Von: David Lorenz
Alle Sorgen in Texas erwiesen sich als unbegründet.
Durch einen 125:112-Sieg der Los Angeles Lakers über die gastierenden Utah Jazz ist den Dallas Mavericks der siebte Rang in der Western-Conference nicht mehr zu nehmen.
Die Truppe von Phil Jackson machte vergangene Nacht von Beginn an klar, dass sie mit einem Erstrunden-Duell gegen die Jazz in den anstehenden Playoffs durchaus leben können. Kein Star wurde geschont, obwohl es für die Lakers um nichts mehr ging.
Gerüchte, wonach L.A. mit Absicht verlieren würde, um so in Runde eins der Endrunde auf die Dallas Mavericks zu treffen, wurden somit ins Reich der Märchen verbannt.
Doch es war lange knapp. Erst beim Stand von 78:76 aus Sicht der Lakers begann die Mannschaft, angeführt von Andrew Bynum mit 22 Punkten, davonzuziehen. Mit 91:83 ging es ins vierte Viertel, in dem der Vorsprung innerhalb von nur fünf Minuten auf 110:90 ausgebaut wurde. Die Partie war somit entschieden.
Neben Bynum stachen bei L.A. Pau Gasol mit 20, Lamar Odom mit 16 und Kobe Bryant ebenfalls mit 16 Zählern hervor. Utah hatte in Deron Williams (25 Punkte, 13 Vorlange) und Andrei Kirilenko (20 Zähler) seine stärksten Akteure.
Bereits am Wochenende kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen beider Teams in Los Angeles, wenn nach einer langen Saison endlich die Playoffs beginnen.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Boston vor Erstrunden-Duell mit Philly
Ebenfalls einen Vorgeschmack auf die Endrunde bekamen die Fans in Philadelphia, wo die 76ers die Boston Celtics empfingen. Nach der 98:100-Niederlage des Heimteams ist eine Erstrunden-Paarung beider Mannschaften in den Playoffs äußerst wahrscheinlich, jedoch noch nicht sicher.
Um diesem Duell aus dem Weg zu gehen, müssten die Sixers heute Nacht in Cleveland bei den Cavaliers gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher der Chicago Bulls zuhause gegen die Toronto Raptors hoffen - äußerst unwahrscheinlich.
Angeführt von einem starken Paul Pierce (31 Punkte, darunter sieben von neun verwandelten Dreiern) entwickelte sich eine enge Partie, die von den Celtics erst im vierten Viertel entschieden wurde, als man Philadelphia lediglich 15 Zähler gewährte.
Auf Seiten der 76ers, die inzwischen sechs Spiele in Folge abgeben mussten, zeigte Andre Iguodala mit 25 Punkten und sieben Vorlagen eine ansprechende Partie.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Schlagworte: Andre Iguodala, Andrei Kirilenko, Andrew Bynum, Boston Celtics, Chicago Bulls, Cleveland Cavaliers, Dallas Mavericks, Deron Williams, Kobe Bryant, Lamar Odom, Los Angeles Lakers, Pau Gasol, Paul Pierce, Phil Jackson, Philadelphia 76ers, Toronto Raptors, Utah Jazz




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