Coach des Jahres: Mike Brown, Cleveland Cavaliers

Von: David Lorenz

Mike Brown, Headcoach der Cleveland Cavaliers, wird nach der besten Saison in der Geschichte seiner Mannschaft mit dem Titel zum „Coach des Jahres“ geehrt.

Der erst 39-jährige Brown führte sein Team in der regulären Spielzeit zu 66 Siegen und damit verbunden zur besten Bilanz der gesamten Liga.

Unter dem studierten Ökonomen entwickelte die Truppe aus Ohio einen außergewöhnlichen Teamgeist, gepaart mit einer selbstlosen Spielweise aller Akteure im Team.

Mike BrownBrown, der seinen Highschool-Abschluss an einer US-amerikanischen Schule in Würzburg erlangte, trainiert die Cavaliers seit 2005. Zuvor war er Assistant-Coach in Denver, Washington, San Antonio und Indiana. Zu den größten Erfolgen des stets tadellos gekleideten Dressmans gehört der Einzug in die NBA-Finals 2007 mit den Cavaliers.

Brown ist erst der zweite Headcoach in der Geschichte der Franchise aus Ohio, der den Titel „Coach des Jahres“ verliehen bekommt. Zuvor gelang dies lediglich Bill Fitch anno 1976. Rick Adelman von den Houston Rockets erzielte bei der diesjährigen Wahl den zweiten Rang, gefolgt von Stan Van Gundy von den Orlando Magic auf Platz drei.

„Mike ist eine der seltenen Personen, die wirklich jede Eigenschaft für diesen Job mitbringt“, adelte Dan Gilbert, Besitzer der Cavaliers, erst kürzlich seinen Angestellten. „Er ist klug, selbstlos und arbeitet hart. Daneben ist er immer daran interessiert, etwas Neues zu lernen.“

„Niemand verdient diese Auszeichnung mehr als Mike. Dass er sie bekommen hat, beweist, dass auch die guten Jungs dieser Welt etwas gewinnen können”, so Gilbert weiter.

Cleveland ist auf dem besten Weg, Brown mit einem weiteren Titeln zu beschenken. Neben den Los Angeles Lakers als Topfavorit auf die NBA-Meisterschaft in die Playoffs gestartet, besiegten die Cavaliers zuletzt Detroit deutlich mit 102:84 und führen dadurch die Erstrunden-Serie mit 1:0 Siegen an.

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