Boston zurück, Stojakovic erschießt Raptors

Von: David Lorenz

Die Boston Celtics zeigten gut erholt von der 109:110-Heimschlappe gegen die Los Angeles Lakers in der Nacht zuvor.

Mit 110:100 siegte der amtierende Meister bei den Knicks aus New York. Angeführt von Paul Pierce (26 Punkte) und Ray Allen (22) drehten die Kelten im letzten Viertel so richtig auf. Zu Beginn des Schlussabschnittes lag N.Y. noch mit 76:72 in Führung, bevor Boston Viertel Nummer vier mit 38:24 für sich entschied.

Beim Stand von 80:79 für New York lief der frisch gekürte All-Star Allen (als Ersatz für den Verletzten Jameer Nelson nachnominiert) heiß. 11 Punkte in Folge erzielte er für Boston, das sechs Minuten vor Schluss mit 90:86 führte und den Vorsprung bis zum Ende der Partie nicht mehr abgab.

„Es war ein großes Spiel“, zeigte sich Pierce nach der Partie zufrieden. „Man hat gemerkt, dass uns die bittere Niederlage gegen die Lakers zu Anfang des Spiels noch beschäftigte. Aber wir als Team haben letztendlich einen Weg gefunden, die Partie zu gewinnen.

New York hatte in Al Harrington (27 Punkte) und David Lee (18 Zähler und 18 Rebounds) seine stärksten Akteure. Es war eine extrem harte Woche für die Knicks, mit Heimniederlagen gegen die drei besten Teams der Liga (Lakers, Cavaliers, Celtics). Jedoch gestaltete das Team von Mike D’Antoni jede der drei Partien äußerst spannend.

„Wir wussten was für eine Woche auf uns zukommen würde“, gab Lee nach der Partie zu Protokoll. „Ich wäre überglücklich gewesen, wenn wir zwei Siege aus den drei Spielen mitgenommen hätten, aber leider haben wir das nicht.“

Hornets stellen Club-Rekord ein

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge und der Verletzung von Superstar Christ Paul, gab es für New Orleans wieder etwas zu feiern. In Abwesenheit ihres Point-Guards besiegten die Hornets die Toronto Raptors mit 101:92.

Hauptverantwortlich dafür war Peja Stojakovic, der mit 28 Punkten eine persönliche Saison-Bestleistung aufstellte und sieben von elf Dreiern verwandelte. Insgesamt erzielten die Hornets 15 Dreier – Club-Rekord eingestellt.

„Ohne Chris Paul mussten wir den Ball viel besser bewegen, und das haben wir getan“, analysierte Stojakovic die Partie. „Wenn du den Ball gut bewegst, bekommst du freie Würfe.“

Beim Stand von 75:83 sah es zunächst gar nicht gut aus für New Orleans. Coach Bryon Scott rief seine Mannschaft zu einem Time-Out zusammen. Was sich auszahlen sollte. Die Hornets starteten daraufhin einen 17:0-Lauf (darunter fünf Dreier) und lagen somit drei Minuten vor Schluss 92:83 in Front.

„Wenn Dir die Dreier so um die Ohren fliegen, kannst Du nicht viel tun“, zeigte sich Raptor Jamario Moon (zehn Punkte) nach der Begegnung frustriert. „Viele der Würfe waren gut verteidigt und sie haben sie trotzdem verwandelt.“

Neben Stojakovic überzeugten bei den Hornets David West (17 Punkte, zehn Rebounds), Rasual Butler (17 Punkte) und James Posey (ebenfalls 17 Zähler). Toronto hatte in Jermaine O’Neal (24 Punkte) seinen stärksten Akteur.

Die weiteren Partien vom Freitag: Atlanta @ Charlotte 102:97, Orlando @ Indiana 102:107, L.A. Clippers @ Memphis 126:105, Portland @ Oklahoma City 93:102, Denver @ Washington 124:103, Utah @ Sacramento 111:107, Golden State @ Phoenix 105:115.

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