Die Hoffnung stirbt zuletzt. Dank eines überragenden LeBron James und einer Leistungsexplosion von Mo Williams (Foto) verkürzt Cleveland durch den Erfolg über Orlando die Serie „Best of Seven“ auf 2-3 Siege aus Sicht der Cavaliers und erzwingt somit eine sechste Partie gegen die Magic in den Eastern-Conference-Finals. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Delonte West“
Cavaliers entgehen Playoff-Aus
Freitag, 29. Mai 2009Cleveland vor dem Aus
Mittwoch, 27. Mai 2009
Damit hatte keiner gerechnet. Die Orlando Magic stehen im Anschluss an einen hauchdünnen Sieg nach Verlängerung über die Cleveland Cavaliers vor dem Einzug in die NBA-Finals 2009. Beim Stand von 3-1 nach Siegen in den Eastern-Conference-Finals ist die Mannschaft um den überragenden Dwight Howard (Foto) nun im Besitz dreier Matchbälle auf das Weiterkommen. (mehr…)
Orlando weiter auf dem Vormarsch
Montag, 25. Mai 2009
Es bahnt sich eine faustdicke Überraschung an. Vergangene Nacht besiegten die Orlando Magic um Dwight Howard (Foto) in einer phasenweise überhart geführten Begegnung die Cleveland Cavaliers bereits zum zweiten Mal binnen drei Partien. Der große Favorit auf die diesjährige Meisterschaft sieht sich nun mit einem 1-2 Rückstand in den Conference-Finals konfrontiert. (mehr…)
Orlando schockt den Favoriten
Donnerstag, 21. Mai 2009
Die Party ist vorbei. Völlig überraschend mussten die Cleveland Cavaliers vergangene Nacht ihre erste Pleite der laufenden Playoffs hinnehmen. In einem Herzschlagfinale setzten sich die Orlando Magic um Dwight Howard (Foto) gegen die Truppe von Superstar LeBron James durch und erobern somit den Heimvorteil in den Eastern-Conference-Finals. (mehr…)
Cleveland siegt unaufhaltsam weiter
Freitag, 8. Mai 2009Die Cleveland Cavaliers spielen derzeitig in einer eigenen Liga.
Das Team aus Ohio gewann alle seine sechs Playoff-Partien bisher mit einer zweistelligen Punkte-Differenz. Vergangene Nacht traf es die Atlanta Hakws besonders hart. Mit 105:85 wurde die fast schon bemitleidenswerte Truppe von Headcoach Mike Woodson aus der Quicken Loans Arena zu Cleveland geprügelt. Zeitweilig lagen die Cavs dabei mit 36 Zählern in Front - ein Klassenunterschied wurde deutlich.
„Wir spielen momentan einfach nicht gut“, so Woodson nach der Begegnung über die Leistung seiner Mannschaft. „Im Gegensatz zu unseren Gegnern, die auf einem extrem hohen Level agieren. Die nächsten Partien bestreiten wir zuhause. Dann besteht die Chance, uns neu zu formieren und vor unseren Fans besser aufzutreten.“
So dominant wie Cleveland momentan jedoch in Erscheinung tritt, könnten sich die Pläne Woodsons ganz schnell als reines Wunschdenken herausstellen. Zu homogen agieren die Cavs im Angriff wie in der Verteidigung, zu stark ist jede Rolle im Team besetzt, zu übermächtig präsentiert sich LeBron James (Foto).
Der frisch gekürte MVP der Liga war gestern abermals bester Spieler auf dem Parkett. James, lediglich über drei Viertel der Partie im Einsatz, führte seine Mannschaft mit 27 Punkten, fünf Vorlagen und vier Steals auf dem Statistikbogen an. Dabei gab es mehrere gewohnt spektakuläre Szenen des „Kings“ zu bewundern. Unter Anderem zwei Buzzer-Beater, die das erste und zweite Viertel beenden sollten, einen spektakulären Reverse-Dunk über die halbe Verteidigung der hilflosen Hawks sowie einen atemberaubenden No-Look-Pass auf Wally Szczerbiak.
„Ich hatte einfach Spaß“, so James anschließend. „Mit einem Ball in der Hand bin ich glücklich.
Auf die Dominanz seiner Mannschaft angesprochen, antwortete der 24-Jährige: „Ich will nicht sagen, dass mich das überrascht. Wir sind einfach ein wirklich starkes Team mit viel Selbstvertrauen und dem Glauben in den Mitspieler.“
Dieser Glauben zahlte sich auch vergangene Nacht abermals aus, als die Cavaliers durch eine ausgeglichene Punkteverteilung der eingesetzten Spieler zu überzeugen wussten. Neben James beendeten Anderson Varejao (12 Zähler), Mo Williams (15), Delonte West (14) und Szczerbiak (17) die Partie mit einer zweistelligen Punkteausbeute.
Auf Seiten der Hawks waren Maurice Evans mit 16 Zählern sowie Mike Bibby mit 11 Punkten noch die auffälligsten Akteure. Neben der deutlichen Niederlage musste die Mannschaft aus Georgia zudem eine Verletzung ihres besten Spielers verkraften: Joe Johnson. Der Shooting Guard, bis dahin mit zehn erzielten Zählern, verstauchte sich im dritten Viertel das rechte Sprunggelenk und musste in der Folge das Parkett verlassen. Für Spiel Nummer drei der Serie „Best of Seven“ wird aber mit einer Rückkehr Johnsons in den Kader Atlantas gerechnet.
„Ich werde auf jeden Fall spielen“, so der dreifache All-Star anschließend. „Eine andere Möglichkeit kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Wir liegen mit 0:2 Siegen im Rückstand und ich muss meiner Mannschaft helfen. In 48 Stunden fühle ich mich hoffentlich besser.“
Das wäre den Hawks auch zu wünschen, denn sonst könnte die kommende Partie noch deutlicher ausfallen als die vergangene.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Spieler des Tages: LeBron James
Montag, 27. April 2009Und täglich grüßt das Murmeltier.
LeBron James scheint momentan im Besitz eines „Spieler-des-Tages“-Abonements zu sein. Im vierten Spiel gegen die bemitleidenswerten Detroit Pistons (99:78) räumte der „King“ bereits die dritte Auszeichnung ab.
Mit 36 Punkten, 13 Rebounds und acht Vorlagen hatte er einfach die besten Argumente aller eingesetzten Akteure der gestrigen Playoff-Begegnungen auf seiner Seite.
Cleveland gelang dank James in der Serie gegen die Pistons der „Sweep“, das Weiterkommen ohne eine Niederlage zu kassieren.
Bezeichnend für den Einsatz des 2,06-Meter-Mannes war eine Szene kurz vor Schluss der Partie, als Cleveland den Sieg bereits in der Tasche hatte. Delonte West (12 Punkte, fünf Vorlagen) wollte sich ob des sicheren Spielausganges nicht nach einem Ball hechten, woraufhin James seinen Mitspieler lautstark zusammenstauchte.
Schon zwei Stunden vor Spielbeginn erregte der 24-jährige Superstar das Aufsehen der anwesenden Reporter und Zuschauer. Als erster Spieler in der Halle bereitete sich James konzentriert für die Partie vor und schien um sich herum nichts wahrnehmen zu wollen.
„Du wirst nur mit einer Handvoll Fähigkeiten geboren“, erklärte der Forward nach der Partie, „und genau diese musst du ständig verbessern und einzusetzen wissen. Das ist die Grundlage meiner Arbeitseinstellung.“
Mike Brown, Headcoach Clevelands, hat dafür nur eine Bezeichnung: „Workaholic.“
Miami oder Atlanta, Gegner der Cavaliers in den Conference-Semi-Finals, können sich schon einmal auf einen gut ausgeruhten LeBron James einrichten, der bis dahin mit Sicherheit weiter an seinem Spiel arbeiten wird.
NBA-Playoffs: Heimteams setzen sich durch
Mittwoch, 22. April 2009Nachdem die NBA-Playoffs 2008/2009 vergangenes Wochenende mit drei Auswärtssiegen eröffnet wurden, zieht langsam aber sicher so etwas wie Normalität in die Endrunde ein.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gaben sich die gastgebenden Mannschaften keine Blöße.
Erwartungsgemäß besiegten die Cleveland Cavaliers in der Quicken Loans Arena die gastierenden Detroi Pistons mit 94:82 und führen die Erstrunden-Serie nun mit 2:0 Siegen an. Wie bereits beim 102:84-Auftakterfolg ließen die Cavs den Gästen aus „Motown“ lange Zeit keine Chance. Nach drei absolvierten Vierteln schien die Partie beim Stand von 77:50 entschieden. Doch Detroit nutzte die Abwesenheit von LeBron James, der bereits für die nächste Begegnung geschont werden sollte, zu einem 27:5-Lauf und verkürzte den Abstand zu Cleveland auf sieben Punkte.
„The King“ kehrte aufs Spielfeld zurück und sorgte dafür, dass die Pistons nur kurz an einer Sensation schnuppern konnten.
„Die ersten sieben Spielabschnitte dieser Serie haben wir einen eindrucksvollen Basketball gezeigt“, so der Superstar nach der Partie. „Wir lassen uns das durch ein schwaches letztes Viertel sicher nicht kaputt machen.“
Das Trio um James (29 Punkte, 13 Rebounds, sechs Assists), Delonte West (20 Zähler) und Mo Williams (21 Punkte, sieben Vorlagen) präsentierte sich als übermächtiger Gegner für eine zeitweise desolat auftretende Mannschaft aus Detroit. Richard Hamilton mit 17 sowie Rodney Stuckey mit 14 Zählern punkteten für die Pistons noch am häufigsten, benötigten für ihre Ausbeute jedoch ganze 31 Würfe aus dem Feld.
„Es will einfach nichts funktionieren, egal was wir auch unternehmen“, gab sich Antonio McDyess (acht Punkte, 11 Rebounds) nach der Begegnung ratlos. „Wir müssen ein perfektes Spiel abliefern, um gegen Cleveland gewinnen zu können.“
Gelegenheit dazu haben die Pistons am kommenden Freitag, wenn es in der Serie für Partie Nummer drei nach Detroit geht.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Roy dominiert Houston, Mutombo mit Karriere-Ende
Richtig spannend entwickelte sich währenddessen die Begegnung zwischen den Portland Trail Blazers und den Houston Rockets. Nachdem das Team aus dem Bundesstaat Oregon zum Playoff-Auftakt vor heimischem Publikum noch eine 81:108-Klatsche hinnehmen musste, hatten die Blazers vergangene Nacht das bessere Ende auf ihrer Seite.
Mit 107:103 besiegte Portland die Gäste aus Texas und glich die Erstrunden-Serie somit nach zwei Begegnungen wieder aus. Angeführt von einem überragenden Brandon Roy (42 Punkte, sieben Rebounds) konnten die Blazers ihre erste Playoff-Partie seit sechs Jahren gewinnen.
Roy war es auch, der in der spielentscheidenden Phase den Unterschied für seine Mannschaft ausmachte. Sechs Punkte erzielte der Shooting-Guard während der letzten zwei Minuten der Partie. Auf der Gegenseite war es Aaron Brooks (23 Punkte), der sein Team mit drei Verzweiflungs-Dreiern in den verbleibenden 30 Sekunden im Spiel hielt. Doch auf der Gegenseite verwandelten die Akteure der Tail Blazers ihre Freiwürfe sicher (neun von 12) und entschieden die Partie letztendlich knapp zu ihren Gunsten.
Insgesamt 12 Mal wechselte die Führung, 16 Mal wies die Begegnung einen ausgeglichenen Spielstand auf. Keine Mannschaft konnte sich im Verlauf der Partie mit mehr als acht Punkten absetzen.
Neben Roy trumpfte auf Seiten Portlands LaMarcus Aldridge mit 27 Punkten und 12 Rebounds auf. Bei Houston zeigte sich neben Brooks Von Wafer mit 21 und Ron Artest mit 19 Zählern am treffsichersten. Yao Ming blieb dagegen mit 11 Zählern (neben acht Rebounds) erstaunlich blass.
„Jetzt wissen wir was zu tun ist“, so Aldridge nach der Begegnung. „Wir müssen körperlich dagegenhalten und mit Selbstvertrauen agieren, um in den Playoffs ein Spiel zu gewinnen.“
Die zweitjüngste Mannschaft der Liga (nach den Golden State Warriors) bekommt am Freitag eine weitere Möglichkeit, zusätzliche Erfahrung in der Endrunde zu sammeln.
Auf Seiten der Rockets kam es im ersten Viertel der Begegnung derweil zu einem tragischen Zwischenfall. Center-Legende Dikembe Mutombo (bis dahin ohne Punkte) verletzte sich bei einem Zusammenprall mit Greg Oden (vier Zähler, vier Rebounds) so schwer am Bein, dass er das Spielfeld auf einer Trage verlassen musste.
Nach der Partie erklärte der gebürtige Kongolese seine Karriere für beendet: „Das wars mit Basketball.“
„Als ich mit der Verletzung auf dem Spielfeld lag, musste ich richtig weinen“, so Mutombo anschließend. „Doch in der Umkleidekabine entschied ich mich, positiv zu denken. Ich danke Gott für die wundervollen 18 Jahre, die ich in dieser Liga hatte.“
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Top5: Celtics ohne Garnett, Spurs ohne Duncan
Freitag, 27. Februar 20091. Los Angeles Lakers (Vorwoche 1.) 46:10
Die Lakers dominieren im Februar auch ohne den verletzten Andrew Bynum mit 9:1 Siegen weiterhin die NBA. Auch die finanziell bedingten Abgänge von Vladimir Radmanovic (nach Charlotte) und Chris Mihm (Memphis) wurden problemlos von der besten Bank der Liga kompensiert. Zuletzt machte der Erzrivale aus Phoenix die schmerzhafte Erfahrung, dass Los Angeles zurzeit in einer eigenen Liga spielt.
2. Boston Celtics (2.) 46:13
Ohne den verletzten Kevin Garnett (Knie) setzte es die Woche eine überraschende 91:93-Niederlage bei den Clippers aus Los Angeles. Immerhin konnten sich die Celtics mit Center Mikki Moore verstärken (aus Sacramento). Für den heutigen Freitag wird die Ankunft von Enfant Terrible Stephon Marbury (New York) erwartet. Es dürfte interessant werden, ob der Point-Guard der schwächelnden Bank des Meisters weiterhelfen kann.
3. Cleveland Cavaliers (3.) 44:12
Trotz der Genesung von Delonte West setzte es bei den Houston Rockets mit 74:93 die höchste Pleite der Saison. LeBron James erwischte einen rabenschwarzen Tag und die im Vergleich zur letzten Saison so verbesserte Offensive machte einen ganz schwachen Eindruck. Hier besteht Steigerungsbedarf, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass die Cavaliers sieben der nächsten zehn Spiele auswärts bestreiten.
4. San Antonio Spurs (5.) 39:17
Es war die Woche des Tony Parker. In Abwesenheit von Tim Duncan und Manu Ginobili trug der Point-Guard die gesamte Scoring-Last der Spurs auf seinen Schultern - mit Erfolg. 37 Punkten gegen die Mavericks folgten 39 Zähler gegen die Trail Blazers. Die Konkurrenz bekommt bereits das große Zittern, wenn sie an eine komplett gesunde Mannschaft San Antonios denkt.
5. Orlando Magic (4.) 42:15
Neuzugang Rafer Alston (aus Houston) hat sich bereits gut eingefügt und die Spielgestaltung Orlandos übernommen. Zuletzt zeigte Dwight Howard beim knappen 114:109-Sieg über die New York Knicks abermals seine ganze Extraklasse. Bereits zum sechsten Mal in dieser Saison erzielte er mindestens 20 Punkte und 20 Rebounds - so oft wie alle anderen Akteure der Liga zusammen.
6 - 10: 6. Houston Rockets (7.), 7. Utah Jazz (9.), 8. Denver Nuggets (6.), 9. Portland Trail Blazers (8.), 10. New Orleans Hornets (-).
Top5: Lakers vorneweg
Montag, 26. Januar 20091. Los Angeles Lakers (Vorwoche: -) 35:8
Mit Jordan Farmar zurück an Bord können die Lakers wieder auf alle Spieler zurückgreifen. Zu spüren bekamen dies zuletzt die San Antonio Spurs, die sich einer übermächtigen Mannschaft aus Los Angeles deutlich geschlagen geben musste. Andrew Bynum hat nach verhaltenem Saison-Auftakt die Form vor seiner Verletzung aus dem letzten Jahr zurückerlangt, zusammen mit Pau Gasol bildet er den wohl Schlagkräftigsten Front Court der Liga. Und Kobe Bryant spielt auch mit einem ausgekugelten und einem angebrochenen Finger besser als 97% aller Spieler der Liga.
2. Cleveland Cavaliers ( -) 34:8
Auch ohne die verletzten Zydrunas Ilgauskas und Delonte West wurden auf dem Trip in die Western Conference die Portland Trail Blazers, die Golden State Warriors und die Utah Jazz geschlagen. Zuhause ist das Team aus Ohio zudem weiterhin als einzige Mannschaft der Liga ungeschlagen. LeBron James ist in der Form seines Lebens und auf dem Weg zu seinem ersten MVP-Titel. Und Neuzugang Mo Williams kann sich noch Hoffnungen auf eine Nominierung ins All-Star-Team durch die Coaches machen. Cleveland Fan, was willst Du mehr?
3. Boston Celtics (-) 37:9
8:0! Nach dem Durchhänger um den Jahreswechsel ist der amtierende Champion wieder voll da. Teams wie Orlando, Phoenix und Dallas wurden zum Teil vernichtend aus der Halle geprügelt. Neben den gewohnt starken Kevin Garnett, Ray Allen, Paul Pierce und Rajon Rondo konnten zudem Glen “Big Baby” Davis und Brian Scalabrine (mit dem anstelle des verletzten Kendrick Perkins in der Starting-Five kein Spiel verloren ging) auf sich Aufmerksam machen. Zudem wird weiterhin spekuliert, ob Enfant Terrible Stephon Marbury die Celtics bald verstärken wird.
4. Orlando Magic (-) 33:10
So schnell kann das gehen. Vor ein paar Tagen noch mit der besten Bilanz der Liga ausgestattet, verlor Orlando hintereinander gegen Boston und Miami. Vor allem die dünn besetzte Bank bereitet Coach Stan Van Gundy Sorgen. Dennoch besitzen die Magic in Dwight Howard den besten Center der Liga (neuerdings Rekordhalter beim All-Star-Game-Voting) und die gefährlichsten Schützen vom Drei-Punkt-Territorium (40%). Eine äußerst effektive Kombination. Doppelt die gegnerische Verteidugung Howard, kann dieser die freistehenden Schützen anspielen. Wird Howard widerum nicht gedoppelt, ist er schwer zu stoppen.
5. San Antonio Spurs (-) 29:14
Auch wenn die Niederlage gegen die Lakers eindeutig war: Die Spurs spielen eine gute Saison und sind in der hart umkämpften Western-Conference weiterhin auf Platz zwei. Tim Duncan liefert Zahlen wie zuletzt vor drei Jahren ab, mit Roger Mason und George Hill wurde das Team auf den Guard-Positionen zu Saisonbeginn verstärkt. Lediglich die schwankenden Leistungen Manu Ginobilis und das hohe Alter der Truppe (älteste Mannschaft der Liga mit im Schnitt 29,8 Jahren) geben Anlass zur Sorge. Ob San Antonio in den Playoffs noch einmal etwas reißen kann wird sich zeigen. Es wäre nicht das erste mal, dass sie keiner auf der Rechnung hat und sie sich letzten Endes die Trophäe holen.
6 - 10: 6. New Orleans Hornets, 7. Denver Nuggets, 8. Portland Trail Blazers, 9. Houston Rockets, 10. Miami Heat.



