Artikel-Schlagworte: „Dikembe Mutombo“

Teil 2: Die Top-Picks der vergangenen 25 Jahre

Freitag, 5. März 2010

Derrick RoseIm zweiten Teil der NBA-Blog-Reihe zu den besten Nummer 1 Draft-Picks der vergangenen 25 Jahre werden die Ränge 15 bis 6 vorgestellt. Tragische Karrieren, enttäuschte Hoffnungen und geborene Stars geben sich auch hier die Klinke in die Hand. Mit Derrick Rose (Foto) ist zudem der Top-Rookie des vorvergangenen Jahres vertreten. Ansonsten wird das Ranking von Big-Men dominiert. (mehr…)

Totgesagte leben länger

Montag, 11. Mai 2009

Faustdicke Überraschung in Texas. Ohne den verletzten Yao Ming (gebrochener Fuß), der den Houston Rockets während der Playoffs nicht mehr zur Verfügung stehen wird, demontierte das Team von Rick Adelman die gastierenden Los Angeles Lakers mit 99:87 und gleicht somit die Serie „Best of Seven“ zum 2:2 nach Siegen aus. (mehr…)

NBA-Playoffs: Heimteams setzen sich durch

Mittwoch, 22. April 2009

Nachdem die NBA-Playoffs 2008/2009 vergangenes Wochenende mit drei Auswärtssiegen eröffnet wurden, zieht langsam aber sicher so etwas wie Normalität in die Endrunde ein.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gaben sich die gastgebenden Mannschaften keine Blöße.

Erwartungsgemäß besiegten die Cleveland Cavaliers in der Quicken Loans Arena die gastierenden Detroi Pistons mit 94:82 und führen die Erstrunden-Serie nun mit 2:0 Siegen an. Wie bereits beim 102:84-Auftakterfolg ließen die Cavs den Gästen aus „Motown“ lange Zeit keine Chance. Nach drei absolvierten Vierteln schien die Partie beim Stand von 77:50 entschieden. Doch Detroit nutzte die Abwesenheit von LeBron James, der bereits für die nächste Begegnung geschont werden sollte, zu einem 27:5-Lauf und verkürzte den Abstand zu Cleveland auf sieben Punkte.

„The King“ kehrte aufs Spielfeld zurück und sorgte dafür, dass die Pistons nur kurz an einer Sensation schnuppern konnten.

„Die ersten sieben Spielabschnitte dieser Serie haben wir einen eindrucksvollen Basketball gezeigt“, so der Superstar nach der Partie. „Wir lassen uns das durch ein schwaches letztes Viertel sicher nicht kaputt machen.“

Das Trio um James (29 Punkte, 13 Rebounds, sechs Assists), Delonte West (20 Zähler) und Mo Williams (21 Punkte, sieben Vorlagen) präsentierte sich als übermächtiger Gegner für eine zeitweise desolat auftretende Mannschaft aus Detroit. Richard Hamilton mit 17 sowie Rodney Stuckey mit 14 Zählern punkteten für die Pistons noch am häufigsten, benötigten für ihre Ausbeute jedoch ganze 31 Würfe aus dem Feld.

„Es will einfach nichts funktionieren, egal was wir auch unternehmen“, gab sich Antonio McDyess (acht Punkte, 11 Rebounds) nach der Begegnung ratlos. „Wir müssen ein perfektes Spiel abliefern, um gegen Cleveland gewinnen zu können.“

Gelegenheit dazu haben die Pistons am kommenden Freitag, wenn es in der Serie für Partie Nummer drei nach Detroit geht.

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Roy dominiert Houston, Mutombo mit Karriere-Ende

Richtig spannend entwickelte sich währenddessen die Begegnung zwischen den Portland Trail Blazers und den Houston Rockets. Nachdem das Team aus dem Bundesstaat Oregon zum Playoff-Auftakt vor heimischem Publikum noch eine 81:108-Klatsche hinnehmen musste, hatten die Blazers vergangene Nacht das bessere Ende auf ihrer Seite.

Mit 107:103 besiegte Portland die Gäste aus Texas und glich die Erstrunden-Serie somit nach zwei Begegnungen wieder aus. Angeführt von einem überragenden Brandon Roy (42 Punkte, sieben Rebounds) konnten die Blazers ihre erste Playoff-Partie seit sechs Jahren gewinnen.

Roy war es auch, der in der spielentscheidenden Phase den Unterschied für seine Mannschaft ausmachte. Sechs Punkte erzielte der Shooting-Guard während der letzten zwei Minuten der Partie. Auf der Gegenseite war es Aaron Brooks (23 Punkte), der sein Team mit drei Verzweiflungs-Dreiern in den verbleibenden 30 Sekunden im Spiel hielt. Doch auf der Gegenseite verwandelten die Akteure der Tail Blazers ihre Freiwürfe sicher (neun von 12) und entschieden die Partie letztendlich knapp zu ihren Gunsten.

Insgesamt 12 Mal wechselte die Führung, 16 Mal wies die Begegnung einen ausgeglichenen Spielstand auf. Keine Mannschaft konnte sich im Verlauf der Partie mit mehr als acht Punkten absetzen.

Neben Roy trumpfte auf Seiten Portlands LaMarcus Aldridge mit 27 Punkten und 12 Rebounds auf. Bei Houston zeigte sich neben Brooks Von Wafer mit 21 und Ron Artest mit 19 Zählern am treffsichersten. Yao Ming blieb dagegen mit 11 Zählern (neben acht Rebounds) erstaunlich blass.

„Jetzt wissen wir was zu tun ist“, so Aldridge nach der Begegnung. „Wir müssen körperlich dagegenhalten und mit Selbstvertrauen agieren, um in den Playoffs ein Spiel zu gewinnen.“

Die zweitjüngste Mannschaft der Liga (nach den Golden State Warriors) bekommt am Freitag eine weitere Möglichkeit, zusätzliche Erfahrung in der Endrunde zu sammeln.

Auf Seiten der Rockets kam es im ersten Viertel der Begegnung derweil zu einem tragischen Zwischenfall. Center-Legende Dikembe Mutombo (bis dahin ohne Punkte) verletzte sich bei einem Zusammenprall mit Greg Oden (vier Zähler, vier Rebounds) so schwer am Bein, dass er das Spielfeld auf einer Trage verlassen musste.

Nach der Partie erklärte der gebürtige Kongolese seine Karriere für beendet: „Das wars mit Basketball.“

„Als ich mit der Verletzung auf dem Spielfeld lag, musste ich richtig weinen“, so Mutombo anschließend. „Doch in der Umkleidekabine entschied ich mich, positiv zu denken. Ich danke Gott für die wundervollen 18 Jahre, die ich in dieser Liga hatte.“

Zusammenfassung der Partie (Full-Screen per Doppelklick ins Bild):

Spieler des Tages: Dikembe Mutombo

Samstag, 11. April 2009

Was Dikembe Mutombo Mpolondo Mukamba Jean-Jacques Wamutombo im Alter von fast 43 Jahren gegen  Golden State leistete, darf getrost als biologisches Wunder bezeichnet werden.

35 Minuten auf dem Parkett, zehn Punkte, 15 Rebounds und vier Blocks - so der Arbeitsnachweis des 2,18-Meter-Riesen.

Mutombo rückte gegen die Warriors für den verletzten Yao Ming (Schmerzen im Fuß) ins Startaufgebot seiner Mannschaft und verhalf den Houston Rockets zu einem knappen 113:109-Sieg beim Außenseiter aus Oakland.

„Mir war klar, solange ich die Dinge umsetze, die ich am besten kann, würde meine Mannschaft das Spiel hier gewinnen“, so der gebürtige Kongolese nach der Partie. „Defense, Blocks, Rebounds, Kontrolle der eigenen Zone. Das ist was ich an diesem Spiel so liebe.“

Für Mutombo war es das erste Double-Double seit dem 19. März 2008 und das 471. während seiner eindrucksvollen, inzwischen 18 Spielzeiten umfassenden Karriere.

Sefolosha vermiest Popovich-Jubiläum, Mutombo erteilt Lehrstunde

Dienstag, 17. März 2009

Die Verpflichtung von Thabo Sefolosha erweist sich für Oklahoma City als absoluter Volltreffer. Beim überraschenden 78:76-Sieg über San Antonio erzielte der Neuzugang von den Chicago Bulls 12 Punkte und drei Steals. Daneben blockte der Schweizer in der Schlusssekunde einen Dreier von Tony Parker (28 Zähler) und sicherte somit seiner Mannschaft den Sieg.

In den letzten fünf Spielen klaute der Defensiv-Spezialist seinen Gegnern im Durchschnitt 3,2 Bälle pro Partie. Seit Sefolosha für die Thunder aufläuft, hat er seinen Punkteschnitt von 4,5 auf 11,5 pro Begegnung gesteigert. Oklahoma City, zuvor das schlechteste Team der Liga, konnte mit dem Eidgenossen zudem sechs der letzten elf Spiele gewinnen.

Angeführt von Kevin Durant (25 Punkte) vermiesten die Thunder Spurs-Coach Gregg Popovich dessen Jubiläum im 1000. Spiel auf der Trainerbank der Texaner. Dabei lag San Antonio zeitweise mit 17 Punkten in Führung.

„Das ist der größte Alptraum eines Coaches“, zeigte sich „Pop“ ob der unnötigen Pleite enttäuscht. „Wir haben alle zusammen diese Niederlage zu verantworten.“

“Not in my House”

In New Orleans trat währenddessen eine lebende Legende zurück ins Rampenlicht. Weil Yao Ming wegen einer Grippe aussetzen musste, lief Dikembe Mutombo beim 95:84-Sieg seiner Rockets über die Hornets für die erste Fünf seiner Mannschaft auf. In knapp 25 Minuten auf dem Parkett verbuchte der 42-Jährige einen Punkt, sechs Rebounds und drei Blocks (alle gegen den 20 Jahre jüngeren Julian Wrigth). Das berühmte Fingerwackeln durfte dabei natürlich kein einziges Mal fehlen.

„Ich habe nur deswegen mit meinem Finger gewackelt, um eine kleine extra Verschnaufpause zu bekommen“, gab Mutombo nach der Partie mit einem Grinsen im Gesicht zu Protokoll. „Ich bin alt, ich muss nicht die ganze Zeit den Platz hoch und runter rennen.“

Bei Houston punkteten sechs Spieler zweistellig, Ron Artest mit 18 Zählern am häufigsten. Auf der Gegenseite war es einmal mehr Chris Paul, der mit 29 Punkten und 11 Assists für New Orleans zu überzeugen wusste.

Durch die Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg Portlands (103:92 @ Memphis) tauschen die Hornets und die Trail Blazers die Plätze fünf und sechs in der Tabelle der Western-Conference. Denver konnte mit einem 121:96-Sieg zuhause über New Jersey den vierten Platz verteidigen, während das Polster der zweit platzierten Spurs auf Houston nur noch drei Spiele beträgt.