Archiv für die Kategorie „Roundup“

Detroit weiter im Abwärtstrend

Freitag, 20. Februar 2009

Die Detroit Pistons sind zuhause keine Macht mehr.

Bei der 79:83-Niederlage gegen die San Antonio Spurs ging das Team um Headcoach Michael Curry bereits das zehnte Mal aus den letzten 12 Heimspielen als Verlierer hervor.

Auch ein stark aufspielender Allen Iverson konnte mit 31 Punkten und sieben Assists die 26. Saisonniederlage des Teams aus Motor City nicht verhindern.

Auf der anderen Seite zeigte Tim Duncan mit lediglich sieben von 19 verwandelten Würfen aus dem Feld eine durchwachsene Leistung. Als es im vierten Viertel jedoch darauf ankam, war der Power Forward zur Stelle. Sieben seiner 18 Punkte und acht seiner 18 Rebounds markierte Duncan im Schlussabschnitt.

„Tim ist die Basis unseres gesamten Spiels“, so Spurs-Coach Greg Popovich nach der Partie. „Er hat sich jede Menge Rebounds geschnappt und hier und da gepunktet. Das brauchen wir von ihm.“

Neben Duncan stachen Tony Parker (19 Zähler, 11 Assists) und Matt Bonner (15 Punkte, alle durch Würfe von der Dreipunkt-Linie) bei den Spurs hervor.

Letztendlich war es jedoch Bruce Bowen, der San Antonio den Sieg sicherte. Zehn Sekunden vor Ende der Partie beim Stand von 80:79 für die Texaner, vergab Rasheed Wallace (11 Punkte, acht Rebounds) einen Dreier. Bowen schnappte sich den Rebound und wurde gefoult. Der vielleicht schlechteste Freiwerfer dieser Saison (47%) verwandelte eiskalt beide Würfe zum 82:79.

Auf der Gegenseite vergab Iverson mit einem Dreier die letzte Siegchance der Pistons. „Ich hätte mich besser freispielen sollen, der vergebene Wurf geht auf meine Kappe“, zeigte sich der Guard nach der Partie enttäuscht. „Ich hatte noch etwas mehr Zeit und hätte nicht so schnell abschließen müssen.“

Für die Spurs war es das siebte Spiel eines acht Partien umfassenden Road-Trips (4:3 Siege). Samstagnacht geht es zum Abschluss in die Hauptstadt nach Washington gegen die Wizards. Wie Popovich bekannt gab, müssen die Texaner voraussichtlich zwei bis drei Wochen auf Manu Ginobili verzichten, der mit einer Knöchelverletzung ausfällt.

Für die Pistons steht am Sonntag die nächste Partie auf dem Plan, dann geht es auswärts gegen die Cleveland Cavaliers. Bei der aktuellen Heimschwäche ist das vielleicht kein Nachteil.

Die weitere Partie vom Donnerstag: Boston @ Utah 85:90.

In Phoenix geht die Sonne auf

Mittwoch, 18. Februar 2009

Es war ein turbulentes Wochenende in Phoenix.

Von Freitag bis Sonntag hatte der All-Star-Game-Zirkus in der Wüste seine Zelte aufgeschlagen, während Suns-Head-Coach Terry Porter mit sofortiger Wirkung von seinem Job beurlaubt wurde. Zudem brodelte die Gerüchteküche um einen baldigen Trade von Superstar Amare Stoudemire.

Eindrucksvoll bewies das Team um den neuen Trainer Alvin Gentry, dass der ganze Rummel keinen Einfluss auf die Leistung der Mannschaft genommen hat. Ganz im Gegenteil. Gentry ließ gegen die Los Angeles Clippers das alte „7 seconds or less“-System Mike D’Antonis spielen, das besagt, dass jeder Angriff innerhalb von sieben Sekunden abgeschlossen werden soll.

Und der Erfolg sollte ihm Recht geben. Mit 140:100 wurde eine hilflose Mannschaft aus L.A. überrannt.

„Es hat sich ganz anders angefühlt“, gab sich Stoudemire (23 Punkte) nach der Partie zufrieden mit der Systemumstellung. „Wir waren entspannt, selbstsicher und konnten befreit aufspielen.“

Unter Porter spielte Phoenix meist langsame Half-Court-Systeme, die auf Shaquille O’Neal zugeschnitten waren. Darunter litt die Spiel-Geschwindigkeit der Suns extrem - eine Stärke, die sie unter D’Antoni über Jahre zum attraktivsten Team der Liga machte.

Die starke Leistung der Suns wurde auch durch den Ausfall von Clippers-Center Marcus Camby (Mittelohrentzündung) sowie einer Disqualifikation Zach Randolphs begünstigt. Randolph hatte im ersten Viertel sein Gegenüber Louis Armundson nach einem Rebound per Faustschlag auf die Bretter befördert und muss nun mit einer Sperre über mehrere Partien rechnen.

Auf der anderen Seite saß Jason Richardson eine interne Sperre ab. Er wurde zuvor wegen Fahrens mit stark erhöhter Geschwindigkeit von der Polizei festgenommen. Nicht das erste Vergehen des Guards. Bereits im Dezember war Richardson mit Alkohol am Steuer erwischt worden.

Phoenix hatte seine stärksten Akteure in Stoudemire, Grant Hill (20 Punkte) und Leandro Barbosa (24). Auf Seiten der Clippers überzeute lediglich Rookie Eric Gordon mit 24 Zählern.

Am Mittwoch kommt es bereits zum Rematch der beiden Mannschaften im Staples Center in Los Angeles.

Zusammenfassung der Partie: 

Die weiteren Partien vom Dienstag: Charlotte @ Orlando 102:107, Minnesota @ Washington 103:111, Philadelphia @ Indiana 91:100, Milwaukee @ Detroit 92:86, San Antonio @ New York 107:112, New Orleans @ Oklahoma City 100:98, New Jersey @ Houston 88:114, Memphis @ Utah 99:117, Atlanta @ L.A. Lakers 83:96.


San Antonio dominiert Schlussphase, Clevelands Heimnimbus gebrochen

Montag, 9. Februar 2009

2:0 für die Westen-Conference.

Die Spitzenspiele der NBA am Sonntag konnten die San Antonio Spurs bei den Boston Celtics und die Los Angeles Lakers bei den Cleveland Cavaliers für sich entscheiden.

Ein sensationeller Endspurt sicherte San Antonio den 105:99-Sieg über die amtierenden Champions aus Boston. 11 Punkte erzielten die Texaner in den letzten 45 Sekunden.

„Es war ein wundervoller Sieg für uns“, zeigte sich Coach Greg Popovich nach der Partie zufrieden. „Vor allem da er auswärts gegen den Meister zustande kam.“

Der gewohnt starke Tim Duncan erzielte 23 Punkte und 13 Rebounds, Manu Ginobili beendete die Partie mit 19 Zählern. Überraschend auffällig spielte Matt Bonner mit 23 Punkten.

Für die Schlüsselszenen zum Erfolg der Spurs waren Roger Mason (11 Punkte) und Ginobili verantwortlich. Mason versenkte 20,4 Sekunden vor Ende der Partie einen Dreier, gefolgt von vier verwandelten Freiwürfen des Argentiniers. Daraufhin war wieder Mason mit zwei erfolgreichen Würfen von der Linie an der Reihe. Den letzten Einwurf der Celtics fing Ginobili ab.

Auf Seiten Bostons ragten Kevin Garnett (26 Punkte, 12 Rebounds), Paul Pierce (19 Zähler) und Rajon Rondo (sechs Punkte, 16 Assists) heraus.

Die Celtics begeben sich nun auf einen sechs Spiele umfassenden Road-Trip, der jedoch von All-Star-Weekend unterbrochen wird. „Wir haben genug Arbeit vor uns in den nächsten Wochen. Aber wir werden wieder Boden gutmachen“, gab sich Pierce nach der Partie zuversichtlich.

Odom überragend

In Cleveland war das dritte Viertel der Partie entscheidend. Nach einer zunächst ausgeglichenen Begegnung zwischen den Spitzenreitern aus Ost und West, entschieden die Los Angeles Lakers Spielabschnitt Nummer drei mit 31:16 für sich und schlugen die Cavaliers letztendlich deutlich mit 101:91.

Für Superstar Kobe Bryant (19 Punkte), der trotz einer Magenverstimmung auflief (musste sich vor der Partie übergeben) und die Partie nicht wie gewohnt dominieren konnte, sprang Lamar Odom in die Bresche. 28 Punkte und 17 Rebounds konnte der Power Forward für sich verbuchen.

„Das war eines seiner besten Spiele im Trikot der Lakers,“ lobte Phil Jackson Odom nach der Partie. „Er hatte schon viele spektakuläre Auftritte für uns, aber dieser war außergewöhnlich. Das gesamte Paket hat gestimmt“.

Für Odom, in der Vergangenheit des öfteren Opfer deutlicher Kritik von Jackson (ob seiner teilweise zu laschen Verteidigung), bedeuten die 28 Zähler einen persönlichen Saison-Rekord.  Unterstützung kam von Pau Gasol (18 Punkte, 12 Rebounds) und Derek Fisher (13 Zähler).

Auf der Gegenseite erwischte LeBron James einen rabenschwarzen Tag. Lediglich fünf von 20 Versuchen verwandelte James aus dem Feld für 16 Punkte.

„Man muss vor den Lakers den Hut für diese Leistung ziehen“, zeigte sich der aktuell zweitbeste  Scorer der Liga nach der Partie beeindruckt. Für Cleveland war es nach 23 Siegen in der Quicken Loans Arena die erste Heimniederlage der laufenden Saison.

In Zydrunas Ilgauskas (22 Punkte), Mo Williams (19) und Wally Szczerbiak (16) hatte Cleveland seine stärksten Akteure.

Die Lakers beenden mit dem Erfolg in Cleveland einen beeindruckenden Auswärts-Trip von sechs Siegen bei keiner Niederlage. Neben der Heimserie der Cavs brach L.A. einen 12:0-Run der Celtics. Und das ohne den verletzten Starting-Center Andrew Bynum (Knie).

Die weiteren Partien vom Sonntag: Charlotte @ Miami 92:96, New Jersey @ Orlando 84:101, New York @ Portland 108:109, Indiana @ Washington 117:119, Minnesota @ New Orleans 97:101, Sacramento @ Oklahoma City 113:116, Utah @ Golden State 96:116.

Boston zurück, Stojakovic erschießt Raptors

Samstag, 7. Februar 2009

Die Boston Celtics zeigten gut erholt von der 109:110-Heimschlappe gegen die Los Angeles Lakers in der Nacht zuvor.

Mit 110:100 siegte der amtierende Meister bei den Knicks aus New York. Angeführt von Paul Pierce (26 Punkte) und Ray Allen (22) drehten die Kelten im letzten Viertel so richtig auf. Zu Beginn des Schlussabschnittes lag N.Y. noch mit 76:72 in Führung, bevor Boston Viertel Nummer vier mit 38:24 für sich entschied.

Beim Stand von 80:79 für New York lief der frisch gekürte All-Star Allen (als Ersatz für den Verletzten Jameer Nelson nachnominiert) heiß. 11 Punkte in Folge erzielte er für Boston, das sechs Minuten vor Schluss mit 90:86 führte und den Vorsprung bis zum Ende der Partie nicht mehr abgab.

„Es war ein großes Spiel“, zeigte sich Pierce nach der Partie zufrieden. „Man hat gemerkt, dass uns die bittere Niederlage gegen die Lakers zu Anfang des Spiels noch beschäftigte. Aber wir als Team haben letztendlich einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen.

New York hatte in Al Harrington (27 Punkte) und David Lee (18 Zähler und 18 Rebounds) seine stärksten Akteure. Es war eine extrem harte Woche für die Knicks, mit Heimniederlagen gegen die drei besten Teams der Liga (Lakers, Cavaliers, Celtics). Jedoch gestaltete das Team von Mike D’Antoni jede der drei Partien äußerst spannend.

„Wir wussten was für eine Woche auf uns zukommen würde“, gab Lee nach der Partie zu Protokoll. „Ich wäre überglücklich gewesen, wenn wir zwei Siege aus den drei Spielen mitgenommen hätten, aber leider haben wir das nicht.“

Hornets stellen Club-Rekord ein

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge und der Verletzung von Superstar Christ Paul, gab es für New Orleans wieder etwas zu feiern. In Abwesenheit ihres Point-Guards besiegten die Hornets die Toronto Raptors mit 101:92.

Hauptverantwortlich dafür war Peja Stojakovic, der mit 28 Punkten eine persönliche Saison-Bestleistung aufstellte und sieben von elf Dreiern verwandelte. Insgesamt erzielten die Hornets 15 Dreier – Club-Rekord eingestellt.

„Ohne Chris Paul mussten wir den Ball viel besser bewegen, und das haben wir getan“, analysierte Stojakovic die Partie. „Wenn du den Ball gut bewegst, bekommst du freie Würfe.“

Beim Stand von 75:83 sah es zunächst gar nicht gut aus für New Orleans. Coach Bryon Scott rief seine Mannschaft zu einem Time-Out zusammen. Was sich auszahlen sollte. Die Hornets starteten daraufhin einen 17:0-Lauf (darunter fünf Dreier) und lagen somit drei Minuten vor Schluss 92:83 in Front.

„Wenn Dir die Dreier so um die Ohren fliegen, kannst Du nicht viel tun“, zeigte sich Raptor Jamario Moon (zehn Punkte) nach der Begegnung frustriert. „Viele der Würfe waren gut verteidigt und sie haben sie trotzdem verwandelt.“

Neben Stojakovic überzeugten bei den Hornets David West (17 Punkte, zehn Rebounds), Rasual Butler (17 Punkte) und James Posey (ebenfalls 17 Zähler). Toronto hatte in Jermaine O’Neal (24 Punkte) seinen stärksten Akteur.

Die weiteren Partien vom Freitag: Atlanta @ Charlotte 102:97, Orlando @ Indiana 102:107, L.A. Clippers @ Memphis 126:105, Portland @ Oklahoma City 93:102, Denver @ Washington 124:103, Utah @ Sacramento 111:107, Golden State @ Phoenix 105:115.

Denver gegen Rumpftruppe, LeBron mit Meilenstein

Mittwoch, 4. Februar 2009

Man könnte sich als Fan verschaukelt vorkommen.

Beim 104:96-Sieg der Denver Nuggets über die San Antonio Spurs schonte Greg Popovich mit Tim Duncan, Tony Parker und Michael Finley gleich drei seiner Starter. Dazu musste Manu Ginobili mit einer geprellten Hüfte aussetzen.

So verkam das Topspiel der Western-Conference (Zweiter gegen Dritter) zum Geplänkel.

„Wir hatten gehofft, dass ihre „Big Three“ auflaufen würden“, zeigte sich Carmelo Anthony nach der Partie enttäuscht. „So haben wir sie gescoutet, darauf htten wir uns im Training eingestellt. Aber es ist nicht passiert“.

Die zweite Garde der Spurs schlug sich immerhin achtbar. Angeführt von Roger Mason (26 Punkte) startete San Antonio zu Halbzeit (44:56) eine Aufholjagd. Bis auf 78:80 kämpften sich die Texaner an Denver heran. Letztendlich waren die Nuggets aber zu stark.

„Mein Team hat einen tollen Job abgeliefert und ist immer im Spiel geblieben“, lobte Popovich seine Reserve-Spieler. „Heute haben viele Jungs gespielt, die normalerweise nicht viel Einsatzzeit bekommen. Sie haben alles gegeben. Ich bin stolz auf sie.“

Anthony führte das Team von George Karl mit 35 Punkten und neun Rebounds an. Nené Hilario kam auf 17 Punkte und 11 Rebounds, Linas Kleiza auf 13 Zähler.

James mit Rekord

101:83 besiegten die Cleveland Cavaliers die Toronto Raptors in der heimischen Quicken Loans Arena und bleiben damit auch nach 23 Spielen zuhause ungeschlagen. LeBron James erzielte 33 Punkte und durchbrach damit die 12.000-Punkte-Marke als jüngster Spieler in der Geschichte der NBA (24 Jahre, 35 Tage). Den Rekord hielt zuvor Kobe Bryant inne (25 Jahre, 220 Tage).

„Er wird einfach immer besser“, meinte Coach Mike Brown nach der Partie. „Und das ist ganz schön gruselig“.

Die Cavaliers stellten die Weichen schon früh auf Sieg, mit 37:15 ging das erste Viertel an Cleveland. Im dritten Abschnitt konnten sich die Raptors noch mal auf 75:83 herankämpfen, bevor James ernst machte und sechs Punkte an der Freiwurflinie erzielte. Dazu verwandelte Daniel Gibson (18 Punkte) einen seiner insgesamt vier Dreier und die Cavs führten wieder deutlich mit 92:77.

Neben James und Gibson überzeugte auf Seiten Clevelands einmal mehr Mo Williams mit 16 Zählern und neun Assists. Bei Toronto punkteten Chris Bosh mit 29 und Jermaine O’Neal mit 20 Zählern am häufigsten.

Das Highlight des Spiels kam vom „King“ persönlich, als er einen Dunking-Versuch von Bosh blockte:

Die weiteren Partien vom Dienstag:  Minnesota @ Indiana 116:111, Boston @ Philadelphia 100:99, Milwaukee @ New Jersey 85:99, Chicago @ Houston 100:107.

Rekorde für Bryant und Phoenix

Dienstag, 3. Februar 2009

Historische Nacht in New York.

Mit 61 Punkten erzielte Kobe Bryant beim 126:117-Sieg der Lakers über die Knicks die höchste Punkteausbeute, die je ein Spieler im Madison Square Garden erreichen konnte. Bisherige Rekordhalter: Bernard King mit 60 vor Michael Jordan mit 55 Zählern.

61 Zähler bedeuten zugleich die meisten erzielten Punkte eines Spielers in der laufenden Saison.

„Es ist ein Segen für mich, zu tun was ich liebe und Momente wie diesen genießen zu können,“ so Bryant nach der Partie.

Unterstützung bekam der amtierende MVP von Pau Gasol, der mit 31 Punkten und 14 Rebounds ebenfalls ein starkes Spiel ablieferte. Der Spanier ersetzte den verletzten Andrew Bynum (Knie) auf der Center-Position. Bynum wird acht bis 12 Wochen ausfallen. Für Gasol rückte Lamar Odom (sechs Punkte, 14 Rebounds) auf der Position des Power Forwards nach. Die Lakers spielten dadurch mit der gleichen Starting Five wie in den vergangenen Play-Offs.

Neben Bryants Vorstellung war vor allem die körperliche Überlegenheit der Lakers für die Niederlage der Knicks verantwortlich. Auch ohne Bynum war der L.A.-Frontcourt mit Gasol (2,13 m) und Odom (2,08 m) dem der Knicks um David Lee (2,06 m, 22 Punkte, 12 Rebounds) und Al Harrington (2,06 m, 24 Zähler) überlegen.

Suns schlachten Kings

Eine Trotz-Reaktion nach den schlechten Ergebnissen der vergangenen Wochen lieferten die Phoenix Suns ab. Mit 129:81 wurden die Sacramento Kings aus der heimischen America West Arena geprügelt - der höchste Heimsieg in der Geschichte der Franchise.

„Diesen Sieg haben wir definitiv für unser Selbstvertrauen gebraucht“, gab Headcoach Terry Porter nach der Partie zu Protokoll. „Vielleicht fangen wir jetzt endlich an zu glauben, dass wir ein gutes Team sind.“

Nach sieben Niederlagen in zehn Partien war die Stimmung in und um die Mannschaft auf dem Tiefpunkt angelangt. Suns-Besitzer Robert Sarver und Manager Steve Kerr hatten in den letzten beiden Tagen zu mehreren Team-Meetings gebeten. Die Wirkung sollte nicht ausbleiben.

Phoenix dominierte Sacramento unter den Brettern, 66:44 Rebounds sprechen eine deutliche Sprache. 30 Fast-Break-Punkte und 16 Steals bedeuteten ebenfalls Saison-Rekorde für die wie entfesselt aufspielenden Suns. Bereits nach dem ersten Viertel, das Phoenix mit 40:19 für sich entschied, war die Partie so gut wie entschieden.

„Es war sehr wichtig für uns endlich einen so überzeugenden Sieg einzufahren“, so Grant Hill (14 Punkte) nach der Partie. „Wir haben früh sehr hoch geführt und ihnen zügig den Knock-out verpasst. Am besten wir packen diese Energie in eine Flasche und lassen sie in den nächsten Partien wieder raus.“

Auf Seiten der Suns spielten c (25 Punkte), Jason Richardson (24) und Shaquille O’Neal (zehn Punkte, neun Rebounds) am stärksten. Bei den Kings erreichte lediglich John Salmons mit 19 Zählern Normalform.

Die weiteren Partien vom Montag: Memphis @ Washington 113:97, L.A. Clippers @ Miami 95:119, Portland @ New Orleans 97:89, Charlotte @ Utah 86:105, San Antonio @ Golden State 110:105 (n.V.).

Cavs im vierten Viertel furios, C’s ohne Garnett

Montag, 2. Februar 2009

32:14.

Cleveland lag nach 36 Minuten in der Partie gegen die Detroit Pistons mit 58:66 zurück. Dann drehte das Team um LeBron James den Spieß um, entschied den letzten Abschnitt mit 32:14 für sich und gewann das Spiel 90:80.

Ungewöhnlich an der Art und Weise der Aufholjagd: James saß auf der Bank und sah zu, wie Mo Williams und Daniel Gibson den entscheidenden 15:2 Zwischenspurt zur 73:68-Führung einleiteten.

Dann betrat “The King” das Spielfeld und sorgte mit einem Korbleger, einem Assist, einem Dreier und einem Freiwurf 180 Sekunden vor Schluss der Partie für den Sieg.

„Ich weiß was diese Jungs drauf haben, und dass sie ein Spiel gewinnen können“, zeigte sich LeBron nach der Partie voll des Lobes für seine Nebenleute.

James beendete die Partie mit 33 Punkten und acht Assists. Williams kam auf 22 Zähler, Zydrunas Ilgauskas auf 17 Punkte und acht Rebounds.

Detroit hingegen rutscht immer tiefer in die Krise. Mit Allen Iverson im Team steht die Bilanz bei 21:21 Siegen - ein dürftiges Abschneiden für die erfolgsverwöhnten Pistons. A.I. erzielte gegen die Cavs 22 Punkte, Richard Hamilton kam auf 16 Zähler.

„Heute hat man im Ansatz gesehen, wie gut wir spielen können“, versuchte Iverson der Niederlage noch etwas Positives abzugewinnen. Fakt ist aber, dass Trainer-Neuling Michael Curry immer noch nach der richtigen Startaufstellung sucht und keine effektive Rotation seiner Guards Hamilton, Iverson und Rodney Stuckey (sechs Punkte) gefunden hat.

Pierce vs. Jefferson

Die Minnesota Timberwolves schlugen sich wacker beim amtierenden Meister aus Boston. Doch letztendlich war an diesem Abend kein Kraut gegen Paul Pierce gewachsen, der in Abwesenheit von Kevin Garnett (Grippe) 36 Punkte, acht Rebounds und sechs Assists beim 109:101-Erfolg der Celtics erzielte.

„Ich habe unserem Spiel einfach gegeben was es brauchte“, so Pierce nach der Partie. „Heute waren es meine Punkte.“

Auf der Gegenseite macht Ex-Celtic Al Jefferson, noch sichtlich angefressen von seiner Nicht-Berücksichtigung fürs All-Star -Game, ein ganz starkes Spiel. 34 Punkte (15 von 21 Würfe aus dem Feld) und 11 Rebounds verbuchte der Center für sich. Unterstützung bekam er von Randy Foye (21 Zähler, neun Assists).

Im Gegensatz zu Pierce äußerte sich Jefferson nach der Partie eher bescheiden. „Es kam mir sicher entgegen, dass Garnett nicht auf dem Platz stand und ich mehr Freiraum unter Bostons Korb hatte. Aber auch ohne K.G. ist Boston ein hervorragendes Team in der Defensive.“

Bei den C’s spielte neben Pierce Ray Allen am stärksten und beendete die Partie mit 22 Punkten.

Die weiteren Partien vom Sonntag: Orlando @ Toronto 113:90. Oklahoma City @ Sacramento 122:118 (n.V.).

Spurs dominieren Hornets, Knicks auf dem Vormarsch

Sonntag, 1. Februar 2009

Dass die San Antonio Spurs noch lange nicht zum alten Eisen zählen, bewiesen sie vergangene Nacht eindrucksvoll mit einem 106:93-Sieg über die New Orleans Hornets.

Manu Ginobili, der bisher eine eher durchwachsene Saison spielte, scheint endgültig zu alter Stärke zurückgefunden zu haben. 22 Punkte schenkte der Argentinier den Hornissen in nur 25 Minuten Spielzeit ein, darunter ein Dunk, der das Highlight des Spieltages markieren dürfte:

Auf der Gegenseite war Chris Paul trotz 38 Punkten machtlos. Sichtlich frustriert schrie Paul die Schiedsrichter an, gestikulierte verzweifelt und bekam schließlich ein Technisches Foul. Die Spurs waren an diesem Tag einfach zu stark.

Neben Ginobili überzeugten Tony Parker (25 Punkte) und Michael Finley (22), auf Seiten der Hornets erreichte neben Paul lediglich David West mit 16 Zählern annähernd Normalform. Durch den Sieg setzt sich San Antonio in der Western-Conference weiter von Platz drei und vier ab.

Knicks frustrieren Pacers

Ein wahres Punkte-Spektakel boten die New York Knicks beim 122:113-Sieg über die Indiana Pacers. Die Mannschaft von Mike D’Antoni entwickelt sich immer mehr zu einem der aufregendsten Teams der Liga.

Al Harrington mit 31 sowie David Lee mit 23 Punkten (dazu 17 Rebounds, Double-Double Nummer 35 der Saison, damit zieht Lee mit Dwight Howard gleich) überragten bei den Knicks.

„Das ist der perfekte Spiel-Stil für mich“, gab sich Harrington nach der Partie begeistert. „Soviel Spaß wie jetzt hatte ich schon lange nicht mehr“. Der flexible Forward passt mit seiner Athletik und seinem guten Drei-Punkt-Wurf in der Tat perfekt in D’Antonis System.

Indiana hatte in T.J. Ford mit 36 Zählern (Karriere-Bestmarke) seinen stärksten Akteur. Dieser zeigte sich nach der Partie enttäuscht. „Wir kamen nur langsam in die Gänge und hatten das Spiel nie unter Kontrolle. Es war zu keiner Zeit knapp.“

New York belegt nach dem Sieg weiterhin den neunten Rang in der Eastern-Conference und geht auf Tuchfühlung zu den Playoff-Plätzen. Indiana dagegen findet sich auf dem drittletzten Platz wieder.

Die weiteren Partien vom Samstag: New Jersey @ Philadelphia 85:83, L.A. Lakers @ Memphis 115:98, L.A. Clippers @ Washington 94:106, Golden State @ Houston 93:110, Atlanta @ Milwaukee 107:110, Chicago @ Phoenix 122:111, Utah @ Portland 108:122.

L.A. verliert gegen Angstgegner, Utah gegen San Antonio

Mittwoch, 28. Januar 2009

Cleveland, Boston und San Antonio.

Diese Teams konnten die Los Angeles Lakers in den letzten Wochen im heimischen Staples Center besiegen. Nicht so den Conference-Elften aus dem Osten, die Charlotte Bobcats (19:26 Siege). Nach zweifacher Verlängerung bezwang die Mannschaft von Coach Larry Brown die Lakers mit 117:110 (53:54, 93:93, 103:103). 

Das Team aus North Carolina hat sich in den letzten Spielzeiten zum echten Angstgegner der Lakers entwickelt. Fünf der vergangenen sechs Partien gingen an die Bobcats.

Die Niederlage L.A.’s konnte auch Kobe Bryant mit 38 Punkten nicht verhindern. In der letzten Minute der ersten Overtime war für den MVP der Saison 2007/2008 Schluss - sechstes persönliches Foul. Dabei hätte die Partie schon zur regulären Spielzeit entschieden sein können. Doch kurz vor Ablauf der Uhr versenkte Derek Fisher (14 Punkte) einen Dreier zum 93:93-Ausgleich. Charlotte, das zwei Minuten vor Ende der Partie Gerald Wallace (15 Punkte) ersetzen musste, der sich durch ein unsportliches Foul von Andrew Bynum (24 Punkte, 14 Rebounds) verletzte, ließ sich davon nicht einschüchtern.

In der zweiten Verlängerung erzielte Shannon Brown, Ersatzmann für Wallace, fünf seiner 14 Punkte, unter anderem einen Dreier zum 110:107. Danach übernahm Emeka Okafor (18 Punkte, elf Rebounds) mit fünf Punkten in den letzten 75 Sekunden. Neben Brown und Okafor überzeugten bei den Bobcats Raymond Felton (21 Punkte, elf Rebounds, neun Assists, knapp am ersten Triple-Double seiner Karriere vorbei) und Boris Diaw (23 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, ebenfalls fast ein Triple-Double).

“Das war ein verflucht wichtiger Sieg, eine verflucht gute Vorstellung von uns”, zeigte sich Larry Brown nach der Partie begeistert.

San Antonio entscheidet Partie im letzten Viertel

Beim 106:100-Sieg der Spurs über die Jazz aus Utah behielt Manu Ginobili (13 Punkte) am Ende die Nerven. Acht von acht Freiwürfe verwandelte der Argentinier im letzten Spielabschnitt, sechs davon in den letzten 24 Sekunden.

“Bis die Schluss-Sirene erklingt, machst Du Dir Sorgen wie die Partie ausgehen wird”, meinte Tim Duncan (24 Punkte, neun Rebounds, acht Assists) nach der Partie. “Glücklicherweise war Manu am Ende eiskalt und sicherte uns den Sieg”.

Die Partie war stets eng geführt, zwölf mal wechselte die Führung, 13 mal war das Spiel ausgeglichen. Neben Duncan und Ginobili überzeugte der dritte im Bunde, Tony Parker, mit 24 Punkten. Center Matt Bonner, der sich in den letzten Wochen in guter Form präsentierte, kam auf 20 Zähler. Dabei verwandelte er sechs von sieben Dreier.

Auf Seiten der Jazz überzeugten Deron Williams (19 Punkte, 13 Assists), Mehmet Okur (22 Punkte, 17 Rebounds) und Ronnie Brewer (23 Punkte). Utah muss weiterhin auf Carlos Boozer (Knie) sowie neuerdings auf Andrei Kirilenko verzichten, der sich eine Knöchelverletzung zugezogen hat.

Die weiteren Partien vom Dienstag: Sacramento @ Cleveland 110:117, Indiana @ Orlando 111:135 und Denver @ Memphis 100:85.

New York überrascht Houston, Chris Paul zerlegt Philly

Dienstag, 27. Januar 2009

Wie viel ein Trainerwechsel bewirken kann, sieht man diese Tage in New York. Speziell wenn der alte Coach Isiah Thomas  war und der Neue  Mike D’Antoni heißt.

Zwar stehen die Knicks mit einer Bilanz von 19:25 auf keinem Playoff-Platz, denoch hat sich die komplette Kultur im und um das Team geändert. Feuer, Leidenschaft, Einsatz. Alles Attribute, die man vergangenes Jahr vergeblich im Madison Square Garden anzutreffen hoffte. Dieses Jahr gehören genau diese Eigentschaften zu den Stärken der Knicks.

Letztes Opfer: die favorisierten Rockets aus Houston. 104:98 (55:58) wurden die Texaner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung geschlagen. Sechs Spieler der Knickerbockers punkteten zweistellig (Al Harrington 13, David Lee 17, 13 Rebounds, Chris Duhon zwölf, elf Assists, Nate Robinson 19, Wilson Chandler 18 und Tim Thomas elf).

Kurios: Es war das erste Spiel der Saison, in dem die Knicks einen Rückstand zu Beginn des vierten Viertels drehen konnten. “Das war ein großer Schritt für uns”, zeigte sich D’Antoni nach der Partie zufrieden.

Bei den abermals ohne Yao Ming auftretenden Rockets spielten Tracy McGrady (20 Punkte) und Luis Scola (16 Punkte, 14 Rebounds) am auffälligsten. Einen ganzen schwachen Tag erwischte Ron Artest, der nur einen seiner zehn Versuche von jenseits der Dreierlinie versenken konnte und die Partie mit elf Zählern beendete.

Philadelphia @ New Orleans 85:101

Zur Halbzeitpause führten die Philadelphia 76ers noch mit 47:40. Doch dann kam Chris Paul. Was der Point Guard der New Orleans Hornets an diesem Abend ablieferte, ist einmalig in der Geschichte der NBA.

27 Punkte, 15 Assists, zehn Rebounds und sieben Steals wurden in dieser Form noch nie erreicht. Fast wäre es das erste Quadruple-Double seit 1994 (David Robinson) geworden. Mir dieser Gala-Vorstellung führte der nur  1,83 m große Rookie of the Year von 2005/2006 sein Team zu einem letztlich ungefährdeten 101:85-Sieg.

Peja Stojakovic, der eine durchwachsene Saison in “Big O” durchlebt, versenkte fünf seiner sechs Dreier in Halbzeit zwei. Insgesamt erzielte der Serbe 26 Punkte.

“Wir haben so viele Schützen. Wenn Peja einen Tag wie heute erwischt, sind wir kaum zu schlagen” zeigte sich Paul mit der Leistung seines Team-Kameraden sehr zufrieden.

Auf Seiten der 76ers punkteten Andre Miller (19), Thaddeus Young (22) und Andre Iguodala (17) am häufigsten.

Die weiteren Partien vom Montag: Phoenix @ Washington 103:87, Atlanta @ Miami 79:95, Minnesota @ Milwaukee 90:83, New Jersey @ Oklahoma City 85:94, Portland @ Los Angeles Clippers 113:88.

L.A. deklassiert San Antonio, Houston siegt ohne Yao

Montag, 26. Januar 2009

Sieben der letzten zehn Meisterschaften in der NBA gingen an die Lakers oder Spurs.

Wer im Rennen um den Titel der Saison 2008/2009 die Nase vorne hat, wurde Sonntag Nacht deutlich. 99:85 (51:45) besiegte das Team um Kobe Bryant die Rivalen aus Texas und setzt sich damit im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs weiter ab.

Es war außerdem die Revanche für die bittere 111:112-Niederlage vom 14. Januar (Roger Masons Drei-Punkt-Spiel).

Im ersten Viertel konnten die Spurs noch mithalten (23:22), danach bauten die Lakers ihren Vorsprung immer weiter aus (29:22, 28:21, 20:19). Ein Grund für die Niederlage San Antonios war die schwache Trefferquote von Außen, nur fünf von 23 Dreiern konnten verwandelt werden (21,7%).

Bester Werfer auf dem Platz war einmal mehr Bryant mit 22 Zählern, bevor er das komplette vierte Viertel auf der Bank pausieren konnte - die Partie war zu dem Zeitpunkt bereits entschieden. Unterstützung erhielt er vom äußerst formstarken Andrew Bynum (15 Punkte, elf Rebounds), Pau Gasol (16 Punkte) und Trevor Ariza (17).

Ein starkes Comeback feierte Lakers Point Guard Jordan Farmar, der nach 18 Spielen Verletzungspause 14 Punkte erzielte. “Wir haben ihn sehr vermisst”, meinte Bryant nach der Partie. “Er bringt unsere zweite Garde auf Touren, er ist ihr Motor. Jetzt laufen wir wieder auf allen Zylindern”.

Auf Seiten der Spurs punkteten lediglich Tony Parker (19) und Tim Duncan (15) zweistellig. Eine schwache Vorstellung lieferte Manu Ginobili ab, der Argentinier kam auf neun Punkte und verwandelte lediglich einen von sechs Dreiern. Von seiner Form aus den letzten Jahren ist der Small Forward meilenweit entfernt.

Ohne Yao, aber mit Artest und McGrady

Einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze in der Western Conference feierten die Rockets aus Houston. 108:105 (61:57) wurde das Spiel bei den Detroit Pistons gewonnen.

Houston, das in der laufenden Saison  bei nur 22 von 45 Partien seine Stars Tracy McGrady, Ron Artest und Yao Ming gleichzeitig aufbieten konnte, musste dieses mal den Ausfall des Chinesen verkraften. In die Bresche sprangen Artest (24 Punkte, neun Rebounds), Luis Scola (21 Punkte) und McGrady (15).

“Ein großer Sieg für uns”, meinte Coach Rick Adelman nach der Partie. “Die Pistons haben eine solch gefährliche Offensive, ich weiß noch nicht einmal, wie wir die Partie gewonnen haben”.

Ernüchterung herrschte dagegen auf Seiten Detroits. 20:19 heißt die Bilanz nach Siegen seit Allen Iverson in Motor City seine Zelte aufgeschlagen hat. Eine äußerst dürftiges Abschneiden für den zuletzt sechsmaligen Teilnehmer der Eastern-Conference-Finals.

“Das macht mich krank”, äußerte sich Antonio McDyess zu der Niederlage. In Richard Hamilton (27 Punkte, abermals von der Bank) und Rasheed Wallace (22 Punkte, 11 Rebounds) hatte Detroit seine stärksten Akteure.  Allen Iverson zeigte mit 17 Punkten und acht Assists eine ordentliche Leistung, stand aber in Sachen Enttäuschung seinem Kollegen McDyess in nichts nach: “Ich müsste lügen wenn ich behaupten würde, ich wäre nicht frustriert. Ich denke, ich kann viel mehr tun, damit wir unsere Spiele gewinnen.

Die weiteren Partien vom Sonntag: Phoenix @ Atlanta 104:99, Sacramento @ Toronto 97:113, Charlotte @ Indiana 93:98, Chicago @ Minnesota 108:109, Utah @ Denver 97:117, Los Angeles Clippers @ Golden State 92:107.

Highlight des Tages: Josh Smith dunkt über Steve Nash (ok, etwas unfair):

Miami gewinnt Florida-Derby, LeBron verpasst Triple Double knapp

Sonntag, 25. Januar 2009

Nun also auch Orlando.

Nachdem sich die Celtics und die Cavaliers im Saison-Verlauf schon kleine Schwächephasen erlaubt haben, verlieren nun auch die Magic das erste mal Seit ihrem 0:2-Start in die Saison zwei aufeinander folgende Spiele (80:90 zwei Nächte zuvor gegen die Boston Celtics).

Mit 97:103 ging die Partie gegen den Rivalen aus Florida, die Miami Heat, verloren. Trotz starker Punkteausbeute von Orlandos Starting-Five (Hedo Turkoglu 18 Punkte, Rashard Lewis 21, Dwight Howard 20, Jameer Nelson 16 und Courtney Lee 7) musste sich die Magic der Truppe um Dwyane Wade (27 Punkte) geschlagen geben. Von der Bank kam so gut wie nichts, nur 13 Punkte konnte die zweite Garde für sich verbuchen.

Bei Miami erwischte Rookie Mario Chalmers einen Sahne-Tag. Neben 20 Punkten und sechs Assists klaute er seinem Gegenüber Jameer Nelson im letzten Spielzug der Magic den Ball und stellte somit den Sieg des Meisters der Saison 2005/2006 sicher.

Es war nach zehn Niederlagen in Folge der erste Sieg Miamis gegen Orlando. Dementsprechend erfreut zeigte sich Wade nach der Partie: “Dieser Sieg ist sehr befriedigend. Wir mussten uns selbst beweisen, dass wir mit den Elite-Teams der Liga mithalten können.”

“The King” nicht zu stoppen

In Salt Lake City verpasste LeBron James derweil ein Triple Double nur knapp (es wäre Nummer drei der Sasison gewesen). Beim 102:97-Sieg der Cleveland Cavaliers über die Utah Jazz verbuchte James 33 Punkte, 14 Rebounds und neun Assists. Unterstützung bekam er von Mo Williams, der 25 Punkte (fünf von elf Dreiern) erzielte.

Bei den Jazz stellte Point Guard Deron Williams mit 16 Assists (neben 17 Punkten) eine persönliche Saison-Bestmarke auf. Neben Williams überzeugte Paul Millsap mit einem weiteren Double-Double (24 Puntke, 15 Rebounds), bereits sein 21. der Saison.

Für das Highlight der Partie sorgte “The King”  persönlich mit einem krachenden Dunk (seltsamerweise bekam er keinen zusätzlichen Foul-Pfiff):

Auf den Schlag ins Gesicht von Gegenüber Kyrylo Fesenko angesprochen, antwortete James nur lapidar: “Sowas passiert in jedem Spiel, und ich habe deswegen noch keins verpasst.”

Die weiteren Ergebnisse: New York @ Philadelphia 110:116, New Jersey @ Memphis 99:88, Sacramento @ Milwaukee 104:106 und Washington @ Portland 87:100.