Von: David Lorenz
Beim Stand von 98:95 für die Phoenix Suns knapp 30 Sekunden vor Ende der Partie nimmt sich Stephen Jackson ein Herz und drückt von jenseits der Dreierlinie ab. Treffer versenkt, die Charlotte Bobcats gleichen zum 98:98 aus und die Partie geht wenig später in die Verlängerung.
Die Overtime wird zur klaren Angelegenheit und Charlotte gewinnt die Partie letzten Endes mit 114:109. Mann des Tages ist Jackson, der 30 Punkte, neun Rebounds, fünf Assists und nur einen Ballverlust in 43:58 Minuten Spielzeit für sich verbuchen kann.
Für Charlotte war es überhaupt erst der vierte Auswärtssieg in der laufenden Saison. „Alle Mannschaften der Liga spielen zuhause besser als in fremder Halle“, so Jackson nach der Partie. „Wir sind heute die ganze Zeit über einem Rückstand hinterhergelaufen. Dabei haben wir aber nie den Anschluss verloren und waren am Schluss zur Stelle. So muss man auswärts auftreten.“
Kleiner Wehrmutstropfen: Der 31-Jährigen konnte mit seiner Galavorstellung keine zusätzlichen Punkte bei den Headcoaches der NBA für eine Nominierung zum Allstar-Game 2010 sammeln, da diese ihre Stimmzettel bereits vor der Partie abgegeben hatten. Dennoch: Stephen Jackson wäre ein würdiger Vertreter seiner Mannschaft beim diesjährigen Spektakel in Dallas.
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Schlagworte: Charlotte Bobcats, Larry Brown, Phoenix Suns, Stephen Jackson




Noch nie in ihrer sechsjährigen Club-Geschichte wollte den Charlotte Bobcats ein Sieg bei den Phoenix Suns gelingen. Was wohl auch etwas damit zu tun hat, dass die Mannschaft von Headcoach Larry Brown erst seit wenigen Monaten auf die Dienste von Stephen Jackson (Foto) zurückgreifen kann. Der eigenwillige 2,03-Meter-Mann beendete vergangene Nacht die Durststrecke seines Teams, indem er Charlotte zu einem Sieg nach Verlängerung über die Suns führte.