Von: David Lorenz
„Ich weiß einfach nicht was ich dazu sagen soll“, so Skott Skiles, Headcoach Milwaukees, über die Vorstellung von Brandon Jennings beim 129:125-Sieg der Bucks über die Golden State Warriors.
Jennings hatte kurz zuvor für eine Sensation gesorgt. 55 Punkte, davon 29 allein im dritten Viertel, bei einer fantastischen Quote von 21 Treffern bei 34 Würfen aus dem Feld, sieben von acht versenkten Dreipunktwürfen, garniert mit fünf Vorlagen und fünf Rebounds - so lesen sich die Statistiken des erst 20-jährigen Spielmachers.
Jennings durchbrach mit seiner Vorstellung Milwaukees clubinternen Punkterekord durch einen Rookie. Vorheriger Inhaber der Bestmarke: kein Geringerer als Kareem Abdul Jabbar (damals noch Lew Alcindor) mit 51 Zählern.
Zudem verpasste Jennings den ligaweiten Punkterekord eines NBA-Neulings, aufgestellt von Wilt Chamberlain im Jahre 1960, nur um drei magere Zähler.
„Heiliger Strohsack“, so Golden States Headcoach Don Nelson im Anschluss an die Partie. „Ich denke, das war heute vielleicht die beste Vorstellung eines Rookies, die ich in den vergangenen 30 Jahren erleben durfte.“
Scott Skiles von der Gegenseite war derweil bemüht zu betonen, dass es sich bei Jennings Leistung keinesfalls um die Darbietung eines „Egozockers“ handelte. „Brandon hat zu keinem Zeitpunkt der Partie nur nach sich geschaut. Er hat einfach versucht, dieses Spiel für uns zu gewinnen.“
Mit Erfolg.
Der schmächtige 1,85-Meter-Mann dürfte zudem spätestens nach gestern Abend als haushoher Favorit auf den Titel „Rookie of the Year“ gelten. Wer hätte das noch vor der Saison für möglich gehalten?
Brandon Jennings gegen die Golden State Warriors:
(Photo by Steve Paluch | License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)
Schlagworte: Brandon Jennings, Don Nelson, Golden State Warriors, Kareem Abdul-Jabbar, Milwaukee Bucks, Skott Skiles, Wilt Chamberlain




Brandon Jennings (Foto) ist nicht von dieser Welt. Was der Point-Guard der Milwaukee Bucks vergangene Nacht gegen die Golden State Warriors ablieferte, wird als eine der besten Darbietungen eines Rookies in die Annalen der National Basketball Association eingehen. Nachdem Jennings im ersten Viertel noch ohne Punkte geblieben war, explodierte er förmlich und erzielte alleine im dritten Spielabschnitt unglaubliche 29 Zähler. 
Hervorzuheben wäre auch die, nennen wir es mal, Defense der Warriors….
Ich sags ja, Jennings hat etwas in die Liga gebracht, dass wohl seit Iverson niemand mehr geschafft hat.
Und Griffin wird diesen Rückstand nicht mehr aufholen.
Sei es drum, dass es nur die “No Defense” Warriors waren. 55 Punkte gelingen nicht mal immer gestandenen Veteranen.
Muss ich dir recht geben, außerdem geht der druck der auf einem liegt nicht nur von der defense aus…. Es gibt genügend andere Faktoren die deine Form und deine Performance beeinflussen. Hut ab!
Was ich fast am krassesten finde, ist die Bilanz der Bucks. Zum großen Teil ohne Michael Redd, fünf Siege bei nur zwei Niederlagen. Vier Siege in Serie. Junge Junge, für mich noch überraschender als die Kings. Hatte Milwaukee als schlechtestes Team im Osten erwartet.
Das gibt der Leistung von Jennings noch deutlich mehr Gewicht. Respekt.
Was mich verwundert, dass in der Umfrage Griffin immer noch die besten Chancen auf den Award hat. Obwohl er 1. noch kein einziges NBA Spiel absolvierte hat, und 2. sich erst einmal wieder einspielen muss, weil nach solch einer Verletzung ein Spieler eine gewissen Zeit braucht, um wieder voll durchzustarten.
Jennings hat mMn die besten Chancen für den Award des besten Neulings. Aber es kommt ja noch die “Rookie-Wall”…