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Top5: LeBron James auf MVP-Kurs

Dienstag, 24. März 2009

1. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)

28,6 Punkte, 7,6 Rebounds, 7,3 Assists, 1,8 Steals, 1,3 Blocks, 48,8 FG%, 76,8 FT%

lebron_jamesDie letzten zwei Wochen haben einen großen Abstand zwischen LeBron James und seine Verfolger im Rennen um die höchste individuelle Auszeichnung der Liga gebracht. Dank neun Cavaliers-Siegen in Folge und der besten Bilanz der NBA ist der MVP-Award dem „King“ wohl nicht mehr zu nehmen. Aktuell wurde James zudem das zweite Mal in Folge als „Spieler der Woche“ der Eastern-Conference ausgezeichnet.

2. Dwyane Wade, Miami Heat (2.)

29,9  Punkte, 5,1 Rebounds, 7,6 Assists, 2,2 Steals, 1,4 Blocks, 49,3 FG%, 76,3 FT%

dwyane_wadeNachdem Dwyane Wade wegen einer Hüftenverletzung die 108:112-Niederlage Miamis gegen Boston verpasste, und sein Team auch mit ihm gegen Philadelphia (77:85) und New Jersey (88:96)  verlor, zeigte der Superstar in Detroit mit 39 Punkten (101:96) wieder seine ganze Klasse. Beim 94:82-Sieg über Memphis stellte er zudem durch seinen 2.064. Zähler der Saison den Rekord für die Meisten Punkte eines Heat-Akteurs innerhalb einer Spielzeit auf.

3. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (3.)

27,7 Punkte, 5,4 Rebounds, 4,9 Assists, 1,4 Steals, 0,5 Blocks, 47,0 FG%, 86,3 FT%

kobe_bryantDie Lakers konnten zuletzt fünf von letzten Sechs Partien gewinnen. Bei der einzigen Niederlage dieser Serie, der 93:94-Pleite gegen die Philadelphia 76ers, zeigte Kobe Bryant seine vielleicht schwächste Leistung der Saison. Lediglich elf Punkte erzielte der Shooting-Guard und benötigte dafür ganze 15 Würfe aus dem Feld. Auch bei den darauf folgenden Siegen gegen die Warriors (114:106) und in Chicago (117:109) konnte Bryant nur 19 von 50 Würfen verwandeln.

4. Chris Paul, New Orleans Hornets (4.)

22,2 Punkte, 5,4 Rebounds, 10,9 Assists, 2,9 Steals, 0,1 Blocks, 50,3 FG%, 86,9 FT%

chris_paulChris Paul wurde aktuell zum „Spieler der Woche“ der Western-Conference gewählt. New Orleans gewann in diesem Zeitraum drei von vier Partien und Paul erzielte dabei im Schnitt 28,5 Punkte, 9,5 Assists und überragende 4,5 Steals pro Partie. Gelegenheit die Bilanz weiter aufzupolieren bekommen der „Rookie of the Year“ von 2006 und seine Truppe am Mittwoch gegen Denver und am Freitag in New York.

5. Dwight Howard, Orlando Magic (5.)

21,0 Punkte, 13,9 Rebounds, 1,4 Assists, 0,9 Steals, 3,0 Blocks, 57,7 FG%, 60,2 FT%

dwight_howardDie New York Knicks hatten Dwight Howard wenig entgegenzusetzen. Beim gestrigen 106:102-Sieg Orlandos über das Team aus dem „Big Apple“ kam der Center zu 29 Punkten, 14 Rebounds und vier Blocks. Inzwischen hat Howard mit seinem direkten Gegenüber aus der New York-Partie, David Lee, auch in der Statistik „Double-Doubles“ wieder gleichgezogen. Beide können nun 55 Spiele mit zweistelligen Werten in zwei verschiedenen Kategorien aufweisen.

6 - 10: 6. Chauncey Billups (7.), 7. Brandon Roy (6.), 8. Deron Williams (10.), 9. Yao Ming (9.), 10. Joe Johnson (-).

Spurs dominieren Hornets, Knicks auf dem Vormarsch

Sonntag, 1. Februar 2009

Dass die San Antonio Spurs noch lange nicht zum alten Eisen zählen, bewiesen sie vergangene Nacht eindrucksvoll mit einem 106:93-Sieg über die New Orleans Hornets.

Manu Ginobili, der bisher eine eher durchwachsene Saison spielte, scheint endgültig zu alter Stärke zurückgefunden zu haben. 22 Punkte schenkte der Argentinier den Hornissen in nur 25 Minuten Spielzeit ein, darunter ein Dunk, der das Highlight des Spieltages markieren dürfte:

Auf der Gegenseite war Chris Paul trotz 38 Punkten machtlos. Sichtlich frustriert schrie Paul die Schiedsrichter an, gestikulierte verzweifelt und bekam schließlich ein Technisches Foul. Die Spurs waren an diesem Tag einfach zu stark.

Neben Ginobili überzeugten Tony Parker (25 Punkte) und Michael Finley (22), auf Seiten der Hornets erreichte neben Paul lediglich David West mit 16 Zählern annähernd Normalform. Durch den Sieg setzt sich San Antonio in der Western-Conference weiter von Platz drei und vier ab.

Knicks frustrieren Pacers

Ein wahres Punkte-Spektakel boten die New York Knicks beim 122:113-Sieg über die Indiana Pacers. Die Mannschaft von Mike D’Antoni entwickelt sich immer mehr zu einem der aufregendsten Teams der Liga.

Al Harrington mit 31 sowie David Lee mit 23 Punkten (dazu 17 Rebounds, Double-Double Nummer 35 der Saison, damit zieht Lee mit Dwight Howard gleich) überragten bei den Knicks.

„Das ist der perfekte Spiel-Stil für mich“, gab sich Harrington nach der Partie begeistert. „Soviel Spaß wie jetzt hatte ich schon lange nicht mehr“. Der flexible Forward passt mit seiner Athletik und seinem guten Drei-Punkt-Wurf in der Tat perfekt in D’Antonis System.

Indiana hatte in T.J. Ford mit 36 Zählern (Karriere-Bestmarke) seinen stärksten Akteur. Dieser zeigte sich nach der Partie enttäuscht. „Wir kamen nur langsam in die Gänge und hatten das Spiel nie unter Kontrolle. Es war zu keiner Zeit knapp.“

New York belegt nach dem Sieg weiterhin den neunten Rang in der Eastern-Conference und geht auf Tuchfühlung zu den Playoff-Plätzen. Indiana dagegen findet sich auf dem drittletzten Platz wieder.

Die weiteren Partien vom Samstag: New Jersey @ Philadelphia 85:83, L.A. Lakers @ Memphis 115:98, L.A. Clippers @ Washington 94:106, Golden State @ Houston 93:110, Atlanta @ Milwaukee 107:110, Chicago @ Phoenix 122:111, Utah @ Portland 108:122.

New York überrascht Houston, Chris Paul zerlegt Philly

Dienstag, 27. Januar 2009

Wie viel ein Trainerwechsel bewirken kann, sieht man diese Tage in New York. Speziell wenn der alte Coach Isiah Thomas  war und der Neue  Mike D’Antoni heißt.

Zwar stehen die Knicks mit einer Bilanz von 19:25 auf keinem Playoff-Platz, denoch hat sich die komplette Kultur im und um das Team geändert. Feuer, Leidenschaft, Einsatz. Alles Attribute, die man vergangenes Jahr vergeblich im Madison Square Garden anzutreffen hoffte. Dieses Jahr gehören genau diese Eigentschaften zu den Stärken der Knicks.

Letztes Opfer: die favorisierten Rockets aus Houston. 104:98 (55:58) wurden die Texaner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung geschlagen. Sechs Spieler der Knickerbockers punkteten zweistellig (Al Harrington 13, David Lee 17, 13 Rebounds, Chris Duhon zwölf, elf Assists, Nate Robinson 19, Wilson Chandler 18 und Tim Thomas elf).

Kurios: Es war das erste Spiel der Saison, in dem die Knicks einen Rückstand zu Beginn des vierten Viertels drehen konnten. “Das war ein großer Schritt für uns”, zeigte sich D’Antoni nach der Partie zufrieden.

Bei den abermals ohne Yao Ming auftretenden Rockets spielten Tracy McGrady (20 Punkte) und Luis Scola (16 Punkte, 14 Rebounds) am auffälligsten. Einen ganzen schwachen Tag erwischte Ron Artest, der nur einen seiner zehn Versuche von jenseits der Dreierlinie versenken konnte und die Partie mit elf Zählern beendete.

Philadelphia @ New Orleans 85:101

Zur Halbzeitpause führten die Philadelphia 76ers noch mit 47:40. Doch dann kam Chris Paul. Was der Point Guard der New Orleans Hornets an diesem Abend ablieferte, ist einmalig in der Geschichte der NBA.

27 Punkte, 15 Assists, zehn Rebounds und sieben Steals wurden in dieser Form noch nie erreicht. Fast wäre es das erste Quadruple-Double seit 1994 (David Robinson) geworden. Mir dieser Gala-Vorstellung führte der nur  1,83 m große Rookie of the Year von 2005/2006 sein Team zu einem letztlich ungefährdeten 101:85-Sieg.

Peja Stojakovic, der eine durchwachsene Saison in “Big O” durchlebt, versenkte fünf seiner sechs Dreier in Halbzeit zwei. Insgesamt erzielte der Serbe 26 Punkte.

“Wir haben so viele Schützen. Wenn Peja einen Tag wie heute erwischt, sind wir kaum zu schlagen” zeigte sich Paul mit der Leistung seines Team-Kameraden sehr zufrieden.

Auf Seiten der 76ers punkteten Andre Miller (19), Thaddeus Young (22) und Andre Iguodala (17) am häufigsten.

Die weiteren Partien vom Montag: Phoenix @ Washington 103:87, Atlanta @ Miami 79:95, Minnesota @ Milwaukee 90:83, New Jersey @ Oklahoma City 85:94, Portland @ Los Angeles Clippers 113:88.