Artikel-Schlagworte: „Allen Iverson“

Miller nach Portland, Nesterovic kehrt heim

Samstag, 25. Juli 2009

Andre MillerDie Portland Trail Blazers können endlich einen Neuzugang vermelden. Nachdem die Mannschaft von Headcoach Nate McMillan zuvor das Rennen und Hedo Turkoglu und Paul Millsap verloren geben musste, unterschreibt nun Andre Miller (Foto) von den Philadelphia 76ers für die kommenden drei Jahre in Portland. Rasho Nesterovic kehrt derweil zu den Raptors zurück. (mehr…)

Marcin Gortat wird kein Maverick

Dienstag, 14. Juli 2009

Marcin Gortat

Schock für die Dallas Mavericks: Marcin Gortat (Foto) wird auch in der kommenden Saison für die Orlando Magic auflaufen. Der amtierende Vizemeister zog überraschend mit dem Angebot der Texaner gleich und bindet den Polen für die kommenden fünf Jahre an Orlando. Für Allen Iverson gibt es einen weiteren Interessenten. (mehr…)

Allen Iverson: Die Entscheidung rückt näher

Montag, 13. Juli 2009

Allen IversonLange war es ruhig um Allen Iverson (Foto), der noch ohne Team für die nächste Spielzeit dasteht. Doch langsam kommt Bewegung in die Personalie. So hat sich der Interessenten-Kreis mittlerweile wohl auf drei Mannschaften reduziert, die Iverson ein Angebot unterbreiten wollen. Auch aus Toronto und um Dwyane Wade gibt es Neuigkeiten zu vermelden. (mehr…)

Hochbetrieb an der Wechsel-Börse

Donnerstag, 2. Juli 2009

Ben GordonVergangene Nacht kam der Free-Agent-Markt so richtig in Schwung. Größter Abnehmer von Spielern ohne Vertrag: die Detroit Pistons. Das Team aus „Motor City“ verstärkt sich mit Ben Gordon (Foto) aus Chicago und Charlie Villanueva von den Bucks. Zudem muss Zach Randolph bei den Los Angeles Clippers für Rookie Blake Griffin Platz machen und wechselt nach Memphis. (mehr…)

News & Infos: Kobe bleibt, Pistons feuern Curry

Mittwoch, 1. Juli 2009

Kobe BryantSeit dem heutigen Mittwoch dürfen die Teams der NBA mit vertragslosen Spielern über eine Verpflichtung verhandeln. Doch noch bleibt die Lage entspannt. Kobe Bryant (Foto) machte in Los Angeles von seiner Ausstiegsklausel erwartungsgemäß keinen Gebrauch. Auch Carlos Boozer und Mehmer Okur bleiben ihrem Team erhalten. In Detroit feuerte man derweil den glücklosen Headcoach Michael Curry. (mehr…)

Spieler des Tages: Chauncey Billups

Montag, 20. April 2009

Der Spielertausch, der Allen Iverson nach Detroit und Chauncey Billups zu den Nuggets brachte, wird als der cleverste Schachzug aller Zeiten in die Geschichte der Franchise aus Denver eingehen.

Der Point-Guard machte aus einer talentierten Zocker-Truppe eine konkurrenzfähige Mannschaft mit Ambitionen und führte das Team aus dem Bundestaat Colorado in der regulären Spielzeit auf den zweiten Rang der Western-Conference.

Doch damit nicht genug.

Beim gestrigen Aufeinandertreffen zwischen den Nuggets und New Orleans in der ersten Runde der Playoffs 2008/2009 zerlegte Billups die gegnerischen Hornets fast im Alleingang und führte seine Mannschaft zu einem deutlichen 113:84-Sieg.

Acht von neun verwandelten Dreiern, 36 Punkte, acht Vorlagen und zwei Steals, so der Arbeitsnachweis des Finals-MVP’s von 2004. Das Duell mit dem wahrscheinlich besten Point-Guard der Liga, Chris Paul (21 Zähler, 11 Assists), ging deutlich an den neun Jahre älteren “Mr. Big Shot” Billups.

„Es war nur eine jener besonderen Nächte, die man eben manchmal hat“, gab sich der vierfache All-Star nach der Partie bescheiden. „Man wünscht sich, so etwas würde noch mal vorkommen. Doch das wird es höchstwahrscheinlich nicht.“

„Wir konnten ihn einfach nicht stoppen“, brachte es Paul von der Gegenseite derweil treffend auf den Punkt.

Detroit @ Dallas 101:103

Mittwoch, 18. März 2009

Am Ende stand ein Sieg, das war das Wichtigste.

Gegen eine Mannschaft aus Detroit, die ohne drei ihrer besten Spieler auskommen musste (Allen Iverson, Rücken, Richard Hamilton, Leiste, Rasheed Wallace, Wade), konnten die Mavericks am Ende knapp mit 103:101 gewinnen.

Ein äußerst wichtiger Sieg im Kampf um eine bessere Playoff-Platzierung für die Endrunde im April.

Abgesehen von einem starken Dirk Nowitzki (30 Punkte) war es das aber auch schon mit den erfreulichen Dingen.

Dallas verschleppte die Probleme aus den Niederlagen in Golden State und Los Angeles mit in die Partie gegen die Pistons. Und das ist hauptsächlich die Rebound-Arbeit. Mit 43:33 entschied Detroit die Abpraller-Statistik für sich, die Bilanz bei den Offensiv-Rebounds sogar mit 17:4. Entscheidend dabei: Die Pistons kamen gegen Dallas zu 27 Punkten aus zweiten Wurf-Chancen. Ein Wert, mit dem normalerweise keine Partie zu gewinnen ist. Daneben dominierte Detroit das Spiel unter dem Korb mit 44 erzielten Punkten - bei lediglich 24 Zählern der Mavericks.

Dallas-Coach Rick Carlisle sah als Ursache für die Schwäche seiner Mannschaft unter den Brettern die häufig verwendete und zuletzt auch recht effektive Zonen-Verteidigung. Hierbei müssten die Verteidiger zu lange nach ihrem Gegenspieler suchen, um diesen erfolgreich auszuboxen - im Gegensatz zu einer Mann-Verteidigung.

„Wir müssen einfach versuchen, gemeinsam und als Team besser zu rebounden“, so Carlisle nach der Partie. „Fünf Spieler müssen dies mit größter Entschlossenheit erledigen, vor allem, wenn wir mit unserer kleinen Aufstellung spielen.“

Das wird auch höchste Zeit, denn in den letzten drei Begegnungen pflückten sich die gegnerischen Teams im Schnitt 9,5 Rebounds mehr als die Mavericks.

Dennoch dominierte Dallas die Partie über weite Strecken. Zur Halbzeit hatten sich die Mavs einen 54:45-Vorsprung herausgespielt, nach dem dritten Viertel stand es sogar 80:65. Doch im letzten Spielabschnitt verkürzten die Pistons (vor allem durch 12 Punkte aus Offensiv-Rebounds) den Rückstand auf 93:98. Nowitzki und Jason Terry (18 Punkte) stellten den Sieg letzendlich in den letzten 15 Sekunden durch fünf von sechs verwandelten Freiwürfen sicher.

„So etwas passiert nun mal in dieser Liga“, gab der Deutsche nach dem Erfolg zu Protokoll. „Wir nehmen den Sieg wie er kommt, da dürfen wir nicht wählerisch sein.“

Sollten die Mavericks jedoch ernsthaft versuchen, das ausgerufene Ziel von 11 Siegen bei 14 ausstehenden Partien zu erreichen, ist eine deutliche Leistungssteigerung unter den Brettern angesagt.

Immerhin bestreitet Dallas acht der letzten Partien im heimischen American Airlines Center, wo das Team seit dem All-Star-Wochenende ungeschlagen ist.

Zusammenfassung der Partie:

Randnotizen: Dallas muss voraussichtlich mindestens bis Ende nächster Woche auf Josh Howard verzichten (Sprunggelenk). +++ Neben Nowitzki und Terry spielte Erick Dampier mit 16 Punkten und 13 Rebounds stark. +++ Detroit hatte in Tayshaun Prince mit 28 Punkten seinen auffälligsten Akteur. +++ Die Akteure der Mavericks trugen zu Ehren des St. Patrick Days ihre grünen Alternativ-Trikots. ++ Das American Airlines Center war bereits zum 309. mal in Folge ausverkauft - aktueller NBA-Rekord.

Pistons überraschen, Rockets marschieren

Dienstag, 10. März 2009

Auch außerhalb Miamis wurde vergangene Nacht in der NBA einiges geboten. Gleich vier Partien springen dabei ins Auge.

Bleiben wir zunächst in der Eastern-Conference. Seit Allen Iversons Verletzung (Rücken) spielen die Pistons wie ausgewechselt. Der 98:94-Sieg über den Favoriten aus Orlando war bereits der fünfte Erfolg im sechsten Spiel ohne „The Answer“. Drei Siege für das Team aus “Motown” kamen dabei gegen Division-Tabellenführer zustande. Richard Hamilton, für Iverson in die Starting-Five gerutscht, spielte gegen die Magic ganz stark auf und beendete die Partie mit 29 Punkten und 14 Vorlagen (Karriere-Bestleistung).

Aus Sicht der Dallas Mavericks kam die Partie der Hornets gegen die Hawks zu einem freudigen Ergebnis. Atlanta konnte New Orleans mit 89:79 bezwingen. Die längste Siegesserie der Hornets in der laufenden Saison (sieben Erfolge) beendete dabei der zuletzt etwas formschwache Joe Johnson fast im Alleingang. 30 Punkte verbuchte der Shooting-Guard in 41 Minuten auf dem Parkett. Bei New Orleans spielte Chris Paul mit 24 Zählern und zehn Assists gewohnt stark.

Brooks überzeugt, Fernandez verletzt

Im Westen der Liga bewiesen die Rockets abermals ihre starke Form. Mit 97:95 wurde der Rivale aus Denver bezwungen. Seit fest steht, dass Tracy McGrady für den Rest der Saison ausfällt (Knie), spielt Houston äußerst konstant und konnte von den vergangenen zehn Partien acht für sich entscheiden. Aaron Brooks, für den nach Orlando abgegebenen Rafer Alston auf die Position des startenden Point-Guards gerückt, zeigte mit 19 Punkten abermals eine starke Partie. Denver hingegen befindet sich in einer Mini-Krise und verlor bereits die dritte Partie in Folge.

Eine unschöne Szene gab es derweil in Portland. Beim deutlichen 111:94-Sieg der Trail Blazers über die Los Angeles Lakers foulte Trevor Ariza Portlands Rudy Fernandez bei einem Korbleger-Versuch Ende des dritten Viertels derart heftig, dass der Spanier zehn Minuten lang auf dem Platz behandelt werden musste. Anschließend ging es für Fernandez auf einer Trage ins nächste Krankenhaus. Brandon Roy führte seine Mannschaft währenddessen mit 27 Punkten zu einem wichtigen Sieg im Kampf um die Playoff-Ränge. Für die Lakers war es bereits die siebte Niederlage in Folge im Rose Garden der Trail Blazers.

Der Spieltag wurde durch einen 110:99-Sieg der Washington Wizards über die Minnesota Timberwolves komplettiert.

Shaq gegen Howard, Billups kehrt heim

Mittwoch, 4. März 2009

Aus Sicht der Dallas Mavericks gab es vergangene Nacht zwei interessante Partien.

Im Duell der aktuell formstärksten Center der Liga besiegten Dwight Howards Orlando Magic Shaquille O’Neals Phoenix Suns mit 111:99. Daneben konnten die Detroit Pistons den dritten Sieg in Folge verbuchen. Mit 100:95 wurde Rückkehrer Chauncey Billups und seine Denver Nuggets bezwungen.

In Orlando lieferten sich Howard (21 Punkte, acht Rebounds) und O`Neal (19 Zähler, 11 Abpraller) ein heißes Duell, das alle Erwartungen erfüllte. Magic-Coach Stan Van Gundy wollte sogar eine Schwalbe Shaqs gegen seinen Center ausgemacht haben. „Ich war wirklich geschockt“, so Van Gundy. „Und ziemlich enttäuscht. Shaquille sollte einfach stehen bleiben und weiterspielen, so wie es unser Center die ganze Nacht über gemacht hat.“

 

Bei den Suns gab Steve Nash (20 Punkte, acht Assists, sieben Rebounds) nach drei Partien, die er wegen einer Knöchelverletzung aussetzen musste, sein Comeback. Auf Seiten Orlandos spielte Rashard Lewis mit 29 Punkten und 12 Rebounds am stärksten.

Warmer Empfang für Rückkehrer

In Detroit wurden die Zuschauer derweil Zeuge einer feinen Geste. Der Hallensprecher der Pistons stellte Billups von den gegnerischen Nuggets wie in alten Zeiten mit dem berühmten „B-B-B-B-Billups“ vor. Der Point-Guard, der zu Beginn der Saison im Tausch für Allen Iverson Detroit nach sechs Jahren in Richtung Denver verließ, zeigte sich ob des Jubels der Zuschauer sichtlich gerührt. „Ich kann das Spiel getrost vergessen“, so Billups über die Niederlage. „Aber die Ovationen und der warme Empfang der Fans werden mir ewig in Erinnerung bleiben.

Billups erzielte mit 34 Punkten gegen sein Ex-Team eine neue persönliche Saison-Bestleistung. Doch in Abwesenheit von Carmelo Anthony (interne Sperre) und einer schwachen Vorstellung von Kenyon Martin (lediglich sechs Punkte und drei Rebounds) hatten die Nuggets den Pistons unter den Körben wenig entgegenzusetzen. Für das Team aus Motor-City zeigten sich Richard Hamilton (21 Punkte) und Tayshaun Prince (23) am stärksten.

Seit Hamilton wieder in der ersten Fünf aufläuft, haben die Pistons gegen Boston, Orlando und nun gegen Denver gewonnen. Allen Iverson wird laut Coach Michael Curry nach seiner verletzungsbedingten Pause (Rücken) von der Bank ins Spiel kommen.

Zusammenfassung der Partie:

Beide Ergebnisse sind hilfreich für die Playoff-Hoffnungen der Mavericks. Die Plätze drei bist acht in der Western-Conference liegen aktuell nur um zwei Niederlagen auseinander. Zeit für Dallas, einen Zwischenspurt zu starten. Betrachtet man jedoch die Leistung gegen Oklahoma City und schaut sich die kommenden Gegner an, San Antonio, New Orleans, Washington, Phoenix, Portland, können einem berechtige Zweifel kommen.

Dallas @ Detroit 112:91

Samstag, 24. Januar 2009

Wiedergutmachung war angesagt.

“Letzte Nacht haben wir 133 Punkte zugelassen.  Unser Coach musste nicht viel sagen, um uns deutlich zu machen, dass wir heute alles geben müssen”, so Jason Kidd nach der Partie.

Von Anfang an spielten die Mavericks mit einer ganz anderen Intensität als im Spiel zuvor, der deutlichsten Saison-Niederlage  gegen die Milwaukee Bucks (99:133). Angeführt von Dirk Nowitzki (26 Punkte, 7 Rebounds), einem stark verbesserten Josh Howard (22 Punkte) und Jason Kidd (11 Punkte, 10 Assists), bestimmten die Mavs fast das komplette Spielgeschehen und entschieden jedes Viertel für sich.

66% der Würfe verwandelte Dallas in Halbzeit eins aus dem Feld, die sie mit 63:51 für sich entschieden. “Mir gefiel die Art, wie wir auf das Milwaukee-Spiel geantwortet haben” meinte Dirk Nowitzki nach der Partie. “Detroit ist ein großartiges Team, speziell zu Hause. Für uns war es wichtig, dass wir direkt zu Beginn richtig Gas gegeben haben”.

Für die Pistons startete Amir Johnson anstatt Richard Hamilton, der in seiner  Karriere erst das zweite mal für Detroit von der Bank ins Spiel kam. Der Wechsel sollte sich letztendlich nicht auszahlen. Johnson, der über weite Strecken der Partie gegen Nowitzki verteidigte, bekam den Deutschen nie in den Griff. “Ich habe versucht ihn zu stoppen, aber es ist schwer gegen einen 2,13m-Mann mit einem Fade-Away-Jumpshot zu verteidigen”.

Brandon Bass erzielte mit 18 Punkten eine persönliche Saisonbestleistung und sorgte mit einem spektakulären Tip-In -Dunk für das Highlight des Spiels.

Seit Allen Iversons (11 Punkte, 3 von 9 Treffer aus dem Feld) Ankunft in Detroit stehen die Pistons bei 20:18 Siegen und belegen in der Eastern Conference den 5. Rang (24:18 Siege). Von den letzten zehn Spielen wurden sieben verloren.

Die Mavericks rücken durch ihren Sieg bei gleichzeitigen Niederlagen der Rivalen aus Houston (102:107 @ Indiana), Phoenix (76:98 @ Charlotte) und New Orleans (108:116 @ Minnesota) auf den siebten Rang in der Western Conference vor.

Statistik zum Spiel

Video zum Spiel: