Dank eines starken vierten Viertels besiegen die Los Angeles Lakers die Denver Nuggets im fünften Aufeinandertreffen beider Mannschaften in den Western-Conference-Finals. Angeführt von Lamar Odom (Foto) übernimmt L.A. die 3-2 Führung in der Serie „Best of Seven“ und ist nur noch einen Sieg vom Erreichen der NBA-Finals 2009 entfernt. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Chauncey Billups“
Lakers erobern ersten Matchball
Donnerstag, 28. Mai 2009Denver schlägt zurück
Dienstag, 26. Mai 2009
Das war deutlich. Im vierten Aufeinandertreffen zwischen Nuggets und Lakers dominierte Denver das Spielgeschehen gegen Los Angeles fast nach Belieben und entschied jedes Viertel zu seinen Gunsten. Angeführt von Chauncey Billups (Foto) wusste das Team aus den Rocky Mountains dabei durch eine ausgeglichene Mannschafts-Leistung zu überzeugen. (mehr…)
L.A. siegt in der Höhle des Löwen
Sonntag, 24. Mai 2009
Der Heimnimbus ist gebrochen. Nach 16 Siegen in Folge im Pepsi Center zu Denver verlieren die Nuggets das dritte Spiel der Western-Conference-Finals gegen die Los Angeles Lakers. Dank eines überragenden Kobe Bryant (Foto) sichert sich L.A. den Heimvorteil und die 2-1 Führung in der Serie „Best of Seven“. (mehr…)
Nuggets entführen Sieg aus L.A.
Freitag, 22. Mai 2009
Der Bann ist gebrochen. Nach 11 Playoff-Niederlagen in Folge gelang den Denver Nuggets vergangene Nacht zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte ein Endrunden-Sieg über die Los Angeles Lakers. Somit erobert das Team um Chauncey Billups (Foto) den Heimvorteil der Western-Conference-Finals und gleicht die Serie „Best of Seven“ gegen L.A. zum 1-1 nach Siegen aus. (mehr…)
One-Man-Show zuviel für Denver
Mittwoch, 20. Mai 2009Die Los Angeles Lakers strafen ihre Kritiker Lügen. Nach dem mühsamen Weiterkommen gegen die Houston Rockets hatten mehrere Experten bereits einen Abgesang auf den amtierenden Vizemeister verfasst. Zu voreilig. Angeführt von Kobe Bryant setzten sich die Kalifornier mit einem hauchdünnen Sieg gegen die zuletzt so formstarken Nuggets aus Denver durch. (mehr…)
Spieler des Tages: Chauncey Billups
Donnerstag, 14. Mai 2009
Um Chauncey Billups (Foto) Leistung angemessen einzustufen, bedarf es nur eines Satzes: Detroit und jetzt Denver erreichten mit dem Spielmacher zuletzt sieben Mal in Folge (!) die NBA-Conference-Finals. Und mittlerweile bekommt Billups dafür auch den gebührenden Respekt der US-amerikanischen Expertenriege. (mehr…)
Playoff-Aus: Denver zu stark für Dallas
Donnerstag, 14. Mai 2009
Die Saison der Dallas Mavericks ist beendet. Mit einer 110:124-Niederlage verabschiedet sich die Mannschaft um Dirk Nowitzki (Foto) im fünften Spiel gegen die Denver Nuggets aus den diesjährigen NBA-Playoffs. Trotz aufopferungsvollen Kampfes vermochten die Texaner einen deutlichen Rückstand aus Halbzeit eins im weiteren Spielverlauf nicht mehr zu drehen. (mehr…)
Dirk Nowitzki im All-NBA First Team
Mittwoch, 13. Mai 2009Große Ehre für Dirk Nowitzki. Der Power-Forward der Dallas Mavericks wurde frisch ins All-NBA First Team berufen. „Das erfüllt mich mit Stolz und bedeutet, dass ich konstant gute Leistungen über die ganze Saison erbracht habe“, so der Deutsche über seine vierte Teilnahme an der Elite-Auswahl. „Bei der Auszeichnung geht es um Beständigkeit, es werden Spieler geehrt, die ihrer Mannschaft jede Nacht weiterhelfen.“ Alle Nominierungen: (mehr…)
Kontroverser Spielausgang in Dallas
Sonntag, 10. Mai 2009
Die Dallas Mavericks stehen vor dem Playoff-Aus. Durch einen Dreier von Carmelo Anthony (Foto) eine Sekunde vor Schlusspfiff musste sich die Truppe aus Texas im dritten Spiel der Conference-Semi-Finals mit 105:106 geschlagen geben. Somit befindet sich Dallas in der Serie „Best of Seven“ mit 0:3 Siegen im Hintertreffen. (mehr…)
Dallas Mavericks @ Denver Nuggets 95:109
Sonntag, 3. Mai 2009Euphoriebremse für die Dallas Mavericks.
Im ersten Spiel der Conference-Semi-Finals gegen die Denver Nuggets musste das Team aus Texas am Ende eine deutliche 95:109-Schlappe einstecken. Die Mavs liegen zu Beginn der Serie „Best-of-Seven“ dadurch mit 0:1 Siegen im Hintertreffen.
Lange Zeit sah die körperbetonte Begegnung nach einer engen Angelegenheit aus. Viertel Nummer eins entschieden die Mavericks mit 24:16 zu ihren Gunsten, Denver wusste sich dabei phasenweise nur durch rüde Fouls zu helfen. Nach einem anschließenden 17:8 Zwischenspurt der Nuggets und dem Halbzeitergebnis von 47:51 hatten sich die Verhältnisse aber schnell wieder ausgeglichen. Im dritten Spielabschnitt konnte die Mannschaft von Rick Carlisle nochmals mit 66:64 in Führung gehen, bevor das Team komplett den Faden verlor.
Während den letzten 15 Minuten der Partie häuften sich die individuellen Fehler auf Seiten der Mavs. Jason Kidd (Foto, 15 Punkte, vier Vorlagen), der über die komplette Serie gegen die San Antonio Spurs lediglich drei Ballverluste fabrizierte, verbuchte derer acht (!) gegen Denver. Völlig untypisch für den ansonsten so umsichtig agierenden Spielmacher. „Ich habe den Ball teilweise in die Zuschauerränge geworfen”, so Kidd anschließend. “Das darf mir nicht passieren.”
Insgesamt war die Truppe von Besitzer Mark Cuban für 20 Ballverluste verantwortlich. Ein Wert, mit dem keine Endrunden-Partie zu gewinnen ist. „Wir haben uns selbst geschlagen”, so Jason Terry nach der Begegnung, der selbst vier Mal den Ball verlor.
Ebenfalls ungewohnt für den bisherigen Playoff-Verlauf präsentierte sich die Bank der Mavericks. Terry erzielte zwar 15 Zähler für die zweite Garde seines Teams, doch daneben konnte kein Dallas-Einwechsel-Spieler mehr als sechs Zähler auf der Anzeigetafel vermerken. Ganz im Gegensatz zur Bank der Nuggets, die starke 39 Punkte zum Sieg ihrer Mannschaft beitrug.
Ein spielentscheidender Faktor der Partie war daneben die Punkteausbeute beider Mannschaften im Fast-Break. Denver schaltete stets blitzartig von Verteidigung in Offensive und beendete die Begegnung mit 29 Zählern nach schnellen Konterangriffen. Dallas dagegen konnte in dieser Statistik lediglich vier Punkte für sich verbuchen, auch dank der vielen Stockfehler von Kidd.
Große Defizite im Spiel der Mavericks wurden daneben unter den Brettern erkennbar. Erick Dampier (schwerfällig, drei Punkte, sechs Rebounds) und Ryan Hollins (unkonzentriert und übermotiviert, sechs Zähler, sechs Abpraller) hatten ihren Gegenspielern Nené (Foto, 24 Punkte, Karriere-Playoff-Bestleitungs) und Chris Andersen (11 Zähler, ebenfalls eine persönliche Bestmarke während der Endrunde, daneben fünf Blocks) offensiv wie defensiv nur wenig entgegenzusetzen. Vor allem Nené entwickelte sich bereits früh zum absoluten Albtraum-Matchup für Dampier, der dem gebürtigen Brasilianer in Sachen Athletik und Schnelligkeit nicht gewachsen war.
Dirk Nowitzki zeigte dagegen phasenweise ein ganz starkes Spiel und begann die Partie mit sechs Treffern bei sechs Versuchen aus dem Feld. Doch der Deutsche hatte gegen den „Birdman“ Andersen auch des Öfteren Schwierigkeiten, einen sauberen Wurf in der Offensive zu bekommen. Der achtfache All-Star beendete die Begegnung mit 28 Zählern und zehn Rebounds.
„Als ich mir nach dem Spiel die Statistik angeschaut habe, dachte ich, ich sehe nicht recht”, so Nowitzki über den Ausgang der Partie. „Ich hatte eher das Gefühl, wir hätten mit 30 Zählern Unterschied verloren. Jedes Mal, wenn wir die Chance hatten den Spielstand zu verkürzen, haben wir den Ball hergeschenkt.”
Josh Howard zeigte währenddessen wie gewohnt mit 13 Punkten eine starke Anfangsphase, tauchte im späteren Spielverlauf jedoch völlig ab und beendete das Spiel mit lediglich 15 Zählern. Ende des ersten Viertels hatten Dallas und Howard dabei eine Schrecksekunde zu überstehen, als der 29-Jährige mit dem rechten Fuß umknickte. Nach kurzer Behandlung in der Umkleidekabine konnte Howard im zweiten Spielabschnitt aufs Parkett zurückkehren, doch wirkte er von da an längst nicht mehr so bissig wie zu Beginn der Partie.
Auf Seiten der Nuggets präsentierten sich neben Nené Carmelo Anthony mit 23 und J.R. Smith mit 15 Zählern auffällig. Chauncey Billups, Anführer der Truppe, durchlebte mit sechs Punkten und sechs Vorlagen dagegen einen eher ruhigen Arbeitstag.
Dallas muss währenddessen dringend den eigenen Spielaufbau in den Griff bekommen, um in der Nacht auf Mittwoch nicht bereits mit 0:2 Siegen ins Hintertreffen zu geraten. Daneben gilt es, das schnelle Umschalten der Nuggets von der Defensive in die Offensive effektiver zu unterbinden, sowie die Kreise von Nené unter dem Korb besser einzudämmen.
Viel Arbeit für Coach Carlisle und seine Jungs in ziemlich kurzer Zeit.
„Du kannst im Vorfeld soviel besprechen wie du willst”, gab Nowitzki über die Serie gegen Denver zu Protokoll. „Ich vermute, wir mussten heute hier einfach selbst die Erfahrung machen, wie es ist, in den Playoffs gegen die Nuggets zu spielen.”
„Jetzt liegt es an uns, im nächsten Aufeinandertreffen besser zu spielen.”
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Denver auf Hornissenjagd
Dienstag, 28. April 2009Das Spiel der Denver Nuggets bei den New Orleans Hornets kam einer Hinrichtung gleich.
Mit 121:63 demütigte das Team von Headcoach George Karl die Mannschaft aus dem „Big Easy“ und stellte mit 58 Punkten Differenz den Rekord für den deutlichsten Endrunden-Sieg in der Geschichte der NBA ein. „Ich hätte nie gedacht, dass in den Playoffs ein Sieg mit 58 Punkten Vorsprung möglich ist“, so Carmelo Anthony (Foto) von den Nuggets nach der Begegnung.
Beim Stand von 3:1 in der Serie „Best of Seven“ hat Denver nun drei Matchbälle auf den Einzug in die Conference-Semi-Finals, wo die Truppe aus Colorado entweder auf Dallas oder San Antonio treffen würde.
Unterdessen war die New Orleans Arena bereits im dritten Viertel fast menschenleer, die Zuschauer konnten es nicht mehr ertragen. Von Beginn an leisteten die Hornets keinerlei Widerstand und wurden Viertel für Viertel von Denver überrannt.
Nachdem die Mannschaft um Chris Paul (im schlechtesten Spiel seiner Karriere: vier Punkte, sechs Vorlagen, sechs Ballverluste) die vorangegangene Partie noch mit 95:93 gewinnen konnte, und in New Orleans so etwas wie Aufbruchsstimmung herrschte, wurden die Träume der Hornets bereits im ersten Spielabschnitt mit 35:15 brutal zerstört.
„Jedes Mal, wenn wir etwas versucht haben, hatten sie die bessere Antwort parat“, so Paul zur Leistung des Gegners. „Denver hat seine Taktik in Perfektion umgesetzt.“
Die Nuggets hielten New Orleans bei einer Quote von schwachen 31,5 Prozent aus dem Feld und erzwangen daneben 27 Ballverluste. „Ihre Verteidigung war fantastisch“, lobte Hornissen-Headcoach Byron Scott den Kontrahenten anschließend. „Das war unser schlechtestes Spiel seit ich hier arbeite. Das war das schlechteste Basketballspiel das ich je von uns gesehen habe. Und das ausgerechnet in den Playoffs.“
Sieben Spieler im Kader der Nuggets beendeten die Partie mit einer zweistelligen Punkteausbeute, angeführt von Anthony (26), Chauncey Billups (17) und Linas Kleiza (14).
Auf Seiten der Hornets war David West mit 14 Punkten Topscorer seiner Mannschaft, gefolgt von James Posey mit 12 Zählern.
Das Team aus dem Bundesstaat Louisiana war neben der eingestellten Negativ-Marke für die wenigsten Punkte in einer Playoff-Partie für weitere Minus-Rekorde verantwortlich. Nie zuvor verwandelte eine Mannschaft weniger Versuche aus dem Feld (17), warf seltener auf den Korb (54 mal), hatte weniger Assists in einer Begegnung (10) und Punkte in der zweiten Halbzeit (24).
„Ich glaube nicht, dass wir schon einmal so eine Defense gezeigt haben“, zeigte sich Coach Karl von der Gegenseite währenddessen voll des Lobes über seine Mannschaft. „Wenn du so verteidigst, läuft es im Angriff von alleine.“
Ob sich New Orleans zum fünften Aufeinandertreffen beider Teams in der Nacht auf Donnerstag in Denver von dieser historischen Schlappe erholen kann, darf mehr als bezweifelt werden. Zumal die Hornets auswärts bereits Spiel eins und zwei der Serie deutlich abgeben mussten.
Den Nuggets winkt dagegen die erste gewonnene Playoff-Serie seit 15 Jahren.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Denver Nuggets @ New Orleans Hornets 93:95
Samstag, 25. April 2009Die New Orleans Hornets halten die Hoffnung auf ein Weiterkommen in der ersten Runde der Playoffs 2008/2009 gegen die Denver Nuggets am Leben.
Mit 95:93 konnte sich das Team von Headcoach Byron Scott in einer teilweise sehr physisch geführten Partie gegen die Gäste aus dem Bundesstaat Colorado durchsetzen. Die Hornets verkürzen somit die Playoff-Serie auf 1:2.
Chris Paul führte seine Mannschaft mit 32 Zählern und 12 Assists an und entschied das Spielmacher-Duell mit Chauncey Billups (16 Punkte und sechs Assists) das erste Mal während der Erstrunden-Serie für sich.
Kommenden Montag hat New Orleans nun die Chance, das Kräftemessen mit Denver nach Spielen auszugleichen.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Spieler des Tages: Chauncey Billups
Donnerstag, 23. April 2009Kampf der Generationen.
Auch das zweite Playoff-Duell zwischen Chris Paul und Chauncey Billups ging deutlich an den Spielmacher der Denver Nuggets.
Beim 108:93-Sieg seiner Mannschaft über die gastierenden New Orleans Hornets erzielte Billups mit 31 Punkten das zweite Mal in Folge mehr als 30 Zähler gegen das Team aus dem „Big Easy“. Auf der Gegenseite beendete Paul die Partie mit 14 Zählern und 13 Vorlagen.
Bereits nach dem ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften wurde Billups als „Spieler des Tages“ ausgezeichnet.
Dass der Point-Guard das Aufeinandertreffen mit dem neun Jahre jüngeren Spielmacher der Hornissen derartig bestimmen würde, hatten vor der Erstrunden-Serie wohl die wenigsten Experten erwartet. Außergewöhnlich dabei: Dem 32-jährigen Veteranen unterlief während der letzten beiden Partien in 70 Minuten auf dem Parkett kein einziger Ballverlust. Und das auf der Position des Spielgestalters.
„Ich war schon immer einigermaßen gut darin, auf den Ball acht zu geben“, so der vierfache All-Star nach der Begegnung. „Ich versuche die richtigen Entscheidungen auf dem Spielfeld zu treffen. Das gelingt mir zwar nicht immer, aber momentan habe ich anscheinend einen Lauf. Und meine Mitspieler präsentieren sich zudem einfach in einer großartigen Form.“
„Daneben macht es bei uns gerade natürlich richtig viel Spaß. Gewinnen macht immer Spaß.“
Billups, einer der wenigen Akteure der NBA, der für seine Heimatstadt aufläuft, ist somit hauptverantwortlich für die starken Vorstellungen der Nuggets, die zum ersten Mal seit 1985 eine Playoff-Serie mit 2:0 anführen.




Die schwarze Serie von sieben Niederlagen in Folge gegen die Denver Nuggets ist gebrochen, die
Josh Howard
Das Schlüssel-Matchup der Serie spielte sich währenddessen abermals unter den Körben ab. Hier hat Dallas die größten Defizite, und Denver wusste dies bisher schonungslos offen zu legen. Erneut ließen der starke