Von: David Lorenz
Die Milwaukee Bucks haben sich entschieden. Nachdem Minnesota Ramon Sessions (Foto) ein Angebot über vier Spielzeiten zu insgesamt 16,4 Millionen US-Dollar unterbreitet hatte, stand dem Management der Bucks eine Frist von sieben Tagen zur Verfügung, um mit der Offerte gleichzuziehen. In Milwaukee entschied man sich aufgrund von bestehenden finanziellen Engpässen dagegen, wodurch Sessions Wechsel zu den T-Wolves nun nichts mehr im Wege steht.
Die New York Knicks sowie die Los Angeles Clippers, die zuletzt beide heftig um die Dienste von Sessions (2008/2009 mit durchschnittlich 12,4 Punkten und 5,7 Zählern pro Partie) geworben hatten, konnten oder wollten dem 1,91 Meter großen Aufbauspieler im Gegensatz zu den Timberwolves keinen langfristigen Vertrag unterbreiten, woraufhin dieser sich für Minnesota entschied.
Dort soll das 23-Jährige Spielmachertalent die Lücke füllen, die jüngst durch die geplatzte Verpflichtung von Ricky Rubio entstanden war. Für Jonny Flynn, wie Rubio Rookie des diesjährigen Drafts, bedeutet die Verstärkung durch Sessions aller Wahrscheinlichkeit nach der Gang auf die Ersatzbank. Oder Headcoach Kurt Rambis, erst seit wenigen Wochen auf dem Trainerstuhl der Timberwolves aktiv, entscheidet sich für eine Starting-Five, in der Flynn die Position des Point-Guards übernimmt und Sessions als Shooting-Guard agiert.
Eine weitere Möglichkeit bietet sich Minnesota durch die Verpflichtung von Antonio Daniels, der wie Sessions beide Guard-Positionen bekleiden kann. Daniels, mit 12 Jahren NBA-Erfahrung auf dem Buckel, wurde erst kürzlich von den New Orleans Hornets verpflichtet, zusätzlich zu einem Zweitrunden-Pick im Jahre 2014. Im Gegenzug verließen Power-Forward Darius Songaila und Point-Guard Bobby Brown (ehemals für Alba Berlin aktiv) die Timberwolves in Richtung der Hornissen.

Antonio Daniels, hier im Trikot der Washington Wizards, wurde 1998/1999 mit den San Antonio Spurs NBA-Champion
Minnesota profitierte bei dem Deal, ähnlich wie beim Sessions-Wechsel, von der Tatsache, dass New Orleans dringend Kosten am Spielerpersonal einsparen musste (die Situation der Hornets - wer schafft es in die Starting-Five?). Vom 34-jährigen Daniels wird nun erwartet, dass er mit seiner enormen Erfahrung Sessions und Flynn unter die Arme greift und als Mentor zur Verfügung steht.
„Antonio gibt unserem Backcourt die nötige Reife und Tiefe für die kommende Saison“, so David Kahn, General-Manager der Timberwolves über die Neuverpflichtung.
(Photo by Keith Allison / License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)
Schlagworte: Antonio Daniels, Bobby Brown, Darius Songaila, David Kahn, Jonny Flynn, Kurt Rambis, Los Angeles Clippers, Milwaukee Bucks, Minnesota Timberwolves, New Orleans Hornets, New York Knicks, Ramon Sessions, Ricky Rubio




Nun haben sich die Wölfe sehr solide auf der wichtigsten Position im Basketball verstärkt.
Mit Sessions haben sie ihren Starter auf der Eins. Wobei er in der Lage ist im Schnitt ein Double-Double aufzulegen wie seine Statistiken zeigen (April 08-09: 14ppg, 10apg).
Mit Flynn und Daniels konnte man die Bank verstärken.
Die Wölfe machen momentan vieles richtig.
Auf den großen Position ist man auch sehr gut besetzt. Ein richtiger Center wäre noch sicherlich von Vorteil.
Ich traue den Wölfen schon zu ihre 24 Siege aus vergangener Saison zu übertreffen.
Als “richtiger” Center wurde ja Ryan Hollins von den Mavericks geholt, der sich aber sicherlich noch steigern muss, um ein legitimer Starter auf der Fünf zu werden. Das Potenzial ist meiner Meinung nach jedoch vorhanden.
Ich muss Dimi zustimmen, was Minnesota momentan macht finde ich gar nicht so übel. Sessions für 4,1 Millionen US-Dollar pro Jahr zu beschäftigen ist eine super Anlage, der wird seinen Wert in den nächsten vier Jahren mindestens verdoppeln.
Dazu hat man in Rambis einen ambitionierten Headcoach verpflichtet, der knapp zehn Jahre lang mit Phil Jackson gearbeitet hat. Und von Jonny Flynn bin ich sowieso sehr angetan. Mit Flynn, Sessions und Hollins spielen jetzt drei meiner persönlichen Lieblings-Spieler in Minnesota. Ein Grund, sie in der nächsten Saison etwas genauer zu beobachten.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass der Kader ansonsten bis auf Al Jefferson schon grobe Lücken aufweist. Aber mehr als 24 Siege sollten auch aus meiner Sicht zu schaffen sein.
Jou, Hollins habe ich vergessen zu erwähnen. Wie du schon richtig bemerkt hast, muss er sich noch recht stark steigern. Denn in meinen Augen ist er momentan ein grundsolider Bank-Center.
Hollins is ein Supertyp. Bei den Wolves kriegt er sicher mehr Minuten und kann sich steigern. Gibts eigentlich was neues in Sachen Dallas Center?
Leider noch nicht. Kann gut sein, dass sich Dampier und Gooden die Minuten auf der Fünf teilen werden.
Tut so weh Gortat immoment bei der EM zu sehen und zu wissen das er kein Maverick wird… dreckigen Magic…
So ist das Leben in der NBA. Und es ist nichts Dreckiges dran an den Magic
magic haben es genau richtig gemacht! die haben einen guten backup center behalten der wenn howard auf der bank ist die drecksarbeit erledigt!
bei den mavs versaut eh jeder center, schon gut das es so gekommen ist!
die sollen ihre Mrs. dampier starten lassen