Einstellungssache

Von: Malte Arndt

Kobe BryantDas erste Spiel, der erste Sieg der Los Angeles Lakers - so weit, so erwartet. Natürlich ist die erste Partie der NBA-Finals nicht mehr als ein Fingerzeig, wie die Serie laufen könnte. Aber es ist sicher, dass die Boston Celtics einiges ändern müssen, wenn man den für die Meisterschaft auf jeden Fall benötigten Auswärtssieg holen will. Aber auch bei den Lakers lief nicht alles rund. (mehr…)

Was am auffälligsten war, waren die Foulprobleme diverser Schlüsselspieler: Zeitweise hatten Ron Artest, Lamar Odom und Derek Fisher gleichzeitig massive Foulprobleme, ebenso nahmen zwischenzeitlich auch Kobe Bryant und Andrew Bynum unfreiwillig auf der Bank Platz. Zum Teil waren die vielen persönlichen Fouls der Defense der Celtics zu verdanken, die einige Offensivfouls aufnahmen. Ebenso stellte man sich aber nicht gerade geschickt an, wenn Spieler der Celtics zum Korb zogen: Immer wieder leistete man sich unmotivierte Fouls, immer wieder schickte man so vor allem Ray Allen und Paul Pierce an die Linie. Aufgrund des ansonsten lethargischen Auftritts der Celtics (dazu später mehr) wurde dieser Umstand nicht bestraft, aber ein ähnliches Verhalten wird man sich kaum ein zweites Mal leisten können.

Foulprobleme sind aber auch schon eine gute Überleitung, um auf den insgesamt enttäuschende Auftritt der Celtics zu sprechen zu kommen. Ray Allen sammelte innerhalb kürzester Zeit fünf Fouls ein und spielte erst im letzten Viertel über einen längeren Zeitraum, dabei allerdings sichtbar ohne Rhythmus und lieferte somit einen insgesamt schwachen bis durchschnittlichen Auftritt. Da ich schon in der Vorschau darauf hinwies, dass Allen einen elementaren Bestandteil in der Offensive der Celtics darstellen sollte - umso mehr, da er wie erwartet von Fisher und nicht von Bryant verteidigt wurde - waren die Probleme des Shooting Guards tödlich für Boston, wenn auch freilich nicht der Hauptgrund für die Niederlage.

Eine starke Leistung Allens wäre dennoch so wichtig gewesen, weil Paul Pierce nach engagiertem Start zwei Viertel lang von der Bildfläche verschwand, Ron Artest kaum zu defensiver Arbeit zwang und dieser somit auch offensiv Akzente setzen konnte. Dass es immer ein schlechtes Zeichen ist, wenn Artest anfängt, auch noch Dreier aus dem Dribbling heraus zu versenken, muss ich niemandem erzählen. Erst im letzten Viertel - das ohnehin beste der Celtics in dieser Partie - erwachte Pierce wieder, forderte den Ball, bekam durch ein High-Pick and Roll vorteilhafte Matchups und ließ sich auch von Ron Artest nicht mehr einschüchtern. Genau hier muss Pierce ansetzen und in der Begegnung am Sonntag Abend von Beginn an aggressiver zu Werke gehen - er hat das Zeug dazu, dass Artest ihn nicht derart limitieren kann wie zum Beispiel einen Kevin Durant in der ersten Runde. Wenn Boston Pierce regelmäßig zu starken Auftritten verhelfen kann, sieht die Serie für die Celtics plötzlich viel freundlicher aus.

So darf man vor allem an einer Sache zweifeln, die Boston in den ersten drei Runden so stark gemacht hat: Einstellung bzw. Mentalität. Am Beispiel Garnetts sei hier verdeutlicht, was gemeint ist: In der ersten Hälfte kaum wahrnehmbar und lediglich zu Beginn des dritten Viertels mit einigen starken Szenen, war er hinterher plötzlich wieder der Kevin Garnett der Regular Season. Es war kaum noch etwas von der Athletik der Serien gegen Miami und Cleveland zu merken, dazu ließ er offensiv entweder vollkommen offene Würfe aus, um zu einem gedoppelten (!) Rajon Rondo in die Zone zu passen, oder vergab selbst einfachste Würfe. Paradebeispiel hierfür natürlich der völlig freie Layup/Dunk/Was auch immer (um ehrlich zu sein, wissen wir alle nicht, was Garnett da machen wollte - selbst die Wiederholung lieferte keinen eindeutigen Hinweis), den er im letzten Spielabschnitt vergab und kurz darauf mit einem grauenhaften Outlet-Pass auf Ray Allen endgültig die kleinsten Comeback-Hoffnungen der Celtics zerstörte. Auch defensiv zeigte er ungewohnte Schwächen im Post, ließ sich hier schnell von Pau Gasol den Schneid abkaufen und fiel auf zahlreiche Finten des Spaniers rein. Nein, es war nicht das Spiel des Kevin Garnett. Besonders erschreckend fand ich aber sein schlechtes Timing bei Rebounds - entweder sprang er viel zu spät oder zu früh hoch, womit den Lakers immer wieder zweite oder gar dritte Wurfmöglichkeiten gewährt wurden.

Wenn Boston die 18. Meisterschaft holen will, wwar der Auftritt in Spiel Eins besser der einzige schwache von Ray Allen in dieser Serie

Falls Boston die 18. Meisterschaft holen will, war der Auftritt in Spiel Eins besser der einzige schwache von Ray Allen in dieser Serie

Nun ist es nicht so, dass ich die Unterlegenheit an den Brettern alleine Garnett ankreiden will. Jeder Celtic (von Pierce mal abgesehen) lieferte hier eine schlechte Leistung, wodurch Los Angeles zu einer derart großen Überlegenheit am Brett kam, wie ich es mir vorher nie hätte träumen lassen (zur Erinnerung: Ich war derjenige, der schrieb, dass Boston mit dem Frontcourt der Lakers mithalten kann. So viel dazu…). Man muss kein großer Experte sein, um zu wissen, dass hier das Fundament des gestrigen Lakers-Erfolgs gelegt wurde. Da sich auch niemand im grünen Trikot gezwungen sah, Würfe zu blocken, wanderte der lackierte Teil des Parketts komplett an das Heimteam, was in Verbindung mit einem sehr guten Kobe Bryant zwangsläufig zu einem Sieg der Lakers führt. Und wenn Rasheed Wallace der einzige Big Man ist, der dauerhaft Einsatz zeigt, weiß man, wie misslich die Lage im Celtics-Lager war. Einzig Glen Davis im letzten Viertel gab Anlass, auf Besserung zu hoffen, aber von den etatmäßigen Startern kam nichts (wobei hier der Fairness halber erwähnt sei, dass Perkins große Teile der zweiten Halbzeit auf der Bank verbrachte. Böse Zungen behaupten, dass seine Spielzeit in direkter Beziehung mit der Formkurve von Bynum steht, die in der zweiten Halbzeit steil gen Süden zeigte).

Es soll sich hier natürlich nicht so anhören, als sei alles nur auf die Schwächen der Celtics zurückzuführen. Los Angeles kam mit einem guten Gameplan daher, verteidigte vor allem am Perimeter exzellent (nur ein Dreier durch Wallace) und zeigte ein abwechslungsreiches Offensivspiel, das - wie immer - von Bryant und Gasol geführt wurde. Auch Andrew Bynum wurde in der ersten Halbzeit geschickt in Szene gesetzt, aber für mich zeigt sich dennoch einmal mehr, dass er nie der große Center wird, den einige in ihm Anfang der Saison 07/08 zu sehen glaubten. Dafür ist er zu abhängig von guten Zuspielen penetrierender Guards, zu eindimensional in der Offensive und insgesamt zu unbeständig. Ich werde bei ihm nie das Gefühl los, dass sein Spiel mehr oder wenige ein Zufallsprodukt ist, das in letzter Zeit meistens von unterdurchschnittlicher Qualität ist. Und da er mit seinen Verletzungen zu kämpfen hat und nach der mehrtägigen Pause logischerweise am ehesten fit ist, glaube ich, dass wir im weiteren Verlauf der Finals nicht mehr allzu viel von ihm sehen werden. Gut möglich, dass dieses Spiel schon sein bestes der Serie war.

Aber zurück zu den Lakers: Der Gameplan war gut und die Foulprobleme der Celtics respektive von Ray Allen kamen ihnen natürlich extrem gelegen. Die angesprochene Überlegenheit am Brett war ebenfalls enorm wichtig und hierbei muss natürlich erwähnt werden, dass es auf der einen Seite den Celtics klar an Einsatzwillen mangelte, auf der anderen Seite die Lakers aber auch von Anfang an zeigten, dass sie keinen Ball verloren geben. Sie haben Boston auch bei den Hustle Plays dominiert, was vorher eher andersrum erwartet wurde und natürlich ein großer Faktor in einem Spiel ist. Ob sie diesen Einsatzwillen während der gesamten Serie zeigen können und werden, bleibt abzuwarten, aber Lob dafür haben sich die lila-gelben in jedem Fall verdient.

So bleibt zusammenfassend zu sagen, dass ein wenig spektakuläres Spiel Eins einen verdienten Sieger hervorgebracht hat. Boston zeigte, dass man mental noch nicht in den Finals angekommen ist und agierte phasenweise offensiv erschreckend schwach. Das positive ist, dass das Schlussviertel klar den Celtics gehörte - ob nun dem großen Vorsprung der Lakers oder einer aufgewachten Mannschaft geschuldet (ich glaube eher letzteres) - und mehrere wichtige Spieler nur mäßige (Rondo, Pierce für drei Viertel) bis schlechte (Allen, Garnett) Leistungen zeigten. Ebenso bleibt aber abzuwarten, ob man noch einmal derart viele Freiwürfe kriegt und so viele Spieler der Lakers in Foulprobleme verwickelt werden. Es lief bei Los Angeles gewiss nicht alles rund, aber das Steigerungspotential der Celtics ist um ein vielfaches höher. Wie hoch und vor allem ob hoch genug, wird Spiel Zwei zeigen.

(Photos by Aaron Frutman & themikelee | License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)

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10 Kommentare zu „Einstellungssache“

  1. Michael sagt:

    … kann es sein, dass in dir ein kleiner Celtics-Fan steckt, der gern raus möchte, aber aufgrund des (selbst auferlegten) Anspruches der Objektivität zurück gehalten wird.

    Nicht falsch verstehen. Aber der Text lässt dies vermuten. Ich lese deine Beiträge sehr gern und auch regelmäßig. Dieser hier wirkt allerdings etwas enttäuscht, wenngleich die Leistung der Cs auch enttäuschend war. Allerdings wird der Sieg der Lakers für meinen Geschmack etwas zu sehr durch das Versagen der Cs und nicht durch das eigene Vermögen ein Spiel zu gewinnen erklärt. Kobe war top - as usual in diesen Playoffs. Gasol hat gezeigt, dass er einen KG sicher nicht zu fürchten braucht. Bynum war überraschend gut. Fish - solide wie immer in den PO. Artest - d AND o. Sogar die Bank konnte sich mit Abstrichen richtig gut in Szene setzen (v.a. JF und SB). Selbstverständlich war es nicht DER Tag der Cs, aber die Lakers haben ihnen trotz Foul-Trouble arge Probleme bereitet.

  2. Malte Arndt sagt:

    Dass ich mit den Boston Celtics sympathisiere, dürfte nichts neues sein, denke ich. Insofern kann es gut sein, dass ich die Erklärung eher mit den Schwächen der Celtics versuche, weil ich die viel besser einschätzen kann. Davon abgesehen habe ich ja geschrieben, dass der Sieg nicht alleine ein Produkt der schwachen Celtics war, sondern eben auch (oder vor allem) der Stärke der Lakers geschuldet war. Allerdings habe ich jetzt nicht so viel gefunden, über das zu schreiben sich gelohnt hätte. Bryant, wie Du sagst, mit einem sehr guten Spiel, Gasol auch, Bynum in der ersten Halbzeit. Von Odom kam wenig, aber sonst alle mit einem guten, soliden Spiel. Ich denke, dass da der Auftritt der Celtics (der definitiv zu den schwächsten in den bisherigen Playoffs gehört) eher Gesprächsstoff geliefert hat.

  3. Marci sagt:

    Sei dir ja gegönnt, Fan von den Celtics zu sein. Und die Berichte sind ja auch immer super gelungen.
    Und man muss in der Tat eher über die Celtics schreiben, als über die Lakers in diesem Spiel.

    Das Spiel war nie gefährdet. Völlig dumme Turnover, ein Note 6 Garnett und ein enttäuschender Pierce.
    Ich habe aber nicht den Eindruck - so wie du - dass es den Celtics genügt, wieder Normalform zu erreichen um in die Serie zurückzukommen, denn:

    Kobe war NULL gefordert! In Hälte 1 etliche easy drives. Wenns eng wird, kommt von ihm noch viel viel mehr. Odom? Wo war der denn? Ne Menge Luft nach oben!

    Und das Bynum-Bashing war natürlich quatsch =)

  4. Michael sagt:

    Bei deinem Final-Preview ist mir deine Sympathie für die Cs nicht sonderlich aufgefallen, ansonsten hab ich noch nichts über selbige von dir gelesen. Folglich ist es für mich etwas Neues.

  5. Malte Arndt sagt:

    Sorry, falls die Antwort etwas unfreundlich klang,war jedenfalls nicht so gemeint ;) Und zu Bynum: Das war nicht auf die gestrige Partie bezogen, sondern generell. Ist aber auch nur meine persönliche Meinung über ihn, mehr nicht.

    Ob die Normalform der Celtics reicht - ich weiß es nicht. Ich denke schon, da weder von der einen noch von der anderen Seite die perfekte Partie gespielt werden kann und wird. Und ein besserer Rondo und aggressiverer Pierce sowie ein Allen ohne Foulprobleme - alles drei nicht gerade Dinge der Unmöglichkeit - dürften schon einmal für ein engeres Spiel Zwei sorgen. Denn der Sieg gestern war in der Tat ungefährdet, hatte auch nie den Eindruck, dass Boston das Spiel holen könnte.

  6. Dmitrij Karle sagt:

    Im Falle Andrew Bynum muss ich Malte auch widersprechen.

    Trotz der schwerwiegenden Knieverletzung lieferte der junge Center ein sehr, sehr, sehr solides Spiel gegen die Celtics ab. Ihn als “eindimensional” zu bezeichnen ist einfach nicht fair und falsch. Er konnte in der ersten Finals-Begegnung mehr Post-Moves anbringen, als Howard je haben wird! Das Training mit Center Legende Kareem Abdul Jabbar hat sich wohl ausgezahlt. Man erinnere sich nur wie roh Bynum in seinem Rookie Jahr war. Nicht einmal Kobe war sich sicher, ob aus dem Mann etwas wird.

    Er hat sich in den letzten fünf Jahren enorm, und die Betonung liegt auf dem Wörtchen “enorm”, entwickelt. Erhöhte stets Saison für Saison sein Scoringdurchschnitt (Rookie-Saison: 1.6 Punkte (!), Saison 09/10: 15 Punkte pro Spiel). Ließ im ersten Spiel Perkins unsichtbar erscheinen, und das auf quasi einem Fuß.

    Du schreibst auch, Bynum sei abhängig von den Pässen penetrierender Guards. Auf der anderen Seite muss man sich erst einmal von seinem Gegenspieler lösen, um überhaupt anspielbar zu sein. Und dass Bynum das kann, haben wir im Spiel 1 gesehen. Da sah Perkins zeitweise sehr bemitleidenswert aus.

    Bynum ist aus dem Spiel der Lakers nicht mehr wegzudenken. Mit Gasol gepaart ergibt sich für alle Mannschaften dieser Liga ein fast unüberwindbares Hindernis. Und das haben wir auch im ersten Spiel gesehen. Ein gesunder Bynum kam in den zwei Regular Saison Spielen gegen Boston im Schnitt auf 16 und 10. Verständlich, dass er diese Zahlen höchstwahrscheinlich in den Finals nicht mehr bringen wird, nichtsdestotrotz meine Anerkennung dafür, dass er in den Playoffs ordentlich dagegen gehalten hat!

    Einige Highglight-Spiele von ihm in den Playoffs bisher:

    13 Punkte, 12 Rebounds, 4 Blocks - Spiel 1 OKC
    21 Punkte, 11 Rebounds, 8-10 FG - Spiel 5 OKC
    17 Punkte, 14 Rebounds, 4 Blocks - Spiel 2 UTH
    13 Punkte, 7 Rebounds, 5-5 FG - Spiel 2 PHO

  7. Malte Arndt sagt:

    Nur um hier kurz etwas klarzustellen: Die Partie gegen Boston vorgestern war stark, ohne Zweifel. Zumindest in der ersten Halbzeit. Daran kann man nichts rumdeuteln, da war er phasenweise der beste Spieler auf dem Parkett. Meine Aussage über ihn bezog sich nur darauf, was ich noch 2007/08 (was ja seine Breakout-Season war) über ihn gelesen habe und wo er jetzt steht. Er ist ohne Zweifel ein guter Center, der mir gerade defensiv durchaus gefällt. Nur ein absoluter Star bzw. Spieler, um den herum ein Team aufgebaut werden kann, ist er meiner Meinung nach (!) nicht. Und dass ich damit nicht so ganz alleine bin, zeigt ja auch die Tatsache, dass Los Angeles seit geraumer Zeit einen Trade Bynum + x gegen Bosh anbietet bzw. sich Gerüchte über diesen hartnäckig halten.

    PS: Man braucht (meiner persönlichen Spielerfahrung nach) nicht sonderlich viel Basketball-IQ, um sich so zu postieren, dass man von einem penetrierenden Guard den Ball gut serviert kriegt, wenn gerade der eigene Gegenspieler zum Aushelfen eilt. Der Pass vom Guard ist da in meinen Augen sehr viel schwieriger zu spielen.

  8. Michael sagt:

    Bynum ist noch keine 23 Jahre alt. Er ist talentiert. Er hat Post Moves (D12 hat die ja nicht). Was ihm fehlt ist das was Kobe im Überfluss hat - die richtige Einstellung, der Biss, das Warrior-hafte, der absolute Siegeswille oder wie auch immer man “es” nennen möchte. Allerdings ist das etwas, was mit Erfahrung angehäuft werden kann. Siehe diesjährige PO: Drew war einmal Matchwinner für die Lakers (im 5. gegen OKC). Er kämpft und steht trotz seines ledierten Knies auf der Matte und kratzt des Öfteren am Double-Double. MMn. ist das ein beachtlicher Fortschritt. Allerdings zweifle auch ich daran, dass er jemals ein Franchise-Player werden kann. Ich glaube auch nicht, dass er jemals an Gasols Qualität heran kommt (zwar sind beides komplett unterschiedliche Spieler-Typen aber hinsichtlich der Leistung kann man sie ja trotzdem vergleichen - oder?!). Aber man kann sich auch irren. Eventuell belehrt er uns eines Besseren - mich würde es freuen ^^

  9. Dmitrij Karle sagt:

    Ich denke auch, dass Bynum nicht das nötige Potential hat, um ein Franchise-Player a la Tim Duncan zu sein. Aber genug Zeug, um als grundsolider Center in der Lakers Startformation für Aufsehen zu sorgen. Das hat er schon des öfteren unter Beweis gestellt.
    Leider hat Bynum oft mit Verletzungen zu kämpfen, die ihn immer wieder zurückwerfen. Hatte auch viel Pech in der Vergangenheit (siehe: http://www.youtube.com/watch?v=E2NUsGSzw0Q).
    Eine weitere OP steht nach den Playoffs an. Hoffe nur, dass er sich zur kommenden Saison erholt und angreifen kann.
    Vorteile sehe ich für ihn vor allem gegen Perkins in dieser Serie, da Perk nicht gerade der schnellste auf den Füßen ist. Vergleicht man die OKC und PHX - Serien, so tat er sich ungemein schwer gegen die schnellen Bigs dieser Mannschaften und wurde kaum eingesetzt.
    Bynum meinte selbst, dass das langsame Tempo gegen Boston seinem Knie nur gut tut und eine Verschlimmerung seines Gesundheitszustands nach Spiel 1 nicht festzustellen ist.
    Für mich eines der interessantesten Match-Ups in dieser Serie.

  10. Fabou sagt:

    Ich liebe dich Rayray!!!

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