Artikel-Schlagworte: „Antonio McDyess“

Wirklich ein Upset?

Dienstag, 26. April 2011

Tony Parker Klar, der erste Seed einer Conference geht immer als glasklarer Favorit in die erste Playoffrunde – Gegner hin, Verletzungen her. Schließlich hat es, seitdem 16 Teams in den Playoffs den Meister ausspielen, nur dreimal den Conference-Primus in der ersten Runde erwischt. Aktuell stehen die San Antonio Spurs mit dem Rücken zur Wand – aber ist das wirklich so überraschend? (mehr…)

Goldener Herbst

Mittwoch, 20. Oktober 2010

tim-duncanSie sind schon seit ziemlich genau fünf Jahren abgeschrieben, als zu alt verschrien, als zu langsam, zu langweilig, zu ausrechenbar - und doch sorgen sie fast immer für Paukenschläge. Den letzten gab es im April, als man Dallas mit 4:2 in der ersten Runde nach Hause schickte. Aber war es wirklich das letzte Hurra der San Antonio Spurs oder werden sie noch einmal alle überraschen? (mehr…)

Bright sunshiny Day

Freitag, 7. Mai 2010

Channing FryeDie Entwicklung der Phoenix Suns ist die Cinderella-Story der NBA (neben den Geschichten der Thunder, Bucks und Grizzlies). Vor der Saison von der Experten-Riege noch als Wackelkandidat für das Erreichen der Playoffs ausgemacht, hat sich die Mannschaft von Alvin Gentry mittlerweile zu einem soliden bis starken Team entwickelt, das in Kürze die Conference-Finals erreichen könnte. Ein Kommentar. (mehr…)

Rivalry, Part 2

Dienstag, 20. April 2010

Manu GinobiliDer Zug schien abgefahren für die Mavericks: Zwei Erstrundenniederlagen in Folge, ehe Dallas in den letzten Conference-Semifinals deutlich mit 4:1 von den Nuggets rausgeworfen wurde. Ein selten einseitiger Trade hat aber die Titelhoffnungen zurück gebracht. In der ersten Runde warten die San Antonio Spurs, die im Vorjahr deutlich von Dallas geschlagen wurden. Zeit für die Revanche? (mehr…)

Playoffs Recap, 1. Folge

Dienstag, 20. April 2010

Steve NashBevor es heute mit den drei noch ausstehenden Previews weitergeht, hier mal eine kurze Zusammenfassung des ersten Playoffwochenendes im Stile “Was wir jetzt wissen”. Dabei sollten keine tiefgründigen Analysen erwartet werden, sondern nur das, was mein Notizzettel nach einem Wochenendmarathon NBA hergibt. (mehr…)

Drew Gooden wird ein Maverick

Sonntag, 26. Juli 2009

drew-goodenDie Dallas Mavericks sind bei der Suche nach einem Ersatz für Brandon Bass und Marcin Gortat fündig geworden. Drew Gooden, zuletzt bei den San Antonio Spurs unter Vertrag, schlägt für die kommende Saison seine Zelte in Dallas auf. Es ist zu erwarten, dass der Power-Forward die Mavs auch auf der Center-Position unterstützt. (mehr…)

Perfekt: Marion wechselt nach Dallas

Donnerstag, 9. Juli 2009

Shawn MarionDie Dallas Mavericks erhalten für die kommende Spielzeit prominente Verstärkung. Shawn Marion (Foto) wechselt per Spielertausch, in den acht Akteure und vier Teams involviert sind, nach Texas und unterschreibt dort Angaben zufolge einen Fünfjahres-Vertrag. Auch der große Erzrivale, die San Antonio Spurs, können mit Antonio McDyess einen Neuzugang vermelden. (mehr…)

Hochbetrieb an der Wechsel-Börse

Donnerstag, 2. Juli 2009

Ben GordonVergangene Nacht kam der Free-Agent-Markt so richtig in Schwung. Größter Abnehmer von Spielern ohne Vertrag: die Detroit Pistons. Das Team aus „Motor City“ verstärkt sich mit Ben Gordon (Foto) aus Chicago und Charlie Villanueva von den Bucks. Zudem muss Zach Randolph bei den Los Angeles Clippers für Rookie Blake Griffin Platz machen und wechselt nach Memphis. (mehr…)

NBA-Playoffs: Heimteams setzen sich durch

Mittwoch, 22. April 2009

Nachdem die NBA-Playoffs 2008/2009 vergangenes Wochenende mit drei Auswärtssiegen eröffnet wurden, zieht langsam aber sicher so etwas wie Normalität in die Endrunde ein.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gaben sich die gastgebenden Mannschaften keine Blöße.

Erwartungsgemäß besiegten die Cleveland Cavaliers in der Quicken Loans Arena die gastierenden Detroi Pistons mit 94:82 und führen die Erstrunden-Serie nun mit 2:0 Siegen an. Wie bereits beim 102:84-Auftakterfolg ließen die Cavs den Gästen aus „Motown“ lange Zeit keine Chance. Nach drei absolvierten Vierteln schien die Partie beim Stand von 77:50 entschieden. Doch Detroit nutzte die Abwesenheit von LeBron James, der bereits für die nächste Begegnung geschont werden sollte, zu einem 27:5-Lauf und verkürzte den Abstand zu Cleveland auf sieben Punkte.

„The King“ kehrte aufs Spielfeld zurück und sorgte dafür, dass die Pistons nur kurz an einer Sensation schnuppern konnten.

„Die ersten sieben Spielabschnitte dieser Serie haben wir einen eindrucksvollen Basketball gezeigt“, so der Superstar nach der Partie. „Wir lassen uns das durch ein schwaches letztes Viertel sicher nicht kaputt machen.“

Das Trio um James (29 Punkte, 13 Rebounds, sechs Assists), Delonte West (20 Zähler) und Mo Williams (21 Punkte, sieben Vorlagen) präsentierte sich als übermächtiger Gegner für eine zeitweise desolat auftretende Mannschaft aus Detroit. Richard Hamilton mit 17 sowie Rodney Stuckey mit 14 Zählern punkteten für die Pistons noch am häufigsten, benötigten für ihre Ausbeute jedoch ganze 31 Würfe aus dem Feld.

„Es will einfach nichts funktionieren, egal was wir auch unternehmen“, gab sich Antonio McDyess (acht Punkte, 11 Rebounds) nach der Begegnung ratlos. „Wir müssen ein perfektes Spiel abliefern, um gegen Cleveland gewinnen zu können.“

Gelegenheit dazu haben die Pistons am kommenden Freitag, wenn es in der Serie für Partie Nummer drei nach Detroit geht.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Roy dominiert Houston, Mutombo mit Karriere-Ende

Richtig spannend entwickelte sich währenddessen die Begegnung zwischen den Portland Trail Blazers und den Houston Rockets. Nachdem das Team aus dem Bundesstaat Oregon zum Playoff-Auftakt vor heimischem Publikum noch eine 81:108-Klatsche hinnehmen musste, hatten die Blazers vergangene Nacht das bessere Ende auf ihrer Seite.

Mit 107:103 besiegte Portland die Gäste aus Texas und glich die Erstrunden-Serie somit nach zwei Begegnungen wieder aus. Angeführt von einem überragenden Brandon Roy (42 Punkte, sieben Rebounds) konnten die Blazers ihre erste Playoff-Partie seit sechs Jahren gewinnen.

Roy war es auch, der in der spielentscheidenden Phase den Unterschied für seine Mannschaft ausmachte. Sechs Punkte erzielte der Shooting-Guard während der letzten zwei Minuten der Partie. Auf der Gegenseite war es Aaron Brooks (23 Punkte), der sein Team mit drei Verzweiflungs-Dreiern in den verbleibenden 30 Sekunden im Spiel hielt. Doch auf der Gegenseite verwandelten die Akteure der Tail Blazers ihre Freiwürfe sicher (neun von 12) und entschieden die Partie letztendlich knapp zu ihren Gunsten.

Insgesamt 12 Mal wechselte die Führung, 16 Mal wies die Begegnung einen ausgeglichenen Spielstand auf. Keine Mannschaft konnte sich im Verlauf der Partie mit mehr als acht Punkten absetzen.

Neben Roy trumpfte auf Seiten Portlands LaMarcus Aldridge mit 27 Punkten und 12 Rebounds auf. Bei Houston zeigte sich neben Brooks Von Wafer mit 21 und Ron Artest mit 19 Zählern am treffsichersten. Yao Ming blieb dagegen mit 11 Zählern (neben acht Rebounds) erstaunlich blass.

„Jetzt wissen wir was zu tun ist“, so Aldridge nach der Begegnung. „Wir müssen körperlich dagegenhalten und mit Selbstvertrauen agieren, um in den Playoffs ein Spiel zu gewinnen.“

Die zweitjüngste Mannschaft der Liga (nach den Golden State Warriors) bekommt am Freitag eine weitere Möglichkeit, zusätzliche Erfahrung in der Endrunde zu sammeln.

Auf Seiten der Rockets kam es im ersten Viertel der Begegnung derweil zu einem tragischen Zwischenfall. Center-Legende Dikembe Mutombo (bis dahin ohne Punkte) verletzte sich bei einem Zusammenprall mit Greg Oden (vier Zähler, vier Rebounds) so schwer am Bein, dass er das Spielfeld auf einer Trage verlassen musste.

Nach der Partie erklärte der gebürtige Kongolese seine Karriere für beendet: „Das wars mit Basketball.“

„Als ich mit der Verletzung auf dem Spielfeld lag, musste ich richtig weinen“, so Mutombo anschließend. „Doch in der Umkleidekabine entschied ich mich, positiv zu denken. Ich danke Gott für die wundervollen 18 Jahre, die ich in dieser Liga hatte.“

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Detroit in Cleveland chancenlos

Samstag, 18. April 2009

Im Gegensatz zum Thriller von Boston fehlte der Begegnung zwischen den Detroit Pistons und den Cleveland Cavaliers jegliche Playoff-Atmosphäre.

Und das lag einzig und allein an den ehemaligen „Bad Boys“ der Liga. Ohne Intensität und erschreckend brav präsentierte sich Detroit bei den Cavs und musste dementsprechend die Partie chancenlos mit 102:84 abgeben. Bereits zur Halbzeit (die LeBron James mit einem erfolgreichen Wurf von der Mittellinie beendete) hatte man trotz eines relativ offenen Spielstandes von 57:45 das Gefühl, Cleveland würde bereits mit 30 Punkten in Führung liegen.

Falls die Vorstellung der Pistons deren aktuelles Leistungsvermögen widerspiegelt, wird es eine kurze Erstrunden-Serie beider Mannschaften.

Am deutlichsten wurde der Unterschied zwischen der Franchise aus Ohio und der Truppe aus „Motor-City“, wenn man Mannschaftsgeist und Zusammenhalt beider Teams miteinander verglich. Während die Akteure der Cavs, ob im Spiel oder auf der Bank, zu jedem Zeitpunkt der Begegnung ihre Mitspieler anfeuerten und unterstützten, schienen die Spieler der Pistons jeweils nur sich mit sich selbst beschäftigt zu sein.

Angeführt von einem überragenden „King“ James (38 Punkte, acht Rebounds, sieben Vorlagen) dominierte Cleveland die komplette Partie nach Belieben und siegte letztendlich ohne größeren Aufwand. Neben dem Favoriten auf den diesjährigen MVP-Award erzielten vier Akteure der Cavaliers eine zweistellige Punkteausbeute.

“Wenn der beste Spieler deines Teams so selbstlos spielt, färbt das auf die ganze Mannschaft ab”, hatte Mo Willams (12 Punkte) nach der Begegnung eine einfache Erklärung für das harmonische Zusammenspiel der Cavs parat.

Auf Seiten Detroits wussten Rodney Stuckey mit 20 und Richard Hamilton mit 15 Zählern noch am ehesten zu überzeugen. Mitspieler Antonio McDyess (zehn Zähler) zeigte sich nach der Begegnung ratlos ob der Vorstellung von James: “Wenn er so spielt, wird es ganz hart für uns. Doppeln wir ihn, macht er die Punkte. Decken wir seinen Wurf, macht er die Punkte. Er geht einfach zum Korb und wird im günstigsten Fall von uns gefoult. Es ist einfach hart.”

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

L.A. deklassiert San Antonio, Houston siegt ohne Yao

Montag, 26. Januar 2009

Sieben der letzten zehn Meisterschaften in der NBA gingen an die Lakers oder Spurs.

Wer im Rennen um den Titel der Saison 2008/2009 die Nase vorne hat, wurde Sonntag Nacht deutlich. 99:85 (51:45) besiegte das Team um Kobe Bryant die Rivalen aus Texas und setzt sich damit im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs weiter ab.

Es war außerdem die Revanche für die bittere 111:112-Niederlage vom 14. Januar (Roger Masons Drei-Punkt-Spiel).

Im ersten Viertel konnten die Spurs noch mithalten (23:22), danach bauten die Lakers ihren Vorsprung immer weiter aus (29:22, 28:21, 20:19). Ein Grund für die Niederlage San Antonios war die schwache Trefferquote von Außen, nur fünf von 23 Dreiern konnten verwandelt werden (21,7%).

Bester Werfer auf dem Platz war einmal mehr Bryant mit 22 Zählern, bevor er das komplette vierte Viertel auf der Bank pausieren konnte - die Partie war zu dem Zeitpunkt bereits entschieden. Unterstützung erhielt er vom äußerst formstarken Andrew Bynum (15 Punkte, elf Rebounds), Pau Gasol (16 Punkte) und Trevor Ariza (17).

Ein starkes Comeback feierte Lakers Point Guard Jordan Farmar, der nach 18 Spielen Verletzungspause 14 Punkte erzielte. “Wir haben ihn sehr vermisst”, meinte Bryant nach der Partie. “Er bringt unsere zweite Garde auf Touren, er ist ihr Motor. Jetzt laufen wir wieder auf allen Zylindern”.

Auf Seiten der Spurs punkteten lediglich Tony Parker (19) und Tim Duncan (15) zweistellig. Eine schwache Vorstellung lieferte Manu Ginobili ab, der Argentinier kam auf neun Punkte und verwandelte lediglich einen von sechs Dreiern. Von seiner Form aus den letzten Jahren ist der Small Forward meilenweit entfernt.

Ohne Yao, aber mit Artest und McGrady

Einen wichtigen Erfolg im Kampf um die Playoff-Plätze in der Western Conference feierten die Rockets aus Houston. 108:105 (61:57) wurde das Spiel bei den Detroit Pistons gewonnen.

Houston, das in der laufenden Saison  bei nur 22 von 45 Partien seine Stars Tracy McGrady, Ron Artest und Yao Ming gleichzeitig aufbieten konnte, musste dieses mal den Ausfall des Chinesen verkraften. In die Bresche sprangen Artest (24 Punkte, neun Rebounds), Luis Scola (21 Punkte) und McGrady (15).

“Ein großer Sieg für uns”, meinte Coach Rick Adelman nach der Partie. “Die Pistons haben eine solch gefährliche Offensive, ich weiß noch nicht einmal, wie wir die Partie gewonnen haben”.

Ernüchterung herrschte dagegen auf Seiten Detroits. 20:19 heißt die Bilanz nach Siegen seit Allen Iverson in Motor City seine Zelte aufgeschlagen hat. Eine äußerst dürftiges Abschneiden für den zuletzt sechsmaligen Teilnehmer der Eastern-Conference-Finals.

“Das macht mich krank”, äußerte sich Antonio McDyess zu der Niederlage. In Richard Hamilton (27 Punkte, abermals von der Bank) und Rasheed Wallace (22 Punkte, 11 Rebounds) hatte Detroit seine stärksten Akteure.  Allen Iverson zeigte mit 17 Punkten und acht Assists eine ordentliche Leistung, stand aber in Sachen Enttäuschung seinem Kollegen McDyess in nichts nach: “Ich müsste lügen wenn ich behaupten würde, ich wäre nicht frustriert. Ich denke, ich kann viel mehr tun, damit wir unsere Spiele gewinnen.

Die weiteren Partien vom Sonntag: Phoenix @ Atlanta 104:99, Sacramento @ Toronto 97:113, Charlotte @ Indiana 93:98, Chicago @ Minnesota 108:109, Utah @ Denver 97:117, Los Angeles Clippers @ Golden State 92:107.

Highlight des Tages: Josh Smith dunkt über Steve Nash (ok, etwas unfair):