Artikel-Schlagworte: „Daequan Cook“

Ungewisse Zukunft

Dienstag, 4. Mai 2010

Michael BeasleyIst es fair, auf einer Mannschaft, die gerade eine ausgesprochen schwache Erstrunden-Playoffserie gespielt hat, herumzutrampeln? Meistens nicht, aber im Falle der Miami Heat schon. Es sieht jedenfalls überhaupt nicht gut aus, was sich derzeit im sonnigen Florida abspielt. Vielleicht sogar so mies, dass der NBA-Champion aus dem Jahre 2006 bald vor einem Trümmerhaufen steht. (mehr…)

Die Odyssee des Q. Rich

Freitag, 14. August 2009

Quentin Richardson muss sich in diesen Tagen vorkommen wie auf einem modernen Sklavenmarkt. Bereits zum vierten Mal in diesem Sommer wurde der Dreierspezialist per Spielertausch an ein anderes Team abgegeben. Seit vergangener Nacht sind die Miami Heat offizieller Arbeitgeber Richardsons, die im Gegenzug einen Center nach Minnesota zu den Timberwolves schickten. (mehr…)

Cleveland Cavaliers: Die Einkaufstour geht weiter

Montag, 20. Juli 2009

Jamario MoonIn Cleveland sitzt die Geldbörse locker. Nach den Verpflichtungen von Shaquille O’Neal und Anthony Parker unterbreiteten die Cavaliers nun Jamario Moon (Foto) von den Heat ein Angebot. Miami hat jetzt sieben Tage Zeit, mit der Offerte der Cavs gleichzuziehen. Indiana verstärkt sich derweil auf der Point-Guard-Position. (mehr…)

Miami erobert den Heimvorteil

Donnerstag, 23. April 2009

What a Difference a Day makes.

Wie ausgewechselt präsentierten sich die Miami Heat in Spiel zwei der Erstrunden-Serie bei den Atlanta Hawks. Nachdem es im ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften noch eine herbe 64:90-Schlappe für das Team von Headcoach Erik Spoelstra setzte, besiegte Miami vergangene Nacht die Hawks mit 108:93.

Dwyane WadeDwyane Wade (Foto) hatte einmal mehr den größten Anteil am Erfolg seiner Mannschaft. 33 Punkte (neben sieben Vorlagen und fünf Rebounds) erzielte der Superstar gegen Atlanta, darunter 13 Zähler in Folge zum Ende der ersten Halbzeit. Nachdem Wade im vergangenen Duell beider Teams neben lediglich 19 Punkten noch acht Ballverluste produzierte, wusste er sich mit seiner gestrigen Vorstellung voll zu rehabilitieren.

„Er hat den Ton angegeben“, so Spoelstra nach der Partie über seinen besten Spieler. „Nach unserem gestrigen Abschlusstraining haben ein paar Jungs Witze in der Umkleidekabine gerissen und viel gelacht. Dwyane hat sie unverzüglich dazu aufgefordert, die Klappe zu halten und sich auf das Spiel zu konzentrieren.“

Mit Erfolg.

Miami erobert durch den Sieg in Atlanta den Heimvorteil in der Serie „Best of Seven“, die mit 1:1 nun ausgeglichen ist.

Nachdem die Hawks zweimal einen 18-Punkte-Rückstand wettmachen konnten, und im vierten Viertel bis auf fünf Zähler an die Heat herankamen, verwandelte Wade beim Stand von 98:91 mit Ablauf der Shotclock einen unglaublichen Wurf von weit außerhalb der Dreierlinie zum 101:91. Der Widerstand Atlantas war gebrochen.

Dem Team aus Georgia fehlte es an der nötigen Intensität, die ein Sieg in den Playoffs voraussetzt. Erst viel zu spät im Spielverlauf erwachten die Hawks aus ihrem Dämmerschlaf, doch es sollte nicht mehr reichen.

„Wir sind ohne den nötigen Siegeswillen in die Partie gegangen“, so Josh Smith (17 Punkte, 10 Rebounds) nach der Begegnung. „Daneben hat jeder für sich selbst gespielt. Diese negativen Eigenschaften zusammengezählt ergeben den Grund für unsere Niederlage.

Neben Wade wusste auf Seiten Miamis Daequan Cook mit 20 Zählern zu überzeugen, darunter sechs erfolgreich verwandelte Dreier. Mit 15 Treffern von jenseits der Dreipunkte-Linie stellten die Heat eine neue interne Playoff-Bestmarke auf. Bei Atlanta verbuchten zwar sechs Akteure eine zweistellige Punkteausbeute, doch kein Spieler erzielte dabei mehr als 18 Zähler für sich.

Samstag-Nacht kommt es zum dritten Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Man darf mit Spannung, ob Heat und Hawks dann abermals die Rollen tauschen.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Miami @ Dallas 96:98

Donnerstag, 2. April 2009

Diese Partie versprühte Playoff-Atmosphäre.

In einer hart umkämpften, teils ruppig geführten Begegnung behielten die Dallas Mavericks am Ende die Oberhand und besiegten die Miami Heat mit 98:96.

22 Mal wechselte die Führung, neun Mal war das Spiel ausgeglichen. Die Spielentscheidende Szene trug sich 2,3 Sekunden vor dem Schlusspfiff zu, als Josh Howard (20 Punkte, acht Rebounds) beim Stand von 97:96 ein Offensiv-Foul von Rookie Mario Chalmers (18 Zähler) aufnahm.

„Er hat mich auf seine rechte Seite gelockt, doch ich bin einfach stehen geblieben und habe meine Position verteidigt“, äußerte sich Howard zu der Szene. „Chalmers hat mich über den Haufen gerannt und ich bekam den Foulpfiff.“

Miami foulte im Gegenzug Jason Terry (13 Punkte), der einen von zwei Freiwürfen verwandeln konnte. Dwyane Wade (23 Punkte, sechs Assists) kam in der letzten Sekunde der Partie, von Jason Kidd (drei Punkte, 11 Assists) hauteng verteidigt, nicht mehr rechtzeitig zum Abschluss und verfehlte seinen Wurf zudem.

„Wir haben heute als Mannschaft großartig verteidigt“, so Matchwinner Howard nach der Partie. „Alle Spieler auf dem Parkett haben gut kommuniziert und jeder hat heute mit einer Menge Energie gespielt.“ Allen voran der Foward selbst, der im zweiten Spiel nach seiner Zwangspause wegen einer Sprunggelenksverletzung den Unterschied ausmachte.

Howard verbuchte zwei seiner drei Steals in den letzten sechs Minuten der Partie, als die Mavericks einen 87:91-Rückstand  wettmachen konnten. Dallas bekam vor allem Wade, Topscorer der Liga, während der Schlussphase immer besser in den Griff.

„Wir haben einen Weg gefunden, ihn zu stoppen“, so Mavs-Headcoach Rick Carlisle anschließend. „Und das war auch nötig. Am Ende waren es Courage und Einsatz, denen wir diesen Sieg zu verdanken haben.“

Courage und Einsatz, beides nicht unbedingt Eigenschaften, mit denen man üblicherweise die Mavericks in Verbindung bringt. Doch Howard sorgte neben seiner Entlastung im Angriff vor allem für den nötigen Biss in der Defensive, um so eine Partie zu gewinnen.

Fleißigster Punktesammler auf dem Parkett war derweil Dirk Nowitzki, der die Partie mit 30 Zählern beendete. Neben dem Deutschen, Howard und Terry punktete Brandon Bass für Dallas mit zehn Zählern zweistellig. Auf Seiten Miamis spielten außer Wade und Chalmers Michael Beasley mit 17, Jermaine O’Neal mit 12 und Daequan Cook mit 13 Punkten auffällig.

Für die Mavericks war es bereits der zehnte Sieg in Folge über Miami bei einer Begegnung aus der regulären Saison. Nach den NBA-Finals der Saison 2005/2006 hatte Wade seinen ersten Auftritt in Texas, da er die Partien aus den vergangenen beiden Spielzeit verletzt aussetzen musste.

Über die Rückkehr zu der Stätte seines größten Triumphes meinte der Goldmedaillen-Gewinner von Peking nur lapidar: “Ich dachte vor der Partie, die Mavericks-Fans würden mich etwas lauter ausbuhen.”

Da vergangene Nacht auch die Phoenix Suns ihr Heimspiel gegen die Houston Rockets mit 114:109 gewinnen konnten, beträgt der Abstand zwischen Dallas auf Rang acht und dem Team aus Arizona auf Platz neun weiterhin vier Siege. Doch bei lediglich sieben ausstehenden Partien dürften die Mavericks so langsam für die Playoffs planen.

Zum direkten Duell der beiden Kontrahenten kommt es am Sonntag, wenn Dallas im heimischen American Airlines Center die Suns empfängt. Zuvor müssen die Texaner am Freitag noch bei den Memphis Grizzlies antreten.

Gelegenheit also, in dieser Woche alles klar zu machen.

Zusammenfassung der Partie:

Spieler des Tages: Dwyane Wade

Donnerstag, 5. März 2009

Dwyane Wade ist aktuell der formstärkste Spieler der Liga.

Aktuellstes Opfer: Phoenix. Mit 135:129 besiegte Miami die Suns. Wade beendete die Partie mit 35 Punkten, 16 Vorlagen und sechs Rebounds.

In den letzten drei Partien verbuchte der Shooting-Guard somit zusammengerechnet 122 Punkte und 35 Assists.

Es war die erste Partie Shaquille O’Neals in Miami seit seinem Abgang aus Florida vor ziemlich genau einem Jahr. Auf die Brisanz dieser Konstellation angesprochen, antwortete Miamis Daequan Cook: „Für Dwyane war es heute wichtig zu beweisen, dass die Dinge hier auch ohne Shaq gut laufen.“