Von: David Lorenz
Die Utah Jazz sind in der heimischen Energy Solutions Arena ein anderes Team.
Nach zwei deutlichen Niederlagen in Los Angeles gelang der Mannschaft aus Salt Lake City vergangene Nacht der Anschluss an die Lakers in der Serie „Best of Seven.”
Mit 88:86 setzten sich die Jazz unter dem Jubel ihrer frenetischen Zuschauer gegen den Favoriten aus Kalifornien durch. Die Erstrunden-Serie ist nun beim Stand von 1:2 aus Sicht der Mannschaft von Headcoach Jerry Sloan wieder etwas offener.
Mann des Abends und bester Spieler auf dem Platz: Carlos Boozer. Zwar verwandelte Mitspieler Deron Williams zwei Sekunden vor Schluss den entscheidenden Wurf zum Endstand, doch Boozer war es zu Verdanken, dass die Jazz überhaupt eine Chance auf den Sieg bekamen.
23 Punkte (darunter sechs in den letzten 90 Sekunden der Partie) und ein mannschaftsinterner Playoff-Rekord von 22 Rebounds standen in 35 Minuten Einsatzzeit für den Power-Forward zu Buche. Nach zwei eher durchwachsenen Vorstellungen gegen die Lakers zeigte Boozer eindrucksvoll, dass er unter den Brettern durchaus mit den körperlich überlegenen Pau Gasol (20 Punkte, neun Rebounds) und Andrew Bynum (vier Zähler, zwei Abpraller) in Reihen L.A.’s mithalten kann.
„Vor der Partie habe ich zu meinen Mitspielern gesagt, dass es Zeit wird, etwas physischer zu agieren und alles zu unternehmen, um zu gewinnen“, so der 27-Jährige nach der Partie. „Und genau das haben wir getan.“
Schlagworte: Andrew Bynum, Carlos Boozer, Deron Williams, Jerry Sloan, Los Angeles Lakers, Pau Gasol, Utah Jazz




Kobe 5 von 24 aus dem Feld - LOL. Der Typ ballert einfach weiter.