Von: Malte Arndt
Dennoch würde ich gerne erst einmal mit Rajon Rondo beginnen. Was er in den bisherigen Playoffs leistet, wurde nicht nur hier schon ausreichend gewürdigt: Eindeutig bester Spieler in einem mit drei Hall of Famern bestückten Team, mit einer beinahe unwirklichen Serie gegen die Cavaliers und eines der individuell größten Spiele in den Playoffs überhaupt. Mit anderen Worten: Die Playoffs sind für ihn so oder so schon ein riesiger Erfolg und eine Diskussion um die besten Aufbauspieler der Liga muss nicht zwangsläufig mit ihm beginnen, aber ohne ihn kommt sie auch nicht mehr aus. Gestern lieferte er ein weiteres Argument für sich, als er nicht nur ein Triple Double auf der größtmöglichen Bühne überhaupt ablieferte, sondern nach seiner Verschnaufpause zu Beginn des letzten Spielabschnitts selbigen dominierte - an beiden Enden des Courts. Sein Mitteldistanzwurf eineinhalb Minuten vor Ende hat das Spiel für Boston effektiv entschieden, dazu der Steal gegen Bryant, worauf dessen fünftes Foul folgte, der Block von hinten gegen Fisher, der erneute Steal gegen Bryant, insgesamt zehn Punkte und eine makellose Bilanz aus dem Feld. Es ist beinahe unmöglich, Spieler des Spiels zu sein, wenn ein Teamkollege gerade acht Dreier versenkt und damit einen neuen Finals-Rekord aufgestellt hat. Rondo hat es geschafft.
Ob wir auch in den nächsten Spielen ähnliche Leistungen von ihm in der Crunchtime sehen werden, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass es gestern das Andeuten einer letzten Qualität gewesen sein könnte, die wirklich große Spieler auszeichnet. Bislang tauchte Rondo gerne ab, wenn enge Spiele in die entscheidende Phase gingen, weil er sich seiner Schwäche von der Linie bewusst war. Folglich gab es keinen Zug zum Korb (es sei denn, der Weg war völlig offen), Boston suchte Paul Pierce unabhängig von dessen Leistungen im bis dato abgelaufenen Spiel und das High-Pick and Roll mit Pierce und den beiden Bigs wurde Standardspielzug der Celtics. Gestern ließ man den Ball schnell zirkulieren, Rondo sagte Spielzüge für sich selber an, suchte den Abschluss am Brett und vermittelte nie den Eindruck, auch nur eine Sekunde an sich zu zweifeln, auch nur einmal an die zahlreichen Blocks von Bynum und Gasol zu denken. Ich will nicht in komplette Jubelarien ausfallen - auch Rondo hatte zwischendurch seine Fehler gemacht, die ungewöhnlich oft in der Entscheidungsfindung in der Transition lagen -, aber er legt momentan den Grundstein für etwas ganz großes.
Wenn man sich die bisherigen Playoffs der Celtics ansieht, kann man sagen, dass gegen Miami das gesamte Team brilliert hat, gegen Cleveland Kevin Garnett extrem stark war (und hinterher seine Playoffs scheinbar beendet hat) und Paul Pierce gegen die Magic der überragende Akteur war. Lediglich Rondo ist hier die Konstante - man ist mittlerweile so an seine Leistungen gewöhnt, dass es gar nicht einmal mehr auffällt, wenn er “nur” gut spielt - siehe die Serie gegen Orlando, wo er in der öffentlichen Wahrnehmung genau ein großes Spiel hatte (Spiel Zwei), aber dennoch mehr als 16 Punkte, acht Assists und 3,5 Rebounds im Schnitt auflegte. Es besteht kein Zweifel, dass er der zukünftige Franchise-Spieler in Boston sein wird und wenn man sich in ein paar Jahren fragen wird, wann es offensichtlich wurde, dass er einer sein wird - die Antwort ist: Genau in diesen zwei Monaten der Playoffs 2010.

Die bisherige Überraschung auf Seiten der Lakers sind die exzellenten Auftritte ihres Centers Andrew Bynum
So viel also zu Rondo und weil es gerade so schön passt, ein paar Worte zum überragenden Spieler auf Seiten der Lakers, der nicht Kobe Bryant hieß, sondern Andrew Bynum. In meinem letzten Eintrag zu Spiel Eins schrieb ich, dass bei ihm vieles wie ein Zufallsprodukt wird und er nicht immer den Einsatz zeigt, der ihn wirklich außergewöhnlich machen könnte. Gestern zeigte er genau diesen und vermittelte einen Eindruck davon, weshalb er mal als potentieller Superstar galt: Unglaublich aggressiv am Korb, nicht minder einsatzfreudig beim Rebound und starke Defense mit zig geblockten Würfen. Ich gebe gerne zu, dass ich so eine Leistung von ihm nicht erwartet habe und freue mich ehrlich gesagt auch ein bisschen darüber, weil diese Finals wirklich großartig werden können, wenn sie aus Spielern wie Bynum ihr komplettes Potential hervorrufen können. Das war zumindest gestern der Fall und gemeinsam mit Pau Gasol terrorisierte er die Big Men der Celtics. Ich will an dieser Stelle nicht auf die Pfiffe der Refs eingehen, weil sich beide Seiten am Ende nicht beschweren können, gegenüber dem anderen Team benachteiligt gewesen zu sein - was freilich an teils grotesken Fehlentscheidungen lag. Jedenfalls gebührt Gasol und Bynum Respekt dafür, dass sie mit ihrer Spielweise allen Bigs der Celtics Foulprobleme anhängen konnten und Shelden Williams zum unverhofften Finals-Debüt verhalfen. Wenn Boston nicht gerade gen Blowout marschiert, ist ein Einsatz von Williams immer ein extrem schlechtes Zeichen (was er gestern in drei Minuten Spielzeit eindrucksvoll bestätigte). Weshalb ich aber Bynum gegenüber einem phasenweise dominanten Pau Gasol als besten Spieler der Lakers vorziehe? Ironie des Schicksals, es ist die Einstellung.
Gasol spielte drei Viertel lang super Basketball, keine Frage. Die Foulprobleme von Bryant etablierten ihn als erste Option im Angriff und das hat er auch hervorragend ausgenutzt - drei Viertel lang. Im Schlussabschnitt saß er erst auf der Bank, kam zurück und erweckte doch den Eindruck, mental auf der Bank geblieben zu sein. Bis zu seinem Verzweiflungsdreier kurz vor Schluss nahm er keinen einzigen Wurf aus dem Feld, wurde von Pierce einmal mit einem Foul, das mehr Symbolcharakter als alle anderen hatte, an die Linie geschickt und schlief vor allem defensiv bei mehreren Layups von Rondo und Pierce. Auch die Rebounds, die er zuvor noch reihenweise gegen einen Kevin Garnett pflückte, der so alt aussah, dass Gasol sich nicht einmal den aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen schämen müsste, holte er sich plötzlich nicht mehr. Symbolcharakter hatte durchaus eine Szene gegen Ende der Partie, als sich drei Lakers um den Ball nach einem langen Rebound scharten, Gasol diesen aufnehmen wollte, Glen Davis dazwischen hechtete und den spanischen Center (für mich bleibt er das) mit leeren Händen dastehen ließ. Kurz gesagt: Für diese sechs Minuten im letzten Viertel sah er aus wie der Gasol von 2008, der von Perkins und Garnett eingeschüchtert wurde und keinen Stich sah. Ich will hiermit nicht sagen, dass es dieses Jahr wieder so sein wird, aber der Leistungsabfall Gasols war enorm und ein Hauptgrund für den 18:6-Lauf der Celtics in den letzten sechs Minuten.
Die eben beschriebene Szene verdeutlicht andererseits auch, was die Celtics im Gegensatz zu Spiel Eins besser gemacht haben: Sie zeigten mehr Einsatz, wollten den Sieg mehr und ließen sich vor allem in der Zone nicht mehr düpieren. Gerade Rasheed Wallace und Glen Davis brachten Energie von der Bank und ließen nicht nur bei mir die Frage aufkommen, ob die Celtics das Spiel mit den beiden abschließen sollten. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Wandel von Rasheed Wallace enorm ist - die ganzen Playoffs über spielt er schon besser als in der Regular Season, aber seit der Serie gegen Orlando ist er konstant gut und hat damit die Produktion von der Bank übernommen, die Tony Allen seit Abschluss der Cleveland-Serie vermissen lässt (Gerüchten zufolge befindet er sich zusammen mit Kevin Garnett schon im Urlaub). Jedenfalls kann es für Wallace keinen besseren Zeitpunkt geben, um seine Saisonbestform zu erreichen, als gegen ein mit guten Big Men gespicktes Team. Ich mag ihn zwar deshalb immer noch nicht, da seine Leistungen über 82 Spiele eine Frechheit waren, aber immerhin zeigt er jetzt, warum Boston ihm ein derart lukratives Angebot machte (das viel zu hoch und langfristig war, weshalb ihn Boston jetzt für zwei weitere Jahre behalten muss, obwohl vieles darauf hindeutet, dass er bald genauso fertig sein wird wie Garnett).
Weitere lose Notizen, warum das Spiel so ausging: Ray Allen hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet, war in der ersten Halbzeit der beste, zweitbeste und drittbeste Spieler auf dem Parkett und zeigte, wie wichtig er für Boston sein wird. Wenn er Phil Jackson dazu bringt, Bryant gegen ihn zu stellen, ist es das wohl größte Kompliment, das man ihm machen konnte. Trotz der schwächeren zweiten Halbzeit (was zum großen Teil daran lag, dass sich der gesamte defensive Gameplan der Lakers gegen ihn richtete) ist er nur knapp am Titel “Spieler des Spiels” vorbeigeschrammt und das nur, weil Rondo, wie oben erwähnt, ein weiteres Riesenspiel ausgepackt hat. Auch defensiv hat er, wie ich finde, einen guten Job gemacht, wenn auch nicht ganz so stark wie Pierce, der sich hier völlig verausgabte. Dennoch: Wenn Allen in den nächsten Spielen ähnlich gut auftritt (dass er so seine Performance nicht dauerhaft abrufen kann, sollte klar sein), hat Boston ein dickes Plus, weil sie so automatisch zwei Spieler haben, die starke Leistungen regelmäßig abliefern können.

Schafft es Rondo wie schon gegen Cleveland, bester Spieler der Serie zu werden? Unmöglich scheint es nicht. Trotz Kobe Bryant...
Auf der Gegenseite sahen wir mal wieder die Schattenseite des Ron Artest: Nach couragiertem Auftritt in Spiel Eins konnte man gestern nur dem Statistikbogen entnehmen, dass er anwesend war: Ein paar Freiwürfe, ein Dreier, gute Defense gegen einen offensiv mit angezogener Handbremse agierenden Pierce und ein Rückfall der Wurfauswahl in vergessen geglaubte Regular Season-Zeiten sind ein insgesamt erschreckendes Arbeitszeugnis. Passend, dass er das Spielende nur noch von der Bank aus miterlebte, weil er in der zweiten Hälfte (und besonders im letzten Viertel) eifrig ein Foul nach dem anderen sammelte. Nach dem durchaus guten Auftritt in Spiel Eins zeigte er also sein erstes schlechtes Spiel der Serie, ist aber immer noch um Welten besser als Lamar “Ich begehe jedes dumme Foul und verhelfe Pierce gerne an die Freiwurflinie, obwohl bei diesem rein gar nichts geht” Odom. 2008 fiel Andrew Bynum für die Lakers verletzt aus, in diesem Jahr sieht es so aus, als würde Lamar Odom ausfallen: kaum Spielzeit, wenn, dann nur durch Fouls und eine Wurfauswahl auffällig, die einer Kopie jener von Ron Artest ähnelt. Und wie schon erwähnt: Ohne ein Fünkchen Basketball IQ, wenn er Pierce verteidigen soll. Die Kritik richtet sich nicht gegen Odom über einen längeren Zeitraum (dafür war seine Serie gegen Phoenix zum Beispiel zu stark), aber er droht, den Rashard Lewis Gedächtnis-Award für den größten Leistungsabfall zwischen zwei Serien konkurrenzlos zu gewinnen. Und das, obwohl Kevin Garnett so wirkte, als hätte er auch Interesse an diesem Award….
Wie dem auch sei, das zweite Spiel hat die erwartete Reaktion der Celtics gezeigt, womit es jetzt mit einem Gleichstand nach Boston geht. Ein Ende der Serie an der Ostküste ist extrem unwahrscheinlich, aber wenn es die Celtics schaffen sollten, zwei Heimspiele zu gewinnen, wird es interessant mit zwei potentiellen Matchbällen im Staples Center. Unabhängig vom Ausgang der Serie wünsche ich mir, dass die Tendenz der ersten Spiele weitergeht: Beide Mannschaften können das beste aus dem Konkurrenten kitzeln und wenn Ray Allen acht Dreier versenkt, Rajon Rondo ein Triple Double abliefert, Kobe Bryant ein starkes erstes Spiel macht (und auch im zweiten nicht wirklich schlecht war), Andrew Bynum der beste Lakers-Akteur der bisherigen Finals ist, Pau Gasol mal länger als drei Viertel mitspielt oder Paul Pierce konstant starke Offensivspiele hat, stehen uns unvergessliche Finals bevor. Und allein die Tatsache, dass wir alles, was ich gerade aufgezählt habe, schon erlebt haben, zeigt, wie gut die beiden Spiele schon waren. Gut möglich, dass die Serie dann dadurch entschieden wird, ob Rondo oder Bryant ihre Teamkollegen mehr mitreißen können. Es wird hier nicht darum gehen, wer der allgemein bessere Spieler ist (das bedarf keiner Diskussion), sondern wer dieser Serie seinen Stempel aufdrücken kann. Wer sein Spiel in den alles entscheidenden Phasen noch einmal steigern kann. And you know who’s right there….
(Photos by Aaron Frutman & Eric Kilby & Keith Allison | License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)
Schlagworte: Andrew Bynum, Boston Celtics, Cleveland Cavaliers, Derek Fisher, Glen Davis, Kendrick Perkins, Kevin Garnett, Kobe Bryant, Lamar Odom, Los Angeles Lakers, Miami Heat, Orlando Magic, Pau Gasol, Paul Pierce, Phil Jackson, Rajon Rondo, Rashard Lewis, Rasheed Wallace, Ray Allen, Ron Artest, Shelden Williams




Heimlich, still und leise bastelt Rajon Rondo (Foto) an einer der besten Postseasons der letzten Jahre. Gestern verzeichnete der Aufbau der Boston Celtics ein Triple-Double und sorgte dafür, dass er trotz Dreierrekord eines Teamkollegen der beste Spieler einer verrückten Partie war. Die Lakers hingegen haben den Heimvorteil abgegeben, stehen aber nicht vor unlösbaren Problemen.
Meine 5 Cent:
Rondo:
Keine Überraschung für mich. Tolle Leistung. Mehr Rebounds als KG und Perk zusammen! Ist auf dem Weg in den Finals ein TD im Schnitt zu erzielen. Jetzt noch im Sommer einen brauchbaren Dreier antrainieren = Bester PG in der NBA mit Finals Erfahrung + 2 NBA Titel?!
Fouls & Schiris:
Ohne Frage, grotesk ist das richtige Wort. Beschwerden hin oder her. Lakers bekamen am Ende mehr Freiwürfe als die Celtics (41-26 Vorteil). Artest hatte wohl seine Kontaktlinsen vergessen. Nur 3-8!
Bynum in den Howardschen Dimensionen 9-12 FT.
Bynum:
Unglaublich, was der Junge auf einem Bein zu leisten imstande ist. Er und Fisher waren die einzigen Lakers Spieler mit positiver +/- Bilanz.
Ich sage nur Sky is the limit. Und mit einem Abdul Jabbar an seiner Seite, ist alles möglich!
Also nicht sofort abschreiben, Malte
Das Glas muss nicht immer halb leer sein
Artest:
Tja, vor diesem Spieler habe ich auch in meinem Artikel erst kürzlich gewarnt. Niemand ist vor seiner “anderen” Seite versichert. Es werden immer solche Spiele geben, in denen Artest, im wahrsten Sinne des Wortes, nicht weiß was er tut.
O-Ton Ron Artest: Was passierte während du in einer Situation die Kontrolle über den Ball verloren hast: “Ich weiß es nicht.”
- War es verwirrend für dich? “Ich bin mir nicht sicher.”
Sinn?! Es gibt keinen.
Kobe:
Siehe Ray Allen im Spiel 1
R. Allen
Siehe Kobe im Spiel 1
Odom:
Bisher totalausfall in den Finals. Noch nie stand er so wenig auf dem Feld (Spiel 2 , 18 Min) in den laufenden NBA Playoffs. Keine Ahung was mit ihm los ist. Ehekrise oder vlt. braucht er Motivation wie gegen die Suns (Amare: “Alles nur Glück bei ihm”).
Bank:
Null Unterstützung auch dieses Mal von der Lakers Bank.
Wallace, Davis und Zwerg mit soliden bis starken Auftritten.
Spiel 3 Vorschau:
Bryant-Show?! schafft er sein Team mitzuziehen?
Celtics traue ich nicht zu, drei mal in Folge gegen die Lakers zuhause zu gewinnen.
Schwer wird es, wenn Boston einen Lauf startet, sowie gegen die Cavs.
Momentan bin ich immer noch der Ansicht, dass LA das Ding nach Hause schaukelt! Ich meine damit die Meisterschaft.
Ich schließe mich Dmitrij an und denke, das die Lakers die Meisterschaft gewinnen.
Auch wenn sie es sich nicht leichter gemacht haben, nach dieser Heimpleite.
Ray Allen wird seine Leistung von gestern kaum noch einmal oder gar zwei Mal wiederholen können und Kobe sowie Phil werden ihre Männer wieder in die richtige Richtung bringen.
3 Heimsiege der Celtics halte ich für unwahrscheinlich.
Wie sagte mal ein nicht unbekannter Fußballspieler und späterer Trainer?
“Schau mer mal!”
Klar, eine Leistung wie gestern in der ersten Halbzeit wird er nicht regelmäßig abliefern können. Aber eine wesentliche Rolle im Angriff traue ich ihm zu, solange Bryant gegen Rondo verteidigt. Und das schöne ist ja, dass nach wie vor auf beiden Seiten Potential und Fragezeichen bestehen bleiben: Pierce/Garnett sowie Odom/Artest als eher negative Erscheinungen gestern, Rondo/Allen und Bynum/Gasol/Bryant (mit Abstrichen) als positive. Das ist eben das schöne: kein Team ist deutlich besser als das andere, weshalb dann eben Nuancen entscheiden bzw. solche Spiele wie gestern von Allen wichtig werden können.
Und zu Bynum: Potential hat er, nur habe ich es eher selten erlebt, dass jemand nach fünf Jahren (?) NBA plötzlich zum Franchise-Spieler wird. Er wird ohne Zweifel ein guter Center sein, vielleicht sogar ein sehr guter, aber mehr nicht. Und das ist Andrew Bogut auch (und ehe auf mich eingedroschen wird: Ich beziehe mich hier auf den Bogut dieser Saison).
erstmal n fettes lob für den sehr ausführlichen und qualitativ hochwertigen artikel, malte
zu rondo: was ich der ganzen berichterstattung zu seinen wahnsinnig guten playoffs bisher meist vermisse ist der hinweis auf seine fast schon “kranke” serie letztes jahr in runde 1 gegen die bulls. DAS war für mich irgendwie der breakout. er hat doch auch schon da, 2009 am TD gekratzt… klar, jetzt gegen die Cavs, das war einfach nur ohne Worte, aber gezeigt was er kann, das hat er auch schon letztes jahr.
super bericht!
hab ja vorher auf 4:2 für die celts getippt, müssen also “nur” noch die 3 heimspiele gewinnen (wird aber übelst schwer).
Achja, ihr habt ja sicher auch das Gerücht gehört dass Delonte West mit Lebrauns mom gepoppt hat und das jetz als grund fürs ausscheiden herhalten muss… ´comments?!?
Ray Allen schon wieder mit einer rekordverdächtigen Vorstellung
RAY ALLEN schon wieder mit einer rekordverdächtigen Vorstellung…..NICHT
go lakers
rekordverdächtig schlecht