Artikel-Schlagworte: „Byron Scott“

NBA-Blog: News Update

Samstag, 19. Juni 2010

LeBron JamesDie NBA-Playoffs 2010 sind Geschichte. Die Los Angeles Lakers konnten zum zweiten Mal in Folge den Titel gewinnen - ihren 16. insgesamt. Nun ist die Offseason offiziell eröffnet. Die Gerüchteküche um LeBron James (Foto), den Free-Agent Sommer, den NBA-Draft und die Trainersuche tritt mehr und mehr in den Vordergrund. Der NBA Blog versorgt Euch mit den wichtigen Infos für die spielfreie Zeit. (mehr…)

Spieler des Tages: Peja Stojakovic

Freitag, 20. November 2009

Peja StojakovicÜberraschender Spielausgang in der NBA. Ohne Superstar Chris Paul gelang den New Orleans Hornets vergangene Nacht im heimischen „Big Easy“ ein Sieg über die Top-Mannschaft der Western-Conference, die Phoenix Suns. Größten Anteil am Erfolg der Hornissen hatte dabei Peja Stojakovic (Foto), der seine beste Partie der Saison ablieferte und Phoenix von jenseits der Dreierlinie mit zahlreichen Treffern zu entnerven wusste. (mehr…)

New Orleans: Wer schafft es in die Starting-Five?

Mittwoch, 9. September 2009

Byron ScottDie New Orleans Hornets von Headcoach Byron Scott (Foto) haben eine Handvoll Spieler in ihren Reihen, die sich berechtigte Hoffnungen auf rege Spielzeit in der kommenden Saison machen dürfen. Der NBA-Blog zählt die Kandidaten auf und versucht herauszufinden, welche Akteure das Zeug für die Erste Fünf haben und wer wohl eher mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen muss. (mehr…)

Denver auf Hornissenjagd

Dienstag, 28. April 2009

Das Spiel der Denver Nuggets bei den New Orleans Hornets kam einer Hinrichtung gleich.

Carmelo AnthonyMit 121:63 demütigte das Team von Headcoach George Karl die Mannschaft aus dem „Big Easy“ und stellte mit 58 Punkten Differenz den Rekord für den deutlichsten Endrunden-Sieg in der Geschichte der NBA ein. „Ich hätte nie gedacht, dass in den Playoffs ein Sieg mit 58 Punkten Vorsprung möglich ist“, so Carmelo Anthony (Foto) von den Nuggets nach der Begegnung.

Beim Stand von 3:1 in der Serie „Best of Seven“ hat Denver nun drei Matchbälle auf den Einzug in die Conference-Semi-Finals, wo die Truppe aus Colorado entweder auf Dallas oder San Antonio treffen würde.

Unterdessen war die New Orleans Arena bereits im dritten Viertel fast menschenleer, die Zuschauer konnten es nicht mehr ertragen. Von Beginn an leisteten die Hornets keinerlei Widerstand und wurden Viertel für Viertel von Denver überrannt.

Nachdem die Mannschaft um Chris Paul (im schlechtesten Spiel seiner Karriere: vier Punkte, sechs Vorlagen, sechs Ballverluste) die vorangegangene Partie noch mit 95:93 gewinnen konnte, und in New Orleans so etwas wie Aufbruchsstimmung herrschte, wurden die Träume der Hornets bereits im ersten Spielabschnitt mit 35:15 brutal zerstört.

„Jedes Mal, wenn wir etwas versucht haben, hatten sie die bessere Antwort parat“, so Paul zur Leistung des Gegners. „Denver hat seine Taktik in Perfektion umgesetzt.“

Die Nuggets hielten New Orleans bei einer Quote von schwachen 31,5 Prozent aus dem Feld  und  erzwangen daneben 27 Ballverluste. „Ihre Verteidigung war fantastisch“, lobte Hornissen-Headcoach Byron Scott den Kontrahenten anschließend. „Das war unser schlechtestes Spiel seit ich hier arbeite. Das war das schlechteste Basketballspiel das ich je von uns gesehen habe. Und das ausgerechnet in den Playoffs.“

Sieben Spieler im Kader der Nuggets beendeten die Partie mit einer zweistelligen Punkteausbeute, angeführt von Anthony (26), Chauncey Billups (17) und Linas Kleiza (14).

Auf Seiten der Hornets war David West mit 14 Punkten Topscorer seiner Mannschaft, gefolgt von James Posey mit 12 Zählern.

Das Team aus dem Bundesstaat Louisiana war neben der eingestellten Negativ-Marke für die wenigsten Punkte in einer Playoff-Partie für weitere Minus-Rekorde verantwortlich. Nie zuvor verwandelte eine Mannschaft weniger Versuche aus dem Feld (17), warf seltener auf den Korb (54 mal), hatte weniger Assists in einer Begegnung (10) und Punkte in der zweiten Halbzeit (24).

„Ich glaube nicht, dass wir schon einmal so eine Defense gezeigt haben“, zeigte sich Coach Karl von der Gegenseite währenddessen voll des Lobes über seine Mannschaft. „Wenn du so verteidigst, läuft es im Angriff von alleine.“

Ob sich New Orleans zum fünften Aufeinandertreffen beider Teams in der Nacht auf Donnerstag in Denver von dieser historischen Schlappe erholen kann, darf mehr als bezweifelt werden. Zumal die Hornets auswärts bereits Spiel eins und zwei der Serie deutlich abgeben mussten.

Den Nuggets winkt dagegen die erste gewonnene Playoff-Serie seit 15 Jahren.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Vorschau: Dallas Mavericks gegen New Orleans Hornets

Freitag, 10. April 2009

Heute Nacht müssen die Dallas Mavericks ihrem absoluten Angstgegner gegenübertreten.

Lediglich eine der letzten sieben Partien konnten die Texaner gegen New Orleans für sich entscheiden. Doch es besteht berechtigter Grund zur Hoffnung, dass heute trotz der vernichtenden Bilanz gegen die Hornets ein Sieg eingefahren werden kann.

Zum einen spielt Dallas im heimischen American Airlines Center, wo zuletzt 12 von 13 Begegnungen gewonnen wurden. Zum anderen präsentierten sich die Mavs in den vergangenen Partien gegen Utah und Phoenix äußerst formstark. Auf der anderen Seite setzte New Orleans drei der vergangenen vier Partien in den Sand.

Für das Team um Dirk Nowitzki & Co. dürfte der Schlüssel zum Erfolg einmal mehr in einem gesunden Josh Howard liegen. Trotz anhaltender Probleme mit seiner Sprunggelenksverletzung ist der Small-Forward vielleicht in der besten Form der Saison und für Dallas so wertvoll wie seit langem nicht mehr. In der Defensive glänzt er durch Aggressivität und viele Steals, im Angriff entlastet er Nowitzki und Jason Terry enorm.

Hauptgrund für die schlechte Bilanz gegen das Team aus „The Big Easy“ war in den vergangenen Partien immer wieder Jason Kidd. Der 36-jährige Spielgestalter der Mavs hatte seinem Gegenüber Chris Paul meist nichts entgegenzusetzen. Eine Möglichkeit, den besten Point-Guard der Liga heute Nacht zu verteidigen, könnte darin liegen, J.J. Barea auf Paul anzusetzen. Der kleine Puerto Ricaner ist zwar von geringer Körpergröße, doch pfeilschnell auf den Beinen. Komplett lässt sich der Spielmacher der Hornets sicher nicht aus der Partie nehmen. Doch wäre es eine enorme Hilfe, den erfolgreichsten Passgeber und Balldieb der NBA zumindest in seinen Kreisen zu stören.

Die Alternative wäre eine Zonen-Verteidigung, um Paul effektiv am Zug zum Korb zu hindern. Diese Defensiv-Variante hat während vergangenen Partien gegen Mannschaften mit schwächeren Schützen zum Teil gut funktioniert.  Doch hatten die Mavs dann des Öfteren Probleme am Rebound, weil sie ihre Gegner beim Ausboxen zu spät ausfindig machen konnten.

Verlassen konnte sich Dallas zuletzt immer auf Nowitzki, der während den vergangenen fünf Partien 56 von 92 Würfen aus dem Feld für eine starke Quote von 60,9 Prozent verwandelte.

Ein weiterer Vorteil auf Seiten der Mannschaft von Rick Carlisle besteht darin, dass Tyson Chandler (Sprunggelenk) und James Posey (Ellbogen) New Orleans verletzungsbedingt fehlen werden. Dafür kann Hornissen-Headcoach Byron Scott wieder auf Peja Stojakovic zurückgreifen, der seine anhaltenden Rückenbeschwerden überwunden hat. Zuletzt zeigte der Serbe mit 24 und 18 Zählern zwei ansprechende Partien.

Bereits am Sonntag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der Mannschaften in New Orleans. Dallas muss beide Partien gewinnen, um die Hornets von Rang sechs der Western-Conference zu verdrängen, wodurch ein Erstrunden-Duell in den Playoffs mit den Los Angeles Lakers verhindert werden könnte.

Sie haben es selbst in der Hand.

Dallas-Konkurrenz nervenstark

Mittwoch, 8. April 2009

Vergangene Nacht gaben sich die Rivalen der Mavericks im Kampf um die Playoff-Platzierungen keine Blöße.

Doch es war zum Teil äußerst knapp.

Am spannendsten gestaltete New Orleans seine Partie gegen Miami. Erst nach Verlängerung konnte das Team um den abermals stark aufspielenden Chris Paul (26 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, sechs Steals) Miami mit 93:87 bezwingen.

Mit der Schlusssirene der regulären Spielzeit verwandelte Rasual Butler (sieben Punkte, sechs Rebounds) einen Verzweiflungs-Dreier zum 79:79. Knapp neun Sekunden vor Ende der Extra-Zeit war es dann David West (20 Zähler, sechs Abpraller), der per Jump-Shot aus der Mitteldistanz zur vorentscheidenden 89:87-Führung der Hornets traf. 

Auf der Gegenseite konnte Dwyane Wade mit 32 Punkten, sechs Vorlagen und sieben Rebounds die Niederlage seiner Heat nicht verhindern und wurde zudem kurz vor Ende der Partie wegen heftigem Reklamierens vom Parketts gestellt. Neben Wade zeigte Rookie Michael Beasley mit 25 Punkten eine starke Partie für Miami.

Durch den Sieg hat New Orleans jetzt auch auf dem Papier die Qualifikation für die Endrunde sicher, was Headcoach Byron Scott sichtlich zufrieden stellte. „Die zweite Playoff-Teilnahme in Folge ist ein gutes Gefühl“, so Scott nach der Partie. „Ich habe meinen Jungs in der Umkleidekabine dazu gratuliert. Auch wenn es nicht das primäre Ziel unserer Saison war, muss man das erst einmal erreichen.“

Portland mit Aufholjagd

Ähnlich eng ging es derweil in Memphis zur Sache. Lange sah es nach einem überraschenden Sieg der Grizzlies über die Gäste aus Portland aus, doch letztendlich setzte sich das bessere Spielermaterial durch und die Trail Blazers gewannen die Partie mit 96:93.

Angeführt von Brandon Roy (24 Punkte) blies das Team aus Oregon mit Beginn der zweiten Halbzeit zur Aufholjagd. Der hart erarbeitete Vorsprung der Grizzlies schmolz in der Folgezeit von komfortablen 18 Zählern immer weiter zusammen, bis Portland schließlich acht Minuten vor Ende der Partie mit 77:76 in Führung ging.

Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase mit ständig wechselnder Führung, bis Travis Outlaw (11 Zähler) 13 Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Sonntagswurf im gegnerischen Korb unterbrachte und Memphis darauf keine Antwort mehr fand.

Bei den Grizzlies überzeugte neben Rudy Gay (19 Punkte) O.J. Mayo mit 31 Zählern. Für den Rookie war es bereits das siebte Mal in der laufenden Spielzeit, dass er die 30-Punkte-Marke durchbrechen konnte. Auf Seiten der Blazers zeigten neben Roy LaMarcus Aldridge und Rudy Fernandez mit jeweils 15 Zählern eine auffällige Partie.

San Antonio und Houston ohne Probleme, L.A. routiniert

Souveräner präsentierten sich dagegen die Spurs beim Angstgegner aus Oklahoma City. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen den Liga-Neuling, wussten die Spurs beim jüngsten Duell beider Mannschaften mit 99:89 zu überzeugen.

In Houston kamen die Rockets derweil zu einem ähnlich deutlichen 93:83-Erfolg über die zuletzt so starken Orlando Magic. Das Center-Duell der vielleicht besten Big-Men der Liga ging mit 20 Punkten und 16 Rebounds deutlich an Yao Ming. Dwight Howard beendete auf der Gegenseite die Partie mit lediglich 13 Zählern und zehn Abprallern.

In Sacramento fuhren die Los Angeles Lakers unterdessen einen ungefährdeten 122:104-Sieg über die heimischen Kings ein.

An der Tabellenkonstellation im „Wilden Westen“ der NBA hat sich aufgrund der Tatsache, dass alle Spitzen-Teams siegreich waren, nichts geändert.

Heute Nacht kommt es im American Airlines Center in Dallas zum mit Spannung erwarteten Duell der Mavericks gegen Utah. Die Texaner haben dann die Chance, mit den Jazz auf den siebten Rang der Tabelle gleichzuziehen.

Spieler des Tages: David West

Mittwoch, 1. April 2009

Es war eine ganz enge Kiste.

Mit der Schlusssirene verwandelte Rasual Butler den entscheidenden Dreier zum 111:110-Sieg der New Orleans Hornets über die Sacramento Kings.

Doch bester Mann auf dem Platz war ein anderer: David West. Der Power-Forward verbuchte gegen das schlechteste Team der Liga 40 Punkte (Karriere-Bestleistung eingestellt) und neun Rebounds.

Dabei könnte West zum tragischen Helden der Begegnung avancieren, da er sich während seiner Galavorstellung am Sprunggelenk verletzte. Bei der morgigen Partie der Hornets gegen die Los Angeles Clippers ist er eventuell zum zuschauen verdammt.

„Dieser Sieg ist wirklich wichtig für uns“, so Hornets-Headcoach Byron Scott nach der Partie. „Gerade bei diesem unglaublich engen Rennen um die Playoff-Platzierungen und vor dem Hintergrund, dass David morgen vielleicht nicht spielen kann.“