Artikel-Schlagworte: „Brandon Bass“

Panic Attack

Sonntag, 19. Dezember 2010

Gilbert Arenas Wenn zwei der vier besten Teams des Vorjahres einen Trade abwickeln, darf man davon ausgehen, dass es bei beiden darum geht, sich für einen möglichen Finals-Run aufzustellen. Dass Panik oder vielleicht sogar Angst eine Rolle dabei spielen, würden wohl nur die allerwenigsten vermuten. Aber genau das ist gestern mit dem ersten Blockbuster-Trade des Jahres passiert. (mehr…)

Comeback: Jason Williams nach Orlando

Donnerstag, 20. August 2009

Nach wochenlangen Spekulationen herrscht endlich Gewissheit: Jason Williams kehrt nach einjähriger NBA-Auszeit auf die Bühne der besten Basketball-Liga der Welt zurück und schließt sich dem amtierenden Vizemeister, den Orlando Magic, für die kommende Spielzeit an. In Florida trifft der 33-jährige Point-Guard-Veteran auf einen alten Bekannten aus erfolgreichen Zeiten. (mehr…)

Orlando Magic: Wer ersetzt Rashard Lewis?

Mittwoch, 12. August 2009

Rashard Lewis

Rashard Lewis (Foto), Forward der Orlando Magic, wurde jüngst für zehn Spiele suspendiert, da er gegen das Antidoping-Programm der NBA verstoßen hatte. Das Team verliert somit zum Saisonstart einen wichtigen Spieler. Birgt dieser Tatbestand mögliche Folgen oder Risiken für Orlando? Oder kommen die Magier mit einem Schrecken davon? (mehr…)

Testosteron: Lewis für zehn Spiele gesperrt

Freitag, 7. August 2009

Rashard LewisSchock für die Orlando Magic. Rashard Lewis (Foto) wurde vergangene Nacht von der Liga für die ersten zehn Spiele der kommenden Saison gesperrt, da der 29-jährige Forward bei einer routinemäßigen Dopingprobe mit erhöhten Testosteronwerten auffällig geworden war. Lewis hat mittlerweile die volle Verantwortung für den Zwischenfall übernommen und sich reuig gezeigt. (mehr…)

Drew Gooden wird ein Maverick

Sonntag, 26. Juli 2009

drew-goodenDie Dallas Mavericks sind bei der Suche nach einem Ersatz für Brandon Bass und Marcin Gortat fündig geworden. Drew Gooden, zuletzt bei den San Antonio Spurs unter Vertrag, schlägt für die kommende Saison seine Zelte in Dallas auf. Es ist zu erwarten, dass der Power-Forward die Mavs auch auf der Center-Position unterstützt. (mehr…)

Nash verlängert in Phoenix, Orlando will Barnes

Dienstag, 21. Juli 2009

Steve NashDer Free-Agent-Sommer 2010 ist um eine Attraktion ärmer: Steve Nash (Foto) verlängert vorzeitig seinen Vertrag mit den Suns um zwei Jahre und wird dafür fürstlich entlohnt. Orlando rüstet unterdessen weiter auf und ist an einer Verpflichtung von Matt Barnes interessiert. Minnesota und die L.A. Clippers einigen sich derweil auf einen vier Spieler umfassenden Trade. (mehr…)

Marcin Gortat wird kein Maverick

Dienstag, 14. Juli 2009

Marcin Gortat

Schock für die Dallas Mavericks: Marcin Gortat (Foto) wird auch in der kommenden Saison für die Orlando Magic auflaufen. Der amtierende Vizemeister zog überraschend mit dem Angebot der Texaner gleich und bindet den Polen für die kommenden fünf Jahre an Orlando. Für Allen Iverson gibt es einen weiteren Interessenten. (mehr…)

News: Bass nach Orlando, Phoenix verstärkt sich

Samstag, 11. Juli 2009

Brandon BassNach etlichen Erfolgsmeldungen setzte es vergangene Nacht den ersten Wehrmutstropfen für die Dallas Mavericks: Brandon Bass (Foto), Hoffnung auf der Power-Forward-Position, verlässt das Team in Richtung der Orlando Magic und unterschreibt dort einen Vierjahres-Vertrag. Derweil kommen die Phoenix Suns mit ihren Personalplanungen für die nächste Saison voran. (mehr…)

News: Marion-Deal steht, verlässt Boozer Utah?

Freitag, 10. Juli 2009

Carlos BoozerDie Schlagzeilen aus der besten Basketball-Liga der Welt reißen nicht ab. Jetzt wurde bekannt, dass die Utah Jazz an einem Trade von Carlos Boozer (Foto) arbeiten, in den zwei weitere prominente Spieler involviert sind. Derweil gab die NBA das Ok zum Marion-Deal, der von den beteiligten Teams noch leicht verändert wurde. Auch aus Chicago und Indiana gibt es Neues zu berichten. (mehr…)

Jason Kidd: Die Interessenten stehen Schlange

Montag, 29. Juni 2009

Jason KiddAb 1. Juli ist es soweit: Jason Kidd (Foto) hat die Qual der Wahl. Der zukünftige „Hall-of-Famer“ kann sich einem von mehreren Teams anschließen, die um seine Dienste buhlen. Interesse haben bereits mehrere Mannschaften bekundet, darunter absolute Titel-Kandidaten. Doch auch die Chancen der Mavericks auf eine Weiterverpflichtung ihres Spielmachers stehen nicht schlecht. (mehr…)

Playoff-Aus: Denver zu stark für Dallas

Donnerstag, 14. Mai 2009

Dirk NowitzkiDie Saison der Dallas Mavericks ist beendet. Mit einer 110:124-Niederlage verabschiedet sich die Mannschaft um Dirk Nowitzki (Foto) im fünften Spiel gegen die Denver Nuggets aus den diesjährigen NBA-Playoffs. Trotz aufopferungsvollen Kampfes vermochten die Texaner einen deutlichen Rückstand aus Halbzeit eins im weiteren Spielverlauf nicht mehr zu drehen. (mehr…)

Das Ende eines Fluchs: Dallas gewinnt hitzige Nervenschlacht

Dienstag, 12. Mai 2009

Dirk NowitzkiDie schwarze Serie von sieben Niederlagen in Folge gegen die Denver Nuggets ist gebrochen, die Ehre der Dallas Mavericks wieder hergestellt. Durch einen an Spannung kaum zu überbietenden 119:117-Sieg verkürzt die Truppe aus Texas den Rückstand in den Conference-Semi-Finals auf 1:3 Siege. Dirk Nowitzki (Foto) zeigte dabei sein stärkstes Spiel während den laufenden Playoffs. (mehr…)

Kontroverser Spielausgang in Dallas

Sonntag, 10. Mai 2009

Carmelo AnthonyDie Dallas Mavericks stehen vor dem Playoff-Aus. Durch einen Dreier von Carmelo Anthony (Foto) eine Sekunde vor Schlusspfiff musste sich die Truppe aus Texas im dritten Spiel der Conference-Semi-Finals mit 105:106 geschlagen geben. Somit befindet sich Dallas in der Serie „Best of Seven“ mit 0:3 Siegen im Hintertreffen. (mehr…)

Texas-Showdown vor der Entscheidung

Dienstag, 28. April 2009

Heute Nacht können die Dallas Mavericks das erste Mal seit drei Jahren wieder eine Playoff-Serie für sich entscheiden.

Ab 3:30 Uhr deutscher Zeit steigt in San Antonio das fünfte Duell der Texas-Rivalen. Beim aktuellen Stand von 3:1 zieht Dallas mit einem Sieg in die Conference-Semi-Finals ein und wird dort entweder auf Denver oder New Orleans treffen.

Dirk NowitzkiDirk Nowitzki (Foto) zeigt sich vor dem Showdown äußerst zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden seiner Mannschaft. Auf die Frage, ob er über seinen Punkteschnitt von nur 16,3 Zählern pro Partie enttäuscht wäre, antwortete der Deutsche: „Wir liegen mit 3:1 vorne. Ich spiele für den Erfolg der Mannschaft und nicht für meine persönlichen Statistiken. Ich spiele, um in den Playoffs weiterzukommen.“

Auch ohne 25 Punkte pro Partie durch den achtfachen All-Star waren die Mavericks zuletzt im Stande, San Antonio in die Knie zu zwingen.

Nowitzkis Mitspieler profitieren dabei extrem von der erhöhten Aufmerksamkeit, die dem Forward von Seiten der Spurs-Defensive zuteil wird. „Wer behauptet, Dirk würde nicht genug punkten, der versteht dieses Spiel nicht“, so Team-Kollege Jason Kidd. „Dirk macht das sehr gut. Er bleibt geduldig und nimmt keine schlechten Würfe gegen Double- oder Triple-Teams.“

Stattdessen schafft Nowitzki Räume für seine Nebenleute, die dadurch zu offenen Würfen kommen oder den gewonnenen Platz nutzen, um zum Korb zu ziehen.

Ähnlich steht es um Jason Terry, der mit 12 Punkten pro Spiel gegen die Spurs 6,6 Zähler unter seinem Saisonschnitt liegt. Doch Terry bindet meist Bruce Bowen an sich, den besten Verteidiger in Reihen San Antonios.

Josh HowardDie Spurs befinden sich in einem Dilemma. Nowitzki muss gedoppelt werden, Bowen wird auf Terry angesetzt. Wer verteidigt nun Josh Howard (Foto), J.J. Barea, Antoine Wright oder Brandon Bass? Genau hier liegt der Schlüssel zum guten Abschneiden der Mavericks begraben. Die Mitspieler von Terry und Nowitzki wissen ihre Freiräume exzellent zu nutzen und machen bisher den Unterschied in der Serie aus.

„Wir agieren als Einheit“, so Barea über die Stärke seines Teams. „Wir wollen alle das Gleiche. Man kann es auf dem Parkett in Dirks Augen sehen. Egal wer punktet, er will einfach nur gewinnen. Wenn dein Anführer so denkt, beginnen alle Spieler so zu denken.“

Während der regulären Saison war Dallas die meiste Zeit abhängig von Terry und Nowitzki. Mittlerweile gilt die Ausgeglichenheit im Kader als größte Stärke der Mavericks.

Ganz im Gegensatz zu den Spurs, die im Angriff lediglich über zwei Optionen verfügen. Tony Parker und mit Abstrichen Tim Duncan (anhaltende Knieprobleme). Dahinter kommt absolut nichts. Zuletzt erzielte das Duo während Spiel Nummer vier der Serie 68 der 90 Spurs-Zähler. Zuwenig, Dallas gewann die Partie mit 99:90.

Auch dank einer Energie-Leistung von Nachwuchs-Center Ryan Hollins.

Als Erick Dampier im dritten Viertel mit vier Fouls belastet vom Spielfeld musste, bekam Hollins seine große Chance. Und er packte sie am Schopf. In 19 Spielminuten griff sich der 24-Jährige acht Rebounds und blockte drei Würfe.

„Ich weiß nicht, was er vor dem Spiel eingeworfen hat“, so Nowitzki scherzhaft über seinen Mitspieler. „Aber er muss mir unbedingt etwas von diesem Zeug abgeben.“

Der Würzburger weiter: „Er war überall auf dem Platz. Er ist unsere Ein-Mann-Presse.“

Weniger gute Nachrichten gibt es derweil von Josh Howard, der heute nicht am Training seiner Mannschaft teilnehmen konnte. Der Small-Forward plagt sich immer noch mit den Folgen einer Sprunggelenksverletzung herum. Doch es gilt als unwahrscheinlich, dass Howard an seinem 29. Geburtstag nicht für die Mavericks auflaufen wird.

„Ich habe für diesen Tag nur einen Wunsch. Den Sieg.“

Dallas Mavericks gegen San Antonio Spurs 88:67

Freitag, 24. April 2009

Demontage des Erzrivalen.

Was die Dallas Mavericks gestern gegen die San Antonio Spurs ablieferten, wird als eine der besten Defensiv-Leistungen in die Geschichte der Mannschaft aus Texas eingehen.

88:67 hieß es am Ende zu Gunsten der Mavs, in einer Partie, die schnell entschieden war. Dallas trat derartig dominant auf, dass Headcoach Rick Carlisle seine Stars bereits früh für die nächste Begegnung schonen konnte. Mit J.J. Barea (13 Punkte, sieben Assists) stand nur ein Dallas-Akteur länger als 30 Minuten auf dem Parkett.

Dirk NowitzkiDirk Nowitzki, lediglich 26 Minuten im Einsatz, beendete die Partie mit 20 Zählern als Topscorer der Begegnung (starke acht Treffer bei 12 Versuchen aus dem Feld, sieben Rebounds). Somit endete die Serie von zwei Spielen in Folge, in denen der 30-Jährige die 20-Punkte-Marke nicht durchbrechen konnte. Neben dem Deutschen wussten Josh Howard (17 Zähler, acht Rebounds), sowie Jason Terry und Brandon Bass (jeweils zehn Punkte) zu gefallen.

“Das war heute eine großartige Leistung, offensiv wie defensiv. Doch ausschlaggebend war sicherlich unsere Verteidigung”, so Nowitzki, der vor der Partie als “Spieler des Monats April” der Western-Conference ausgezeichnet wurde.

Nach dem ersten Viertel führten die Mavericks bereits mit 27:16 und sollten in der Folge stets zweistellig in Front liegen. Zeitweise betrug der Vorsprung der Mavs 36 Punkte. Lediglich ein 25:13 Schlussviertel San Antonios lies die Niederlage auf dem Papier etwas milder erscheinen.

„Bitte habt ein bisschen Mitleid mit mir“, äußerte sich Gregg Popovich, Headcoach der Spurs, nach der Begegnung zur Klatsche seiner Mannschaft. „Diese Niederlage ist schlimm genug, da will ich mir nicht auch noch die Statistiken ansehen müssen”. Popovich nahm bereits Mitte des dritten (!) Viertels seine komplette Startformation vom Feld.

Tony Parker, in der Vergangenheit das Schreckgespenst der Mannschaft von Besitzer Mark Cuban, wurde in der Verteidigung das erste Mal während der laufenden Saison von den Dallas-Akteuren komplett unter Kontrolle gehalten. Parker, während dem zweiten Aufeinandertreffen beider Teams mit 38 Punkten noch Matchwinner San Antonios,  beendete die Partie mit mageren 12 Zählern (fünf von 14 aus dem Feld) - so viele hatte er am vergangenen Dienstag bereits Mitte des ersten Viertels auf seinem Konto. Dennoch war der Franzose mit dieser Ausbeute Topscorer seiner Mannschaft. 

Erick Dampier (zwei Punkte, neun Rebounds, drei Blocks) musste seiner Drohung, die er im Vorfeld der Partie geäußert hatte, keine Taten Folgen lassen. Der bullige Center auf Seiten der Mavs hatte versprochen, Parker mit dem ersten Ballbesitz der Begegnung per Foul auf die Bretter schicken zu wollen. Doch das war nicht von Nöten. Dampiers Nebenleute wussten den gegnerischen Spielmacher auch mit fairen Mitteln zu stoppen. Doch die Worte des 2,11-Meter-Kolosses hatten ihre Wirkung auf den Point-Guard anscheinend nicht verfehlt. Im ersten Viertel pflückte Dampier einen Korbleger-Versuch des 26-Jährigen blitzsauber vom Brett. Insgesamt dreimal während der ersten 12 Spielminuten wurde Parker mustergültig von einem Akteur der Mavs geblockt.

Neben dem Finals-MVP von 2007 punktete auf Seiten der Spurs lediglich Fabricio Oberto mit zehnPunkten zweistellig (und das zum größten Teil während der „Garbage-Time“, der Phase der Partie, in der bereits alles entschieden ist).

Tim Duncan stellte derweil mit vier Zählern (neben zwei Rebounds) einen persönlichen Negativ-Rekord auf. Nie zuvor gelangen dem Power-Forward in einer Playoff-Begegnung weniger Punkte, ebenso wie San Antonio nie zuvor eine Partie der Endrunde mit weniger Zählern beendete. „Das war ein schreckliches Spiel“, so Duncan anschließend. „Hoffentlich kann ich das nächste Mal meine Mannschaft besser anführen.“

Zur Halbzeit waren die Mavericks beim Stand von 46:30 ebenfalls  für einen neuen Rekord verantwortlich, allerdings im positiven Sinne: 30 zugelassene Punkte bedeuten auch statistisch gesehen die beste Verteidigungs-Leistung der Mannschaft zur Halbzeit einer Playoff-Partie.

Dallas führt die „Best-of-Seven“-Serie nun mit 2:1 Siegen an und kann in der Nacht auf Sonntag im vierten Aufeinandertreffen der Texas-Rivalen einen großen Schritt in Richtung Conference-Semi-Finals unternehmen. Jene Mannschaft, die in einer Serie mit 3:1 in Führung geht, kommt statistisch gesehen zu 76 Prozent auch eine Runde weiter.

„Unsere Aufgabe ist es nun, mit der gleichen Intensität ins nächste Spiel zu gehen“, so Carlisle nach der Partie. „Wir haben tollen Einsatz gezeigt und der Sieg war wichtig. Doch das war nur ein Schritt in die richtige Richtung.“

Partie Nummer vier findet ebenfalls im American Airlines Center zu Dallas statt, wo sich die Mavericks während der Saison als wahre Heim-Macht präsentierten (seit dem All-Star-Game mit einer Bilanz von 15:1 Siegen).

Es darf mit Spannung erwartet werden, ob San Antonio auf diese Klatsche eine Antwort findet.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):