Rekorde für Bryant und Phoenix

Von: David Lorenz

Historische Nacht in New York.

Mit 61 Punkten erzielte Kobe Bryant beim 126:117-Sieg der Lakers über die Knicks die höchste Punkteausbeute, die je ein Spieler im Madison Square Garden erreichen konnte. Bisherige Rekordhalter: Bernard King mit 60 vor Michael Jordan mit 55 Zählern.

61 Zähler bedeuten zugleich die meisten erzielten Punkte eines Spielers in der laufenden Saison.

„Es ist ein Segen für mich, zu tun was ich liebe und Momente wie diesen genießen zu können,“ so Bryant nach der Partie.

Unterstützung bekam der amtierende MVP von Pau Gasol, der mit 31 Punkten und 14 Rebounds ebenfalls ein starkes Spiel ablieferte. Der Spanier ersetzte den verletzten Andrew Bynum (Knie) auf der Center-Position. Bynum wird acht bis 12 Wochen ausfallen. Für Gasol rückte Lamar Odom (sechs Punkte, 14 Rebounds) auf der Position des Power Forwards nach. Die Lakers spielten dadurch mit der gleichen Starting Five wie in den vergangenen Play-Offs.

Neben Bryants Vorstellung war vor allem die körperliche Überlegenheit der Lakers für die Niederlage der Knicks verantwortlich. Auch ohne Bynum war der L.A.-Frontcourt mit Gasol (2,13 m) und Odom (2,08 m) dem der Knicks um David Lee (2,06 m, 22 Punkte, 12 Rebounds) und Al Harrington (2,06 m, 24 Zähler) überlegen.

Suns schlachten Kings

Eine Trotz-Reaktion nach den schlechten Ergebnissen der vergangenen Wochen lieferten die Phoenix Suns ab. Mit 129:81 wurden die Sacramento Kings aus der heimischen America West Arena geprügelt - der höchste Heimsieg in der Geschichte der Franchise.

„Diesen Sieg haben wir definitiv für unser Selbstvertrauen gebraucht“, gab Headcoach Terry Porter nach der Partie zu Protokoll. „Vielleicht fangen wir jetzt endlich an zu glauben, dass wir ein gutes Team sind.“

Nach sieben Niederlagen in zehn Partien war die Stimmung in und um die Mannschaft auf dem Tiefpunkt angelangt. Suns-Besitzer Robert Sarver und Manager Steve Kerr hatten in den letzten beiden Tagen zu mehreren Team-Meetings gebeten. Die Wirkung sollte nicht ausbleiben.

Phoenix dominierte Sacramento unter den Brettern, 66:44 Rebounds sprechen eine deutliche Sprache. 30 Fast-Break-Punkte und 16 Steals bedeuteten ebenfalls Saison-Rekorde für die wie entfesselt aufspielenden Suns. Bereits nach dem ersten Viertel, das Phoenix mit 40:19 für sich entschied, war die Partie so gut wie entschieden.

„Es war sehr wichtig für uns endlich einen so überzeugenden Sieg einzufahren“, so Grant Hill (14 Punkte) nach der Partie. „Wir haben früh sehr hoch geführt und ihnen zügig den Knock-out verpasst. Am besten wir packen diese Energie in eine Flasche und lassen sie in den nächsten Partien wieder raus.“

Auf Seiten der Suns spielten c (25 Punkte), Jason Richardson (24) und Shaquille O’Neal (zehn Punkte, neun Rebounds) am stärksten. Bei den Kings erreichte lediglich John Salmons mit 19 Zählern Normalform.

Die weiteren Partien vom Montag: Memphis @ Washington 113:97, L.A. Clippers @ Miami 95:119, Portland @ New Orleans 97:89, Charlotte @ Utah 86:105, San Antonio @ Golden State 110:105 (n.V.).

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