Artikel-Schlagworte: „Anderson Varejao“

Spieler des Tages: Dwight Howard

Montag, 25. Mai 2009

Dwight Howard avancierte beim gestrigen Sieg der Orlando Magic über die Cleveland Cavaliers zum Matchwinner seiner Mannschaft - von der Freiwurflinie. Der athletische Center wusste trotz limitierter Einsatzzeit aufgrund früher Foulprobleme der Partie seinen Stempel aufzudrücken und beendete das Playoff-Duell als Topscorer Orlandos. (mehr…)

Cleveland gelingt erneut der “Sweep”

Dienstag, 12. Mai 2009

Die Cleveland Cavaliers stehen als erste Mannschaft in den Eastern-Conference-Finals der NBA-Playoffs 2008/2009. Durch einen 84:74-Erfolg über die Atlanta Hawks gewann die Truppe aus dem Bundesstaat Ohio bereits ihre achte Endrunden-Begegnung in Folge - allesamt mit einer zweistelligen Punktedifferenz. (mehr…)

Cleveland siegt unaufhaltsam weiter

Freitag, 8. Mai 2009

Die Cleveland Cavaliers spielen derzeitig in einer eigenen Liga.

Das Team aus Ohio gewann alle seine sechs Playoff-Partien bisher mit einer zweistelligen Punkte-Differenz. Vergangene Nacht traf es die Atlanta Hakws besonders hart. Mit 105:85 wurde die fast schon bemitleidenswerte Truppe von Headcoach Mike Woodson aus der Quicken Loans Arena zu Cleveland geprügelt. Zeitweilig lagen die Cavs dabei mit 36 Zählern in Front - ein Klassenunterschied wurde deutlich.

„Wir spielen momentan einfach nicht gut“, so Woodson nach der Begegnung über die Leistung seiner Mannschaft. „Im Gegensatz zu unseren Gegnern, die auf einem extrem hohen Level agieren. Die nächsten Partien bestreiten wir zuhause. Dann besteht die Chance, uns neu zu formieren und vor unseren Fans besser aufzutreten.“

LeBron JamesSo dominant wie Cleveland momentan jedoch in Erscheinung tritt, könnten sich die Pläne Woodsons ganz schnell als reines Wunschdenken herausstellen. Zu homogen agieren die Cavs im Angriff wie in der Verteidigung, zu stark ist jede Rolle im Team besetzt, zu übermächtig präsentiert sich LeBron James (Foto).

Der frisch gekürte MVP der Liga war gestern abermals bester Spieler auf dem Parkett. James, lediglich über drei Viertel der Partie im Einsatz, führte seine Mannschaft mit 27 Punkten, fünf Vorlagen und vier Steals auf dem Statistikbogen an. Dabei gab es mehrere gewohnt spektakuläre Szenen des „Kings“ zu bewundern. Unter Anderem zwei Buzzer-Beater, die das erste und zweite Viertel beenden sollten, einen spektakulären Reverse-Dunk über die halbe Verteidigung der hilflosen Hawks sowie einen atemberaubenden No-Look-Pass auf Wally Szczerbiak.

„Ich hatte einfach Spaß“, so James anschließend. „Mit einem Ball in der Hand bin ich glücklich.

Auf die Dominanz seiner Mannschaft angesprochen, antwortete der 24-Jährige: „Ich will nicht sagen, dass mich das überrascht. Wir sind einfach ein wirklich starkes Team mit viel Selbstvertrauen und dem Glauben in den Mitspieler.“

Dieser Glauben zahlte sich auch vergangene Nacht abermals aus, als die Cavaliers durch eine ausgeglichene Punkteverteilung der eingesetzten Spieler zu überzeugen wussten. Neben James beendeten Anderson Varejao (12 Zähler), Mo Williams (15), Delonte West (14) und Szczerbiak (17) die Partie mit einer zweistelligen Punkteausbeute.

Auf Seiten der Hawks waren Maurice Evans mit 16 Zählern sowie Mike Bibby mit 11 Punkten noch die auffälligsten Akteure. Neben der deutlichen Niederlage musste die Mannschaft aus Georgia zudem eine Verletzung ihres besten Spielers verkraften: Joe Johnson. Der Shooting Guard, bis dahin mit zehn erzielten Zählern, verstauchte sich im dritten Viertel das rechte Sprunggelenk und musste in der Folge das Parkett verlassen. Für Spiel Nummer drei der Serie „Best of Seven“ wird aber mit einer Rückkehr Johnsons in den Kader Atlantas gerechnet.

„Ich werde auf jeden Fall spielen“, so der dreifache All-Star anschließend. „Eine andere Möglichkeit kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Wir liegen mit 0:2 Siegen im Rückstand und ich muss meiner Mannschaft helfen. In 48 Stunden fühle ich mich hoffentlich besser.“

Das wäre den Hawks auch zu wünschen, denn sonst könnte die kommende Partie noch deutlicher ausfallen als die vergangene.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Spieler des Tages: Paul Pierce

Mittwoch, 15. April 2009

Manchmal tut die Wahrheit weh.

Im Falle der Philadelphia 76ers war es „The Truth“ Paul Pierce, der dem Team aus Pennsylvania mit 31 Punkten beim 100:98-Sieg seiner Boston Celtics Schmerzen zufügte.

Überragend war neben der Punktausbeute die Trefferquote des Small-Forwards: 12 von 16 aus dem Feld und starke sieben von neun jenseits der Dreierlinie.

Außerdem war Pierce für den spielentscheidenden Sprungwurf verantwortlich, der seine Mannschaft kur vor Ende der Partie in Führung brachte.

„Ich habe heute Nacht einfach versucht, etwas mehr zu punkten“, so der 31-Jährige nach der Begegnung.

Und das war auch von Nöten.

Ohne Kevin Garnett (wird nach seiner Knieverletzung noch geschont) und Ray Allen (von der Liga wegen eines Ellbogen-Checks in die Kronjuwelen von Anderson Varejao gesperrt) sah sich Pierce als letztes verbleibendes Mitglied der „Big Three“ aus Beantown im Einsatz.