Von: David Lorenz
44 Punkte und 13 Rebounds standen nach knapp 44 Minuten Einsatzzeit für Nowitzki auf der Anzeigetafel. 19 Zähler verbuchte er dabei im entscheidenden vierten Viertel, davon alleine 15 während der letzten sieben Minuten der Partie - die Definition eines spielentscheidenden Akteurs, eines wahren „Closers“.
Beeindruckend dabei: Nachdem der Deutsche seinen ersten Freiwurf der Partie vergab, verwandelte er 16 Mal in Folge von der Foul-Linie. Seine Quote aus dem Feld war daneben mit 14 Treffern bei 25 Versuchen ebenfalls äußerst sehenswert.
„Ich wollte heute mein Spiel einfach so aggressiv wie möglich aufziehen“, gab Nowitzki anschließend auf der Pressekonferenz zu Protokoll. „Dadurch fand ich mich sehr oft an der Freiwurflinie wieder, was mir definitiv enorm entgegen kam. Auch wenn es dumm klingen mag, aber wenn du in einer Serie mit 1:3 hinten liegst, denkst du nicht daran, die nächsten drei Partien in Folge gewinnen zu müssen. Wir denken nur an das kommende Spiel in Denver.“
Nowitzki erzielt in der laufenden Serie gegen die Nuggets durchschnittlich 35,0 Punkte und 12,0 Rebounds pro Partie. Dabei profitiert er persönlich stark von der Tatsache, dass Denver ihn im Gegensatz zu San Antonio aus der vorhergegangenen Runde nicht doppelt, sondern im Eins gegen Eins verteidigt. Doch alleine vermag der Würzbuger, abgesehen von den epischen 12 Minuten am Ende der gestrigen Partie, kein Spiel zu gewinnen. Dafür benötigt er seine Nebenleute, die ihm vergangene Nacht tatkräftig zur Seite standen.
Für Spiel Nummer fünf der Serie hat Nowitzki nur eine Ansage: „Wir sind noch lange nicht fertig.“
Dirk Nowitzki gegen die Denver Nuggets (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
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