Von: David Lorenz
Josh Smith (Foto) bleibt seinem Charakter als ruheloser Vagabund der Liga treu. Die Atlanta Hawks sind bereits das zehnte Team, dem sich der Power-Forward in 14 Jahren NBA anschließt. Smith unterschreibt bei seinem neuen Arbeitgeber einen Einjahres-Vertrag über 1,2 Millionen US-Dollar. Mit dieser Summe bezahlen die Hawks ihrer Neuverpflichtung das vertraglich zugesicherte Minimum, das einem Spieler von Smith’s Erfahrung laut NBA-Statuten zusteht.
Der erste Draftpick aus dem Jahre 1995 hätte für das selbe Gehalt auch bei seinem bisherigen Verein, den Cleveland Cavaliers unterschreiben können. Doch letztendlich entschied er sich für Atlanta, vermutlich aus dem Grund, weil er dort höhere Spielanteile für sich erwartet als in Cleveland.
Die Cavaliers hatten jüngst mit der Verpflichtung von Leon Powe und der Vertragsverlängerung von Anderson Varejao ihren Frontcourt weiter verstärkt. In Atlanta sieht sich Smith unter den Brettern mit Al Horford und Zaza Pachulia konfrontiert, die beide jedoch eher die Center-Position bekleiden. So wird sich Smith, in der vergangenen Saison mit durchschnittlich 6,6 Punkten und 4,6 Rebounds pro Partie erfolgreich, seine Einsatzzeit auf der Position des Power-Forwards hauptsächlich mit Namensvetter Josh Smith teilen.
Das der 34-Jährige noch nicht zum alten Eisen der Liga zählt, konnte er in den vergangenen Playoffs beweisen, als er für Cleveland in Runde eins gegen die Detroit Pistons durchschnittlich 10,8 Punkte und 5,5 Rebounds zu verbuchen wusste.
Buttler nach L.A.
Die Los Angeles Clippers bleiben in diesem Sommer eines der aktivsten Teams auf dem Transfermarkt. Nach der Abgabe von Zach Randolph zu den Memphis Grizzlies sowie der Verpflichtung von Sebastian Telfair aus Minnesota von den Timberwolves verstärkt sich die Truppe um Headcoach Mike Dunleavy mit Rasual Butler (Foto) von den New Orleans Hornets.
Für Butler schicken die Clippers einen zukünftigen Zweitrunden-Pick zu den Hornissen, die den Trade primär aus finanziellen Gründen tätigten. Butler verdient im kommenden Jahr 3,9 Millionen US-Dollar. Da die Hornets dank des wegfallenden Vertrages unter die Gehaltsobergrenze der Liga rutschen, sind sie nicht mehr dazu verpflichtet, die zuvor anfallende „Luxury Tax” an die NBA abzuführen. New Orleans spart somit durch den Abgang Butlers rund acht Millionen US-Dollar an Spielergehältern für die kommende Saison.
Die Clippers auf der Gegenseite erhalten in Butler einen sicheren Distanzschützen, der sowohl auf der Position des Shooting-Guards als auch auf der Position des Small-Fowards eingesetzt werden kann. In der vergangenen Saison war der 30-Jährige für durchschnittlich 11,2 Punkte in 82 Begegnungen der regulären Spielzeit verantwortlich.
Carter verlängert in Denver
Nach den Abgängen von Linas Kleiza und Dahntay Jones gibt es endlich gute Neuigkeiten aus Denver zu berichten. So verlängert Backup-Point-Guard Anthony Carter (Foto) seinen Vertrag mit den Nuggets um ein weiteres Jahr.
Der 34-Jährige erzielte in der vergangenen Spielzeit durchschnittlich 5,3 Punkte und 4,7 Vorlagen in rund 23 Minuten Einsatzzeit pro Partie.
„Anthonys Loyalität ist außergewöhnlich”, so Denvers General-Manager Mark Warkentien über den Verbleib des Veteranen im Bundesstaat Colorado. „Wir sind sehr froh, ihn auch in der kommenden Saison unter Vertrag zu haben.”
Schlagworte: Al Horford, Anderson Varejao, Anthony Carter, Atlanta Hawks, Cleveland Cavaliers, Dahntay Jones, Denver Nuggets, Detroit Pistons, Joe Smith, Josh Smith, Leon Powe, Linas Kleiza, Los Angeles Clippers, Mark Warkentien, Memphis Grizzlies, Mike Dunleavy, Minnesota Timberwolves, New Orleans Hornets, Rasual Butler, Sebastian Telfair, Zach Randolph, Zaza Pachulia




