sondern kann seine eigene Meinung dazu haben.

    Zu Crawford: Wie er in den Playoffs spielen wird, wissen wir beide nicht, sondern spekulieren beide, nur eben in verschiedene Richtungen. Und er hat auch schon oft genug Spiele in der entscheidenden Phase vergeigt (Toronto, New York). Mag sein, dass er auch in den Playoffs reihenweise an der 30 Punkte-Marke kratzt und vielleicht sogar das eine oder andere Spiel gewinnt. Aber im Gegensatz zu Crawford hat Johnson zum Beispiel 2008 bewiesen, dass er dazu zweifellos in der Lage ist. Und ganz abgesehen davon: Wenn ein Team darauf baut, dass es von Jamal Crawford und Josh Smith in die Conference Finals geführt wird, dann gute Nacht. Ist nur meine persönliche Meinung, aber ich baue dann doch lieber auf die Combo Johnson/Horford.

  3. David Lorenz sagt:

    Ich habe zwar nicht viele Spiele der Hawks in diesem Jahr gesehen, aber ein Vergleich zwischen Crawford und Johnson erscheint mir doch äußerst absurd.

    Crawford: kann scoren, scoren, scoren. War noch nie in den Playoffs, früher für seine Eigensinnigkeit verschrien.

    Johnson: einer der besten Closer in der NBA, daneben ein guter bis sehr guter Verteidiger. Kann phasenweise sogar als Spielmacher agieren. Hat in dieser Saison (wie Crawford) schon den einen oder anderen Gamewinner versenkt und teilweise in der Schlussphase einer Partie fast alle Punkte der Hawks erzielt.

    In meinen Augen ist Johnson deutlich besser als Crawford, wertvoller für eine Mannschaft sowieso. Er hat das komplette Paket im Angebot, mehr kann man von einem Shooting-Guard nicht verlangen. Crawford dagegen ist eindimensional.

  4. nbachef sagt:

    Boston und Atlanta sind keine Elite-Teams !

  5. zup11 sagt:

    @ malte

    ja ich habe mich nicht deutlich ausgedrückt, ich meinte “wie du schon sagst” und nicht “wie du sagst” ;)

    ich hab auch nicht gesagt, das die hawks darauf hoffen das crawford und smith sie dorthin führen, sondern das es warscheinlich so wird. smith und crawford sind regelmäßig die beiden spieler die erscheinen, wenn joe johnson mal wieder 5 von 25 schießt.

    alles in allem bin ich ja deiner meinung, nur sage ich, dass nicht ALLES von joe abhängt ;)

    zu den würfen, ja ich dneke nicht das woodson sagt “Al du darfst heute nicht mehr als 5 schüssen nehmen!” Ich denke eher das liegt an ihm selber. Wenn er das selbstvertrauen hat in manchen games dann nimmt er sich ja auch seine würfe.

    @ david

    ich habe nie behauptet, crawford sei der bessere spieler! sondern lediglich gesagt crawford ist der bessere closer und in engen situationen ein spieler dem ich eher den gamewinner überlassen würde als johnson. Das argument, mit dem eigensinn, ist einfach nur schwachsinn, dann hast du nie spiele von damals gesehen.

    du nennst 2 beispiele in denen crawford gamewinner nicht getroffen hat, bzw einen pass zu viel gemacht hat. direkt 2 spiele nachdem johnson den gamewinner getroffen hat gegen charlotte, hat er nen gamewinner vergeigt, nur so neben bei. johnson hat dieses jahr exakt 2 gamewinner getroffen, letztes jahr einen. klar hat er boston zerstört in den einem playoffgame. Aber sonst hat smith das team getragen, statistisch gesehen und eben auch emotional als leader.

  6. Malte Arndt sagt:

    Klar wird Woodson nicht sagen, dass Horford nur zehn Würfe pro Spiel nehmen darf. Aber als Coach ist es nun einmal seine Pflicht, mehr Spielzüge für einen Spieler laufen zu lassen, wenn dieser mit Leichtigkeit scort. Und in den Spielen, die ich gesehen habe, hatte man immer das Gefühl, dass Horford ohne größere Probleme seine Punkte macht. Er lässt es teilweise so einfach aussehen - da würde ich als Trainer meine Guards anschnautzen, dass sie gefälligst mehr Spielzüge für ihn ansagen. Und nicht die Leiche von Mike Bibby ermutigen, noch mehr Würfe zu nehmen (nichts anderes tat Woodson ja kürzlich).

    Und noch einmal zu Johnson und seinen Closer-Fähigkeiten: Es ist klar, dass er niemals alle wichtigen Würfe treffen wird, das schafft niemand. Aber wenn ich mir ansehe, wie er in der Crunchtime gegen Charlotte oder Milwaukee agiert, würde ich schon behaupten, dass er hier die besseren Fähigkeiten hat als jeder andere Hawk. Und wie gesagt, es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man Mitte Januar irgendwo ein Regular Season-Spiel in der Crunchtime rettet oder ob man in den Playoffs auftrumpfen kann, wenn es um alles geht. Und genau den beweis konnte Crawford bislang noch nicht antreten. Wie gesagt, meinetwegen besteht die Möglichkeit, dass er in den Playoffs groß auftrumpft. Ich glaube aber eher daran, dass er in den ersten drei Vierteln seine Punkte machen wird und im letzten Viertel eher Johnson den Vortritt lassen wird. Aber mehr als reine Spekulation ist das in der Hinsicht von uns beiden nicht ;)

  7. Alex sagt:

    Ich muss nbachef zustimmen. Hawks und Celtics sind sehr gute Mannschaften.
    Elite-Teams würde ich sagen sind die Lakers, Magic, Cavaliers und vielleicht noch die Nuggets oder Mavs.

  8. Shurikn sagt:

    wie weit atlanta kommt, hängt nur von m.bibby ab, wenn er stark spielt, dann ist das ganze team onfire, und atlanta baut auf eine ausgeglichene rotation auf…atlanta wird in den playoffs sicher etwas anders spielen, wobei hier horford mehr würfe bekommen und bibby seine assists verdoppeln wird. johnson wird noch aggressiver…reine spekulation

    bin eher auf die cavs gespannt…

  9. Mattes sagt:

    Für mich muss Atlanta sogar aufpassen überhaupt in die zweite Runde zu kommen. Ich denke, dass die Milwaukee Bucks in der jetzigen Situation ein wirklich toughes Matchup wären.
    Ansonsten müsste aber für die Hawks auf jeden Fall gegen die Magics/Cavs Schluss sein

  10. Chris sagt:

    Also zu Atlanta muss ich sagen, habe mir mal die erste Hälfte gegen die Magic angeschaut und denen fehlt zu den Top Teams im Set Play einfach die einfachen Punkte. Das ist wenig durchdacht, meistens eins gegen eins und oft gezwungen. Ein echtes Winnerteam wären sie wenn sie etwas Struktur in die Offense kriegen würden, denn offensiv haben sie vom Spielermaterial alles was man braucht: reichlich Schützen, viele können zum Korb ziehen und Postspieler sind mit Smith und Horford auch da, die was mit dem Ball anfangen können. Würde man sich die Mühe machen die Schützen mal freizuspielen oder ähnliches … naja, wenn wäre könnte. Ich glaube nicht, dass sie da groß was ändern werden. Wegen der blöden Divisionregel können sie die Celtics nicht von Platz 3 verdrängen, gegen die Magic hätten sie meiner Meinung nach wegen dem Lewis/Smith Matchup sogar ne Chance, aber gegen Cleveland … 2. Runde sang und Klanglos raus.

  11. Arndt sagt:

    schöner artikel, malte :-)

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