Archiv für die Kategorie „Top5“

Top5: LeBron James auf MVP-Kurs

Dienstag, 24. März 2009

1. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)

28,6 Punkte, 7,6 Rebounds, 7,3 Assists, 1,8 Steals, 1,3 Blocks, 48,8 FG%, 76,8 FT%

lebron_jamesDie letzten zwei Wochen haben einen großen Abstand zwischen LeBron James und seine Verfolger im Rennen um die höchste individuelle Auszeichnung der Liga gebracht. Dank neun Cavaliers-Siegen in Folge und der besten Bilanz der NBA ist der MVP-Award dem „King“ wohl nicht mehr zu nehmen. Aktuell wurde James zudem das zweite Mal in Folge als „Spieler der Woche“ der Eastern-Conference ausgezeichnet.

2. Dwyane Wade, Miami Heat (2.)

29,9  Punkte, 5,1 Rebounds, 7,6 Assists, 2,2 Steals, 1,4 Blocks, 49,3 FG%, 76,3 FT%

dwyane_wadeNachdem Dwyane Wade wegen einer Hüftenverletzung die 108:112-Niederlage Miamis gegen Boston verpasste, und sein Team auch mit ihm gegen Philadelphia (77:85) und New Jersey (88:96)  verlor, zeigte der Superstar in Detroit mit 39 Punkten (101:96) wieder seine ganze Klasse. Beim 94:82-Sieg über Memphis stellte er zudem durch seinen 2.064. Zähler der Saison den Rekord für die Meisten Punkte eines Heat-Akteurs innerhalb einer Spielzeit auf.

3. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (3.)

27,7 Punkte, 5,4 Rebounds, 4,9 Assists, 1,4 Steals, 0,5 Blocks, 47,0 FG%, 86,3 FT%

kobe_bryantDie Lakers konnten zuletzt fünf von letzten Sechs Partien gewinnen. Bei der einzigen Niederlage dieser Serie, der 93:94-Pleite gegen die Philadelphia 76ers, zeigte Kobe Bryant seine vielleicht schwächste Leistung der Saison. Lediglich elf Punkte erzielte der Shooting-Guard und benötigte dafür ganze 15 Würfe aus dem Feld. Auch bei den darauf folgenden Siegen gegen die Warriors (114:106) und in Chicago (117:109) konnte Bryant nur 19 von 50 Würfen verwandeln.

4. Chris Paul, New Orleans Hornets (4.)

22,2 Punkte, 5,4 Rebounds, 10,9 Assists, 2,9 Steals, 0,1 Blocks, 50,3 FG%, 86,9 FT%

chris_paulChris Paul wurde aktuell zum „Spieler der Woche“ der Western-Conference gewählt. New Orleans gewann in diesem Zeitraum drei von vier Partien und Paul erzielte dabei im Schnitt 28,5 Punkte, 9,5 Assists und überragende 4,5 Steals pro Partie. Gelegenheit die Bilanz weiter aufzupolieren bekommen der „Rookie of the Year“ von 2006 und seine Truppe am Mittwoch gegen Denver und am Freitag in New York.

5. Dwight Howard, Orlando Magic (5.)

21,0 Punkte, 13,9 Rebounds, 1,4 Assists, 0,9 Steals, 3,0 Blocks, 57,7 FG%, 60,2 FT%

dwight_howardDie New York Knicks hatten Dwight Howard wenig entgegenzusetzen. Beim gestrigen 106:102-Sieg Orlandos über das Team aus dem „Big Apple“ kam der Center zu 29 Punkten, 14 Rebounds und vier Blocks. Inzwischen hat Howard mit seinem direkten Gegenüber aus der New York-Partie, David Lee, auch in der Statistik „Double-Doubles“ wieder gleichgezogen. Beide können nun 55 Spiele mit zweistelligen Werten in zwei verschiedenen Kategorien aufweisen.

6 - 10: 6. Chauncey Billups (7.), 7. Brandon Roy (6.), 8. Deron Williams (10.), 9. Yao Ming (9.), 10. Joe Johnson (-).

Top5: Cleveland vor dem großen Wurf

Sonntag, 22. März 2009

1. Cleveland Cavaliers (Vorwoche 2.) 56:13 

Die Cavaliers eilen auf ihrem Weg zur ersten Conference-Meisterschaft der Clubgeschichte von Sieg zu Sieg. Zuletzt konnte die Mannschaft aus Ohio acht Spiele in Folge gewinnen. Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Celtics beträgt bereits fünf Spiele. Auch die Lakers können da mit einer Niederlage mehr auf dem Konto nicht mithalten. Aktuell hätte Cleveland bis in die Finals den Heimvorteil.

2. Los Angeles Lakers (1.) 55:14

Für das Team um Headcoach Phil Jackson steht der Conference-Titel bereits vorzeitig fest. Jetzt sieht sich der „Zen-Meister“ vor der entscheidenden Frage, ob er in den restlichen Saison-Spielen seine Stars schonen oder einen Angriff auf die beste Bilanz der Liga starten soll. Da die Lakers über die beste Bank der Liga verfügen, ist vielleicht sogar beides möglich.

3. Boston Celtics (3.) 53:18

Kevin Garnett gab gegen San Antonio nach einer Pause von 13 Partien wegen einer Knieverletzung sein Comeback. Mit Erfolg. In 15 Minuten auf dem Parkett verbuchte der amtierende „Defensive-Player-of-the-Year“ zehn Punkte und verhalf durch sein energiegeladenes Spiel den Celtics zu einem 80:77-Sieg. Garnett hat jetzt noch 11 Partien Zeit, Spielpraxis für die Playoffs zu sammeln.

4. Orlando Magic (5.) 51:18

Die Endphase der regulären Spielzeit verspricht ein heißes Rennen zwischen Orlando und Boston um den zweiten Platz in der Eastern-Conference und das damit verbundene Heimrecht in einem eventuellen Zweitrunden-Showdown beider Teams in den Playoff. Beide Mannschaften liegen mit 18 Niederlagen gleichauf, am Mittwoch kommt es zum vielleicht entscheidenden Duell der Kontrahenten in Florida.

5. Houston Rockets (7.) 46:25

Seit dem Ausfall von Tracy McGrady (Knie) läuft es rund in Houston. Ohne den Shooting-Guard gewannen die Rockets 15 von 19 Partien. Spielmacher Aaron Brooks hat sich seit dem Abgang von Rafer Alston in Richtung Orlando prächtig in die erste fünf der Texaner eingefügt und verbesserte seinen Punkteschnitt von 5,2 aus dem vergangenen Jahr auf  durchschnittlich 11,1 Zähler in der laufenden Saison.

6 - 10: 6. Denver Nuggets (-), 7. San Antonio Spurs (4.), 8. Utah Jazz (6.), 9. Portland Trail Blazers (8.), 10. Atlanta Hawks (-).

Top5: Wade weiter auf dem Vormarsch

Dienstag, 17. März 2009

1. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)

28,5 Punkte, 7,5 Rebounds, 7,2 Assists, 1,8 Steals, 1,3 Blocks, 48,7 FG%, 77,2 FT%

Der aktuelle „Spieler der Woche“ aus der Eastern-Conference präsentiert sich äußerst formstark. 34,0 Punkte, 10,8 Rebounds und 8,8 Assists konnte LeBron James in den vergangenen Partien im Schnitt verbuchen. Darunter drei Triple-Doubles und 51 Punkte gegen Sacramento. Daneben ist den Cavaliers mit vier Spielen Vorsprung auf Boston der erste Platz im Osten wohl nicht mehr zu nehmen.

2. Dwyane Wade, Miami Heat (3.)

29,9  Punkte, 5,1 Rebounds, 7,6 Assists, 2,3 Steals, 1,4 Blocks, 49,3 FG%, 76,7 FT%

Dwyane Wade katapultierte sich innerhalb kürzester Zeit mit außergewöhnlichen Leistungen mitten ins Rennen um den diesjährigen MVP-Award. Es fällt äußerst schwer, seine Leistungen hier nicht zu würdigen. Auch wenn Kobe Bryant und seine Lakers die deutlich bessere Bilanz gegenüber Miami aufweisen können, der Unterschied bei der aktuellen Form und in den persönlichen Statistiken ist einfach zu deutlich.

3. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (2.)

28,0 Punkte, 5,4 Rebounds, 4,9 Assists, 1,3 Steals, 0,5 Blocks, 47,5 FG%, 86,8 FT%

Bryant ist in der Western-Conference der amtierende „Spieler der Woche“.  Drei Siege bei einer Niederlage stehen für die Lakers in diesem Zeitraum zu Buche. „KB-24“ erzielte dabei durchschnittlich 28,5 Zähler, 5,0 Vorlagen und 5,0 Rebounds pro Partie. Zuletzt bewies er gegen die Dallas Mavericks, dass er Spiele sowohl in der Offensive als auch in der Verteidigung entscheiden kann.

4. Chris Paul, New Orleans Hornets (4.)

21,9 Punkte, 5,4 Rebounds, 11,0 Assists, 2,8 Steals, 0,2 Blocks, 50,2 FG%, 86,5 FT%

Der beste Spielmacher der Liga sah sich in den vergangenen Partien immer häufiger dazu genötigt, selbst den Abschluss zu suchen. In den letzten vier Spielen verbuchte Chris Paul im Schnitt 29,5 Punkte, doch New Orleans musste zwei dieser Begegnungen abgeben. Durch deutliche Formschwankungen seiner Nebenleute wird Paul auch weiterhin dazu gezwungen sein, den Balance-Akt zwischen Spielgestaltung und Scoring zu meistern.

5. Dwight Howard, Orlando Magic (5.)

21,0 Punkte, 14,0 Rebounds, 1,2 Assists, 0,9 Steals, 2,9 Blocks, 57,4 FG%, 60,5 FT%

Beim 105:87-Sieg Orlandos über die Utah Jazz verbuchte Dwight Howard bereits sein siebtes Saisonspiel mit mindestens 20 Punkten und 20 Rebounds auf der Anzeigetafel. Sein Team ist zudem im Begriff, dem amtierenden Meister aus Boston die zweitbeste Bilanz des Ostens abzujagen. Lediglich einen Sieg haben die Celtics mehr auf dem Konto als die Magic, bei gleicher Anzahl an Niederlagen. Zum größten Teil ein Verdienst des besten Centers der Liga.

6 - 10: 6. Brandon Roy (6.), 7. Chauncey Billups (7.), 8. Yao Ming (10.), 9.  Deron Williams (9), 10Tim Duncan (8.).

Top5: Der Kampf um die beste Bilanz der Liga spitzt sich zu

Mittwoch, 11. März 2009

1. Los Angeles Lakers (Vorwoche 1.) 50:13

Für die Lakers setzte es zuletzt eine ganz deutlich 94:111-Niederlage in Portland. Teilweise lag Los Angeles mit 30 Punkten im Rückstand. Das Team aus Kalifornien war andererseits die erste Mannschaft der Liga mit 50 Siegen auf dem Konto. Die 60 schnell voll zu machen dürfte eine echte Herausforderung werden,  denn neun der nächsten 12 Partien bestreiten die Lakers in fremder Halle.  

2. Cleveland Cavaliers (3.) 50:13 

Im Spitzenspiel gegen Boston zeigten sich die Cavaliers ohne richtige Chance (94:105). Zu groß wog der Ausfall von Ben Wallace (Bein). Die Celtics konnten unter den Körben schalten und walten wie sie wollten. Auch gegen die Clippers aus Los Angeles lief es zunächst alles andere als rund. Erst durch einen Kraftakt im letzten Viertel konnte das Spiel mit 87:83 gewonnen werden. Dennoch teilen sich die Cavs mit den Lakers die beste Bilanz der Liga.

3. Boston Celtics (2.) 49:15

Coach Doc Rivers kündigte an, dass Boston seine verletzten Starter Rajon Rondo (Knöchel) und Kevin Garnett (Knie) komplett auskurieren lassen wird, anstatt sie im Kampf um die beste Bilanz der Liga zu verheizen. Ein gefährliches Spiel, bedenkt man, wie wichtig der Heimvorteil in den möglichen Finals und Conference-Finals werden kann. Andererseits hat Boston 2007/2008 auswärts in Detroit und Los Angeles gewonnen und  so letztlich die Meisterschaft geholt.   

4. San Antonio Spurs (4.) 43:30

San Antonio zeigt sich mit drei Siegen in Folge auf dem besten Weg, Platz zwei in der Western-Conference bis zum Ende der regulären Spielzeit zu verteidigen. Schlechte Nachrichten gibt es derweil von Manu Ginobili, der noch bis zu zwei Wochen mit einer Schienbein-Verletzung auszufallen droht. Auch Tim Duncan ist nach seiner Beinverletzung noch nicht wieder bei 100% angelangt.

5. Orlando Magic (5.) 46:17

Der 86:79-Sieg Orlandos in Boston vergangenen Sonntag war mit Sicherheit ein Ausrufezeichen. Nicht übersehen darf man allerdings, dass die Celtics ohne Garnett und Rondo aufliefen und die Magic am Ende trotzdem fast einen 22-Punkte-Vorsprung aus der Hand gaben. Gegen die Pistons aus Detroit setzte es Montag dann eine knappe 94:98-Niederlage.

6 - 10: 6. Utah Jazz (7.), 7. Houston Rockets (6.), 8. Portland Trail Blazers (9.), 9. New Orleans Hornets (10.), 10. Dallas Mavericks (-).

Top5: Dwyane Wade überragend

Mittwoch, 4. März 2009

1. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)

28,5 Punkte, 7,3 Rebounds, 7,0 Assists, 1,7 Steals, 1,2 Blocks, 49,0 FG%, 77,3 FT%

Gegen die Atlanta Hawks zeigte LeBron James einmal mehr seine ganze Klasse und verwandelte kurz vor Schluss den entscheidenden Freiwurf zum 88:87 Endstand. Mittlerweile hat sich James auch in der Defensive einen Namen gemacht. „Ich sehe ihn nicht weit hinter Dwight Howard“, so ein anerkannter Scout laut ESPN.com.

2. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (2.)

28,0 Punkte, 5,6 Rebounds, 5,0 Assists, 1,3 Steals, 0,4 Blocks, 47,4 FG%, 86,6 FT%

Kobe Bryant ist wieder der Alte. Wenn man ihn nach seiner Wurfauswahl bewertet. 31 mal warf der Star der Lakers  gegen Denver aus dem Feld auf den Korb. Gegen die Suns waren es sogar 38 Versuche - Saison-Rekord. Beide Spiele gingen jedoch verloren. Gegen Memphis hatte Bryant dann wieder mehr Unterstützung von seinem Team und die Partie wurde locker gewonnen.

3. Dwyane Wade, Miami Heat (5.)

29,2  Punkte, 5,0 Rebounds, 7,4 Assists, 2,2 Steals, 1,4 Blocks, 48,7 FG%, 76,4 FT%

Dwyane Wade präsentiert sich zurzeit in einer außergewöhnlichen Form. In den letzten beiden Partien gegen Cleveland und New York erzielte er insgesamt 87 Punkte, 15 Rebounds, 19 Assists, 11 Steals und vier Blocks. Alleine die deutlich schlechtere Bilanz Miamis im Vergleich zu L.A. verhindert einen zweiten Platz in diesem Ranking für Wade.

4. Chris Paul, New Orleans Hornets (3.)

21,3 Punkte, 5,3 Rebounds, 11,9 Assists, 2,7 Steals, 0,2 Blocks, 49,3 FG%, 84,9 FT%

Chris Paul bewies beim 99:96-Sieg seiner New Orleans Hornets über die New Jersey Nets einmal mehr, dass er auch in der Defensive ein absoluter Topspieler ist. Mit zwei Steals in der letzten Spielminute stellte der Point-Gaurd den Sieg seiner Mannschaft sicher. Beim ebenfalls knappen 95:94-Sieg über die Milwaukee Bucks verteilte Paul zudem 20 Assists - persönlicher Saison-Rekord.

5. Dwight Howard, Orlando Magic (4.)

20,9 Punkte, 14,1 Rebounds, 1,2 Assists, 1,0 Steals, 2,9 Blocks, 57,2 FG%, 60,0 FT%

Im Duell der Giganten und selbsternannten Supermänner besiegte Dwight Howard mit seinen Orlando Magic die Phoenix Suns um Shaquille O’Neal. Zuvor zeigte der Center jedoch eine ungewohnt schwache Partie gegen die Philadelphia 76ers. Lediglich 12 Punkte und acht Rebounds konnte Howard zum 106:100-Sieg seiner Mannschaft beisteuern. Außerdem musste er mit sechs Fouls die Partie vorzeitig beenden.

6 - 10: 6. Brandon Roy (8.), 7. Chauncey Billups (9.), 8. Tim Duncan (6.), 9. Deron Williams (-), 10. Yao Ming (-).

Top5: Celtics ohne Garnett, Spurs ohne Duncan

Freitag, 27. Februar 2009

1. Los Angeles Lakers (Vorwoche 1.) 46:10

Die Lakers dominieren im Februar auch ohne den verletzten Andrew Bynum mit 9:1 Siegen weiterhin die NBA. Auch die finanziell bedingten Abgänge von Vladimir Radmanovic (nach Charlotte) und Chris Mihm (Memphis) wurden problemlos von der besten Bank der Liga kompensiert. Zuletzt machte der Erzrivale aus Phoenix die schmerzhafte Erfahrung, dass Los Angeles zurzeit in einer eigenen Liga spielt.      

2. Boston Celtics (2.) 46:13

Ohne den verletzten Kevin Garnett (Knie) setzte es die Woche eine überraschende 91:93-Niederlage bei den Clippers aus Los Angeles. Immerhin konnten sich die Celtics mit Center Mikki Moore verstärken (aus Sacramento). Für den heutigen Freitag wird die Ankunft von Enfant Terrible Stephon Marbury (New York) erwartet. Es dürfte interessant werden, ob der Point-Guard der schwächelnden Bank des Meisters weiterhelfen kann.

3. Cleveland Cavaliers (3.) 44:12 

Trotz der Genesung von Delonte West setzte es bei den Houston Rockets mit 74:93 die höchste Pleite der Saison. LeBron James erwischte einen rabenschwarzen Tag und die im Vergleich zur letzten Saison so verbesserte Offensive machte einen ganz schwachen Eindruck. Hier besteht Steigerungsbedarf, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass die Cavaliers sieben der nächsten zehn Spiele auswärts bestreiten.  

4. San Antonio Spurs (5.) 39:17

Es war die Woche des Tony Parker. In Abwesenheit von Tim Duncan und Manu Ginobili trug der Point-Guard die gesamte Scoring-Last der Spurs auf seinen Schultern - mit Erfolg. 37 Punkten gegen die Mavericks folgten 39 Zähler gegen die Trail Blazers. Die Konkurrenz bekommt bereits das große Zittern, wenn sie an eine komplett gesunde Mannschaft San Antonios denkt.      

5. Orlando Magic (4.) 42:15

Neuzugang Rafer Alston (aus Houston) hat sich bereits gut eingefügt und die Spielgestaltung Orlandos übernommen. Zuletzt zeigte Dwight Howard beim knappen 114:109-Sieg über die New York Knicks abermals seine ganze Extraklasse. Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison erzielte er mindestens 20 Punkte und 20 Rebounds - so oft wie alle anderen Akteure der Liga zusammen.

6 - 10: 6. Houston Rockets (7.), 7. Utah Jazz (9.), 8. Denver Nuggets (6.), 9. Portland Trail Blazers (8.), 10. New Orleans Hornets (-). 

Top5: Paul zurück in der Spur

Donnerstag, 19. Februar 2009

1. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)

28,4 Punkte, 7,5 Rebounds, 7,1 Assists, 1,8 Steals, 1,2 Blocks, 49,1 FG%, 77,6 FT%

Gegen die Toronto Raptors verpasste „The King“ mit 20 Punkten, neun Assists und neun Rebounds nur knapp sein viertes Triple-Double der Saison. Abgesehen vom etwas enttäuschenden Auftritt des Ost-Teams beim All-Star-Game läuft es auch sonst rund für James. Inzwischen führt er die Scorer-Statistik der Liga an.

2. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (2.)

27,4 Punkte, 5,5 Rebounds, 5,0 Assists, 1,3 Steals, 0,4 Blocks, 47,2 FG%, 86,8 FT%

Die letzten Tage darf Bryant getrost als Erfolg verbuchen. Beim All-Star-Game sahnte der Shooting-Guard zusammen mit seinem Ex-Team-Kollegen Shaquille O’Neal die MVP-Trophäe ab. Es folgten Siege gegen die Atlanta Hawks und die Golden State Warriors. Die Lakers sind im Besitz der besten Bilanz der Liga, lediglich LeBrons außergewöhnliche individuelle Statistiken verhindern einen ersten Platz Bryants in diesem Ranking.

3. Chris Paul, New Orleans Hornets (4.)

21,6 Punkte, 5,3 Rebounds, 10,7 Assists, 2,8 Steals, 0,2 Blocks, 50,1 FG%, 85,4 FT%

Rechtzeitig zum All-Star-Game meldete sich Paul von seiner Leistenverletzung genesen zurück. Einer starken Vorstellung gegen die Mannschaft des Ostens (14 Punkte, 14 Assists) folgten zwei Siege der Hornets gegen die Oklahoma City Thunder und die Orlando Magic. Gegen das Team aus Florida zeigte Paul abermals seine ganze Klasse. 36 Punkte und zehn Assists konnte der Point-Guard für sich verbuchen.

4. Dwight Howard, Orlando Magic (3.)

20,8 Punkte, 14,1 Rebounds, 1,3 Assists, 1,0 Steals, 3,0 Blocks, 56,8 FG%, 59,1 FT%

Einer absoluten Monster-Vorstellung gegen die Charlotte Bobcats (45 Punkte, 19 Rebounds, acht Blocks, einmalig in der Geschichte der NBA) folgte eine ganz schwache Partie gegen die New Orleans Hornets. Die 85:117-Klatsche bedeutet die höchste Niederlage Orlandos in der laufenden Saison. Auch Howard spielte mit 12 Punkten und acht Rebounds ungewohnt schwach.

5. Dwyane Wade, Miami Heat (5.)

28,4  Punkte, 4,9 Rebounds, 7,1 Assists, 2,2 Steals, 1,4 Blocks, 47,9 FG%, 74,5 FT%

Mit Jermaine O’Neal und Jamario Moon (aus Torotno für Marcus Banks und Shawn Marion gekommen) setzte es für die Miami Heat prompt eine 104:111-Heimniederlage gegen die Minnesota Timberwolvers. Auch Dwyane Wade konnte mit 37 Punkten und 12 Assists Saison-Niederlage Nummer 25 nicht verhindern.

6 - 10: 6.  Tim Duncan (6.), 7. Kevin Garnett (7.) ,8. Brandon Roy (8.) 9. Chauncey Billups (10.). 10. Dirk Nowitzki (9.)

 

Top5: Lakers eine Klasse für sich

Mittwoch, 18. Februar 2009

1. Los Angeles Lakers (Vorwoche 3.) 43:10

Nach einem sechs Siege umfassenden Road-Trip durch die Eastern-Conference, einer Niederlage in Utah und einem Sieg über die Atlanta Hawks sind die L.A. Lakers im Besitz der besten Bilanz der Liga. Lamar Odom ist seit der Verletzung von Andrew Bynum (Knie) in der Form seines Lebens (vier Spiele in Folge mit mindestens 17 Rebounds) und Pau Gasol verbuchte gegen die Hawks das dritte Triple-Double seiner Karriere.

2. Boston Celtics (1.) 44:11

Wie im vergangenen Jahr stellten die Boston Celtics 2008/2009 drei Spieler beim All-Star-Game in Phoenix. Ray Allen hat sich im Vergleich zur Saison 2007/2008 deutlich gesteigert. 49% aus dem Feld, 40% von der Drei-Punkte-Linie und 94,6% von der Freiwurflinie - so treffsicher zeigte sich der Scharfschütze noch nie in seiner Karriere. Daneben spielt auch Point-Guard Rajon Rondo eine ganz starke Saison. 8,5 Assists pro Partie sind im Schnitt 3,4 Vorlagen mehr als letztes Jahr.

3. Cleveland Cavaliers (2.) 40:11

Die 91:101-Niederlage gegen die Los Angeles Lakers war die erste Niederlage in der Quicken Loans Arena nach 23 Heimsiegen in Folge. Mit 40:11 Siegen haben die Cavaliers inzwischen vier Erfolge weniger auf ihrem Konto als die Rivalen aus Boston. Das Rennen um das Heimrecht bis in die Conference-Finals ist bei 31 ausstehenden Partien aber noch lange nicht entschieden.

4. Orlando Magic (4.) 36:11

Die Ersatz-Point-Guards Tyronn Lue (aus Milwaukee gekommen) und Anthony Johnson konnten den Ausfall von All-Star Jameer Nelson (Schulter) bislang nicht gleichwertig kompensieren. Von den letzten zehn Partien wurden vier abgegeben. Immerhin zeigt sich Dwight Howard in der Form seines Lebens und lieferte gegen die Charlotte Bobcats eine historische Vorstellung ab.

5.  San Antonio Spurs (5.) 33:14

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge (in New York und Toronto) mussten die Spurs Platz zwei in der Western-Conference an die Denver Nuggets abgeben. Am Donnerstag folg Auswärts-Partie Nummer drei gegen die krisengeschüttelten Pistons aus Detroit, die zuletzt nur zwei von 11 Heimspielen gewinnen konnten.

6 - 10: 6. Denver Nuggets (6.), 7. Houston Rockets (8.), 8. Portland Trail Blazers (7.)  9. Utah Jazz (-), 10. Dallas Mavericks (10.).

Top5: Paul rutscht verletzungsbedingt ab

Donnerstag, 5. Februar 2009

1. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)

28,5 Punkte, 7,5 Rebounds, 7,0 Assists, 1,9 Steals, 1,3 Blocks, 49,1 FG%, 77,4 FT%

Mit einer außergewöhnlichen Vorstellung gegen die New York Knicks im Madison Square Garden untermauerte LeBron James seine Ambitionen auf  den diesjährigen MVP-Award eindrucksvoll.  Alles weist auf einen Zweikampf zwischen dem 24-Jährigen und Kobe Bryant, amtierender „Wertvollster Spieler der Liga“, hin.

2. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (3.)

27,5 Punkte, 5,5 Rebounds, 5,1 Assists, 1,3 Steals, 0,3 Blocks, 47,9 FG%, 86,6 FT%

Lange hielt sich Kobe Bryant in dieser Saison mit dem Punkten zurück. Sein aktueller Schnitt von 27,5 pro Partie  ist der niedrigste seit fünf Jahren für ihn. Dass er immer noch der vielleicht gefährlichste Angreifer der Liga ist, bekamen die Knicks am 2. Februar schmerzvoll zu spüren. 61 Punkte, Saisonrekord! Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Andrew Bynum (Knie) sind Bryants Scorer-Qualitäten noch gefragter.

3. Dwight Howard, Orlando Magic (5.)

20,4 Punkte, 13,9 Rebounds, 1,4 Assists, 1,0 Steals, 3,0 Blocks, 56,5 FG%, 59,0 FT%

Durch den Ausfall von Jameer Nelson (Schulter) lastet nun noch mehr Verantwortung auf den breiten Schultern von Dwight Howard. Gegen Dallas zeigte er mit 35 Punkten und 15 Rebounds eine klasse Partie, dennoch verlor sein Team mit 95:105.  Beim darauf folgenden 125:96-Kantersieg über die Clippers erzielte der Center mit 12 Punkten und 15 Rebounds sein 13. Double-Double in Folge.

4. Chris Paul, New Orleans Hornets (2.)

21,5 Punkte, 5,4 Rebounds, 10,9 Assists, 2,8 Steals, 0,2 Blocks, 49,8 FG%, 86,4 FT%

Mit einer Leistenverletzung musste Chris Paul zuletzt zuschauen, wie sein Team 93:107 gegen die Chicago Bulls zuhause unterging. Aktuell haben die Hornets fünf Spiele in Folge abgegeben und verlieren immer weiter den Anschluss an das Spitzen-Trio in der Western Conference. Wann Paul auf den Platz zurückkehrt, ist weiterhin unklar. Sein offizieller Status lautet „Day-to-Day“.

5. Dwyane Wade, Miami Heat (4.)

28,5  Punkte, 5,0 Rebounds, 7,2 Assists, 2,2 Steals, 1,5 Blocks, 47,9 FG%, 74,6 FT%

Kein Team in der NBA ist abhängiger von einem Spieler als die Miami Heat von Dwyane Wade. 1. der Liga in Punkte, 3. in Steals und 20. in Blocks pro Spiel (als Guard wohlgemerkt) sprechen eine deutliche Sprache. 7,2 Assists und 5 Rebounds im Schnitt runden eine eindrucksvolle All-Around-Statistik ab. Einzig seine Freiwurfquote ist weiterhin verbesserungswürdig.

6 - 10: 6.  Tim Duncan (7.), 7. Kevin Garnett (6.) ,8. Brandon Roy (9.) 9. Dirk Nowitzki (10.), 10. Chauncey Billups (8.).

Top5: Lakers und Magic im Verletzungspech

Dienstag, 3. Februar 2009

1. Boston Celtics (Vorwoche 3.) 40:9

Ein Ende der aktuell 11:0-Siege umfassenden Erfolgsserie Bostons ist nicht abzusehen. Starting-Center Kendrick Perkins ist wieder an Bord, lediglich Kevin Garnett musste zuletzt gegen seinen Ex-Club, die Minnesota Timberwolves, mit einer Grippe pausieren. Durch Patzer der Lakers und Magic haben die Celtics auch wieder die beste Bilanz der Liga vorzuweisen.

2. Cleveland Cavaliers (2.) 37:9

Die Cavaliers sind weiterhin das einzig ungeschlagene Team der NBA in eigener Halle. Zudem hat LeBron James im Januar Zahlen abgeliefert, wie zuletzt Larry Bird anno 1987: 27,5 Punkte, 9,6 Rebounds und 8,2 Assists pro Partie. Cleveland kann außerdem wieder auf Center Zydrunas Ilgauskas zurückgreifen, der zuletzt 13 Partien mit einer Knöchelverletzung pausieren musste.

3. Los Angeles Lakers (1.) 38:8

Keine optimale Woche für die L.A. Lakers. Erst verlor das Team von Headcoach Phil Jackson zuhause mit 117:110 nach Verlängerung gegen die Underdogs aus Charlotte. Beim 115:98-Sieg über die Memphis Grizzlies verletzte sich dann Andrew Bynum am Knie und wird voraussichtlich acht bis 12 Wochen pausieren müssen. Wenigstens Kobe Bryant präsentiert sich zur Zeit in Topform.

4. Orlando Magic (4.) 36:11

Die 95:105-Niederlage gegen Dallas traf Orlando gleich doppelt hart. Spielmacher Jameer Nelson kugelte sich die rechte Schulter aus und wird neuesten Meldungen zufolge eventuell die restliche Saison aussetzen müssen. Damit würde Nelson seine erste Berufung ins All-Star-Team nicht wahrnehmen können - ganz bitter. Immerhin kehrte Mickael Pietrus nach überstandener Verletzungspause (gebrochenes Handgelenk) ins Team zurück.

5.  San Antonio Spurs (5.) 33:14

San Antonio spielt den Umständen entsprechend eine hervorragende Saison, wenn man bedenkt, dass zu Beginn der Spielzeit Manu Ginobili und Tony Parker lange ausfielen. Die Bilanz von 33:14 Siegen kann sich dementsprechend mehr als sehen lassen. In der letzten Woche haben die Texaner alle vier Spiele gewonnen, gegen die Warriors, Hornets, Suns und Jazz.    aaa

6 - 10: 6. Denver Nuggets (7.), 7. Portland Trail Blazers (8.), 8. Houston Rockets (9.)  9. New Orleans Hornets (6.), 10. Dallas Mavericks (-).

 

Top5: MVP-Kandidaten

Mittwoch, 28. Januar 2009

1. LeBron James, Cleveland Cavaliers

27,9 Punkte, 7,5 Rebounds, 7,0 Assists, 2,0 Steals, 1,3 Blocks, 49,4 FG%, 77,2 FT%

So eng das Rennen um die Plätze zwei bis fünf zugeht, so deutlich führt LeBron James die Top5 an. In den letzten Jahren verhinderte lediglich das mäßige Abschneiden der Cavaliers in der regulären Spielzeit einen MVP-Award für den “King”. Dieses Jahr stimmt auch diese Bilanz. Zudem hat James seine Fähigkeiten in der Defensive erheblich ausgebaut und zählt nun auch in diesem Bereich zur absoluten NBA-Elite.

2. Chris Paul, New Orleans Hornets

21,2 Punkte, 5,5 Rebounds, 11,0 Assists, 2,7 Steals, 0,2 Blocks, 49,9 FG%, 86,7 FT%

Chris Paul führt die Liga in Assists, Steals und Triple-Doubles an. Zudem ist er Zweiter im Player-Efficiency-Ranking (PER). Er hat sein Spiel im Vergleich zum letzten Jahr, als er Zweiter in der Wahl zum Regular-Season-MVP wurde, noch einmal verbessert und ist mit Abstand der beste Point Guard der Liga. Er leitet jeden Spielzug seines Teams ein und ist inzwischen trotz seiner geringen Körpergröße von nur 1,83 m zu einem außergewöhnlichen Verteidiger gereift.

3. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers

26,4 Punkte, 5,6 Rebounds, 5,2 Assists, 1,3 Steals, 0,4 Blocks, 47,2 FG%, 86,3 FT%

Der MVP der vergangenen Saison erzielt im Schnitt knapp zwei Punkte weniger als letztes Jahr. Da er die talentierteste Lakers-Mannschaft seit der Saison 2003/2004 um sich hat, muss er auch gar nicht mehr so viel punkten und kann sich des öfteren eine Ruhepause gönnen. Dies könnte sich in den Playoffs zurückzahlen. 47,3 % Trefferquote aus dem Feld bedeutet für Bryant eine Karrierebestmarke.

4. Dwyane Wade, Miami Heat

28,8  Punkte, 4,9 Rebounds, 7,3 Assists, 2,3 Steals, 1,5 Blocks, 47,4 FG%, 75,4 FT%

Wade ist der aktuelle Top-Scorer der Liga und seit den Olympischen Spielen von Peking in einer außergewöhnlichen Verfassung. Wer hätte dies nach den Spielzeiten von 2006/2007 und 2007/2008 gedacht, in denen Wade verletzungsbedingt jeweils nur 51 Partien absolvieren konnte. Er ist praktisch alleine für den aktuellen Höhenflug der Miami Heat verantwortlich, die letztes Jahr nur 16 Spiele gewinnen konnten.

5. Dwight Howard, Orlando Magic

19,9 Punkte, 14,0 Rebounds, 1,4 Assists, 1,0 Steals, 3,2 Blocks, 55,9 FG%, 58,2 FT%

Howard führt die Liga in Rebounds und Blocks an. Er ist der wichtigste Grund für die überragende Spielzeit Orlandos, mit der in dieser Form vor der Saison keiner gerechnet hätte. “Dwight ist der dominanteste Center seit dem jungen Shaquille O’Neal”, wurde die 2,11 m große Naturgewalt kürzlich von Chris Webber geadelt. Einziger Wehrmutstropfen: seine unterirdische Freiwurfquote von nur 58,2%. Hier verschenkt der meistgefoulteste Spieler der Liga eine Menge Punkte.

6 - 10: 6. Kevin Garnett, 7. Tim Duncan, 8. Chauncey Billups, 9. Brandon Roy, 10. Dirk Nowitzki.

Top5: Lakers vorneweg

Montag, 26. Januar 2009

1. Los Angeles Lakers (Vorwoche: -) 35:8

Mit Jordan Farmar zurück an Bord können die Lakers wieder auf alle Spieler zurückgreifen. Zu spüren bekamen dies zuletzt die San Antonio Spurs, die sich einer übermächtigen Mannschaft aus Los Angeles deutlich geschlagen geben musste. Andrew Bynum hat nach verhaltenem Saison-Auftakt die Form vor seiner Verletzung aus dem letzten Jahr zurückerlangt, zusammen mit Pau Gasol bildet er den wohl Schlagkräftigsten Front Court der Liga. Und Kobe Bryant spielt auch mit einem ausgekugelten und einem angebrochenen Finger besser als 97% aller Spieler der Liga.

2. Cleveland Cavaliers ( -) 34:8

Auch ohne die verletzten Zydrunas Ilgauskas und Delonte West wurden auf dem Trip in die Western Conference die Portland Trail Blazers, die Golden State Warriors und die Utah Jazz geschlagen. Zuhause ist das Team aus Ohio zudem weiterhin als einzige Mannschaft der Liga ungeschlagen. LeBron James ist in der Form seines Lebens und auf dem Weg zu seinem ersten MVP-Titel.  Und Neuzugang Mo Williams kann sich noch Hoffnungen auf eine Nominierung ins All-Star-Team durch die Coaches machen. Cleveland Fan, was willst Du mehr?

3. Boston Celtics (-) 37:9

8:0! Nach dem Durchhänger um den Jahreswechsel ist der amtierende Champion wieder voll da. Teams wie Orlando, Phoenix und Dallas wurden zum Teil vernichtend aus der Halle geprügelt. Neben den gewohnt starken Kevin Garnett, Ray Allen, Paul Pierce und Rajon Rondo konnten zudem Glen “Big Baby” Davis und Brian Scalabrine (mit dem anstelle des verletzten Kendrick Perkins in der Starting-Five kein Spiel verloren ging) auf sich Aufmerksam machen. Zudem wird weiterhin spekuliert, ob Enfant Terrible Stephon Marbury die Celtics bald verstärken wird.

4. Orlando Magic (-) 33:10

So schnell kann das gehen. Vor ein paar Tagen noch mit der besten Bilanz der Liga ausgestattet, verlor Orlando hintereinander gegen Boston und Miami. Vor allem die dünn besetzte Bank bereitet Coach Stan Van Gundy Sorgen. Dennoch besitzen die Magic in Dwight Howard den besten Center der Liga (neuerdings Rekordhalter beim All-Star-Game-Voting) und die gefährlichsten Schützen vom Drei-Punkt-Territorium (40%).  Eine äußerst effektive Kombination. Doppelt die gegnerische Verteidugung Howard, kann dieser die freistehenden Schützen anspielen. Wird Howard widerum nicht gedoppelt, ist er schwer zu stoppen.

5.  San Antonio Spurs (-) 29:14

Auch wenn die Niederlage gegen die Lakers eindeutig war: Die Spurs spielen eine gute Saison und sind in der hart umkämpften Western-Conference weiterhin auf Platz zwei. Tim Duncan liefert Zahlen wie zuletzt vor drei Jahren ab, mit Roger Mason und George Hill wurde das Team auf den Guard-Positionen zu Saisonbeginn verstärkt. Lediglich die schwankenden Leistungen Manu Ginobilis und das hohe Alter der Truppe (älteste Mannschaft der Liga mit im Schnitt 29,8 Jahren) geben Anlass zur Sorge. Ob San Antonio in den Playoffs noch einmal etwas reißen kann wird sich zeigen. Es wäre nicht das erste mal, dass sie keiner auf der Rechnung hat und sie sich letzten Endes die Trophäe holen.

6 - 10: 6. New Orleans Hornets, 7. Denver Nuggets, 8. Portland Trail Blazers, 9. Houston Rockets, 10. Miami Heat.