Artikel-Schlagworte: „Andre Iguodala“

Basketball WM 2010 - Verjüngungskur für die US-Boys

Montag, 19. Juli 2010

Mike KrzyzewskiDie heiße Free-Agency-Phase neigt sich ihrem Ende zu. Für einige Spieler und Teams ist es an der Zeit zu entspannen und den Urlaub zu genießen. Für andere NBA-Akteure geht die Saison derweil weiter. Die Basketball WMt steht auf dem Programm. In der Türkei (28.08 - 12.09.2010) wollen die Schützlinge von US-Coach Mike Krzyzewski (Foto) nach dem Triumph von Peking wieder ganz hoch hinaus. (mehr…)

New Born Knicks

Sonntag, 18. Juli 2010

New York KnicksGut, mit dem ganz großen Traum hat es leider nicht geklappt: Weder wird LeBron James künftig das Jersey der Knicks überstreifen, noch andere Superstars, die im Big Apple hoch gehandelt wurden. Dennoch kann man Donnie Walsh zu einer geschickten Personalpolitik gratulieren, die Vorfreude weckt auf die kommende Saison - was wahrlich eine Seltenheit in New York ist. (mehr…)

Teil 2: Die Topverdiener der NBA

Montag, 22. Februar 2010

Brad MillerIm zweiten Teil der NBA-Blog-Serie zu den finanziellen und wirtschaftlichen Hintergründen der National Basketball Association werden die Topverdiener der Liga von Rang 31 bis 60 unter die Lupe genommen. Dabei sind krasse Fehlinvestitionen gegenüber gelungenen Preis-Leistungs-Verhältnissen in der Überzahl. Aber wie sagt man so schön? Hinterher ist man immer schlauer. Eine Analyse. (mehr…)

Wechselgerüchte: Stoudemire, Camby & Maggette im Fokus

Dienstag, 16. Februar 2010

Amare StoudemireIn zwei Tagen ist es soweit: Das Transferfenster der National Basketball Association schließt sich. Bis dahin wird mit Sicherheit noch der ein oder andere Spieler seine Mannschaft wechseln. Heiß umworben ist dabei nach wie vor Amare Stoudemire (Foto) von den Phoenix Suns. Doch auch um Marcus Camby von Clippers und Corey Maggette aus Golden State ranken sich die Gerüchte. (mehr…)

Transfermarkt: Schlagen die Dallas Mavericks noch mal zu?

Freitag, 5. Februar 2010

josh-howardDer Monat Januar lief für die Dallas Mavericks alles andere als optimal. Von 15 Partien musste die Mannschaft aus Texas sieben Begegnungen abgeben. Mark Cuban, Besitzer der Franchise, zieht deshalb ernsthaft in Erwägung, kurz vor Transferschluss am 18. Februar noch einen Trade zu tätigen. Gerüchten zufolge würden die Mavs bei einem Spielertausch am liebsten Josh Howard (Foto) abgeben. (mehr…)

Spieler des Tages: Andre Iguodala

Sonntag, 1. November 2009

Andre IguodalaDuelle zwischen den Philadelphia 76ers und den New York Knicks waren in der Vergangenheit meist reine Abwehrschlachten. Selten erzielte ein Team dabei mehr als 100 Punkte. Doch diese Zeiten sind endgültig vorbei. Beim gestrigen Sieg der Sixers im Big Apple von New York spielte die Defensive kaum eine Rolle. Andre Iguodala (Foto) wusste dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Phillys Topscorer schrammte gegen die Knicks nur knapp an einem Triple-Double vorbei. (mehr…)

Foto-Finish Philadephias

Samstag, 25. April 2009

Die Philadelphia 76ers mischen weiterhin munter die Playoffs auf.

Vergangene Nacht gewann das Team aus Pennsylvania bereits die zweite Partie in der Erstrunden-Serie gegen die deutlich favorisierten Orlando Magic.

Thaddeus YoungDoch es war richtig knapp. Durch einen Korbleger von Thaddeus Young (Foto) zwei Sekunden vor Ende der Begegnung sicherten sich die 76ers einen 96:94-Erfolg über die Gäste aus Flordia. Somit übernimmt Philadelphia völlig überraschend die 2:1-Führung in der Playoff-Serie.

„Es war der wichtigste Wurf meines Lebens“, so Young nach der Begegnung. „Und er war äußerst glücklich“. Der erst 20-Jährige Power-Forward zog während der letzten Aktion der Partie energisch in die Zone, fand keine Anspielstation und vertändelte fast den Ball. Dann, eine schnelle Drehung um Dwight Howard, bester Shot-Blocker der Liga, Treffer versenkt per Korbleger.

Für Young waren es in der Begegnung erst die Punkte fünf bis sechs, doch das dürfte ihm letzten Endes herzlich egal gewesen sein.

Philadelphia entwickelt sich mit seinem schnellen und athletischen Spiel so langsam aber sicher zum Albtraum-Matchup für Orlando. Dabei hatte niemand vor der Serie mit knappen Spielausgängen gerechnet. Die Sixers schlitterten mit sechs Niederlagen aus sieben Partien völlig außer Form in die Playoffs. Doch mittlerweile agiert die Truppe von Headcoach Toni DiLeo sehr selbstbewusst und kann mit zwei weiteren Siegen zum ersten Mal seit der Vizemeisterschaft im Jahre 2001 eine Endrunden-Serie für sich entscheiden.

Bester Mann im Trikot Philadelphias war einmal mehr Andre Iguodala mit 29 Punkten und sieben Rebounds. Daneben überzeugte Andre Miller mit 24 Zählern, neun Abprallern und sieben Vorlagen. Auf Seiten der verunsichert wirkenden Magic beendete Howard die Partie mit 36 Punkten, 11 Rebounds und drei Blocks.

„Wir wurden über 30 Minuten böse ausgespielt“, so Stan Van Gundy, Headcoach Orlandos, nach der Partie. „Wir hatten Glück, am Ende überhaupt eine Chance auf den Sieg zu bekommen. Außer Dwight hat bei uns niemand offensiv etwas auf die Reihe bekommen.“

Während der ersten beiden Begegnungen waren es noch die Magic, die zweimal einen großen Vorsprung zum Ende der Partie verspielten. Gestern lagen die Sixers zeitweilig mit 17 Punkten in Front, bevor Orlando sieben Sekunden vor Schluss durch zwei Freiwürfe von Howard das Spiel ausgleichen konnte.

Doch Young hatte an diesem Abend das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite.

„Das war ein großer Sieg für uns“, so DiLeo anschließend. „Die Magic haben richtig Druck gemacht, doch wir haben weiterhin selbstsicher agiert und zum Ende die wichtigen Spielzüge erfolgreich abgeschlossen. Kompliment an meine Mannschaft.“

Spiel vier der Serie steigt in der Nacht auf Montag ebenfalls im Wachovia Center von Philadelphia, wenn die Sixers weiterhin an alte Glanzzeiten erinnern wollen.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Philadelphia verpasst zweite Überraschung

Donnerstag, 23. April 2009

Florida schlägt zurück.

Nachdem bereits Miami seine Erstrunden-Serie durch einen 108:93-Sieg gegen Atlanta ausgleichen konnte, fand auch das zweite Team aus dem sonnigen Bundesstaat in die Erfolgsspur zurück.

Die Orlando Magic bezwangen vergangenen Nacht die Philadelphia 76ers mit 96:87 und glichen somit das Playoff-Duell zwischen beiden Mannschaften zum 1:1 nach Siegen aus. Partie Nummer eins der Serie war zuvor überraschend mit 100:98 an die Mannschaft von Headcoach Toni diLeo gegangen.

Courtney LeeAngeführt von Rookie Courtney Lee (Foto) mit 24 Punkten (Karriere-Bestleistung) und Rashard Lewis mit 16 Zählern (neben acht Rebounds) erkämpfte sich Orlando in einer Nerven-Schlacht den dringend benötigten Sieg gegen die Gäste aus Philadelphia. Dabei gaben die Magic beinahe abermals einen 18-Punkte-Vorsprung aus der Hand, wie vor drei Tagen in der ersten Playoff-Begegnung beider Mannschaft bereits geschehen.

Dwight Howard (11 Punkte, zehn Rebounds), frisch gekürter „Denfesive Player of the Year“ musste sich die Schlussphase der Partie von der Bank aus verfolgen, da er drei Minuten vor Ablauf der Spielzeit mit sechs persönlichen Fouls vom Parkett geschickt wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatten die 76ers den Abstand zu Orlando bereits bis auf fünf Punkte verkürzt.

Letzten Endes waren es Lee, Lewis und Hedo Turkoglu (16 Zähler, sechs Rebounds), die während der „Crunchtime“ der Begegnung die Nerven behielten und zusammen acht Punkte in der letzten Spielminute erzielten.

Besonders von Lee zeigte sich Orlandos Headcoach Stan Van Gundy beeindruckt: „Er scheint einfach freier und unbekümmerter aufzuspielen als einige seiner Kameraden. Ein paar unserer Jungs schleppen zurzeit alle Sorgen dieser Welt auf ihren Schulten mit sich herum. Hoffentlich können bald alle so auftreten wie Courtney.“

Auf der Gegenseite zeigte Andre Miller eine großartige Leistung. Der Veteran im Team Philadelphias beendete die Partie mit 30 Punkten und sieben Rebounds. Unterstützung bekam er von Thaddeus Young (20 Zähler) und Andre Iguodala (21), doch letzten Endes beraubte der 12:8-Endspurt Orlandos den Sixers jede Chance auf einen Sieg.

„Dieses Mal haben die Magic am Ende der Partie einen großartigen Job gemacht“, so Iguodala nach der Begegnung. „Sie haben ihre Würfe verwandelt und den Sieg sicher nach Hause gefahren.“

Partie Nummer drei der „Best-of-Seven“-Serie steigt in der Nacht auf Samstag in Philadelphia.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Schützenhilfe für die Dallas Mavericks

Mittwoch, 15. April 2009

Alle Sorgen in Texas erwiesen sich als unbegründet.

Durch einen 125:112-Sieg der Los Angeles Lakers über die gastierenden Utah Jazz ist den Dallas Mavericks der siebte Rang in der Western-Conference nicht mehr zu nehmen.

Die Truppe von Phil Jackson machte vergangene Nacht von Beginn an klar, dass sie mit einem Erstrunden-Duell gegen die Jazz in den anstehenden Playoffs durchaus leben können. Kein Star wurde geschont, obwohl es für die Lakers um nichts mehr ging.

Gerüchte, wonach L.A. mit Absicht verlieren würde, um so in Runde eins der Endrunde auf die Dallas Mavericks zu treffen, wurden somit ins Reich der Märchen verbannt.

Doch es war lange knapp. Erst beim Stand von 78:76 aus Sicht der Lakers begann die Mannschaft, angeführt von Andrew Bynum mit 22 Punkten, davonzuziehen. Mit 91:83 ging es ins vierte Viertel, in dem der Vorsprung innerhalb von nur fünf Minuten auf 110:90 ausgebaut wurde. Die Partie war somit entschieden.

Neben Bynum stachen bei L.A. Pau Gasol mit 20, Lamar Odom mit 16 und Kobe Bryant ebenfalls mit 16 Zählern hervor. Utah hatte in Deron Williams (25 Punkte, 13 Vorlange) und Andrei Kirilenko (20 Zähler) seine stärksten Akteure.

Bereits am Wochenende kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen beider Teams in Los Angeles, wenn nach einer langen Saison endlich die Playoffs beginnen.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Boston vor Erstrunden-Duell mit Philly

Ebenfalls einen Vorgeschmack auf die Endrunde bekamen die Fans in Philadelphia, wo die 76ers die Boston Celtics empfingen. Nach der 98:100-Niederlage des Heimteams ist eine Erstrunden-Paarung beider Mannschaften in den Playoffs äußerst wahrscheinlich, jedoch noch nicht sicher.

Um diesem Duell aus dem Weg zu gehen, müssten die Sixers heute Nacht in Cleveland bei den Cavaliers gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher der Chicago Bulls zuhause gegen die Toronto Raptors hoffen - äußerst unwahrscheinlich.

Angeführt von einem starken Paul Pierce (31 Punkte, darunter sieben von neun verwandelten Dreiern) entwickelte sich eine enge Partie, die von den Celtics erst im vierten Viertel entschieden wurde, als man Philadelphia lediglich 15 Zähler gewährte.

Auf Seiten der 76ers, die inzwischen sechs Spiele in Folge abgeben mussten, zeigte Andre Iguodala mit 25 Punkten und sieben Vorlagen eine ansprechende Partie.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Spieler des Tages: Andre Iguodala

Mittwoch, 18. März 2009

Im Spiel gegen die Los Angeles Lakers vergab Andre Iguodala seine ersten sechs Dreierversuche.

Doch davon lies sich der athletische Forward nicht verunsichern. Beim Stand von 91:93 gegen seine Philadelphia 76ers verwandelte Iguodala mit der Schlusssirene den entscheidenden Dreipunkt-Wurf zum 94:93-Sieg seiner Mannschaft.

„Das ist ein ganz großer Sieg für uns“, gab sich der 25-Jährige nach der Partie begeistert. „Ich hätte ihn mir nicht schöner ausmahlen können.“

Iguodala stand gegen Los Angeles 46 Minuten auf dem Parkett und beendete die Partie mit 25 Punkten.

Der entscheidende Dreier zum Sieg der Sixers:

Spieler des Tages: Ray Allen

Mittwoch, 4. Februar 2009

Dieser Mann hat keine Nerven.

Beim stand von 94:97 traf Ray Allen einen Dreier zum 97:97-Ausgleich. Als danach Andre Iguodala die Philadelphia 76ers mit einem Jump-Shot wieder 99:97 in Führung brachte, waren auf der Uhr noch sechs Sekunden zu spielen. Auszeit Boston. Jeder in der Halle wusste was passieren würde. Nur die Mannschaft der Sixers anscheinend nicht.

Der Einwurf landet bei Paul Pierce, der findet in der Ecke den freistehenden Allen. Allen wirft. 0,5 Sekunden vor Schluss. Trifft. 100:99-Endstand.

“Ich hatte einen offenen Wurf und Paul hat mich gesehen. Ein großartiger Spielzug von ihm”, gab sich Allen nach der Partie bescheiden. 23 Punkte bei neun von 18 verwandelten Würfen aus dem Feld standen am Ende für den Guard zu Buche.

Die letzten Aktionen im Spiel:

New York überrascht Houston, Chris Paul zerlegt Philly

Dienstag, 27. Januar 2009

Wie viel ein Trainerwechsel bewirken kann, sieht man diese Tage in New York. Speziell wenn der alte Coach Isiah Thomas  war und der Neue  Mike D’Antoni heißt.

Zwar stehen die Knicks mit einer Bilanz von 19:25 auf keinem Playoff-Platz, denoch hat sich die komplette Kultur im und um das Team geändert. Feuer, Leidenschaft, Einsatz. Alles Attribute, die man vergangenes Jahr vergeblich im Madison Square Garden anzutreffen hoffte. Dieses Jahr gehören genau diese Eigentschaften zu den Stärken der Knicks.

Letztes Opfer: die favorisierten Rockets aus Houston. 104:98 (55:58) wurden die Texaner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung geschlagen. Sechs Spieler der Knickerbockers punkteten zweistellig (Al Harrington 13, David Lee 17, 13 Rebounds, Chris Duhon zwölf, elf Assists, Nate Robinson 19, Wilson Chandler 18 und Tim Thomas elf).

Kurios: Es war das erste Spiel der Saison, in dem die Knicks einen Rückstand zu Beginn des vierten Viertels drehen konnten. “Das war ein großer Schritt für uns”, zeigte sich D’Antoni nach der Partie zufrieden.

Bei den abermals ohne Yao Ming auftretenden Rockets spielten Tracy McGrady (20 Punkte) und Luis Scola (16 Punkte, 14 Rebounds) am auffälligsten. Einen ganzen schwachen Tag erwischte Ron Artest, der nur einen seiner zehn Versuche von jenseits der Dreierlinie versenken konnte und die Partie mit elf Zählern beendete.

Philadelphia @ New Orleans 85:101

Zur Halbzeitpause führten die Philadelphia 76ers noch mit 47:40. Doch dann kam Chris Paul. Was der Point Guard der New Orleans Hornets an diesem Abend ablieferte, ist einmalig in der Geschichte der NBA.

27 Punkte, 15 Assists, zehn Rebounds und sieben Steals wurden in dieser Form noch nie erreicht. Fast wäre es das erste Quadruple-Double seit 1994 (David Robinson) geworden. Mir dieser Gala-Vorstellung führte der nur  1,83 m große Rookie of the Year von 2005/2006 sein Team zu einem letztlich ungefährdeten 101:85-Sieg.

Peja Stojakovic, der eine durchwachsene Saison in “Big O” durchlebt, versenkte fünf seiner sechs Dreier in Halbzeit zwei. Insgesamt erzielte der Serbe 26 Punkte.

“Wir haben so viele Schützen. Wenn Peja einen Tag wie heute erwischt, sind wir kaum zu schlagen” zeigte sich Paul mit der Leistung seines Team-Kameraden sehr zufrieden.

Auf Seiten der 76ers punkteten Andre Miller (19), Thaddeus Young (22) und Andre Iguodala (17) am häufigsten.

Die weiteren Partien vom Montag: Phoenix @ Washington 103:87, Atlanta @ Miami 79:95, Minnesota @ Milwaukee 90:83, New Jersey @ Oklahoma City 85:94, Portland @ Los Angeles Clippers 113:88.