Die letzte Saison endete in gewohnter Manier: Zum Saisonstart als einer der Sleeper im Westen angesehen, eine ordentliche Regular Season mit einem Zwischenspurt, der die Jazz in den Rang eines Contenders erhob, um dann in der Endrunde von den Lakers rausgeworfen zu werden - zum dritten Mal in Folge. Grund genug, um den Kader ordentlich zu durchmischen. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Andrei Kirilenko“
Frischer Wind in Salt Lake City
Montag, 27. September 2010Herzschlagfinale
Sonntag, 9. Mai 2010
Dass das dritte Spiel der zweiten NBA-Playoff-Runde für die Utah Jazz ein richtungsweisendes sein würde, war klar. Nach den beiden Niederlagen in Los Angeles bei den Lakers stand die Franchise aus Salt Lake City unter Zugzwang, wäre doch ein 0:3 beinahe gleichbedeutend mit dem Ausscheiden in den Western-Conference Semifinals. Wieso es letztlich auch so kam? Gute Frage. (mehr…)
Utah lässt Denver keine Chance
Montag, 26. April 2010
Vergangene Nacht deklassierten die Utah Jazz die Denver Nuggets mit 117:106 und benötigen nun nur noch einen Sieg, um in die zweite Runde der NBA-Playoffs einzuziehen. Nuggets-Star Carmelo Anthony konnte die drohende Niederlage mit 39 Zählern nicht abwenden. Auf Seiten der Jazz überzeugten Aufbauspieler Deron Williams (Foto) und Forward Carlos Boozer. (mehr…)
Rivalry, Part 1
Samstag, 17. April 2010
Nach der Conference-Finalteilnahme im letzten Jahr wollen die Nuggets dieses Jahr den letzten Schritt in Richtung Titel schaffen. Auf dem Weg dahin warten in der ersten Runde die Jazz, mit Denver durch eine ausgeprägte Rivalität verbunden und knapp am Divisionstitel vorbeigeschrammt. Schafft es Utah zum ersten Mal seit 2008, wieder in die zweite Runde einzuziehen? (mehr…)
Teil 2: Die Top-Picks der vergangenen 25 Jahre
Freitag, 5. März 2010
Im zweiten Teil der NBA-Blog-Reihe zu den besten Nummer 1 Draft-Picks der vergangenen 25 Jahre werden die Ränge 15 bis 6 vorgestellt. Tragische Karrieren, enttäuschte Hoffnungen und geborene Stars geben sich auch hier die Klinke in die Hand. Mit Derrick Rose (Foto) ist zudem der Top-Rookie des vorvergangenen Jahres vertreten. Ansonsten wird das Ranking von Big-Men dominiert. (mehr…)
Teil 1: Die Topverdiener der NBA
Samstag, 20. Februar 2010
Wie viel verdient der Neuzugang meiner Lieblingsmannschaft? Ist der Star meines Teams sein Gehalt überhaupt wert? Welcher Akteur der Liga ist über- und welcher unterbezahlt? Solche und ähnliche Fragen kennt wohl so ziemlich jeder Fan im professionellen Mannschaftssport. Der NBA-Blog gibt einen Überblick und listet die Topverdiener der laufenden Saison auf. (mehr…)
Das Comeback
Mittwoch, 3. Februar 2010
Noch vor Jahreswechsel sah es nicht gut aus für die Utah Jazz. Das Team von Coaching-Legende Jerry Sloan trat äußerst unkonstant auf, hatte mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und war nicht unter den besten acht Mannschaften der Western-Conference vertreten. Nur einen Monat später hat sich das Erscheinungsbild der Jazz um 180 Grad gewendet. (mehr…)
Schützenhilfe für die Dallas Mavericks
Mittwoch, 15. April 2009Alle Sorgen in Texas erwiesen sich als unbegründet.
Durch einen 125:112-Sieg der Los Angeles Lakers über die gastierenden Utah Jazz ist den Dallas Mavericks der siebte Rang in der Western-Conference nicht mehr zu nehmen.
Die Truppe von Phil Jackson machte vergangene Nacht von Beginn an klar, dass sie mit einem Erstrunden-Duell gegen die Jazz in den anstehenden Playoffs durchaus leben können. Kein Star wurde geschont, obwohl es für die Lakers um nichts mehr ging.
Gerüchte, wonach L.A. mit Absicht verlieren würde, um so in Runde eins der Endrunde auf die Dallas Mavericks zu treffen, wurden somit ins Reich der Märchen verbannt.
Doch es war lange knapp. Erst beim Stand von 78:76 aus Sicht der Lakers begann die Mannschaft, angeführt von Andrew Bynum mit 22 Punkten, davonzuziehen. Mit 91:83 ging es ins vierte Viertel, in dem der Vorsprung innerhalb von nur fünf Minuten auf 110:90 ausgebaut wurde. Die Partie war somit entschieden.
Neben Bynum stachen bei L.A. Pau Gasol mit 20, Lamar Odom mit 16 und Kobe Bryant ebenfalls mit 16 Zählern hervor. Utah hatte in Deron Williams (25 Punkte, 13 Vorlange) und Andrei Kirilenko (20 Zähler) seine stärksten Akteure.
Bereits am Wochenende kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen beider Teams in Los Angeles, wenn nach einer langen Saison endlich die Playoffs beginnen.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Boston vor Erstrunden-Duell mit Philly
Ebenfalls einen Vorgeschmack auf die Endrunde bekamen die Fans in Philadelphia, wo die 76ers die Boston Celtics empfingen. Nach der 98:100-Niederlage des Heimteams ist eine Erstrunden-Paarung beider Mannschaften in den Playoffs äußerst wahrscheinlich, jedoch noch nicht sicher.
Um diesem Duell aus dem Weg zu gehen, müssten die Sixers heute Nacht in Cleveland bei den Cavaliers gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher der Chicago Bulls zuhause gegen die Toronto Raptors hoffen - äußerst unwahrscheinlich.
Angeführt von einem starken Paul Pierce (31 Punkte, darunter sieben von neun verwandelten Dreiern) entwickelte sich eine enge Partie, die von den Celtics erst im vierten Viertel entschieden wurde, als man Philadelphia lediglich 15 Zähler gewährte.
Auf Seiten der 76ers, die inzwischen sechs Spiele in Folge abgeben mussten, zeigte Andre Iguodala mit 25 Punkten und sieben Vorlagen eine ansprechende Partie.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Vorschau: Dallas Mavericks gegen Utah Jazz
Mittwoch, 8. April 2009Für die Dallas Mavericks steht heute Nacht eine Schlüsselpartie auf dem Programm.
Die Utah Jazz kommen in die Stadt, um sich mit den Texanern im American Airlines Center ein Duell um Rang sieben der Western-Conference zu liefern. Utah ist momentan im Besitz dieser begehrten Platzierung, die in Runde eins der Playoffs ein Aufeinandertreffen mit den Los Angeles Lakers verhindern würde.
Auch wenn Dallas heute Nacht das Team aus Salt Lake City bezwingen sollte, die Mavs würden trotz gleicher Anzahl an Siegen und Niederlagen nicht an den Jazz vorbeiziehen. Die direkte Bilanz wäre dann nämlich mit 2:2 ebenfalls ausgeglichen, und als drittes Kriterium zählen die Erfolge innerhalb der eigenen Conference. Und da hat Utah noch die Nase vorn.
Die Chancen der Mavs, im restlichen Verlauf der regulären Spielzeit noch einen Rang gutzumachen, würden mit einem Sieg jedoch sprunghaft steigen, da anschließend noch vier Partien zu absolvieren sind.
Utah zeigte sich in den vergangenen Spielen derweil unkonstant. Nach drei Niederlagen in Folge konnten jedoch am Sonntag überraschend die Hornets in New Orleans mit 108:94 bezwungen werden - der erste Auswärtserfolg der Jazz über eine Mannschaft im Westen mit positiver Bilanz während der laufenden Spielzeit.
Verzichten muss die Truppe von Headcoach Jerry Sloan gegen Dallas eventuell auf C.J. Miles, der sich gegen die Hornets einen Finger auskugelte. „Es hat sich angefühlt, als ob jemand mit einem Hammer auf meine Hand eingedroschen hätte“, so Miles anschließend. Für den sprunggewaltigen Forward würde aller Voraussicht nach Andrei Kirilenko in die erste Fünf rücken.
Mavs-Coach Rick Carlisle zeigt sich indessen von Utah beeindruckt. „Sie sind ein unglaublich starkes Team und zum ersten Mal während dieser Saison auch komplett verletzungsfrei, wenn man von Miles absieht. Dadurch sind sie beim Rebound noch stärker und müssen sich kaum auf ihre Würfe aus der Mitteldistanz verlassen. Und Deron Williams ist natürlich ein überragender Spieler.“
Für Dallas dürfte es auf der Gegenseite von größter Bedeutung sein, Josh Howard einigermaßen fit aufs Parkett zu bekommen. Mit dem verletzungsgeplagten Forward (Sprunggelenk) im Einsatz zeigte das Team zuletzt ein völlig anderes Gesicht. Daneben wird es wahrscheinlich spielentscheidend sein, ob Jason Kidd mit Williams endlich einen jungen und schnellen Point-Guard von Format in der Defensive in den Griff bekommt.
Dirk Nowitzki hat währenddessen ganz gemischte Gefühle, wenn er an die Begegnungen mit Utah zurückdenkt. Während den letzten beiden Partien in Salt Lake City wurde der achtfache All-Star zweimal wegen eines unsportlichen Fouls des Feldes verwiesen.
„Aus irgendeinem Grund gerät Dirk gegen die Jazz immer in Turbulenzen“, so Team-Kollege Jason Terry scherzhaft. „Aber wir werden auf ihn aufpassen.“
„Er ist viel zu klein, um mich zu beschützen“, antwortete der Deutsche mit einem Schmunzeln im Gesicht. „Er könnte gar nichts ausrichten.“
Gut, dass Dallas heute Nacht zuhause spielt, wo Nowitzki den Jazz im letzten Aufeinandertreffen (115:108) 39 Punkte einschenkte.
Eine Wiederholung wäre aus Sicht der Mavericks-Fans sicherlich sehr willkommen.
Nowitzki vs. Kirilenko:
L.A. verliert gegen Angstgegner, Utah gegen San Antonio
Mittwoch, 28. Januar 2009Cleveland, Boston und San Antonio.
Diese Teams konnten die Los Angeles Lakers in den letzten Wochen im heimischen Staples Center besiegen. Nicht so den Conference-Elften aus dem Osten, die Charlotte Bobcats (19:26 Siege). Nach zweifacher Verlängerung bezwang die Mannschaft von Coach Larry Brown die Lakers mit 117:110 (53:54, 93:93, 103:103).
Das Team aus North Carolina hat sich in den letzten Spielzeiten zum echten Angstgegner der Lakers entwickelt. Fünf der vergangenen sechs Partien gingen an die Bobcats.
Die Niederlage L.A.’s konnte auch Kobe Bryant mit 38 Punkten nicht verhindern. In der letzten Minute der ersten Overtime war für den MVP der Saison 2007/2008 Schluss - sechstes persönliches Foul. Dabei hätte die Partie schon zur regulären Spielzeit entschieden sein können. Doch kurz vor Ablauf der Uhr versenkte Derek Fisher (14 Punkte) einen Dreier zum 93:93-Ausgleich. Charlotte, das zwei Minuten vor Ende der Partie Gerald Wallace (15 Punkte) ersetzen musste, der sich durch ein unsportliches Foul von Andrew Bynum (24 Punkte, 14 Rebounds) verletzte, ließ sich davon nicht einschüchtern.
In der zweiten Verlängerung erzielte Shannon Brown, Ersatzmann für Wallace, fünf seiner 14 Punkte, unter anderem einen Dreier zum 110:107. Danach übernahm Emeka Okafor (18 Punkte, elf Rebounds) mit fünf Punkten in den letzten 75 Sekunden. Neben Brown und Okafor überzeugten bei den Bobcats Raymond Felton (21 Punkte, elf Rebounds, neun Assists, knapp am ersten Triple-Double seiner Karriere vorbei) und Boris Diaw (23 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, ebenfalls fast ein Triple-Double).
“Das war ein verflucht wichtiger Sieg, eine verflucht gute Vorstellung von uns”, zeigte sich Larry Brown nach der Partie begeistert.
San Antonio entscheidet Partie im letzten Viertel
Beim 106:100-Sieg der Spurs über die Jazz aus Utah behielt Manu Ginobili (13 Punkte) am Ende die Nerven. Acht von acht Freiwürfe verwandelte der Argentinier im letzten Spielabschnitt, sechs davon in den letzten 24 Sekunden.
“Bis die Schluss-Sirene erklingt, machst Du Dir Sorgen wie die Partie ausgehen wird”, meinte Tim Duncan (24 Punkte, neun Rebounds, acht Assists) nach der Partie. “Glücklicherweise war Manu am Ende eiskalt und sicherte uns den Sieg”.
Die Partie war stets eng geführt, zwölf mal wechselte die Führung, 13 mal war das Spiel ausgeglichen. Neben Duncan und Ginobili überzeugte der dritte im Bunde, Tony Parker, mit 24 Punkten. Center Matt Bonner, der sich in den letzten Wochen in guter Form präsentierte, kam auf 20 Zähler. Dabei verwandelte er sechs von sieben Dreier.
Auf Seiten der Jazz überzeugten Deron Williams (19 Punkte, 13 Assists), Mehmet Okur (22 Punkte, 17 Rebounds) und Ronnie Brewer (23 Punkte). Utah muss weiterhin auf Carlos Boozer (Knie) sowie neuerdings auf Andrei Kirilenko verzichten, der sich eine Knöchelverletzung zugezogen hat.
Die weiteren Partien vom Dienstag: Sacramento @ Cleveland 110:117, Indiana @ Orlando 111:135 und Denver @ Memphis 100:85.



