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Spieler des Tages: Andre Iguodala

Mittwoch, 18. März 2009

Im Spiel gegen die Los Angeles Lakers vergab Andre Iguodala seine ersten sechs Dreierversuche.

Doch davon lies sich der athletische Forward nicht verunsichern. Beim Stand von 91:93 gegen seine Philadelphia 76ers verwandelte Iguodala mit der Schlusssirene den entscheidenden Dreipunkt-Wurf zum 94:93-Sieg seiner Mannschaft.

„Das ist ein ganz großer Sieg für uns“, gab sich der 25-Jährige nach der Partie begeistert. „Ich hätte ihn mir nicht schöner ausmahlen können.“

Iguodala stand gegen Los Angeles 46 Minuten auf dem Parkett und beendete die Partie mit 25 Punkten.

Der entscheidende Dreier zum Sieg der Sixers:

Spieler des Tages: Ray Allen

Mittwoch, 4. Februar 2009

Dieser Mann hat keine Nerven.

Beim stand von 94:97 traf Ray Allen einen Dreier zum 97:97-Ausgleich. Als danach Andre Iguodala die Philadelphia 76ers mit einem Jump-Shot wieder 99:97 in Führung brachte, waren auf der Uhr noch sechs Sekunden zu spielen. Auszeit Boston. Jeder in der Halle wusste was passieren würde. Nur die Mannschaft der Sixers anscheinend nicht.

Der Einwurf landet bei Paul Pierce, der findet in der Ecke den freistehenden Allen. Allen wirft. 0,5 Sekunden vor Schluss. Trifft. 100:99-Endstand.

“Ich hatte einen offenen Wurf und Paul hat mich gesehen. Ein großartiger Spielzug von ihm”, gab sich Allen nach der Partie bescheiden. 23 Punkte bei neun von 18 verwandelten Würfen aus dem Feld standen am Ende für den Guard zu Buche.

Die letzten Aktionen im Spiel:

New York überrascht Houston, Chris Paul zerlegt Philly

Dienstag, 27. Januar 2009

Wie viel ein Trainerwechsel bewirken kann, sieht man diese Tage in New York. Speziell wenn der alte Coach Isiah Thomas  war und der Neue  Mike D’Antoni heißt.

Zwar stehen die Knicks mit einer Bilanz von 19:25 auf keinem Playoff-Platz, denoch hat sich die komplette Kultur im und um das Team geändert. Feuer, Leidenschaft, Einsatz. Alles Attribute, die man vergangenes Jahr vergeblich im Madison Square Garden anzutreffen hoffte. Dieses Jahr gehören genau diese Eigentschaften zu den Stärken der Knicks.

Letztes Opfer: die favorisierten Rockets aus Houston. 104:98 (55:58) wurden die Texaner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung geschlagen. Sechs Spieler der Knickerbockers punkteten zweistellig (Al Harrington 13, David Lee 17, 13 Rebounds, Chris Duhon zwölf, elf Assists, Nate Robinson 19, Wilson Chandler 18 und Tim Thomas elf).

Kurios: Es war das erste Spiel der Saison, in dem die Knicks einen Rückstand zu Beginn des vierten Viertels drehen konnten. “Das war ein großer Schritt für uns”, zeigte sich D’Antoni nach der Partie zufrieden.

Bei den abermals ohne Yao Ming auftretenden Rockets spielten Tracy McGrady (20 Punkte) und Luis Scola (16 Punkte, 14 Rebounds) am auffälligsten. Einen ganzen schwachen Tag erwischte Ron Artest, der nur einen seiner zehn Versuche von jenseits der Dreierlinie versenken konnte und die Partie mit elf Zählern beendete.

Philadelphia @ New Orleans 85:101

Zur Halbzeitpause führten die Philadelphia 76ers noch mit 47:40. Doch dann kam Chris Paul. Was der Point Guard der New Orleans Hornets an diesem Abend ablieferte, ist einmalig in der Geschichte der NBA.

27 Punkte, 15 Assists, zehn Rebounds und sieben Steals wurden in dieser Form noch nie erreicht. Fast wäre es das erste Quadruple-Double seit 1994 (David Robinson) geworden. Mir dieser Gala-Vorstellung führte der nur  1,83 m große Rookie of the Year von 2005/2006 sein Team zu einem letztlich ungefährdeten 101:85-Sieg.

Peja Stojakovic, der eine durchwachsene Saison in “Big O” durchlebt, versenkte fünf seiner sechs Dreier in Halbzeit zwei. Insgesamt erzielte der Serbe 26 Punkte.

“Wir haben so viele Schützen. Wenn Peja einen Tag wie heute erwischt, sind wir kaum zu schlagen” zeigte sich Paul mit der Leistung seines Team-Kameraden sehr zufrieden.

Auf Seiten der 76ers punkteten Andre Miller (19), Thaddeus Young (22) und Andre Iguodala (17) am häufigsten.

Die weiteren Partien vom Montag: Phoenix @ Washington 103:87, Atlanta @ Miami 79:95, Minnesota @ Milwaukee 90:83, New Jersey @ Oklahoma City 85:94, Portland @ Los Angeles Clippers 113:88.