Von: David Lorenz
Die Tabelle der Western-Conference erinnert in diesen Tagen stark an die der Fußball Bundesliga. Mit jedem Spieltag gibt es gravierende Änderungen.
Durch die 129:140-Niederlage in Miami rutschen die Utah Jazz trotz zuletzt 12 Siegen aus 14 Spielen auf den siebten Rang ab, während sich die Denver Nuggets mit einem 107:94-Heimsieg über die Los Angeles Clippers um einen Platz auf Rang sechs verbessern können.
Trotz der Niederlagen der Rockets (85:88 gegen San Antonio) und der Hornets (79:97 @ Chicago) können beide Teams vorerst Rang drei und vier halten. Jedoch hat Houston lediglich eine Niederlage weniger auf dem Konto als die acht platzierten Mavericks.
Neue Hoffnung schöpfen derweil die Suns. Durch einem 106:95-Heimsieg über Oklahoma City verkürzt Phoenix den Abstand zu Dallas auf fünf Siege. Immer noch ein dickes Polster könnte man meinen, doch die Mavs müssen heute Abend gegen die Lakers in L.A. antreten und Phoenix verfügt über das deutlich leichtere Restprogramm. Immerhin trägt Dallas acht seiner letzten zwölf Partien im heimischen American Airlines Center aus.
In Stein gemeißelt scheint im „Wilden Westen“ derzeit nur der erste Platz der Lakers. Auch die Spurs können mit vier Spielen Vorsprung auf Rang drei relativ sicher mit dem Heimvorteil bis Runde zwei in den diesjährigen Playoffs rechnen.
Die Ränge drei bis acht, eventuell auch Platz neun, gleichen hingegen einer Lotterie. Man darf sich also auf einen ähnlich spannenden Endspurt im Westen freuen wie in der vergangenen Saison.
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