Von: David Lorenz
„Ich wollte heute schnell in meinen Rhythmus finden“, so Kobe Bryant im Anschluss an den 96:87-Sieg seiner Los Angeles Lakers über die Chicago Bulls. „Ich war vor dem Spiel schon eine ganze Weile in der Halle und habe meine Würfe genommen. Es fühlte sich ziemlich gut an.“
In der Tat. Trotz eines gebrochenen Fingers an der rechten Hand schenkte Bryant den Bulls 42 Punkte ein (persönliche Saison-Bestleistung) und überzeugte daneben mit einer beachtlichen Wurfquote von 15 Treffern bei 26 Versuchen aus dem Feld (zudem 11 von 15 Freiwürfen). Mehrere Würfe versenkte der 31-Jährige dabei aufgrund seiner Verletzung mit der schwächeren linken Hand. In 39:06 Minuten Einsatzzeit gelangen dem Shooting-Guard zudem drei Assists und drei Steals. Allerdings unterliefen ihm zugleich Bryant-untypische acht Ballverluste.
„Glücklicherweise hat Kobe heute so gut getroffen“, lobte L.A.’s Headcoach Phil Jackson seinen Superstar nach der Partie.
Zu Recht. Denn die gegnerischen Bulls zeigten zum ersten Mal seit Wochen eine ansprechende Leistung und lediglich Bryant war es, der letztendlich den Unterschied zwischen beiden Teams ausmachte.
„Uns als seinen Mitspielern ist es verboten, Kobe auf seine Verletzung anzusprechen“, so Ron Artest (neun Zähler) über seinen Nebenmann. „Er wird sonst wirklich sauer, kein Scherz. Er ist ein Soldat.“
Zusammenfassung der Partie:
(Photo by Keith Allison | License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic)
Schlagworte: Chicago Bulls, Kobe Bryant, Los Angeles Lakers, Phil Jackson, Ron Artest




Dieser Mann ist durch nichts zu stoppen. Auch ein gebrochener Finger konnte Kobe Bryant (Foto) nicht davon abhalten, seine Los Angeles Lakers bei den Chicago Bulls zum Sieg zu führen. Der „Most Valuable Player“ der vergangenen NBA-Finals durchbrach dabei zum 101. Mal in seiner Karriere die 40-Punkte-Marke. Dank Bryants Vorstellung bauen die Lakers ihre Führung in der Tabelle der Western-Conference weiter aus (19:4 Siege). 