Von: David Lorenz
„Heute hatten wir Nowitzki nichts, aber auch gar nichts entgegenzusetzen“, gab ein sichtlich frustrierter Jerry Sloan, Headcoach der Utah Jazz, nach der 85:96-Niederlage seines Teams gegen die Dallas Mavericks zu Protokoll. „Er war sensationell. Er hat einfach jeden Wurf getroffen.“
Über drei Viertel der Partie lief bei den Mavericks wenig zusammen. Die Mannschaft von Headcoach Rick Carlisle sah sich zehn Minuten vor Ende der Begegnung mit einem 56:72-Rückstand konfrontiert und alles wies auf eine deutliche Heimniederlage hin. Auch Dirk Nowitzki hatte bis dahin alles andere als überzeugt. Lediglich fünf Treffer bei 14 Versuchen aus dem Feld konnte der Deutsche bis zu diesem Zeitpunkt markieren. Es sah nicht gut aus für Dallas.
Doch dann schlug die große Stunde des „Dirkules“. Was nun folgte, wird man in Dallas nicht so schnell vergessen. Über die letzten neun Minuten der Partie punktete Nowitzki fast bei jedem Angriff seiner Mavs. Ob aus der Halbdistanz, von „Downtown“, per Zug zum Korb oder an der Freiwurflinie - der 2,13-Meter-Hüne war nicht mehr zu stoppen. Unglaubliche 29 Punkte erzielte Nowitzki im finalen Spielabschnitt - Rekord für einen Akteur im Trikot der Mavericks. Der 31-Jährige verwandelte dabei sieben von acht Versuchen aus dem Feld und versenkte makellose 14 von 14 Freiwürfen. Dallas drehte dank Nowitzki die Partie und verwandelte einen 16-Punkte-Rückstand in einen 11-Punkte-Sieg.
„Wir haben Dirk heute am Ende einfach nur noch mit Bällen gefüttert“, so Mitspieler Shawn Marion (zehn Punkte, acht Rebounds) im Anschluss an die Begegnung. „Er war heute „unstoppable“.
Nowitzki beendete die Partie unter Standing Ovations der Zuschauer mit 40 Punkten, 11 Rebounds, fünf Vorlagen, fünf Blocks (!), zwei Steals und keinem einzigen Ballverlust. Es war saisonübergreifend das 29. Spiel in Folge, das der MVP der Saison 2006/2007 mit 20 oder mehr Zählern beendete - die aktuell längste derartige Serie aller NBA-Akteure.
„Dirk hat uns heute auf seinen Schultern getragen und uns gezeigt, warum er unser wertvollster Spieler ist“, so Jason Terry (zehn Punkte, vier Vorlagen) über seinen Team-Kollegen.
Dallas kann dank Nowitzki den Saisonstart trotz der Auftaktpleite gegen die Washington Wizards als Erfolg verbuchen. Mit drei Siegen bei einer Niederlage stehen die Mavericks aktuell auf Rang drei in der Western-Conference.
Zusammenfassung der Partie:
Dirk Nowitzki im vierten Viertel:
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Schlagworte: Dallas Mavericks, Dirk Nowitzki, Jason Terry, Jerry Sloan, Rick Carlisle, Shawn Marion, Utah Jazz, Washington Wizards




Unglaublich. Nicht zu fassen. Sensationell. Dirk Nowitzki (Foto) lieferte beim Sieg seiner Dallas Mavericks über die Utah Jazz eine Leistung für die Geschichtsbücher ab. Nach drei offensiv äußerst dürftigen Spielabschnitten und einem unzufriedenen Publikum im American Airlines Center zu Dallas explodierte Nowitzki im letzten Viertel. Der achtfache Allstar erzielte binnen der letzten 12 Minuten so viele Punkte wie noch kein Maverick in einem Spielabschnitt zuvor.
yeah baby dirkules is in tha house,
Ich bin zwar kein DallasFan aber vor dieser Leistung muss man einfach den Hut ziehen!