Spieler des Tages: Tim Duncan

Von: David Lorenz

„Unterschätze niemals das Herz eines Champions.“

Diese abgedroschene Weisheit lässt sich, wie so oft in den vergangenen Jahren, auf die San Antonio Spurs im Allgemeinen und Tim Duncan im Speziellen anwenden.

Trotz einer durchwachsenen Saison, dem Ausfall von Manu Ginobili und anhaltender Kniebeschwerden Duncans, holten sich die Texaner vergangene Nacht den Titel der Southwest-Division durch einen 105:98-Sieg nach Verlängerung über die New Orleans Hornets.

Duncan zeigte dabei mit 20 Punkten (davon sechs in der Verlängerung), 19 Rebounds und sechs Vorlagen seine vielleicht beste Vorstellung der ganzen Saison.

San Antonio beendet die reguläre Spielzeit somit auf Rang drei in der Western-Conference, nachdem sie vor der Partie gegen die Hornissen noch auf Platz fünf lagen.

„Es ist großartig, mit dem Heimvorteil im Rücken in die Playoffs zu gehen“, so ein sichtlich zufriedender Duncan nach der Begegnung. „Die Saison fand für uns ein optimales Ende.“

„Das war der alte Timmy“, zeigte sich Tony Parker anschließend voll des Lobes. „Er hat das Spiel einfach kontrolliert.“

Eine deutliche Warnung in Richtung der Dallas Mavericks, Gegner der Spurs in Runde eins der am 18. April beginnenden Playoffs.

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