Von: David Lorenz
Das Team der Dallas Mavericks nimmt für die kommende Spielzeit langsam aber sicher Konturen an. Nach der Zusage von Marcin Gortat und der Verpflichtung der beiden Rookies Rodrigue Beaubois und Ahmad Nivins beim diesjährigen Draft hat nun auch Jason Kidd mündlich eingewilligt, seinen ausgelaufenen Vertrag in Texas zu verlängern.
Der 36-jährige Spielmacher wird für die kommenden drei Jahre bei den Mavericks unterschreiben und dafür das stattliche Gehalt von insgesamt 25 Millionen US-Dollar kassieren. Das sind 6 Millionen US-Dollar mehr, als die New York Knicks Kidd anbieten konnten. Das Team von Headcoach Mike D’Antoni hätte den Veteranen liebend gerne im „Big Apple“ gesehen. Doch für die Knicks hat zunächst die Verpflichtung von LeBron James (Foto) im kommenden Sommer die höchste Priorität. Um dafür über einen ausreichenden finanziellen Spielraum zu verfügen, konnte General-Manager Donnie Walsh Kidd keinen besser dotierten Vertrag anbieten.
Für Dallas kommt die Weiterverpflichtung des zukünftigen „Hall-of-Famers“ derweil dem Abschluss einer Lebensversicherung gleich. Ohne Kidd wäre das Team auf der Position des startenden Point-Guards praktisch nicht konkurrenzfähig gewesen. Auch auf dem Free-Agent-Markt hätte in diesem Sommer kaum ein gleichwertiger Ersatz gefunden werden können. Demzufolge war der Jubel über Kidds Zusage in Dallas gewaltig. „Wir sind überglücklich, Jason auch in der kommenden Saison in unserem Trikot auflaufen zu sehen“, so Mark Cuban, Besitzer der Franchise, über den Verbleib des Spielgestalters. „Er war ein wichtiger Bestandteil unseres Spiels der vergangenen Saison. Und für das kommende Jahr erwarten wir sogar noch mehr von ihm.“
Auch die Backup-Point-Guards J.J. Barea und Beaubois werden von der Vertragsverlängerung Kidds profitieren. Dank seiner ungeheuren Erfahrung von 15 Spielzeiten in der besten Basketball-Liga der Welt kann der „Rookie-of-the-Year“ von 1994/1995 beiden Akteuren als Mentor und Vorbild dienen.
Auch ein anderer NBA-Veteran hat derweil eine Entscheidung für die Zukunft getroffen. Rasheed Wallace (Foto) wechselt nach Angaben seines Agenten für die kommenden zwei Jahre zum Meister der Saison 2007/2008, den Boston Celtics. Somit verstärkt der 34-Jährige das stargespickte Ensemble auf der Position des Power-Forwards. Dort wird er sich zukünftig die Einsatzzeit mit Kevin Garnett teilen, der nach seiner Knieverletzung aus der vergangenen Saison für die kommende Spielzeit zurück im Team erwartet wird.
Ob Headcoach Doc Rivers in seiner Rotation dann noch Platz für Leon Powe und Glen „Big Baby“ Davis findet, darf mehr als bezweifelt werden. Beide Spieler könnten aufgrund dessen den Rekordmeister der NBA in den kommenden Wochen verlassen.
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Gute Nachrichten für alle Fans der Dallas Mavericks: Jason Kidd (Foto) hat der Truppe aus Texas für eine weitere Zusammenarbeit mündlich zugesagt. Dafür wird der Spielmacher mit einem lukrativen Dreijahres-Vertrag belohnt. Auch von Rasheed Wallace gibt es Neues zu vermelden. Der 34-Jährige Free-Agent wechselt laut seinem Berater zu den Boston Celtics.
Fragt sich nur, obs Sheed passen wird weniger Shots zu bekommen.
Mal schauen, ob er noch einen Ring zum Ende der Karriere bekommen kann.
Ich bin mir nicht so sicher, ob es wirklich so toll für die Mavs ist, einen 36-jährigen noch einmal für das Geld über 3 Jahre zu verpflichten. Obwohl er noch immer ein gutes Auge hat und das Spiel lenken kann, ist er defensiv mittlerweile ein Klotz am Bein und ist kaum in der Lage, vor seinem Gegner zu bleiben.
Ich kann Mark Cuban nich verstehen. Nashs Vertrag verlängert er nicht, da er für einen Ü 30er nicht so viel geld bezahlen will und jetzt verlängert er Kidds Vertrag….naja.
Sheed nach Boston finde ich cool, KG und Sheed werden die Zone beherschen. Jeder weiß ja, dass Sheed kein Egozocker ist. Er wird sich dem Team untertsellen. Guter Deal von Boston.
man
jetzt verpflichten die wirklich wieder einen Opa.
Was Dallas braucht ist einen wirklichen Big Man
was ist nur loss mit den verantwortlichen pennen die den alle.
Hätte Sheed gerne bei den Cavs gesehen. Auf jeden Fall guter Deal von Boston, nächstes Jahr könnte spannend werden mit Lakers, Magic, Cavs und Celtics.