Artikel-Schlagworte: „Andris Biedrins“

Maggette wechselt zu den Bucks

Mittwoch, 23. Juni 2010

Corey MaggetteCorey Maggette, vormals Forward der Golden State Warriors, wurde vergangene Nacht von seinem früheren Arbeitgeber in einem Spielertausch zu den Milwaukee Bucks geschickt. Im Gegenzug erhalten die Warriors Guard Charlie Bell und Center Dan Gadzuric. Welche Perspektive haben die Akteure bei ihren neuen Teams? Wie profitieren die Mannschaften von ihren Neuzugängen? (mehr…)

Teil 3: Die Topverdiener der NBA

Dienstag, 23. Februar 2010

erick-dampierIm dritten Teil der NBA-Blog-Serie zu den finanziellen und wirtschaftlichen Hintergründen der National Basketball Association werden die Topverdiener der Liga von Rang 61 bis 90 unter die Lupe genommen. Dabei setzt sich ein Trend der vorangegangenen Platzierungen fort: Die großen Jungs auf der Center-Position, egal ob talentiert oder nicht, sind teilweise hoffnungslos überbezahlt. Eine Analyse. (mehr…)

Trennung mit Hindernissen

Dienstag, 26. Januar 2010

Amare StoudemireEs sind noch knapp vier Wochen bis zur NBA-Trade-Deadline (Ende der Transferperiode). Amare Stoudemire (Foto) von den Phoenix Suns ist momentan Gegenstand heftiger Wechsel-Spekulationen. Gerüchten zufolge wollen die Suns ihren All-Star traden, um zu verhindern, dass Stoudemire im kommenden Sommer als Free-Agent aus seinem Vertrag aussteigt. Zahlreiche Teams sind an „STAT“ interresiert. Der NBA-Blog hat sich die potenziellen Kandidaten etwas näher angeschaut. (mehr…)

News-Überblick: Rubio bleibt in Spanien

Mittwoch, 2. September 2009

Ricky Rubio wird seinem Job als Basketball-Profi auch während den kommenden beiden Spielzeiten in Spanien nachgehen. Das Spielmacher-Talent wechselt statt zu den Minnesota Timberwolves nach Barcelona und wird frühestens zur Saison 2011/2012 in der NBA auf Korbjagd gehen können. Personell verstärkt haben sich derweil die Boston Celtics und die Golden State Warriors. (mehr…)

Golden State @ Dallas 106:128

Donnerstag, 26. März 2009

Es war ein ungleiches Duell.

Ein ausgeruhtes Team aus Dallas besiegte nach vier spielfreien Tagen die Golden State Warriors mit 128:106, bei denen mehrere Schlüsselspieler verletzt ausfielen.

Dabei konnten es sich die Mavericks sogar erlauben, im letzten Viertel Dirk Nowitzki (26 Punkte) und den abermals für die erste Fünf auflaufenden Jason Terry (ebenfalls 26 Zähler) komplett zu schonen. Überragende 59 Prozent der Wurfversuche aus dem Feld verwandelte Dallas, 128 Punkte bedeuten daneben einen neuen Saisonrekord.

„Im Angriff haben wir wirklich gut gespielt“, so Nowitzki nach der Partie. „Defensiv haben wir es hin und wieder etwas schleifen lassen, da müssen wir uns noch steigern.“

Auch Point-Guard J.J. Barea machte ein starkes Spiel, erzielte Ende des dritten Viertels acht Mavericks-Punkte in Folge und konnte insgesamt 20 Punkte für sich verbuchen.

„Mein Team ist immer wieder unser „Pick-and-Roll“-System für mich gelaufen und ich habe einfach versucht, aggressiv zu bleiben“, so Barea mit einer einfachen Erklärung für seinen Punkteregen.

Die Warriors bestritten gegen Dallas bereits ihre dritte Partie in vier Tagen und mussten dabei alle Begegnungen verloren geben. Zudem konnten Corey Maggette (Prellung am Kopf), Andris Biedrins (Sprunggelenk), Jamal Crawford (Trainingsrückstand) und Marco Belinelli (ebenfalls Sprunggelenk) nicht für das Team aus Oakland auflaufen.

Bester Werfer für Golden State war Rookie Anthony Morrow mit 29 Zählern (starke zehn von 11 verwandelte Würfe aus dem Feld), unterstützt durch Monta Ellis mit 22 Punkten. Bei Dallas zeigten neben Nowitzki, Terry und Barea Gerald Green mit 14 und Antoine Wright mit 13 Zählern eine ansprechende Leistung.

Daneben kehrte Erick Dampier nach zwei Spielen Pause wegen einer Knieverletzung in die erste Fünf der Texaner zurück. In lediglich 23 Minuten auf dem Parkett erzielte der Center acht Punkte und zehn Rebounds.

Für die im Westen achtplatzierten Mavs war es derweil der neunte Heimsieg in Folge. Angesichts der Tatsache, dass Dallas sieben der letzten elf Partien im heimischen American Airlines Center bestreiten, gibt diese Bilanz Anlass zu Hoffnung auf eine Playoff-Platzierung von Nowitzki & Co.

Da die Suns auf Rang neun ihr Heimspiel gegen Utah mit 118:114 gewinnen konnten, bleibt Phoenix mit drei Spielen Rückstand immer noch in Schlagweite der Mavericks. Doch gleichzeitig beträgt der Abstand zu den drittplatzierten Rockets lediglich zwei Spiele.

Zusammenfassung der Partie:

Dallas @ Golden State 110:119

Samstag, 14. März 2009

Die Berg- und Talfahrt der Dallas Mavericks geht in die nächste Runde.

Nachdem zuletzt Phoenix und Portland auswärts besiegt wurden, setzte es beim alten Angstgegner aus Golden State vergangene Nacht eine 110:119-Niederlage. Die Chance, sich in der Tabelle der Western-Conference höher zu platzieren, wurde somit leichtfertig vertan.

„Wenn Du die ganze Saison über mit solchen Leistungsschwankungen auftrittst, hast Du keine bessere Platzierung als Rang acht verdient“, gab sich Dirk Nowitzki nach der Partie enttäuscht.

Der Deutsche konnte mit 27 Punkten und neun Rebounds die Niederlage nicht verhindern. Jason Kidd verbuchte sogar ein Triple-Double (21 Punkte, 11 Assists, 10 Rebounds) gegen das Team um Ex-Mavericks-Coach Don Nelson.

Doch die Offensive war an diesem Abend nicht das Problem. In der Verteidigung sah es zeitweise ganz düster aus. Golden State, eine der rebound-schwächsten Mannschaften der Liga, dominierte die Texaner ist dieser Kategorie mit 59:50. Daneben kamen die Warriors zu 28 Punkten aus zweiten Wurfchancen. Ein Wert, mit dem kaum eine Partie zu gewinnen ist.

„Unser Fehler lag heute Nacht darin, dass wir in der Verteidigung nicht die nötigen Rebounds geholt haben“, blies Mavs-Coach Rick Carlisle ins gleiche Horn.

Die Verletzungen von Josh Howard (Knöchel), Devean George (Knie) und Jerry Stackhouse (Fuß) dürfen nicht als Entschuldigung für die Niederlage herhalten. Denn bei Golden State fehlten mit Corey Maggette (Nebenhöhlen-Entzündung) und Andris Biedrins (im ersten Viertel mit einer Knöchelverletzung raus) ebenfalls zwei Leistungsträger.

Ihre stärksten Akteure hatten die Warriors in Stephen Jackson (31 Punkte, zehn Vorlange, sieben Rebounds) und Monta Ellis (29 Zähler, 11 Abpraller), der sich erst kurz vor der Partie nach den Spätfolgen seiner Fußverletzung fit meldete. Bei Dallas spielte neben Nowitzki und Kidd Jason Terry (20 Punkte) und James Singleton (11 Zähler, 11 Rebounds) auffällig.

Nachdem die Mavericks das erste Viertel noch mit 31:29 für sich entscheiden konnten, ging Golden State mit einer 60:54-Führung in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel kämpfte sich Dallas durch ein Dreipunkt-Spiel Nowitzkis noch einmal auf 74:77 heran, bevor die Warriors einen 9:0-Lauf einleiteten.

Beim Stande von 84:91 mussten die Mavs jede Hoffnung auf einen Sieg begraben, als Golden State zweimal in Folge nach einem Offensiv-Rebound per Dreier punktete.

„Es ist ein ganz deutlichen Zeichen von mangelnder Qualität, wenn Du Spiele wie heute gegen weniger erfolgreiche Teams nicht gewinnen kannst“, analysierte Nowitzki die Leistung seiner Mannschaft treffend.

Durch gleichzeitige Siege Houstons (91:86 @ Charlotte), New Orleans (95:86 @ Milwaukee) und Portlands (109:100 vs. New Jersey) muss Dallas somit einen deutlichen Rückschlag im Kampf um eine bessere Platzierung für die erste Runde der diesjährigen Playoffs hinnehmen.

Der vier Spiele umfassende Auswärtstrip endet am Sonntag mit der Partie bei den Los Angeles Lakers. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Mavericks ihre Reise mit einer Bilanz von zwei Siegen bei zwei Niederlagen abschließen werden.