Von: David Lorenz
Lamar Odom ist ein begehrter Spieler. Nachdem der vielseitige Power-Foward jüngst mit den Los Angeles Lakers die Meisterschaft der NBA gewinnen konnte, ist das Interesse anderer Teams an Odom weiter gestiegen. Der 29-Jähirge selbst hatte jedoch immer wieder betont, auch im Falle von Gehaltseinbußen in L.A. bleiben zu wollen.
Mittlerweile sieht die Sache jedoch etwas anders aus. Laut ESPN.com liegt Odom bereits seit einigen Tagen ein Angebot der Lakers vor, das dem 2,08-Meter-Mann für die kommenden drei Spielzeiten 27 Millionen US-Dollar einbringen würde. Doch Odom und seinem Agenten ist diese Vertragsdauer zu gering, weswegen sie Gerüchten zufolge derzeitig den Markt sondieren und prüfen, was bei anderen Mannschaften zu verdienen ist. Dazu gehören anscheinend auch die Miami Heat, für die Odom bereits in der Saison 2003/2004 auf Korbjagd ging, sowie die Dallas Mavericks, die nach der geplatzten Verpflichtung von Marcin Gortat personellen Handlungsbedarf sehen. Wo sich Odom allerdings neben Dirk Nowitzki und Shawn Marion auf der Position des Small-, bzw. des Power-Forwards in die Rotation der Mavericks integrieren lässt, dürfte vorerst das Geheimnis von Besitzer Mark Cuban und General-Manager Donnie Nelson bleiben.
In Dallas oder Miami hätte Odom den Vorteil, einen längerfristigen Vertrag zu unterschreiben, der ihm über fünf Jahre 34 Millionen US-Dollar einbringen würde.
Bei der Entscheidung, in L.A. zu bleiben oder Kaliforniern zu verlassen, spielt mit Sicherheit auch die Personalie Ron Artest (Foto) eine Rolle. Zwar ist Artest einer der engsten Freunde von Odom - beide kennen sich noch aus ihrer gemeinsamen Kindheit - doch dürften ihre Einsatzzeiten teilweise miteinander kollidieren. So war Trevor Ariza vor seinem Abgang zu den Houston Rockets ein klarer Small-Foward, während Artest dank seines bulligen Körperbaus auch gegnerische Vierer verteidigen kann. Zudem sind Artest sowie Odom äußerst balldominante Akteure, die das Spielgerät viel in ihren eigenen Händen halten müssen, um am effektivsten zu agieren.
Die Lakers haben laut der Los Angeles Times mittlerweile ihr Vertragsangebot an Odom zurückgezogen, da Besitzer Jerry Buss äußerst unzufrieden mit der zögerlichen Haltung des Free-Agents ist. Doch laut L.A.’s Pressesprecher ist eine Wiederaufnahme der Gespräche „durchaus im Bereich des Möglichen“.
In einem Telefongespräch Odoms vom vergangenen Montag mit der Los Angeles Times hatte er noch einmal ausdrücklich betont, wie gut es ihm in L.A. gefalle, wie fair er sich von der Franchise stets behandelt gefühlt habe und wie gerne er auch in Zukunft für die Lakers auflaufen würde. Allerdings gehe es momentan „rein ums Geschäftliche“.
Lamar Odom Hightlight-Video:
Schlagworte: Dallas Mavericks, Dirk Nowitzki, Donnie Nelson, Houston Rockets, Jerry Buss, Lamar Odom, Los Angeles Lakers, Marcin Gortat, Mark Cuban, Miami Heat, Ron Artest, Shawn Marion, Trevor Ariza




Lamar Odom (Foto) lässt sich Zeit. Auf ein neues Vertragsangebot der Los Angeles Lakers hat der Free-Agent bisher nicht reagiert. Die amtierenden Champions der NBA wollen ihren besten Einwechselspieler unbedingt für drei weitere Jahre an die Franchise binden, doch Odom liegen Gerüchten zufolge auch Angebote von den Miami Heat und den Dallas Mavericks vor.
In der times steht was von 30 Mio. über 3 Jahre und 36 Mio. über 4 Jahre, da halten die anderen Teams schonmal nicht mit, da Dallas und Miami nur 34 Mio über 5 Jahre bieten können.
Odom, oder besser sein Agent hatten sich wohl aber 50 Mio über 5 Jahre erhofft. Ich hoffe mal, dass sich Odom und Buss, der anscheinend nen richtiger Dickschädel ist doch noch einigen, denn ich kanns nicht leiden, wenn Agenten zuviel im sportlichen rumfuschen.
Ein Problem durch Artest Möglichkeit auch die 4 zu spielen/verteidigen sehe ich nicht, bzw glaube ich nicht, dass Odom sich bedroht fühlt. Artest wurde als reiner SF geholt und wird mit sicherheit nur die 4 spielen, wenn die 3 Großen in dicken Foulproblemen stecken
Ich stimme “diesaege” zu.
Es wäre sehr ärgerlich, wenn Odom nicht bleibt. Nach Trevor Ariza auch noch Lamar zu verlieren, dann sehe ich den Repeat schwinden.
Mit meiner Aussage betreffs dem Zusammenspiel zwischen Odom und Artest wollte ich verdeutlichen, dass Phil Jackson die Rollen der beiden vielleicht erst klar definieren muss. So wie sie es zwischen Ariza und Odom waren.
Odom und Artest ähneln sich in der Hinsicht, dass beide viele Ballkontakte benötigen, um ihre volle Effektivität zu entfalten. Das beschränkt sich nicht nur aufs Punkten, sondern betrifft auch das Verteilen der Bälle an die Mitspieler.
Da war Ariza einfach ein anderer Typ als Artest.
Aber Artest wird in L.A. sowieso eine andere Rolle ausfüllen als in Houston. Er wird sich daran gewöhnen müssen, dass er primär wieder als Defensiv-Spezialist eingesetzt wird.
Kobe und Pau sollten auch des öfteren mal den Ball inner Hand haben. Bei Bynum kann ich selbst nicht abschätzen wie die Entwicklung da aussieht, ist ja son auf und ab. Wenn sich aber alle, auch Kobe damit zufrieden geben teilweise nicht so oft den Ball in den Händen zu haben, wie gewohnt, dann ist dies Team Offensiv noch viel stärker, als letztes Jahr. Defensiv ist auf jeden Fall schon, auch wenn Arizas Steals natürlich sehr wichtig waren.
Wie gesagt, es wäre schade wenn Odom wegen sonem “Kleinzeug” nun nicht bleibt, denn die anderen Topteams haben ja auch gut nachgerüstet und ich hoffe auf ne tolle Saison und natürlich geniale Playoffs