Die Eastern-Conference-All-Stars müssen im Vergleich zu ihren Kollegen aus dem Westen nur einen Spieler im Team ersetzen: Allen Iverson, der aufgrund eines Krankheitsfalles in seiner Familie die Reise nach Dallas nicht angetreten hat. Bevor die Partie heute Nacht um 2:00 Uhr angepfiffen wird, stellen wir die Akteure der Eastern-Conference kurz vor und bewerten ihre Nominierung. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Al Horford“
All-Star-Game 2010: Das Team des Ostens
Sonntag, 14. Februar 2010NBA-Blog Top5: Cleveland setzt sich weiter ab
Sonntag, 7. Februar 2010
Die Cleveland Cavaliers entwickeln sich immer deutlicher zum Favoriten auf die beste Bilanz der regulären Saison 2009/2010. Dabei scheint das Team von Headcoach Mike Brown (Foto) aktuell unbesiegbar. Zuletzt wurden elf Partien in Folge gewonnen. Hinter den Cavaliers positionieren sich drei Teams aus dem Westen, die in der vergangenen Woche einige Highlights feiern konnten. (mehr…)
NBA-Blog Top5: Die Achterbahnfahrt geht weiter
Sonntag, 24. Januar 2010
Der Trend der vergangenen Wochen setzt sich fort. Bis auf wenige Ausnahmen gelingt es derzeit kaum einem Spitzenteam der NBA, auf konstantem Niveau Siege einzufahren. Ein Umstand, der die Auflistung des aktuellen NBA-Blog-Rankings ungemein erschwert. Die wenigen Tendenzen und spärlichen Gegebenheiten fügen sich zu einem äußerst schwammigen Bild zusammen, das quasi mit jedem Spieltag fast komplett verändert werden kann. (mehr…)
Smith nach Atlanta, Butler zu den Clippers
Sonntag, 16. August 2009Die Atlanta Hawks sowie die Los Angeles Clippers verstärken sich erneut für die kommende Saison. So wechselt Joe Smith, ehemals Draftpick Nummer eins der Liga, zu den Falken in den Bundesstaat Georgia, währende Rasual Butler die New Orleans Hornets in Richtung Kalifornien verlässt. Auch aus Denver von den Nuggets gibt es personelle Neuigkeiten zu vermelden. (mehr…)
Cleveland gelingt erneut der “Sweep”
Dienstag, 12. Mai 2009Die Cleveland Cavaliers stehen als erste Mannschaft in den Eastern-Conference-Finals der NBA-Playoffs 2008/2009. Durch einen 84:74-Erfolg über die Atlanta Hawks gewann die Truppe aus dem Bundesstaat Ohio bereits ihre achte Endrunden-Begegnung in Folge - allesamt mit einer zweistelligen Punktedifferenz. (mehr…)
Atlanta dominiert überharte Playoff-Keilerei
Donnerstag, 30. April 2009Die Erstrunden-Serie zwischen den Atlanta Hawks und den Miami Heat machte vergangene Nacht dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte: physisches Spiel, harte Fouls, hohes Verletzungs-Risiko.
Mit dem besseren Ende für die gastgebende Mannschaft.
Die Hakws entschieden das Duell mit 106:91 zu Ihren Gunsten und übernehmen somit die 3:2-Führung in der Playoff-Serie „Best of Seven“. In der Nacht auf Samstag kann Atlanta nun zum ersten Mal nach 1997 wieder in die Conference-Semi-Finals der NBA einziehen.
Und das hatte die Truppe von Headcoach Mike Woodson zum größten Teil Joe Johnson (Foto) zu verdanken, der mit 25 Punkten sein bestes Spiel der Serie ablieferte. Johnson war während des zweiten Viertels nicht zu bremsen und führte seine Mannschaft mit 13 Punkten in diesem Spielabschnitt zu einer 63:40-Halbzeitführung, von der sich Miami in der Folge nicht mehr erholen sollte.
Dwyane Wade, Superstar der Heat und Anwärter auf den diesjährigen MVP-Award, war mit 29 Punkten zwar Topscorer der Partie, doch erzielte er einen Großteil seiner Punkte erst dann, als die Begegnung bereits entschieden war.
Wade musste im ersten Viertel minutenlang auf dem Platz behandelt werden, nachdem er zuvor in Folge eines Zusammenstoßes mit Josh Smith (20 Punkte, acht Rebounds) mit dem Kopf auf dem Parkett aufgeschlagen war. Doch der Shooting-Guard stand seiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt wieder zur Verfügung.
Auf der Gegenseite forderte das körperbetonte Spiel beider Mannschaften einen weiteren Tribut: Nach einem harten Foul von James Jones (sechs Punkte, vier Vorlagen) an Al Horford (bis dahin drei Zähler und vier Rebounds) landete dieser unglücklich auf seinem rechten Fuß. Zwar ging der Center Atlantas noch an die Freiwurflinie, um die fälligen Würfe zu versenken, doch schell wurde deutlich, dass er nicht weitermachen konnte. Gestützt von zwei Mitgliedern des Coaching-Teams verließ Horford die Halle in Richtung Umkleidekabine und sollte nicht zurückkehren.
Unter den Augen von NBA-Comissioner David Stern stellte die Partie alle vorangegangenen Begegnungen beider Mannschaften in Sachen Intensität in den Schatten. In Halbzeit eins drohte das Spiel den Schiedsrichtern phasenweise aus den Händen zu gleiten, als es zu einem wüsten Gerangel zwischen Atlantas Solomon Jones (zwei Punkte, fünf Rebounds) und Miamis Wade kam, in das sich auch noch Smith und Jamaal Magloire (ohne Punkte und Rebounds) einmischten. Die Referees ließen in der Folge Milde walten, alle vier Akteure kamen mit einem technischen Foul davon.
“Ich denke, nach fünf Begegnungen können wir uns gegenseitig nicht mehr ausstehen”, äußerte sich Miamis Headcoach Erik Spoelstra nach der Begegnung über die Rivalität mit den Hawks.
Doch das war noch nicht alles.
Maurice Evans (zehn Zähler) wurde während eines Dunking-Versuches von Wade überhart gefoult. Abermals kam es zur Rudel-Bildung, woraufhin der Goldmedaillen-Gewinner von Peking wegen seiner Aktion mit einem unsportlichen Foul behaftet wurde. Schließlich setzte Zaza Pachulia (sechs Punkte, sechs Rebounds), selbst mit einem blauen Auge aus der vorherigen Partie gezeichnet, den Schlusspunkt im Austausch der Nicklichkeiten, als er Miamis Jermaine O`Neal (14 Zähler) mit dem Ellbogen im Gesicht traf.
Playoff-Basketball par excellence.
„Wir lassen uns von niemandem herumschubsen“, so Mike Bibby (17 Punkte) über die Gangart seiner Mannschaft“. Und diese sollte Wirkung zeigen. Mit 37:29 dominierte Atlanta die Rebound-Statistik und steht nun vor dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte seit 15 Jahren.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):


