Von: David Lorenz
„Wir hatten äußerst produktive Gespräche und sind sehr optimistisch, dass wir uns schon bald auf einen neuen Vertrag einigen können“, so der Berater von Brandon Roy über die Zukunft seines Schützlings bei den Portland Trail Blazers. Roy, dessen erstes Arbeitsverhältnis in der NBA im kommenden Sommer ausläuft, soll Berichten zufolge für die kommenden fünf Spielzeiten 82 Millionen US-Dollar verdienen. Zudem hätte er die Option, nach vier Jahren per Klausel aus dem Vertrag auszusteigen.
Dass die Blazers ihren Starspieler für diese gigantische Summe halten wollen, erscheint dennoch logisch. Unter Roy, der im direkten Anschluss an den Draft 2006 für Randy Foye von den Minnesota Timberwolves geholt wurde, entwickelte sich Portland von einem der schlechtesten Teams der Liga zum Playoff-Teilnehmer mit Perspektive auf eine erfolgreiche Zukunft. Seit der „Rookie-of-the-Year“ aus der Saison 2006/2007 für die Trail Blazers aufläuft, konnte sich die Mannschaft mit jeder Spielzeit verbessern. Im letzten Jahr war in der ersten Runde der Playoffs gegen die Houston Rockets allerdings schon früh Endstation.
Roy selbst absolvierte 2008/2009 eine starke Saison. Er führte sein Team in Punkten (22,6 pro Partie), Vorlagen (5,1) und Steals (1,1) an und wurde bereits zum zweiten mal während seiner noch jungen Karriere ins All-Star-Team der Western-Conference berufen.
(Photo by Keith Allison / License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)
Hollins vor dem Absprung
Getrennte Wege werden in Zukunft wohl die Dallas Mavericks und Ryan Hollins (Foto) gehen. Die Minnesota Timberwolves unterbreiteten dem einsatzfreudigen Center jüngst ein Angebot für drei Jahre über sieben Millionen US-Dollar.
Angesichts der Tatsache, dass Dallas unter den Brettern mit Drew Gooden, Kris Humphries und Nathan Jawai bereits drei Neuzugänge präsentieren konnte und Hollins bestenfalls fünf bis zehn Minuten Einsatzzeit pro Partie ergattern dürfte, sehen General-Manager Donnie Nelson und Besitzer Mark Cuban keinen Grund, mit der Offerte der T-Wolves gleichzuziehen.
„Er ist frei“, kommentierte Nelson die Situation um Hollins. „Gratulation an Ryan. Ich wünsche ihm nur das Beste für seine Zukunft in Minnesota“ lies Cuban derweil über Twitter verlauten.
Der 24-jährige Hollins, in der vergangenen Saison mit durchschnittlich 3,2 Punkten und 2,2 Rebounds in 9,9 Minuten Einsatzzeit pro Partie, wurde von den Mavericks-Fans vor allem für sein energiegeladenes Spiel und sein athletisches Auftreten geliebt.
„Wir sind hoch erfreut, Ryan zukünftig im Trikot der Timberwolves auflaufen zu sehen“, so Minnesotas General-Manager David Kahn über die Neuverpflichtung.
Ryan Hollins über Tim Duncan:
Schlagworte: Brandon Roy, Dallas Mavericks, David Kahn, Donnie Nelson, Drew Gooden, Houston Rockets, Kris Humphries, Mark Cuban, Minnesota Timberwolves, Nathan Jawai, Portland Trail Blazers, Randy Foye, Ryan Hollins, Tim Duncan




Die Portland Trail Blazers stehen kurz davor, mit ihrem besten Spieler zu verlängern. Brandon Roy (Foto), dessen Vertrag in einem Jahr ausläuft, soll für eine astronomische Summe langfristig an die Mannschaft gebunden werden. Die Dallas Mavericks werden sich währenddessen aller Voraussicht nach von einem Center trennen.
Schade schade um Hollins. Hab den Typen echt gemocht. Aber zu dem Preis muss man ihn leider gehen lassen.
Der Dunk über Timmy gehört zu meinen absoluten Highlights aus der letzten Saison.
knapp 16 mille pro jahre!!!!! finde ich ehrlich gesagt, echt ein bisschen zu hoch!!
Von den vier genannten Spielern ist Hollins halt er einzige “echte” Center. Diese Position wird also auch in Zukunft die Achillessehne der Mavs bleiben… :-/
@ g-man
Also zu hoch find ich die Summe überhaupt gar nicht für Roy. Wenn man bedenkt, dass er so jung ist und schon so gut spielt ist es verständlich, ihm so einen Vertrag zu unterbreiten. Zudem ist er gerade einmal 25 Jahre alt, und auf Hinblick in die Zukunft wird sich ein Spiel enorm verbessern.
Er wird garantiert das Gesicht der Franchise, wenn er es nicht bereits schon ist.
Portland hat sehr viel Potential, das steht fest. Und auch sehr gute Spieler in Person von Roy, Aldridge und Oden.
Meiner Meinung nach ist es noch früh anzunehmen, dass Roy das Gesicht der Franchise sein soll.
In zwei, drei Jahren eher…