Von: David Lorenz
Die Formkurve der Charlotte Bobcats zeigt aktuell steil nach oben. Der gestrige 113:108-Sieg über die Chicago Bulls war bereits der dritte Erfolg in Serie für die Mannschaft von Coaching-Legende Larry Brown. Und wer in der aktuellen Saison Charlottes wertvollster Spieler ist, darin besteht kein Zweifel: es ist Gerald Wallace.
Gegen die Bulls erzielte der 27-Jährige in 44:44 Minuten Einsatzzeit 32 Punkte, griff sich neun Rebounds und blockte zwei gegnerische Würfe. Aus dem Feld verwandelte Wallace dabei zehn seiner 16 Versuche, von der Freiwurflinie waren es zehn Treffer bei 11 Würfen.
Die Statistiken des Small-Forwards, der noch nie an einem Allstar-Game teilnehmen durfte, sind in dieser Saison beeindruckend. Mit 11,8 Rebounds pro Partie ist Wallace trotz seiner geringen Körpergröße von 2.01 Metern ligaweit drittbester Akteur in dieser Kategorie. Darüber hinaus kann er 1,7 Steals und 1,0 Blocks pro Begegnung aufweisen, was ihn in den Augen nicht weniger Experten zu einem legitimen Anwärter auf den „Defensive Player of the Year“-Award macht.
Die Bobcats haben sich auch dank Wallace mittlerweile von ihrem schwachen Saisonstart erholt und liegen aktuell mit 15 Siegen bei 18 Niederlagen auf Rang sieben in der Tabelle der Eastern-Conference. Der Erfolg der Mannschaft dürfte Wallace als weiteres nützliches Argument zu einer Teilnahme am Allstar-Game 2010 in Dallas dienen.
Es wäre an der Zeit.
Zusammenfassung der Partie:
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Schlagworte: Charlotte Bobcats, Chicago Bulls, Gerald Wallace, Larry Brown




Gerald Wallace (Foto) von den Charlotte Bobcats spielt die Saison seines Lebens. Der athletische Small-Forward räumt bislang die Bretter ab als ob es um sein Leben ginge und ist ein ganz heißer Kandidat auf den Titel des „Defensive Player of the Year“. Vergangene Nacht bewies Wallace, dass er es auch in der Offensive kann. Dank einer effektiven Wurfausbeute führte er seine Mannschaft zu einem Sieg über die Chicago Bulls.