News: Griffin verletzt, Tinsley entlassen

Von: David Lorenz

Blake GriffinBlake Griffin (Foto) zahlt für seine starken Auftritte während der NBA-Summer-League in Las Vegas einen hohen Preis. Der Rookie der Los Angeles Clippers muss die kommenden drei bis vier Wochen aufgrund einer Schulterverletzung pausieren. Die Pacers trennen sich derweil nach langem Hickhack von Jamaal Tinsley und beenden somit die Ära der „Bad Boys“ in Indiana. (mehr…)

Erster Dämpfer für Blake Griffin. Nachdem der Power-Forward zunächst von den Los Angeles Clippers an erster Stelle im diesjährigen Draft verpflichtet wurde, nur um kurz darauf während der Summer-League in Las Vegas mit durchschnittlich 19,2 Punkten und 10,8 Rebounds pro Partie voll zu überzeugen, muss der 20-Jährige in den kommenden drei bis vier Wochen erst einmal kürzer treten. Griffin verletzte sich im dritten Spiel der Summer-League an der rechten Schulter, absolvierte aber dennoch zwei weitere Partien.

Doppelt hart für Griffin: Mike Krzyzewski, der jüngst verlauten ließ, die Nationalmannschaft der USA auch für die kommenden vier Jahre zu betreuen, hatte das Kraftpaket erst vor wenigen Tagen zu einem ersten Trainings-Camp der Nationalmannschaft eingeladen. „Ich freue mich besonders darauf, Blake spielen zu sehen“, so „Coach K“ am vergangenen Dienstag. Doch daraus wird nun erst einmal nichts. Durch die verletzungsbedingte Absage Griffins dürften dessen Chancen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr deutlich sinken.

Indiana trennt sich von Tinsley

Jamaal TinsleyDie Indiana Pacers und Jamaal Tinsley (Foto) konnten sich nach einjährigen Verhandlungen endlich auf eine Vertragsauflösung einigen. Tinsely, der während der kompletten abgelaufenen Saison kein einziges Spiel absolvierte, hatte in den vergangenen Jahren mit mehreren Verletzungen zu kämpfen. Zudem kam er desöfteren mit dem Gesetzt in Konflikt.

Mit dem Point-Guard verlässt der letzte Akteur die Pacers, der 2004 in den „Brawl“ von Detroit involviert war, als sich einige Spieler Indianas ein wüstes Handgemenge mit den gegnerischen Pistons sowie deren Fans lieferten. In der Folge hatte General-Manager Larry Bird stets das oberste Ziel verfolgt, den ramponierten Ruf der Franchise wieder herzustellen. Im Zuge dessen trennte sich Indiana von mehreren Akteuren. Darunter war zum Beispiel Stephen Jackson, der wie Tinsley auch abseits des Basketballfeldes für negative Schlagzeilen gesorgt hatte.

„Heute endet ein sehr schwieriges Kapitel in der Geschichte Indianas“, gab Bird nach der Trennung bekannt. „Wir sind alle sehr glücklich darüber, diese Situation endlich gelöst zu haben.“

Wie hoch die Abfindung für Tinsely ausfällt, ist nicht bekannt. Beide Parteien einigten sich darauf, über die gezahlte Summe Stillschweigen zu wahren. Der 31-Jährige Tinsley hatte noch einen Vertrag über zwei Jahre bei den Pacers, der ihm 14,7 Millionen US-Dollar eingebracht hätte.

Es ist davon auszugehen, dass der Spielmacher - seit 2001 in Indiana und während seiner Karriere mit 10,4 Punkten und 7,0 Assists pro Partie - sich nach einer neuen Mannschaft umsehen wird. „Jamaal ist glücklich darüber, dass es für ihn endlich weitergeht“, so sein Spielerberater Raymond Brothers gegenüber der Associated Press. „Er freut sich auf einen neuen Lebensabschnitt und möchte seine Karriere noch einmal in Schwung bringen“. Gleichzeitig rührte Brothers für seinen Klienten kräftig die Werbetrommel. „Jamaal ist in der Form seines Lebens, er trainiert täglich mit einem Personal-Coach. Es gibt bereits einige Teams, die an seinen Diensten interessiert sind.“

Miami verlängert mit zwei Centern

Jamaal MagloireDie Miami Heat sichern sich auch für die kommende Spielzeit die Dienste von Ex-All-Star Jamaal Magloire und Joel Anthony. Beide Akteure bekleiden die Center-Position im Spiel des Meisters von 2006 und vertreten Jermaine O’Neal als dessen Backups.

Während Anthony ein starker Shotblocker ist, der in der abgelaufenen Saison bei nur 16 Minuten Einsatzzeit pro Partie auf durchschnittlich 1,4 Blocks kam, gilt Magloire als solider Rebounder und zudem als Freund von Superstar Dwyane Wade. Wade zeigte sich erfreut über den Verbleib des 31-Jährigen in Florida und pries dessen positive Eigenschaften im sozialen Mannschaftsgefüge.

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