Wenn zwei der vier besten Teams des Vorjahres einen Trade abwickeln, darf man davon ausgehen, dass es bei beiden darum geht, sich für einen möglichen Finals-Run aufzustellen. Dass Panik oder vielleicht sogar Angst eine Rolle dabei spielen, würden wohl nur die allerwenigsten vermuten. Aber genau das ist gestern mit dem ersten Blockbuster-Trade des Jahres passiert. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Courtney Lee“
Panic Attack
Sonntag, 19. Dezember 2010Zurück in die Zukunft?
Sonntag, 17. Oktober 2010
Wenn man eine Umfrage durchführen würde, wer zu den besten GM’s der Liga gehört - der Name von Daryl Morey würde mit großer Sicherheit fallen. Vieles hat “Dork Elvis”, wie er genannt wird, richtig gemacht - lediglich der große sportliche Erfolg blieb bislang aus. Nachdem man zuletzt zum ersten Mal seit 2006 die Playoffs verpasste, müsste jetzt doch die Wende kommen - oder? (mehr…)
Anything is possible
Montag, 16. August 2010
Es geschehen noch Zeichen und Wunder in der NBA dieser Tage - zum Beispiel ein Trade, bei dem mal nicht die Hoffnung der Fans genährt werden soll, im Sommer 20xx den großen Star an Land ziehen zu können, sondern der das Team rein sportlich verbessern soll. Und dann auch noch gleich mit vier beteiligten Teams - da lohnt sich ein genauerer Blick auf dieses Tauschgeschäft. (mehr…)
Wer angelt sich den König?
Samstag, 15. August 2009
Nicht nur Cavaliers-Fans beschäftigt die Frage, wie es mit dem „Auserwählten” - LeBron James (Foto) - am Ende der kommenden Saison weitergeht. Bleibt der MVP der vergangenen Spielzeit seiner Mannschaft, den Cleveland Cavaliers, treu, oder entscheidet er sich für eine neue Herausforderung? Der NBA-Blog stellt zwei Mannschaften vor, die durchaus in der Lage wären, James’ Interesse zu wecken. (mehr…)
Vince Carter verstärkt Orlando
Freitag, 26. Juni 2009
Die Blockbuster-Trades wollen einfach nicht abreißen. Nach Richard Jefferson und Shaquille O’Neal hat nun auch Vince Carter (Foto) einen neuen Arbeitgeber. Der athletische Superstar verlässt die New Jersey Nets in Richtung seiner Heimatstadt Orlando. Im Gegenzug trennen sich die Magic von zwei Akteuren ihrer Starting-Five aus den Finals gegen die Los Angeles Lakers. (mehr…)
Sieg nach Verlängerung: Gasol rettet Los Angeles
Montag, 8. Juni 2009
Die Los Angeles Lakers sind ihrem großem Ziel, dem Gewinn der NBA-Meisterschaft, ein gutes Stück näher gekommen. Im zweiten Spiel der Finals 2008/2009 gegen die Orlando Magic benötigte die Mannschaft aus Kalifornien nach dem deutlichen Auftakt-Erfolg eine Verlängerung sowie einen Pau Gasol (Foto) in Bestform, um die stark verbesserten Gäste zu bezwingen. (mehr…)
Der weite Weg Orlandos
Samstag, 6. Juni 2009
In der Nacht auf Montag wird es wieder ernst. Bis dahin hat Orlando noch Gelegenheit, die Prügel aus der Auftaktniederlage der NBA-Finals 2008/2009 gegen Los Angeles zu verdauen. Es warten eine Menge Arbeit auf Stan Van Gundy (Foto) und seine Magic. Die Truppe aus Florida muss sich in allen Bereichen gehörig steigern, um den Lakers auf Augenhöhe zu begegnen. (mehr…)
Vorschau Teil 2: Los Angeles vs. Orlando
Dienstag, 2. Juni 2009
Im zweiten Teil der großen Vorschau auf die NBA-Finals zwischen den Los Angeles Lakers und den Orlando Magic geht es um die Position der Shooting-Guards. Das Duell auf der Zwei könnte ausschlaggebend für die Vergabe der Meisterschaft werden, da L.A. auf dieser Position über den besten Spieler der Welt verfügt, während Orlando auf die Dienste des Rookies Courtney Lee (Foto) vertraut. (mehr…)
Boston in Orlando chancenlos
Samstag, 9. Mai 2009
Im Angriff trafen die Schützen der Orlando Magic fast nach Belieben, in der Verteidigung erwies sich Dwight Howard (Foto) als schier unüberwindbares Hindernis für die Boston Celtics. Spiel Nummer drei der Serie „Best of Seven“ ging folgerichtig mit 117:96 deutlich an das Team aus Florida. (mehr…)
Philadelphia verpasst zweite Überraschung
Donnerstag, 23. April 2009Florida schlägt zurück.
Nachdem bereits Miami seine Erstrunden-Serie durch einen 108:93-Sieg gegen Atlanta ausgleichen konnte, fand auch das zweite Team aus dem sonnigen Bundesstaat in die Erfolgsspur zurück.
Die Orlando Magic bezwangen vergangenen Nacht die Philadelphia 76ers mit 96:87 und glichen somit das Playoff-Duell zwischen beiden Mannschaften zum 1:1 nach Siegen aus. Partie Nummer eins der Serie war zuvor überraschend mit 100:98 an die Mannschaft von Headcoach Toni diLeo gegangen.
Angeführt von Rookie Courtney Lee (Foto) mit 24 Punkten (Karriere-Bestleistung) und Rashard Lewis mit 16 Zählern (neben acht Rebounds) erkämpfte sich Orlando in einer Nerven-Schlacht den dringend benötigten Sieg gegen die Gäste aus Philadelphia. Dabei gaben die Magic beinahe abermals einen 18-Punkte-Vorsprung aus der Hand, wie vor drei Tagen in der ersten Playoff-Begegnung beider Mannschaft bereits geschehen.
Dwight Howard (11 Punkte, zehn Rebounds), frisch gekürter „Denfesive Player of the Year“ musste sich die Schlussphase der Partie von der Bank aus verfolgen, da er drei Minuten vor Ablauf der Spielzeit mit sechs persönlichen Fouls vom Parkett geschickt wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatten die 76ers den Abstand zu Orlando bereits bis auf fünf Punkte verkürzt.
Letzten Endes waren es Lee, Lewis und Hedo Turkoglu (16 Zähler, sechs Rebounds), die während der „Crunchtime“ der Begegnung die Nerven behielten und zusammen acht Punkte in der letzten Spielminute erzielten.
Besonders von Lee zeigte sich Orlandos Headcoach Stan Van Gundy beeindruckt: „Er scheint einfach freier und unbekümmerter aufzuspielen als einige seiner Kameraden. Ein paar unserer Jungs schleppen zurzeit alle Sorgen dieser Welt auf ihren Schulten mit sich herum. Hoffentlich können bald alle so auftreten wie Courtney.“
Auf der Gegenseite zeigte Andre Miller eine großartige Leistung. Der Veteran im Team Philadelphias beendete die Partie mit 30 Punkten und sieben Rebounds. Unterstützung bekam er von Thaddeus Young (20 Zähler) und Andre Iguodala (21), doch letzten Endes beraubte der 12:8-Endspurt Orlandos den Sixers jede Chance auf einen Sieg.
„Dieses Mal haben die Magic am Ende der Partie einen großartigen Job gemacht“, so Iguodala nach der Begegnung. „Sie haben ihre Würfe verwandelt und den Sieg sicher nach Hause gefahren.“
Partie Nummer drei der „Best-of-Seven“-Serie steigt in der Nacht auf Samstag in Philadelphia.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Miami gewinnt Florida-Derby, LeBron verpasst Triple Double knapp
Sonntag, 25. Januar 2009Nun also auch Orlando.
Nachdem sich die Celtics und die Cavaliers im Saison-Verlauf schon kleine Schwächephasen erlaubt haben, verlieren nun auch die Magic das erste mal Seit ihrem 0:2-Start in die Saison zwei aufeinander folgende Spiele (80:90 zwei Nächte zuvor gegen die Boston Celtics).
Mit 97:103 ging die Partie gegen den Rivalen aus Florida, die Miami Heat, verloren. Trotz starker Punkteausbeute von Orlandos Starting-Five (Hedo Turkoglu 18 Punkte, Rashard Lewis 21, Dwight Howard 20, Jameer Nelson 16 und Courtney Lee 7) musste sich die Magic der Truppe um Dwyane Wade (27 Punkte) geschlagen geben. Von der Bank kam so gut wie nichts, nur 13 Punkte konnte die zweite Garde für sich verbuchen.
Bei Miami erwischte Rookie Mario Chalmers einen Sahne-Tag. Neben 20 Punkten und sechs Assists klaute er seinem Gegenüber Jameer Nelson im letzten Spielzug der Magic den Ball und stellte somit den Sieg des Meisters der Saison 2005/2006 sicher.
Es war nach zehn Niederlagen in Folge der erste Sieg Miamis gegen Orlando. Dementsprechend erfreut zeigte sich Wade nach der Partie: “Dieser Sieg ist sehr befriedigend. Wir mussten uns selbst beweisen, dass wir mit den Elite-Teams der Liga mithalten können.”
“The King” nicht zu stoppen
In Salt Lake City verpasste LeBron James derweil ein Triple Double nur knapp (es wäre Nummer drei der Sasison gewesen). Beim 102:97-Sieg der Cleveland Cavaliers über die Utah Jazz verbuchte James 33 Punkte, 14 Rebounds und neun Assists. Unterstützung bekam er von Mo Williams, der 25 Punkte (fünf von elf Dreiern) erzielte.
Bei den Jazz stellte Point Guard Deron Williams mit 16 Assists (neben 17 Punkten) eine persönliche Saison-Bestmarke auf. Neben Williams überzeugte Paul Millsap mit einem weiteren Double-Double (24 Puntke, 15 Rebounds), bereits sein 21. der Saison.
Für das Highlight der Partie sorgte “The King” persönlich mit einem krachenden Dunk (seltsamerweise bekam er keinen zusätzlichen Foul-Pfiff):
Auf den Schlag ins Gesicht von Gegenüber Kyrylo Fesenko angesprochen, antwortete James nur lapidar: “Sowas passiert in jedem Spiel, und ich habe deswegen noch keins verpasst.”
Die weiteren Ergebnisse: New York @ Philadelphia 110:116, New Jersey @ Memphis 99:88, Sacramento @ Milwaukee 104:106 und Washington @ Portland 87:100.




