Die Phoenix Suns mit der besten Bilanz der Western-Conference? Wer hätte das vor dieser Spielzeit gedacht. Der größte Anteil am erfolgreichsten Saisonstart in der Geschichte des Wüsten-Teams ist dabei Steve Nash (Foto) zuzuschreiben, der vergangene Nacht beim knappen Auswärtserfolg über die Philadelphia 76ers bereits zum zweiten Mal binnen dieser Spielzeit mindestens 20 Punkte und 20 Vorlagen markieren konnte. (mehr…)
Artikel-Schlagworte: „Deron Williams“
Spieler des Tages: Steve Nash
Dienstag, 10. November 2009Spieler des Tages: Carlos Boozer
Freitag, 6. November 2009
Es war bis dato nicht die Saison des Carlos Boozer (Foto). Der kantige Power-Forward der Utah Jazz blieb zu Beginn der neuen Spielzeit weit unter seinen Statistiken des vergangenen Jahres. Doch das sollte sich gegen die San Antonio Spurs gewaltig ändern. Boozer führte sein Team im Zusammenspiel mit Mannschaftskollegen Deron Williams zu einem eindrucksvollen Heimsieg über die Gäste aus Texas und lies die Zweifler an seiner Person vorerst verstummen. (mehr…)
Spieler des Tages: Carlos Boozer
Freitag, 24. April 2009Die Utah Jazz sind in der heimischen Energy Solutions Arena ein anderes Team.
Nach zwei deutlichen Niederlagen in Los Angeles gelang der Mannschaft aus Salt Lake City vergangene Nacht der Anschluss an die Lakers in der Serie „Best of Seven.”
Mit 88:86 setzten sich die Jazz unter dem Jubel ihrer frenetischen Zuschauer gegen den Favoriten aus Kalifornien durch. Die Erstrunden-Serie ist nun beim Stand von 1:2 aus Sicht der Mannschaft von Headcoach Jerry Sloan wieder etwas offener.
Mann des Abends und bester Spieler auf dem Platz: Carlos Boozer. Zwar verwandelte Mitspieler Deron Williams zwei Sekunden vor Schluss den entscheidenden Wurf zum Endstand, doch Boozer war es zu Verdanken, dass die Jazz überhaupt eine Chance auf den Sieg bekamen.
23 Punkte (darunter sechs in den letzten 90 Sekunden der Partie) und ein mannschaftsinterner Playoff-Rekord von 22 Rebounds standen in 35 Minuten Einsatzzeit für den Power-Forward zu Buche. Nach zwei eher durchwachsenen Vorstellungen gegen die Lakers zeigte Boozer eindrucksvoll, dass er unter den Brettern durchaus mit den körperlich überlegenen Pau Gasol (20 Punkte, neun Rebounds) und Andrew Bynum (vier Zähler, zwei Abpraller) in Reihen L.A.’s mithalten kann.
„Vor der Partie habe ich zu meinen Mitspielern gesagt, dass es Zeit wird, etwas physischer zu agieren und alles zu unternehmen, um zu gewinnen“, so der 27-Jährige nach der Partie. „Und genau das haben wir getan.“
Déjà-vu in Hollywood
Mittwoch, 22. April 2009Das zweite Spiel der Erstrunden-Serie zwischen Los Angeles und Utah erinnerte in seinem Verlauf stark an die Auftaktbegegnung beider Mannschaften.
Obwohl sich die Lakers mit einer starken ersten Halbzeit auf 66:55 absetzen konnten, gaben die Jazz nicht auf und kämpften sich im letzten Viertel bis auf drei Punkte an die Mannschaft aus Kaliforniern heran. Am Sieg L.A.’s sollte das letztendlich nichts ändern (Endstand: 119:109), doch Andrew Bynum (10 Punkte, vier Rebounds) zeigte sich nach der Begegnung trotz des Erfolges selbstkritisch: „Wir haben wieder einen tollen Start hingelegt, doch Utah konnte langsam aber sicher zu uns aufschließen. Das müssen wir in Zukunft ändern.“
Die Jazz steigerten sich im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen beider Teams deutlich, mussten sich aber letztendlich der Übermacht der Lakers in Form von Kobe Bryant (26 Punkte), Pau Gasol (22) und Lamar Odom (19) geschlagen geben. Über weite Phasen der Partie agierte Utah ohne echten Center auf dem Parkett. Mit Carlos Boozer (20 Zähler, zehn Rebounds) und Paul Millsap (13 Punkte, sieben Abpraller), beides gelernte Power-Forwards, fehlte es der Mannschaft aus Salt Lake City unter dem Korb an einigen Zentimetern Körpergröße, was für den Ausgang der Partie mit entscheidend war.
Mehmet Okur, etatmäßiger Center der Jazz, laboriert derzeitig an einer Knieverletzung und ein Einsatz ist auch für die kommenden Partien fraglich. Sein Backup Jarron Collins zeigte während der ersten Begegnung mit Los Angeles zwar eine ansprechende Leistung (sieben Punkte, sieben Abpraller), gestern war er jedoch mit zwei Rebounds und ohne Zähler ein Totalausfall.
Ganz im Gegensatz zu Deron Williams, der mit 35 Punkten (neben neun Vorlagen und vier Steals) eine neue persönliche Karriere-Bestmarke für die Playoffs aufstellte. „Deron war richtig stark“, gab es nach der Partie lobende Worte durch Bryant von der Gegenseite. „Er hat Utah im Spiel gehalten und die wichtigen Punkte erzielt.“
„Wir waren eigentlich guter Dinge, hier eventuell für eine Überraschung sorgen zu können“, so Williams anschließend. „Wir haben einfach zum falschen Zeitpunkt der Partie zu viele Ballverluste produziert. Das endete letztlich in einem Schneeball-Effekt. Die Lakers haben uns dafür bluten lassen.“
Beim Spielstand von 106:109 aus Sicht der Jazz und noch knapp drei zu absolvierenden Minuten leistete sich Utah in der Folge vier Ballverluste, die fast immer zu direkten Gegenpunkten durch die Lakers führten. Bryant profitierte von der Schwächephase der Jazz am meisten und erzielte während dieser Zeitspanne fünf Punkte.
Mit einer 2:0-Führung L.A.’s geht die “Best-of-Seven”-Serie nun erstmals nach Salt Lake City, wo die Jazz eine beeindruckende Saison absolvierten. 33 von 41 Partien konnte die Mannschaft von Jerry Sloan in der heimischen EnergySolutions Arena während der regulären Spielzeit für sich entscheiden.
Die Begegnungen versprechen also noch spannender zu werden.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Los Angeles gegen Utah ohne Probleme
Montag, 20. April 2009Die Serie der Kantersiege in der ersten Runde der NBA-Playoffs geht weiter.
“Wir haben uns heute wie ein Reh auf offener Wiese verhalten”, so Utahs Headcoach Jerry Sloan nach der Begegnung mit den Lakers. “Ich war geschockt.”
Nachdem bereits die Cleveland Cavaliers (102:84 vs. Detroit Pistons) und die Houston Rockets (108:81 @ Portland Trail Blazers) ihre Auftakt-Begegnungen deutlich gewinnen konnten, zog Los Angeles mit einem 113:100-Erfolg über die gastierenden Jazz nach.
Lange sah es sogar nach einer höheren Niederlage für die Mannschaft aus Salt Lake City aus. Ohne Mehmet Okur, zweitbester Punktesammler der Jazz, der wegen einer Knieverletzung aussetzen musste, fehlte es Utah an Länge unterm Korb und an einem zusätzlichen Dreierschützen von außen.
Vor allem zu Beginn der Partie hatten die Jazz Andrew Bynum (sieben Punkte, drei Rebounds) und Pau Gasol (20 Zähler, neun Abpraller) im Spiel unter den Brettern wenig entgegenzusetzen. Daneben bekamen sie Trevor Ariza nicht in den Griff, der im ersten Viertel acht seiner 21 Punkte (Karriere-Playoff-Bestleistung) erzielte.
Da Derek Fisher (acht Zähler) früh mit zwei Fouls auf der Bank platz nehmen musste, und der etatmäßige Backup-Point-Guard der Lakers, Jordan Farmar, mit Fußproblemen zu kämpfen hatte, kam Shannon Brown früh zu einigen Minuten Einsatzzeit. Und er wusste diese zu nutzen. Drei von drei Dreiern verwandelte der Point-Guard für L.A. und beendete die Partie mit neun Zählern.
Bereits im zweiten Viertel zogen die Lakers auf 39:23 davon, ein Rückstand, von dem sich Utah nie mehr erholen sollte. Besonders auffällig im Spiel der Jazz war die Tatsache, dass sie kaum zu einfachen Punkten kamen und sich jeden Zähler hart erarbeiten mussten - trotz einer Karriere-Playoff-Bestleistung von 17 Vorlagen durch Deron Williams (neben 16 Punkten).
Kommen die Jazz nach einem Ballgewinn nicht schnell zum Abschluss, sprich, funktioniert das Transition-Spiel nicht, ist die Mannschaft von Sloan offensiv viel zu ungefährlich. Daneben zeigte Utah abermals eine wackelige Vorstellung in der Verteidigung, die das Team bereits die komplette Saison über von besseren Ergebnissen abhält. 66 Prozent aller Würfe aus dem Feld konnten die Lakers in Halbzeit eins (62:40 aus sich L.A.’s) gegen die Defense der Jazz verwandeln.
“Wir waren heute stets einen Schritt zu langsam”, so Sloan. “Sie haben uns kräftig in den Hintern getreten.”
Im dritten Viertel steigerte sich das Team aus dem Mormonen-Staat etwas und beendete den Spielabschnitt mit erzielten 33 Punkten. Bis auf neun Zähler kämpfte sich Utah in der Folge an Los Angeles heran, bevor Kobe Bryant übernahm. In den ersten 20 Minuten der Partie verbuchte der amtierende MVP der Liga lediglich fünf Punkte, doch als es darauf ankam, zeigte sich Bryant gewohnt souverän. Mit 24 Zählern, davon sieben in der Schlussphasel, beendete der Shooting-Guard die Partie als Topscorer seiner Mannschaft.
“Sie haben immer weiter an die Tür geklopft”, gab sich Bryant anschließend metaphorisch. “Doch wir haben sie nie rein gelassen.”
Auf der Gegenseite war Carlos Boozer mit 27 Zählern und neun Rebounds neben Williams auffälligster Akteur seiner Truppe.
Am Dienstag hat Utah die Gelegenheit, das Aufeinandertreffen beider Mannschaften im zweiten Spiel der „Best-of-Seven“-Serie vielleicht etwas spannender zu gestalten.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Schützenhilfe für die Dallas Mavericks
Mittwoch, 15. April 2009Alle Sorgen in Texas erwiesen sich als unbegründet.
Durch einen 125:112-Sieg der Los Angeles Lakers über die gastierenden Utah Jazz ist den Dallas Mavericks der siebte Rang in der Western-Conference nicht mehr zu nehmen.
Die Truppe von Phil Jackson machte vergangene Nacht von Beginn an klar, dass sie mit einem Erstrunden-Duell gegen die Jazz in den anstehenden Playoffs durchaus leben können. Kein Star wurde geschont, obwohl es für die Lakers um nichts mehr ging.
Gerüchte, wonach L.A. mit Absicht verlieren würde, um so in Runde eins der Endrunde auf die Dallas Mavericks zu treffen, wurden somit ins Reich der Märchen verbannt.
Doch es war lange knapp. Erst beim Stand von 78:76 aus Sicht der Lakers begann die Mannschaft, angeführt von Andrew Bynum mit 22 Punkten, davonzuziehen. Mit 91:83 ging es ins vierte Viertel, in dem der Vorsprung innerhalb von nur fünf Minuten auf 110:90 ausgebaut wurde. Die Partie war somit entschieden.
Neben Bynum stachen bei L.A. Pau Gasol mit 20, Lamar Odom mit 16 und Kobe Bryant ebenfalls mit 16 Zählern hervor. Utah hatte in Deron Williams (25 Punkte, 13 Vorlange) und Andrei Kirilenko (20 Zähler) seine stärksten Akteure.
Bereits am Wochenende kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen beider Teams in Los Angeles, wenn nach einer langen Saison endlich die Playoffs beginnen.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Boston vor Erstrunden-Duell mit Philly
Ebenfalls einen Vorgeschmack auf die Endrunde bekamen die Fans in Philadelphia, wo die 76ers die Boston Celtics empfingen. Nach der 98:100-Niederlage des Heimteams ist eine Erstrunden-Paarung beider Mannschaften in den Playoffs äußerst wahrscheinlich, jedoch noch nicht sicher.
Um diesem Duell aus dem Weg zu gehen, müssten die Sixers heute Nacht in Cleveland bei den Cavaliers gewinnen und gleichzeitig auf einen Ausrutscher der Chicago Bulls zuhause gegen die Toronto Raptors hoffen - äußerst unwahrscheinlich.
Angeführt von einem starken Paul Pierce (31 Punkte, darunter sieben von neun verwandelten Dreiern) entwickelte sich eine enge Partie, die von den Celtics erst im vierten Viertel entschieden wurde, als man Philadelphia lediglich 15 Zähler gewährte.
Auf Seiten der 76ers, die inzwischen sechs Spiele in Folge abgeben mussten, zeigte Andre Iguodala mit 25 Punkten und sieben Vorlagen eine ansprechende Partie.
Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):
Vorschau: Dallas Mavericks gegen Utah Jazz
Mittwoch, 8. April 2009Für die Dallas Mavericks steht heute Nacht eine Schlüsselpartie auf dem Programm.
Die Utah Jazz kommen in die Stadt, um sich mit den Texanern im American Airlines Center ein Duell um Rang sieben der Western-Conference zu liefern. Utah ist momentan im Besitz dieser begehrten Platzierung, die in Runde eins der Playoffs ein Aufeinandertreffen mit den Los Angeles Lakers verhindern würde.
Auch wenn Dallas heute Nacht das Team aus Salt Lake City bezwingen sollte, die Mavs würden trotz gleicher Anzahl an Siegen und Niederlagen nicht an den Jazz vorbeiziehen. Die direkte Bilanz wäre dann nämlich mit 2:2 ebenfalls ausgeglichen, und als drittes Kriterium zählen die Erfolge innerhalb der eigenen Conference. Und da hat Utah noch die Nase vorn.
Die Chancen der Mavs, im restlichen Verlauf der regulären Spielzeit noch einen Rang gutzumachen, würden mit einem Sieg jedoch sprunghaft steigen, da anschließend noch vier Partien zu absolvieren sind.
Utah zeigte sich in den vergangenen Spielen derweil unkonstant. Nach drei Niederlagen in Folge konnten jedoch am Sonntag überraschend die Hornets in New Orleans mit 108:94 bezwungen werden - der erste Auswärtserfolg der Jazz über eine Mannschaft im Westen mit positiver Bilanz während der laufenden Spielzeit.
Verzichten muss die Truppe von Headcoach Jerry Sloan gegen Dallas eventuell auf C.J. Miles, der sich gegen die Hornets einen Finger auskugelte. „Es hat sich angefühlt, als ob jemand mit einem Hammer auf meine Hand eingedroschen hätte“, so Miles anschließend. Für den sprunggewaltigen Forward würde aller Voraussicht nach Andrei Kirilenko in die erste Fünf rücken.
Mavs-Coach Rick Carlisle zeigt sich indessen von Utah beeindruckt. „Sie sind ein unglaublich starkes Team und zum ersten Mal während dieser Saison auch komplett verletzungsfrei, wenn man von Miles absieht. Dadurch sind sie beim Rebound noch stärker und müssen sich kaum auf ihre Würfe aus der Mitteldistanz verlassen. Und Deron Williams ist natürlich ein überragender Spieler.“
Für Dallas dürfte es auf der Gegenseite von größter Bedeutung sein, Josh Howard einigermaßen fit aufs Parkett zu bekommen. Mit dem verletzungsgeplagten Forward (Sprunggelenk) im Einsatz zeigte das Team zuletzt ein völlig anderes Gesicht. Daneben wird es wahrscheinlich spielentscheidend sein, ob Jason Kidd mit Williams endlich einen jungen und schnellen Point-Guard von Format in der Defensive in den Griff bekommt.
Dirk Nowitzki hat währenddessen ganz gemischte Gefühle, wenn er an die Begegnungen mit Utah zurückdenkt. Während den letzten beiden Partien in Salt Lake City wurde der achtfache All-Star zweimal wegen eines unsportlichen Fouls des Feldes verwiesen.
„Aus irgendeinem Grund gerät Dirk gegen die Jazz immer in Turbulenzen“, so Team-Kollege Jason Terry scherzhaft. „Aber wir werden auf ihn aufpassen.“
„Er ist viel zu klein, um mich zu beschützen“, antwortete der Deutsche mit einem Schmunzeln im Gesicht. „Er könnte gar nichts ausrichten.“
Gut, dass Dallas heute Nacht zuhause spielt, wo Nowitzki den Jazz im letzten Aufeinandertreffen (115:108) 39 Punkte einschenkte.
Eine Wiederholung wäre aus Sicht der Mavericks-Fans sicherlich sehr willkommen.
Nowitzki vs. Kirilenko:
Top5: LeBron James auf MVP-Kurs
Dienstag, 24. März 20091. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)
28,6 Punkte, 7,6 Rebounds, 7,3 Assists, 1,8 Steals, 1,3 Blocks, 48,8 FG%, 76,8 FT%
Die letzten zwei Wochen haben einen großen Abstand zwischen LeBron James und seine Verfolger im Rennen um die höchste individuelle Auszeichnung der Liga gebracht. Dank neun Cavaliers-Siegen in Folge und der besten Bilanz der NBA ist der MVP-Award dem „King“ wohl nicht mehr zu nehmen. Aktuell wurde James zudem das zweite Mal in Folge als „Spieler der Woche“ der Eastern-Conference ausgezeichnet.
2. Dwyane Wade, Miami Heat (2.)
29,9 Punkte, 5,1 Rebounds, 7,6 Assists, 2,2 Steals, 1,4 Blocks, 49,3 FG%, 76,3 FT%
Nachdem Dwyane Wade wegen einer Hüftenverletzung die 108:112-Niederlage Miamis gegen Boston verpasste, und sein Team auch mit ihm gegen Philadelphia (77:85) und New Jersey (88:96) verlor, zeigte der Superstar in Detroit mit 39 Punkten (101:96) wieder seine ganze Klasse. Beim 94:82-Sieg über Memphis stellte er zudem durch seinen 2.064. Zähler der Saison den Rekord für die Meisten Punkte eines Heat-Akteurs innerhalb einer Spielzeit auf.
3. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (3.)
27,7 Punkte, 5,4 Rebounds, 4,9 Assists, 1,4 Steals, 0,5 Blocks, 47,0 FG%, 86,3 FT%
Die Lakers konnten zuletzt fünf von letzten Sechs Partien gewinnen. Bei der einzigen Niederlage dieser Serie, der 93:94-Pleite gegen die Philadelphia 76ers, zeigte Kobe Bryant seine vielleicht schwächste Leistung der Saison. Lediglich elf Punkte erzielte der Shooting-Guard und benötigte dafür ganze 15 Würfe aus dem Feld. Auch bei den darauf folgenden Siegen gegen die Warriors (114:106) und in Chicago (117:109) konnte Bryant nur 19 von 50 Würfen verwandeln.
4. Chris Paul, New Orleans Hornets (4.)
22,2 Punkte, 5,4 Rebounds, 10,9 Assists, 2,9 Steals, 0,1 Blocks, 50,3 FG%, 86,9 FT%
Chris Paul wurde aktuell zum „Spieler der Woche“ der Western-Conference gewählt. New Orleans gewann in diesem Zeitraum drei von vier Partien und Paul erzielte dabei im Schnitt 28,5 Punkte, 9,5 Assists und überragende 4,5 Steals pro Partie. Gelegenheit die Bilanz weiter aufzupolieren bekommen der „Rookie of the Year“ von 2006 und seine Truppe am Mittwoch gegen Denver und am Freitag in New York.
5. Dwight Howard, Orlando Magic (5.)
21,0 Punkte, 13,9 Rebounds, 1,4 Assists, 0,9 Steals, 3,0 Blocks, 57,7 FG%, 60,2 FT%
Die New York Knicks hatten Dwight Howard wenig entgegenzusetzen. Beim gestrigen 106:102-Sieg Orlandos über das Team aus dem „Big Apple“ kam der Center zu 29 Punkten, 14 Rebounds und vier Blocks. Inzwischen hat Howard mit seinem direkten Gegenüber aus der New York-Partie, David Lee, auch in der Statistik „Double-Doubles“ wieder gleichgezogen. Beide können nun 55 Spiele mit zweistelligen Werten in zwei verschiedenen Kategorien aufweisen.
6 - 10: 6. Chauncey Billups (7.), 7. Brandon Roy (6.), 8. Deron Williams (10.), 9. Yao Ming (9.), 10. Joe Johnson (-).
Top5: Wade weiter auf dem Vormarsch
Dienstag, 17. März 20091. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)
28,5 Punkte, 7,5 Rebounds, 7,2 Assists, 1,8 Steals, 1,3 Blocks, 48,7 FG%, 77,2 FT%
Der aktuelle „Spieler der Woche“ aus der Eastern-Conference präsentiert sich äußerst formstark. 34,0 Punkte, 10,8 Rebounds und 8,8 Assists konnte LeBron James in den vergangenen Partien im Schnitt verbuchen. Darunter drei Triple-Doubles und 51 Punkte gegen Sacramento. Daneben ist den Cavaliers mit vier Spielen Vorsprung auf Boston der erste Platz im Osten wohl nicht mehr zu nehmen.
2. Dwyane Wade, Miami Heat (3.)
29,9 Punkte, 5,1 Rebounds, 7,6 Assists, 2,3 Steals, 1,4 Blocks, 49,3 FG%, 76,7 FT%
Dwyane Wade katapultierte sich innerhalb kürzester Zeit mit außergewöhnlichen Leistungen mitten ins Rennen um den diesjährigen MVP-Award. Es fällt äußerst schwer, seine Leistungen hier nicht zu würdigen. Auch wenn Kobe Bryant und seine Lakers die deutlich bessere Bilanz gegenüber Miami aufweisen können, der Unterschied bei der aktuellen Form und in den persönlichen Statistiken ist einfach zu deutlich.
3. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (2.)
28,0 Punkte, 5,4 Rebounds, 4,9 Assists, 1,3 Steals, 0,5 Blocks, 47,5 FG%, 86,8 FT%
Bryant ist in der Western-Conference der amtierende „Spieler der Woche“. Drei Siege bei einer Niederlage stehen für die Lakers in diesem Zeitraum zu Buche. „KB-24“ erzielte dabei durchschnittlich 28,5 Zähler, 5,0 Vorlagen und 5,0 Rebounds pro Partie. Zuletzt bewies er gegen die Dallas Mavericks, dass er Spiele sowohl in der Offensive als auch in der Verteidigung entscheiden kann.
4. Chris Paul, New Orleans Hornets (4.)
21,9 Punkte, 5,4 Rebounds, 11,0 Assists, 2,8 Steals, 0,2 Blocks, 50,2 FG%, 86,5 FT%
Der beste Spielmacher der Liga sah sich in den vergangenen Partien immer häufiger dazu genötigt, selbst den Abschluss zu suchen. In den letzten vier Spielen verbuchte Chris Paul im Schnitt 29,5 Punkte, doch New Orleans musste zwei dieser Begegnungen abgeben. Durch deutliche Formschwankungen seiner Nebenleute wird Paul auch weiterhin dazu gezwungen sein, den Balance-Akt zwischen Spielgestaltung und Scoring zu meistern.
5. Dwight Howard, Orlando Magic (5.)
21,0 Punkte, 14,0 Rebounds, 1,2 Assists, 0,9 Steals, 2,9 Blocks, 57,4 FG%, 60,5 FT%
Beim 105:87-Sieg Orlandos über die Utah Jazz verbuchte Dwight Howard bereits sein siebtes Saisonspiel mit mindestens 20 Punkten und 20 Rebounds auf der Anzeigetafel. Sein Team ist zudem im Begriff, dem amtierenden Meister aus Boston die zweitbeste Bilanz des Ostens abzujagen. Lediglich einen Sieg haben die Celtics mehr auf dem Konto als die Magic, bei gleicher Anzahl an Niederlagen. Zum größten Teil ein Verdienst des besten Centers der Liga.
6 - 10: 6. Brandon Roy (6.), 7. Chauncey Billups (7.), 8. Yao Ming (10.), 9. Deron Williams (9), 10. Tim Duncan (8.).
Top5: Dwyane Wade überragend
Mittwoch, 4. März 20091. LeBron James, Cleveland Cavaliers (Vorwoche 1.)
28,5 Punkte, 7,3 Rebounds, 7,0 Assists, 1,7 Steals, 1,2 Blocks, 49,0 FG%, 77,3 FT%
Gegen die Atlanta Hawks zeigte LeBron James einmal mehr seine ganze Klasse und verwandelte kurz vor Schluss den entscheidenden Freiwurf zum 88:87 Endstand. Mittlerweile hat sich James auch in der Defensive einen Namen gemacht. „Ich sehe ihn nicht weit hinter Dwight Howard“, so ein anerkannter Scout laut ESPN.com.
2. Kobe Bryant, Los Angeles Lakers (2.)
28,0 Punkte, 5,6 Rebounds, 5,0 Assists, 1,3 Steals, 0,4 Blocks, 47,4 FG%, 86,6 FT%
Kobe Bryant ist wieder der Alte. Wenn man ihn nach seiner Wurfauswahl bewertet. 31 mal warf der Star der Lakers gegen Denver aus dem Feld auf den Korb. Gegen die Suns waren es sogar 38 Versuche - Saison-Rekord. Beide Spiele gingen jedoch verloren. Gegen Memphis hatte Bryant dann wieder mehr Unterstützung von seinem Team und die Partie wurde locker gewonnen.
3. Dwyane Wade, Miami Heat (5.)
29,2 Punkte, 5,0 Rebounds, 7,4 Assists, 2,2 Steals, 1,4 Blocks, 48,7 FG%, 76,4 FT%
Dwyane Wade präsentiert sich zurzeit in einer außergewöhnlichen Form. In den letzten beiden Partien gegen Cleveland und New York erzielte er insgesamt 87 Punkte, 15 Rebounds, 19 Assists, 11 Steals und vier Blocks. Alleine die deutlich schlechtere Bilanz Miamis im Vergleich zu L.A. verhindert einen zweiten Platz in diesem Ranking für Wade.
4. Chris Paul, New Orleans Hornets (3.)
21,3 Punkte, 5,3 Rebounds, 11,9 Assists, 2,7 Steals, 0,2 Blocks, 49,3 FG%, 84,9 FT%
Chris Paul bewies beim 99:96-Sieg seiner New Orleans Hornets über die New Jersey Nets einmal mehr, dass er auch in der Defensive ein absoluter Topspieler ist. Mit zwei Steals in der letzten Spielminute stellte der Point-Gaurd den Sieg seiner Mannschaft sicher. Beim ebenfalls knappen 95:94-Sieg über die Milwaukee Bucks verteilte Paul zudem 20 Assists - persönlicher Saison-Rekord.
5. Dwight Howard, Orlando Magic (4.)
20,9 Punkte, 14,1 Rebounds, 1,2 Assists, 1,0 Steals, 2,9 Blocks, 57,2 FG%, 60,0 FT%
Im Duell der Giganten und selbsternannten Supermänner besiegte Dwight Howard mit seinen Orlando Magic die Phoenix Suns um Shaquille O’Neal. Zuvor zeigte der Center jedoch eine ungewohnt schwache Partie gegen die Philadelphia 76ers. Lediglich 12 Punkte und acht Rebounds konnte Howard zum 106:100-Sieg seiner Mannschaft beisteuern. Außerdem musste er mit sechs Fouls die Partie vorzeitig beenden.
6 - 10: 6. Brandon Roy (8.), 7. Chauncey Billups (9.), 8. Tim Duncan (6.), 9. Deron Williams (-), 10. Yao Ming (-).
L.A. verliert gegen Angstgegner, Utah gegen San Antonio
Mittwoch, 28. Januar 2009Cleveland, Boston und San Antonio.
Diese Teams konnten die Los Angeles Lakers in den letzten Wochen im heimischen Staples Center besiegen. Nicht so den Conference-Elften aus dem Osten, die Charlotte Bobcats (19:26 Siege). Nach zweifacher Verlängerung bezwang die Mannschaft von Coach Larry Brown die Lakers mit 117:110 (53:54, 93:93, 103:103).
Das Team aus North Carolina hat sich in den letzten Spielzeiten zum echten Angstgegner der Lakers entwickelt. Fünf der vergangenen sechs Partien gingen an die Bobcats.
Die Niederlage L.A.’s konnte auch Kobe Bryant mit 38 Punkten nicht verhindern. In der letzten Minute der ersten Overtime war für den MVP der Saison 2007/2008 Schluss - sechstes persönliches Foul. Dabei hätte die Partie schon zur regulären Spielzeit entschieden sein können. Doch kurz vor Ablauf der Uhr versenkte Derek Fisher (14 Punkte) einen Dreier zum 93:93-Ausgleich. Charlotte, das zwei Minuten vor Ende der Partie Gerald Wallace (15 Punkte) ersetzen musste, der sich durch ein unsportliches Foul von Andrew Bynum (24 Punkte, 14 Rebounds) verletzte, ließ sich davon nicht einschüchtern.
In der zweiten Verlängerung erzielte Shannon Brown, Ersatzmann für Wallace, fünf seiner 14 Punkte, unter anderem einen Dreier zum 110:107. Danach übernahm Emeka Okafor (18 Punkte, elf Rebounds) mit fünf Punkten in den letzten 75 Sekunden. Neben Brown und Okafor überzeugten bei den Bobcats Raymond Felton (21 Punkte, elf Rebounds, neun Assists, knapp am ersten Triple-Double seiner Karriere vorbei) und Boris Diaw (23 Punkte, neun Rebounds, neun Assists, ebenfalls fast ein Triple-Double).
“Das war ein verflucht wichtiger Sieg, eine verflucht gute Vorstellung von uns”, zeigte sich Larry Brown nach der Partie begeistert.
San Antonio entscheidet Partie im letzten Viertel
Beim 106:100-Sieg der Spurs über die Jazz aus Utah behielt Manu Ginobili (13 Punkte) am Ende die Nerven. Acht von acht Freiwürfe verwandelte der Argentinier im letzten Spielabschnitt, sechs davon in den letzten 24 Sekunden.
“Bis die Schluss-Sirene erklingt, machst Du Dir Sorgen wie die Partie ausgehen wird”, meinte Tim Duncan (24 Punkte, neun Rebounds, acht Assists) nach der Partie. “Glücklicherweise war Manu am Ende eiskalt und sicherte uns den Sieg”.
Die Partie war stets eng geführt, zwölf mal wechselte die Führung, 13 mal war das Spiel ausgeglichen. Neben Duncan und Ginobili überzeugte der dritte im Bunde, Tony Parker, mit 24 Punkten. Center Matt Bonner, der sich in den letzten Wochen in guter Form präsentierte, kam auf 20 Zähler. Dabei verwandelte er sechs von sieben Dreier.
Auf Seiten der Jazz überzeugten Deron Williams (19 Punkte, 13 Assists), Mehmet Okur (22 Punkte, 17 Rebounds) und Ronnie Brewer (23 Punkte). Utah muss weiterhin auf Carlos Boozer (Knie) sowie neuerdings auf Andrei Kirilenko verzichten, der sich eine Knöchelverletzung zugezogen hat.
Die weiteren Partien vom Dienstag: Sacramento @ Cleveland 110:117, Indiana @ Orlando 111:135 und Denver @ Memphis 100:85.
Miami gewinnt Florida-Derby, LeBron verpasst Triple Double knapp
Sonntag, 25. Januar 2009Nun also auch Orlando.
Nachdem sich die Celtics und die Cavaliers im Saison-Verlauf schon kleine Schwächephasen erlaubt haben, verlieren nun auch die Magic das erste mal Seit ihrem 0:2-Start in die Saison zwei aufeinander folgende Spiele (80:90 zwei Nächte zuvor gegen die Boston Celtics).
Mit 97:103 ging die Partie gegen den Rivalen aus Florida, die Miami Heat, verloren. Trotz starker Punkteausbeute von Orlandos Starting-Five (Hedo Turkoglu 18 Punkte, Rashard Lewis 21, Dwight Howard 20, Jameer Nelson 16 und Courtney Lee 7) musste sich die Magic der Truppe um Dwyane Wade (27 Punkte) geschlagen geben. Von der Bank kam so gut wie nichts, nur 13 Punkte konnte die zweite Garde für sich verbuchen.
Bei Miami erwischte Rookie Mario Chalmers einen Sahne-Tag. Neben 20 Punkten und sechs Assists klaute er seinem Gegenüber Jameer Nelson im letzten Spielzug der Magic den Ball und stellte somit den Sieg des Meisters der Saison 2005/2006 sicher.
Es war nach zehn Niederlagen in Folge der erste Sieg Miamis gegen Orlando. Dementsprechend erfreut zeigte sich Wade nach der Partie: “Dieser Sieg ist sehr befriedigend. Wir mussten uns selbst beweisen, dass wir mit den Elite-Teams der Liga mithalten können.”
“The King” nicht zu stoppen
In Salt Lake City verpasste LeBron James derweil ein Triple Double nur knapp (es wäre Nummer drei der Sasison gewesen). Beim 102:97-Sieg der Cleveland Cavaliers über die Utah Jazz verbuchte James 33 Punkte, 14 Rebounds und neun Assists. Unterstützung bekam er von Mo Williams, der 25 Punkte (fünf von elf Dreiern) erzielte.
Bei den Jazz stellte Point Guard Deron Williams mit 16 Assists (neben 17 Punkten) eine persönliche Saison-Bestmarke auf. Neben Williams überzeugte Paul Millsap mit einem weiteren Double-Double (24 Puntke, 15 Rebounds), bereits sein 21. der Saison.
Für das Highlight der Partie sorgte “The King” persönlich mit einem krachenden Dunk (seltsamerweise bekam er keinen zusätzlichen Foul-Pfiff):
Auf den Schlag ins Gesicht von Gegenüber Kyrylo Fesenko angesprochen, antwortete James nur lapidar: “Sowas passiert in jedem Spiel, und ich habe deswegen noch keins verpasst.”
Die weiteren Ergebnisse: New York @ Philadelphia 110:116, New Jersey @ Memphis 99:88, Sacramento @ Milwaukee 104:106 und Washington @ Portland 87:100.



