Von: David Lorenz
Die Mavericks hatten eine Rechnung zu begleichen.
Am 21. Januar setzte es bei den Milwaukee Bucks eine 99:133-Pleite, die höchste Niederlage der Saison. „Ich habe mich daran erinnert“, so Josh Howard über die Demütigung. „Dieses Spiel habe ich in meinem Kalender angestrichen, es war eine Erniedrigung.“
Vergangene Nacht führte Howard Dallas zur ersehnten 116:96-Wiedergutmachung gegen die Bucks im heimischen American Airlines Center. Mit 27 Punkten war der so oft gescholtene Forward Topscorer der Mavericks. Unterstützung kam von Jason Kidd, der nach seiner Vorstellung gegen die San Antonio Spurs einiges wieder gut zu machen hatte. 19 Punkte und neun Assists konnte der 35-Jährige Aufbauspieler für sich verbuchen.
„Es war eine enttäuschende Niederlage gegen die Spurs“, zeigte sich Kidd nach der Partie einsichtig. „Ich denke, wir haben nicht genug Einsatz gezeigt. Wir haben eine gute Möglichkeit ausgelassen. Aber heute haben wir wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Das machen wir schon die ganze Saison über so.“
Dallas schloss die erste Halbzeit mit einem 18:2-Lauf ab und ging mit einer komfortablen 65:41-Führung in die Pause. Dank einer starken Wurfquote aus dem Feld (53%, 39 von 73) und einer überragenden Reboundarbeit (51:25) geriet der Sieg in Halbzeit zwei zu keiner Zeit wirklich in Gefahr. Zwar kamen die Bucks acht Minuten vor Schluss noch einmal auf 83:94 heran, doch zwei schnelle Korbleger von Kidd und ein daraus resultierender 14:0-Lauf besiegelte die Niederlage Milwaukees.
Brandon Bass zeigte von der Bank kommend mit 18 Punkten und 11 Rebounds eine starke Vorstellung, während sich Dirk Nowitzki zurückhielt. Lediglich 14 Punkte erzielte der Deutsche und blieb damit im vierten Spiel hintereinander unter 15 Zählern.
Auf Seiten der Bucks zeigte Charlie Villanueva eine starke Partie. Der Forward verbuchte die ersten 11 Punkte Milwaukees für sich und schloss die Partie mit 25 Zählern ab. Daneben spielten Charlie Bell mit 19 und Richard Jefferson mit 16 Punkten auffällig.
Dallas bleibt trotz des Sieges auf Platz acht in der Western-Conference, hat aber in den nächsten drei Partien gegen Oklahoma City, Toronto und abermals Oklahoma City die Möglichkeit, Boden gut zu machen. Milwaukee steht weiterhin auf Platz acht der Eastern-Conference und wäre damit trotz der Ausfälle von Leistungsträgern wie Michael Redd (Knie) und Andrew Bogut (Rücken) für die Playoffs qualifiziert.
Randnotizen: Gegen die Mavericks wurden im ersten Viertel drei technische Fouls gepfiffen (Antoine Wright, Howard und Rick Carlisle). +++ Dallas verwandelte die letzten sieben Würfe in Halbzeit eins.
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