Artikel-Schlagworte: „David West“

Wide, Wide West

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Los Angeles Clippers Wenn ein Superstar zu einem neuen Team getradet wird, verändert sich naturgemäß die Landschaft der NBA – nicht umsonst kassieren Spieler wie Paul die höchsten Gehälter, weil sie ihre Mitspieler wesentlich besser machen. Dass Paul aber im Westen geblieben ist, könnte sich als genialer Schachzug erweisen – ist dieser doch nach Jahren der Lakers-Vorherrschaft offener denn je. (mehr…)

Offseason-Preview: Central und Atlantic-Division

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Press Conference Die Saison ist gerettet, seit gestern steht sogar der Spielplan und NBA-Fans haben ihren ganz persönlichen Adventskalender um einen Tag auf den 25. Dezember erweitert. Nur gut, dass bis dahin genügend Gesprächsstoff vorhanden sein wird – welches Signing clever war, welcher Spieler den Joe Johnson „WTF??? So viel Geld???“-Preis abräumt und wer neuer Contender ist. Mittendrin: Natürlich wir. (mehr…)

Deadline Frenzy

Montag, 28. Februar 2011

Mike BibbyIn diesem Jahr ging es bis kurz vor Ablauf der Trade-Deadline drunter und drüber. Die Leitungen der General Manager müssen wie verrückt geglüht haben. Einige Deals wurden hier schon genauer durchleuchtet, nun gibt es nochmal ein kleines Recap aller Transaktionen der diesjährigen Deadline. Angefangen mit den Spielerwechseln, die am meisten Aufmerksamkeit erregen konnten. (mehr…)

Der lange Weg zurück zur Spitze

Dienstag, 30. November 2010

Dirk Nowitzki Es scheint, als hätte die Southwest Division ein Recht auf mediale Aufmerksamkeit gepachtet: Erst der Traumstart der New Orleans Hornets, dann die 12 Spiele andauernde Siegesserie der San Antonio Spurs. Jetzt schicken sich die Dallas Mavericks nach sechs Siegen in Folge an, das nächste heiße Thema zu sein. Dabei spielt ein guter Bekannter in Dallas eine nicht ganz unwesentliche Rolle. (mehr…)

Lost in Transition

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Chris PaulFans der New Orleans Hornets waren in den letzten Jahren wahrlich nicht zu beneiden: Ging es zunächst steil bergauf als Überraschungsteam 2008 und einem denkbar knappen Aus in den Conference Semifinals, wurde man der Favoriten-rolle im folgenden Jahr alles andere als gerecht: Erstrunden-aus mit einer 50-Punkte-Klatsche. Zuletzt verpasste man gar die Endrunde - Betriebsunfall oder mehr? (mehr…)

Entscheidung vertagt

Dienstag, 27. Juli 2010

Entgegen aller Trade-Gerüchten, die um den Star Point-Guard der New Orleans Hornets, Chris Paul (Foto), in letzter Zeit kreisten, scheint es, dass der dreimalige NBA All-Star weiterhin an seiner Mannschaft festhalten möchte. Im gestrigen Meeting mit Headcoach und General Manager war von der Abwanderungslust Pauls nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil. Beide Parteien haben nun ein  Ziel. (mehr…)

Teil 3: Die Topverdiener der NBA

Dienstag, 23. Februar 2010

erick-dampierIm dritten Teil der NBA-Blog-Serie zu den finanziellen und wirtschaftlichen Hintergründen der National Basketball Association werden die Topverdiener der Liga von Rang 61 bis 90 unter die Lupe genommen. Dabei setzt sich ein Trend der vorangegangenen Platzierungen fort: Die großen Jungs auf der Center-Position, egal ob talentiert oder nicht, sind teilweise hoffnungslos überbezahlt. Eine Analyse. (mehr…)

Spieler des Tages: Chris Paul

Donnerstag, 5. November 2009

Chris PaulChris Paul (Foto) bleibt weiterhin der personifizierte Albtraum der Dallas Mavericks. Wie schon während der vergangenen Spielzeit fanden die Texaner in der Verteidigung keine Mittel gegen den pfeilschnellen Point-Guard der New Orleans Hornets. Das Team aus dem „Big Easy“ verhinderte durch den Erfolg über Dallas den totalen Fehlstart in die Saison, während Dallas nach zuletzt drei Siegen in Folge auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wird. (mehr…)

Cleveland gelingt erneut der “Sweep”

Dienstag, 12. Mai 2009

Die Cleveland Cavaliers stehen als erste Mannschaft in den Eastern-Conference-Finals der NBA-Playoffs 2008/2009. Durch einen 84:74-Erfolg über die Atlanta Hawks gewann die Truppe aus dem Bundesstaat Ohio bereits ihre achte Endrunden-Begegnung in Folge - allesamt mit einer zweistelligen Punktedifferenz. (mehr…)

LeBron James in MVP-Form

Mittwoch, 6. Mai 2009

Nach neun Tagen Spielpause brauchten die Cleveland Cavaliers eine Halbzeit, um den Motor wieder warm laufen zu lassen.

Doch dann war die Mannschaft aus Ohio nicht mehr zu bremsen.

Mit 99:72 ging die Auftaktbegegnung der zweiten Playoff-Runde im Spiel gegen die Atlanta Hawks an Cleveland.

LeBron James„Es ist unglaublich, wie schnell wir wieder in unseren Rhythmus gefunden haben“, so ein zufriedener LeBron James (Foto), der vor der Partie seine frisch gewonnene MVP-Trophäe dem begeisterten Publikum in der Quicken Loans Arena präsentierte. James führte seine Mannschaft gewohnt dominant mit 34 Punkten (davon 22 in Halbzeit eins) und zehn Rebounds an. Daneben zeigten Mo Williams mit 21 und David West mit 13 Zählern eine ansprechende Partie.

Auf der Gegenseite gaben sich die Hawks nach der Partie enttäuscht, die bis zu einem Halbzeitstand von 44:49 noch so viel versprechend für Atlanta begann. „Es ist schon fast entmutigend“, so ein frustrierter Josh Smith (22 Punkte, sechs Rebounds) anschließend. „Wir haben nach unserem Sieg über Miami die nächste Stufe erklommen und liefern in der zweiten Halbzeit eine Vorstellung ohne Biss ab.“

Cleveland konnte sich dabei einmal mehr auf die beste Verteidigung der Liga verlassen. Viertel Nummer drei entwickelte sich zum Schlüsselabschnitt der Partie, den die Cavaliers mit 28:17 dominierten. „Ganz egal wie viel Rost wir über die Pause angesetzt haben, wir können immer noch eine gute Defense spielen“, so Mike Brown, Headcoach der Truppe, anschließend.

Bei den Hawks erzielten neben Smith lediglich Mike Bibby mit 19 und der zuvor so starke Joe Johnson mit 11 Zählern eine zweistellige Punkteausbeute - deutlich zuwenig, um Cleveland ernsthaft gefährden zu wollen. „Eine starke Halbzeit wird in dieser Serie niemals ausreichen, um die Cavs zu besiegen“, so Atlantas Headcoach Mike Woodson nach der Partie.

James bewies derweil abermals seine außergewöhnliche Arbeitsmoral, als er bereits drei Stunden vor Spielbeginn in der Halle die ersten Würfe nahm. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht einmal alle Lichter der Arena eingeschaltet.

„Er ist eindeutig der MVP dieser Liga“, so Atlantas Smith voller Bewunderung über den „King“. „Daneben ist er der aggressivste Spieler auf dem Platz und im Eins gegen Eins nicht zu verteidigen. Wir müssen versuchen, ihn gemeinsam in den Griff zu bekommen. Etwas, das heute nicht geklappt hat.“

Gelegenheit es besser zu machen bekommen die Hawks in der Nacht auf Freitag, wenn in Cleveland die zweite Partie der Serie „Best of Seven“ steigt.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

NBA-Playoffs: Dallas im Duell mit Denver

Donnerstag, 30. April 2009

Jetzt ist es amtlich.

Die Dallas Mavericks treffen in der zweiten Runde der NBA-Playoffs 2008/2009 auf die Denver Nuggets. Das Team aus dem Bundesstaat Colorado setzte sich vergangene Nacht abermals deutlich mit 107:87 gegen die chancenlosen New Orleans Hornets durch. Mit 4:1 Siegen geht die Erstunden-Serie somit an die Mannschaft von Headcoach George Karl, die zum ersten Mal nach 15 Jahren wieder in den Conference-Semi-Finals steht.

Carmelo AnthonyAngeführt von einem starken Carmelo Anthony (Foto), der mit 34 Punkten (13 Treffer bei 25 Versuchen aus dem Feld, sieben von sieben verwandelten Freiwürfen) eine neue persönliche Playoff-Bestleistung aufstellte, entschieden die Nuggets das Spiel dank eines 31:17 Zwischenspurtes im dritten Viertel  zu ihren Gunsten. 

Neben Anthony überzeugten auf Seiten Denvers J.R. Smith mit 20 Zählern (darunter fünf Dreier) und Kenyon Martin mit 15 Punkten. New Orleans hatte in David West mit 24 Zählern und neun Rebounds seinen stärksten Akteur. Daneben beendete Chris Paul die Partie durch 12 Punkte und zehn Vorlange mit einem Double-Double.

Am kommenden Sonntag steigt am östlichen Fuße der Rocky Mountains das erste Duell zwischen Nuggets und Mavs.

Denver auf Hornissenjagd

Dienstag, 28. April 2009

Das Spiel der Denver Nuggets bei den New Orleans Hornets kam einer Hinrichtung gleich.

Carmelo AnthonyMit 121:63 demütigte das Team von Headcoach George Karl die Mannschaft aus dem „Big Easy“ und stellte mit 58 Punkten Differenz den Rekord für den deutlichsten Endrunden-Sieg in der Geschichte der NBA ein. „Ich hätte nie gedacht, dass in den Playoffs ein Sieg mit 58 Punkten Vorsprung möglich ist“, so Carmelo Anthony (Foto) von den Nuggets nach der Begegnung.

Beim Stand von 3:1 in der Serie „Best of Seven“ hat Denver nun drei Matchbälle auf den Einzug in die Conference-Semi-Finals, wo die Truppe aus Colorado entweder auf Dallas oder San Antonio treffen würde.

Unterdessen war die New Orleans Arena bereits im dritten Viertel fast menschenleer, die Zuschauer konnten es nicht mehr ertragen. Von Beginn an leisteten die Hornets keinerlei Widerstand und wurden Viertel für Viertel von Denver überrannt.

Nachdem die Mannschaft um Chris Paul (im schlechtesten Spiel seiner Karriere: vier Punkte, sechs Vorlagen, sechs Ballverluste) die vorangegangene Partie noch mit 95:93 gewinnen konnte, und in New Orleans so etwas wie Aufbruchsstimmung herrschte, wurden die Träume der Hornets bereits im ersten Spielabschnitt mit 35:15 brutal zerstört.

„Jedes Mal, wenn wir etwas versucht haben, hatten sie die bessere Antwort parat“, so Paul zur Leistung des Gegners. „Denver hat seine Taktik in Perfektion umgesetzt.“

Die Nuggets hielten New Orleans bei einer Quote von schwachen 31,5 Prozent aus dem Feld  und  erzwangen daneben 27 Ballverluste. „Ihre Verteidigung war fantastisch“, lobte Hornissen-Headcoach Byron Scott den Kontrahenten anschließend. „Das war unser schlechtestes Spiel seit ich hier arbeite. Das war das schlechteste Basketballspiel das ich je von uns gesehen habe. Und das ausgerechnet in den Playoffs.“

Sieben Spieler im Kader der Nuggets beendeten die Partie mit einer zweistelligen Punkteausbeute, angeführt von Anthony (26), Chauncey Billups (17) und Linas Kleiza (14).

Auf Seiten der Hornets war David West mit 14 Punkten Topscorer seiner Mannschaft, gefolgt von James Posey mit 12 Zählern.

Das Team aus dem Bundesstaat Louisiana war neben der eingestellten Negativ-Marke für die wenigsten Punkte in einer Playoff-Partie für weitere Minus-Rekorde verantwortlich. Nie zuvor verwandelte eine Mannschaft weniger Versuche aus dem Feld (17), warf seltener auf den Korb (54 mal), hatte weniger Assists in einer Begegnung (10) und Punkte in der zweiten Halbzeit (24).

„Ich glaube nicht, dass wir schon einmal so eine Defense gezeigt haben“, zeigte sich Coach Karl von der Gegenseite währenddessen voll des Lobes über seine Mannschaft. „Wenn du so verteidigst, läuft es im Angriff von alleine.“

Ob sich New Orleans zum fünften Aufeinandertreffen beider Teams in der Nacht auf Donnerstag in Denver von dieser historischen Schlappe erholen kann, darf mehr als bezweifelt werden. Zumal die Hornets auswärts bereits Spiel eins und zwei der Serie deutlich abgeben mussten.

Den Nuggets winkt dagegen die erste gewonnene Playoff-Serie seit 15 Jahren.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

New Orleans Hornets vs. Dallas Mavericks 102:92

Montag, 13. April 2009

Dämpfer für die Dallas Mavericks.

Nach zuletzt drei überzeugenden Siegen in Serie musste sich das Team aus Texas am Sonntagabend den New Orleans Hornets mit 92:102 geschlagen geben.

Die Taktik aus dem 100:92-Erfolg über die Hornissen zwei Tage zuvor ging für die Mannschaft von Headcoach Rick Carlisle beim abermaligen Aufeinandertreffen beider Teams nicht auf. Während Freitagnacht die Dallas-Defensive Chris Paul schalten und walten lies, dafür aber seine Nebenleute erfolgreich verteidigte, hatte New Orleans’ Point-Guard am Sonntag wieder die volle Unterstützung seiner Mannschafts-Kameraden.

Mit 31 Punkten, 17 Vorlagen und neun Rebounds schrammte der 23-Jährige knapp an seinem siebten Triple-Double der Saison vorbei. Erfolgreichster Abnehmer von Pauls Pässen war dabei David West, der ebenfalls 31 Punkte für sich verbuchen konnte. Im Hinspiel der Mini-Serie zwischen Mavs und Hornets profitierte Dallas noch von einer durchwachsenen Leistung des Power Forwards, der für 20 Punkte 20 Würfe aus dem Feld benötigte. Beim gestrigen Sieg seiner Mannschaft versenkte West dagegen starke 14 von 21 Versuchen aus dem Feld.

Die Mavericks gestalteten das Spiel währenddessen über lange Zeit offen und waren keinesfalls chancenlos. Nachdem das erste Viertel mit 13:22 verschlafen wurde, startete Dallas, angeführt von einem starken Dirk Nowitzki (29 Punkte, 14 Rebounds), im zweiten Spielabschnitt eine Aufholjagd. Zur Halbzeitpause hieß es 44:45 aus Sicht der Mavs. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, 24 mal hieß es Gleichstand, 16 mal wechselte die Führung. Beim Stand von 79:79 ging es in den finalen Spielabschnitt.

Dann jedoch machte Paul ernst. Der beste Spielmacher der Liga punktete während den letzten 12 Minuten der Partie fast nach Belieben und lies die Dallas-Defensive mit 13 Zählern (vier von vier aus dem Feld, fünf von fünf jenseits der Freiwurflinie) in Viertel Nummer vier ein ums andere mal alt aussehen.

“Wir haben alles versucht”, resignierte Carlisle anschließend. “Egal ob gegen Double-, oder Triple-Teams, er fand immer einen Weg entweder selbst zu punkten oder den freien Mann zu finden. Das macht einen wirklich großen Spieler aus.”

Abermals wurde deutlich, warum New Orleans sieben der letzten neun Begegnungen mit den Mavericks für sich entschied. Im Kader der Texaner findet sich weit und breit kein Akteur, der Paul in der Defensive auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnte.

“Auf einen Gegner wie Chris Paul musst du deine ganze Verteidigung einstellen”, gab Jason Terry (13 Zähler) nach der Begegnung zu Protokoll. “Man kann seine Punkte oder Vorlagen kaum verhindern. Er ist der Kopf der Schlange.  Aber um zu gewinnen, muss man ihn einer seiner beiden Eigenschaften berauben, Passen oder Punkten.”

Den Mavericks gelang keines von beiden.

Neben Nowitzki und Terry zeigten Josh Howard (15 Punkte) und Brandon Bass (13) für Dallas eine auffällige Partie, doch insgesamt bekam der Deutsche im Angriff der Mavs, bei denen nur acht Akteure zum Einsatz kamen,  zu wenig Unterstützung von seinen Nebenleuten.

Durch die Niederlage verpasste Dallas den Sprung auf Rang sechs in der Western-Conference und wird bei noch zwei ausstehenden Begegnungen die Hornets von selbigem wohl nicht mehr verdrängen können. Nur wenn die Mavericks ihre letzten beiden Partien der regulären Spielzeit für sich entscheiden (vs. Minnesota, vs. Houston), und New Orleans seinerseits zweimal patzt (@ Houston, @ San Antonio), erobert Dallas den sechsten Tabellenplatz.

Gleichzeitig muss das Team von Besitzer Mark Cuban auch nach hinten schauen, wo die achtplatzierten Utah Jazz, mit lediglich einem Erfolg weniger auf dem Konto, lauern. Die Mannschaft aus Salt Lake City bestreitet seine letzten Begegnungen zuhause gegen die Los Angeles Clippers und auswärts bei den Los Angeles Lakers, und würde mit zwei Siegen und einer gleichzeitigen Pleite der Mavericks noch auf Rang sieben vorrücken.

Dallas hält trotz der heutigen Niederlage noch alle Trümpfe in der Hand, eine stark durchwachsene Saison zumindest auf dem siebten Platz zu beenden um somit den gefürchteten Lakers in Runde eins der Playoffs aus dem Weg zu gehen.

Auf Chris Paul und seine Hornets würden die Mavericks frühestens in den Conference-Semi-Finals treffen. Gott sei Dank.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Dallas Mavericks vs. New Orleans Hornets 100:92

Samstag, 11. April 2009

Perfektes Timing.

Rechzeitig zur entscheidenden Phase der regulären Spielzeit zeigen die Dallas Mavericks ihren besten Basketball der Saison. Vergangene Nacht bekamen dies die New Orleans Hornets durch einen überzeugenden 100:92-Sieg zu spüren.

Mit dem Erfolg über den Angstgegner und einer gleichzeitigen Niederlage Utahs in San Antonio (99:105) rücken die Mavs nach acht langen Wochen auf den ersehnten siebten Rang in der Western-Conference vor. Doch es ist noch mehr drin. Das Team von Headcoach Rick Carlisle ist nun im Besitz der gleichen Bilanz wie die Hornets. Beim abermaligen Aufeinandertreffen beider Teams am Sonntag in New Orleans kann Dallas noch einen Platz in der Tabelle gutmachen.

Nach dem dritten überzeugenden Sieg der Mavericks in Folge zeigte sich Dirk Nowitzki (25 Punkte, sieben Rebounds) angriffslustig: „Wirklich starke Teams können öfter als drei Mal in Serie gewinnen. Wir haben jetzt zuhause ziemlich gut gespielt, doch der wirkliche Test wartet auswärts am Sonntag. Das wird die wichtigste Begegnung der Saison.“

Die Texaner haben jetzt alle Trümpfe in der Hand. Gewinnen sie die letzten drei Partien der regulären Spielzeit (Sonntag @ New Orleans, Montag vs. Minnesota, Mittwoch vs. Houston), startet das Team vom sechsten Rang in die Playoffs.

„Wir spielen zurzeit so, als ob die Endrunde für uns in diesem Jahr einfach früher begonnen hätte“, wusste Nowitzki eine Erklärung für den Leistungssprung der Mavericks in den vergangenen Wochen.

Gegen New Orleans avancierte derweil einmal mehr Josh Howard zum Matchwinner im American Airlines Center. Anhaltende Beschwerden am Sprunggelenk konnten den ehemaligen All-Star nicht an 25 Punkten und 11 Rebounds hindern. Howard hat in den vergangenen Partien endlich wieder die Rolle im Team eingenommen, die er während der Spielzeit 2005/2006 so überzeugend ausfüllen konnte: Anführer in der Defensive, effektiver Scorer im Angriff.

„Alle Spieler im Team sind heute aggressiv zu Korb gegangen“, lobte Howard währenddessen seine Teamkameraden. „Jeder hat für sich die richtigen Entscheidungen im richtigen Moment getroffen.“

Dass es gegen New Orleans nicht zu einem deutlich höheren Sieg kam, hatte Dallas dem eigenen Schlendrian und Chris Paul von der Gegenseite zu verdanken. Nach dem ersten Viertel lagen die Mavs bereits mit 30:17 in Front, zur Halbzeitpause stand es 49:39. Mit Beginn des letzten Spielabschnittes sah Dallas mit einer 77:61-Führung bereits wie der sichere Sieger aus, bevor erwähnter Schlendrian Einzug hielt.

Paul, der die Partie mit 42 Punkten (davon 17 Zähler im Schlussabschnitt), neun Rebounds und sieben Vorlagen beendete, stellte die Verteidigung der Mavs wie so oft in der Vergangenheit vor fast unlösbare Probleme. Per Dreier verkürzte der Point-Guard eine Minute vor Ende der Partie auf 89:93 aus Sicht der Hornissen. Doch im Gegenzug machte Nowitzki alles klar. Der Deutsche zog zielstrebig zum gegnerischen Korb und wurde von James Posey (fünf Punkte) gefoult. Die fälligen Freiwürfe verwandelte Nowitzki standesgemäß sicher und der Widerstand der Hornets war gebrochen.

Für „Dirkules“ war es das 22. Spiel in Folge mit mindestens 20 erzielten Punkten - längste Serie aller Akteure der Liga während der laufenden Spielzeit.

Neben Howard und Nowitzki zeigten Jason Terry (18 Punkte) und Jason Kidd wie gewohnt starke Leistungen für Dallas. Kidd hatte in der Verteidigung zwar wie so oft große Probleme mit seinem Gegenüber Paul, doch überzeugte er dafür selbst in der Offensive. 15 Vorlagen (neben sieben Rebounds) standen am Ende für den 36-Jährigen zu Buche. Seine einzigen drei Punkte der Partie erzielte Kidd per Freiwürfe in den letzten 26 Sekunden der Begegnung.

Brandon Bass (acht Punkte) griff sich derweil 13 Rebounds aus der Luft - eine neue persönliche Karriere-Bestleistung des Power-Forwards. Insgesamt ging das Duell unter den Brettern mit 54:38 Abprallern an die Mavericks (davon 20 in der Offensive).

Auf Seiten der Gäste punktete neben Paul lediglich David West mit 20 Zählern zweistellig. Für New Orleans war es die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Partien. Die Formkurve der Hornets zeigt steil nach unten.

Ganz im Gegensatz zu der von Dallas.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Dallas-Konkurrenz nervenstark

Mittwoch, 8. April 2009

Vergangene Nacht gaben sich die Rivalen der Mavericks im Kampf um die Playoff-Platzierungen keine Blöße.

Doch es war zum Teil äußerst knapp.

Am spannendsten gestaltete New Orleans seine Partie gegen Miami. Erst nach Verlängerung konnte das Team um den abermals stark aufspielenden Chris Paul (26 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, sechs Steals) Miami mit 93:87 bezwingen.

Mit der Schlusssirene der regulären Spielzeit verwandelte Rasual Butler (sieben Punkte, sechs Rebounds) einen Verzweiflungs-Dreier zum 79:79. Knapp neun Sekunden vor Ende der Extra-Zeit war es dann David West (20 Zähler, sechs Abpraller), der per Jump-Shot aus der Mitteldistanz zur vorentscheidenden 89:87-Führung der Hornets traf. 

Auf der Gegenseite konnte Dwyane Wade mit 32 Punkten, sechs Vorlagen und sieben Rebounds die Niederlage seiner Heat nicht verhindern und wurde zudem kurz vor Ende der Partie wegen heftigem Reklamierens vom Parketts gestellt. Neben Wade zeigte Rookie Michael Beasley mit 25 Punkten eine starke Partie für Miami.

Durch den Sieg hat New Orleans jetzt auch auf dem Papier die Qualifikation für die Endrunde sicher, was Headcoach Byron Scott sichtlich zufrieden stellte. „Die zweite Playoff-Teilnahme in Folge ist ein gutes Gefühl“, so Scott nach der Partie. „Ich habe meinen Jungs in der Umkleidekabine dazu gratuliert. Auch wenn es nicht das primäre Ziel unserer Saison war, muss man das erst einmal erreichen.“

Portland mit Aufholjagd

Ähnlich eng ging es derweil in Memphis zur Sache. Lange sah es nach einem überraschenden Sieg der Grizzlies über die Gäste aus Portland aus, doch letztendlich setzte sich das bessere Spielermaterial durch und die Trail Blazers gewannen die Partie mit 96:93.

Angeführt von Brandon Roy (24 Punkte) blies das Team aus Oregon mit Beginn der zweiten Halbzeit zur Aufholjagd. Der hart erarbeitete Vorsprung der Grizzlies schmolz in der Folgezeit von komfortablen 18 Zählern immer weiter zusammen, bis Portland schließlich acht Minuten vor Ende der Partie mit 77:76 in Führung ging.

Es entwickelte sich eine spannende Schlussphase mit ständig wechselnder Führung, bis Travis Outlaw (11 Zähler) 13 Sekunden vor dem Schlusspfiff einen Sonntagswurf im gegnerischen Korb unterbrachte und Memphis darauf keine Antwort mehr fand.

Bei den Grizzlies überzeugte neben Rudy Gay (19 Punkte) O.J. Mayo mit 31 Zählern. Für den Rookie war es bereits das siebte Mal in der laufenden Spielzeit, dass er die 30-Punkte-Marke durchbrechen konnte. Auf Seiten der Blazers zeigten neben Roy LaMarcus Aldridge und Rudy Fernandez mit jeweils 15 Zählern eine auffällige Partie.

San Antonio und Houston ohne Probleme, L.A. routiniert

Souveräner präsentierten sich dagegen die Spurs beim Angstgegner aus Oklahoma City. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen den Liga-Neuling, wussten die Spurs beim jüngsten Duell beider Mannschaften mit 99:89 zu überzeugen.

In Houston kamen die Rockets derweil zu einem ähnlich deutlichen 93:83-Erfolg über die zuletzt so starken Orlando Magic. Das Center-Duell der vielleicht besten Big-Men der Liga ging mit 20 Punkten und 16 Rebounds deutlich an Yao Ming. Dwight Howard beendete auf der Gegenseite die Partie mit lediglich 13 Zählern und zehn Abprallern.

In Sacramento fuhren die Los Angeles Lakers unterdessen einen ungefährdeten 122:104-Sieg über die heimischen Kings ein.

An der Tabellenkonstellation im „Wilden Westen“ der NBA hat sich aufgrund der Tatsache, dass alle Spitzen-Teams siegreich waren, nichts geändert.

Heute Nacht kommt es im American Airlines Center in Dallas zum mit Spannung erwarteten Duell der Mavericks gegen Utah. Die Texaner haben dann die Chance, mit den Jazz auf den siebten Rang der Tabelle gleichzuziehen.